Novation Circuit Tracks Groovebox

JanJansen
JanJansen
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Musste gerade feststellen, dass nur bei den MIDI-Tracks die Regler eine Midilearn Funktion haben. Schade, gerade für's IPad mit 4 verschiedenen Klangerzeugern wäre das schön gewesen. Nichtsdestotrotz: Als mobiles Couch-Setup gerade erste Wahl: Tracks + IPad. Super einfaches Handling, Pattern schnell veränderbar, Mixer, Muten, Automatisieren etc. pp. ... macht ordentlich Spaß. Hatte mal die Akai Force, aber diese 3 1/2 Kilo auf'm Schoß waren kein Spaß. Klar möchte man mit der Kombi nicht unbedingt richtige Songs bauen, aber wer will das schon unter dem Couch-Aspekt. Jetzt brauche ich bloß noch 'nen Sampler... ;-) Rhythm oder MPC, mal schaun.
 
microbug
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MIDI Inquisator
dass nur bei den MIDI-Tracks die Regler eine Midilearn Funktion haben.
Macht Sinn, weil da die interne Klangerzeugung abgeschaltet ist, für die die Regler sonst gelten. Könnte man sicher auch ändern, aber das müssen dann genug Leute wollen und gegenüber Novation ändern.

Ich werde wohl wirklich das Launchpad Pro 3 gegen den Tracks tauschen.
 
P
PySeq
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Was mich interessiert:

1. Wenn der fest verbaute Akku eines Tages nicht mehr aufgeladen werden kann, was passiert dann?
Kann man das Gerät dann immer noch weiter über Netzteil betreiben? (In der T-Beschreibung steht was von USB-Netzteil; ist da also ein Netzteil dabei, mit dem man den Circuit Tracks unabhängig vom Akku betreiben kann?)
Oder schaltet die Kiste dann ganz ab (für immer)?

2. Wie ich schon mit meiner "Bass Station 2" bemerkt hab', bekomme ich "Components" einfach nicht zum Laufen. Dafür bräuchte ich einen neuen Rechner (den ich jetzt aber nicht kaufen will).
Also: Was ist mit Circuit Tracks möglich, wenn Components nicht geht? Ich meine, auch für später, wenn die Software eines Tages von neueren Rechnern nicht mehr unterstützt werden sollte.
Kann man z.B. Zeug auf der SD-Karte speichern und von da in den Circuit Tracks laden?
Kann man nicht einfach am PC Zeug auf die SD-Karte speichern (und dann von da in den Circuit Tracks laden)?
Und was soll das alles? Warum nicht einfach .wav, .sfx oder sonstige Dateien als normalen Download bereitstellen? Das ist doch reine Schikane mit diesem blöden Components.
Das sehe ich schon wie User "SynthGate" oben.
Sowas ärgert mich. Also vielleicht doch lieber 'ne Akai MPC One. Die hat wenigstens keinen blöden Akku und auch kein Sch...Components. Ist nur leider wesentlich teurer.

Also echt jetzt, wenn ich mir so eine Groovebox kaufe, dann doch vor allem deshalb, weil ich damit unabhängig von einem Computer sein will. Sonst könnte ich ja sowas wie "Arturia Spark" verwenden.
Da ist die Notwendigkeit einer Verbindung zu Components doch total kontraproduktiv.
 
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dbra
dbra
Ehrenpräsident des Technofreunde Ohlenburg e.V.
ich hab components bei mir auch nicht zum Laufen bekommen und deshalb die kiste zurück geschickt. man kann dann keine eigenen sounds schrauben und auch keine eigenen samples drauf packen.
 
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Gisel1990
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Naja, im Gegensatz zu Firmen wie Roland, wo man sich super imperformante und aufgeblasene Software wie "Roland Coud Manager" installieren muss, bietet Novation, den Components Kram im Browser zu laden. Das läuft auf jedem Rechner mit Chrome, sogar auf dem Handy. Völlig ohne Installation.
 
Cosmo Profit
Cosmo Profit
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Es gab aber auch mal noch einen freien Editor von Isotonik , zumindest für das alte Circuit. Der sieht zwar nicht so gut aus, dafür ist alles auf einer Seite.
Die Circuit ist so überhaupt nicht mein Sound. Das klingt für mich alles so flach, sehr speziell.
Der Grundsound der Syntheseeinheit ist nicht sehr gut. Das ist nicht besser als mittelprächtige VA Plugins. Ist ja auch sehr alt inzwischen schon und im Vergleich zur Mininova fehlt auch noch der dritte OSC. Da man aber die Patches recht komplex gestalten kann, ist bei selbst erstellten Sounds bis zu einem gewissen Grad eine Verbesserung möglich durch subtile Modulation mancher Parameter und Einsatz des EQ. Aber schon allein OSC und Filter haben keinen schönen Grundklang. Dafür hat ja nun die Tracks Variante die Möglichkeit, andere Synths dranzuhängen,
das hat schon seinen Grund, warum man das lieber so als 2 zusätzliche interne Synths gemacht hat.

Für hintergründige Chord oder Pluck Sounds tun es die internen Synths dann zumindest kompromissweise.
 
dbra
dbra
Ehrenpräsident des Technofreunde Ohlenburg e.V.
Naja, im Gegensatz zu Firmen wie Roland, wo man sich super imperformante und aufgeblasene Software wie "Roland Coud Manager" installieren muss, bietet Novation, den Components Kram im Browser zu laden. Das läuft auf jedem Rechner mit Chrome, sogar auf dem Handy. Völlig ohne Installation.
also zumindest mit chromium unter linux funktionierte es nicht. mit anderen gängigen browsern auch nicht.

chrome kommt mir nicht auf den Rechner.
 
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Gisel1990
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also zumindest mit chromium unter linux funktionierte es nicht. mit anderen gängigen browsern auch nicht.

chrome kommt mir nicht auf den Rechner.
Dann nimm halt Opera, Hauptsache der Browser ist Midi kompatibel. Und Chrome ist nicht gleich Chromium btw.
 
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microbug
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MIDI Inquisator
Ich werde wohl wirklich das Launchpad Pro 3 gegen den Tracks tauschen.

update: wohl eher nicht. Launchpad darf erstmal bleiben, der Circuit Tracks geht retour. Im Gegensatz zum Ur-Circuit hat der bei mir zum Einen deutlich weniger Begeisterung ausgelöst (was aber wohl auch daran liegt, daß ich den letztes Jahr durch eine MC-707 ersetzt habe), und zum Anderen ist es diesmal so, daß der Tracks hinter dem Launchpad hinterherhinkt und nicht umgekehrt wie letztes Jahr.
Knackpunkt war für mich, daß man erstens Pattern nicht mehr außerhalb der Reihenfolge verketten kann und zudem funktionieren die Microsteps in Drum und Synth/MIDI Tracks unterschiedlich, was sie beim Launchpad Pro nicht tun (und es für mich unverständlich ist, warum man da nicht den gleichen Modus zusätzlich haben kann wie bei den Drums, denn so geht nur das Versetzen des Startpunktes und nicht zusätzliche Steps wie in den Drum Tracks bzw dem Launchpad Pro).

Wenn ich mir die ganzen Kisten dieser Art auf dem Markt anschaue, so scheint es, mit Ausnahme des MIDIBox SEQ V4, nur faule Kompromisse zu geben.
Das aber nur am Rande, dazu schreibe ich an anderer Stelle noch mehr.
 
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diggs
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update: wohl eher nicht. Launchpad darf erstmal bleiben, der Circuit Tracks geht retour. Im Gegensatz zum Ur-Circuit hat der bei mir zum Einen deutlich weniger Begeisterung ausgelöst (was aber wohl auch daran liegt, daß ich den letztes Jahr durch eine MC-707 ersetzt habe), und zum Anderen ist es diesmal so, daß der Tracks hinter dem Launchpad hinterherhinkt und nicht umgekehrt wie letztes Jahr.
Danke für deine Eindrücke. Wie sind denn sonst deine Eindrücke zur Verarbeitung und den Verbesserungen wie doppelte Patternlänge, mehr aufgedruckte Funktionen und die externen Eingänge im Vergleich zum Vorgänger?

Knackpunkt war für mich, daß man erstens Pattern nicht mehr außerhalb der Reihenfolge verketten kann
Meinst du damit die Pattern Chains die mit dem Firmware update 1.7 (?) eingeführt wurden?

zudem funktionieren die Microsteps in Drum und Synth/MIDI Tracks unterschiedlich, was sie beim Launchpad Pro nicht tun (und es für mich unverständlich ist, warum man da nicht den gleichen Modus zusätzlich haben kann wie bei den Drums, denn so geht nur das Versetzen des Startpunktes und nicht zusätzliche Steps wie in den Drum Tracks bzw dem Launchpad Pro).
Meinst du dass man bei den Drums durch die Microsteps "Multitrigger"/Ratcheting hat? Geht das bei den Synths nicht? Geht das denn beim Launchpad Pro?

Im Handbuch steht:
Each note may trigger only once per step unless multiples of the same note are live- recorded on a single step.
Ich wüsste aber auch nicht genau wie man das bewerkstelligen soll.
 
microbug
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MIDI Inquisator
Wie sind denn sonst deine Eindrücke zur Verarbeitung und den Verbesserungen wie doppelte Patternlänge, mehr aufgedruckte Funktionen und die externen Eingänge im Vergleich zum Vorgänger?
Verarbeitung ist solide wie immer. Der originale Circuit stammt optisch und mechanisch vom Launchpad Pro MKI ab, der Tracks dagegen vom MKIII, und die Unterschiede sind schon deutlich. Der Neue ist schlanker, leichter und alleine die echten MIDI Buchsen sind Gold Wert. Der Setupmodus wurde aus einer versteckten Funktion (mit SHIFT booten) rausgeholt und auf eine Tastenkombi gelegt, die doppelte Patternlänge wurde ebenfalls vom Launchpad Pro MKIII übernommen und es gibt insgesamt mehr Speicher.

Meinst du damit die Pattern Chains die mit dem Firmware update 1.7 (?) eingeführt wurden?
Das war beim alten Circuit. Der Tracks konnte das von Anfang an.
Meinst du dass man bei den Drums durch die Microsteps "Multitrigger"/Ratcheting hat? Geht das bei den Synths nicht? Geht das denn beim Launchpad Pro?
Genau das. Geht beim Launchpad Pro in allen Tracks (schrieb ich doch oben), beim Tracks nur bei den Drums. Seltsam.

Einfach mal Videos von Beiden anschauen, da sieht man es auch deutlich.

Das Ratcheting ist auch so gelöst, daß man diskontinuierliche Steps setzen kann, also sozusagen "Maschinengewehr mit Aussetzern". Die MC-707 kann das nicht, da muß man dort dann anders lösen.

Was das Launchpad Pro III nicht kann: Transponieren einer Sequenz. Das geht beim Circuit prima, beim Tracks kann man das inzwischen auch abspeichern, so wie schon beim Beatstep Pro, da hab ich das immer sehr gerne genutzt. Bei der MC-707 ist das nur über einen Drehregler im Menü möglich, reichlich dämlich gemacht, statt einer Tastenkombi. Für live unbrauchbar.
 
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Gisel1990
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Ich verstehe den Circuit Tracks von seiner Konzeption her überhaupt nicht. 2 Synth Spuren und 2 Midi Spuren? Warum nicht 4 Synth Spuren und jede davon als Midi, wie beim originalen Circuit? Wozu im Jahr 2021, wo Rechenpower keine Rolle spielt, noch diese Limitierung? Marketing? Ich verstehe auch nicht, warum man quasi zeitgleich 2 Geräte mit derselben Hardware raushaut. Hab ich schon bei Modal nicht kapiert.
 
microbug
microbug
MIDI Inquisator
Es hindert Dich niemand, den Circuit Tracks als 4+Drum Spur MIDI Sequenzer zu benutzen - genau das hab ich gemacht.

Warum nicht dies und nicht das? Frag Novation. Diese Diskussion ist müßig, zumal es Alternativen gibt, die dann aber nicht so schön direkt sind wie ein Circuit.

Was die Geräte mit der gleichen Hardware angeht hat das auch Korg bei den aktuellen Electribes so gemacht, für verschiedene Zwecke, und die beiden Modals sind auch unterschiedlich konzipiert und klingen auch nicht gleich. Muß man nicht verstehen wollen, ist einfach so, love it or leave it :)
 
diggs
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Knackpunkt war für mich, daß man erstens Pattern nicht mehr außerhalb der Reihenfolge verketten kann
Also bei diesem Punkt weiß ich noch nicht was du meinst? Ich habe mir mal Videos angeschaut und auch beim Launchpad Pro kann man Patterns nur in direkten Pattern Chains verketten oder eben per Scenes (die es ja auch beim Circuit Tracks gibt).

Das war beim alten Circuit. Der Tracks konnte das von Anfang an.
Der Tracks kann das aber nur per Scenes? Oder kann er wie der alte mit Shift+Pattern in der Pattern View auch beliebige Pattern Chains wie der alte Circuit?

Geht beim Launchpad Pro in allen Tracks (schrieb ich doch oben), beim Tracks nur bei den Drums. Seltsam.
Gut zu wissen dass das unterschiedlich beim Tracks und Launchpad Pro ist. Das ist wirklich etwas seltsam, da die Sequencer ja sonst sehr ähnlich sind.
 
diggs
diggs
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Ich verstehe den Circuit Tracks von seiner Konzeption her überhaupt nicht. 2 Synth Spuren und 2 Midi Spuren? Warum nicht 4 Synth Spuren und jede davon als Midi, wie beim originalen Circuit?
Es ist halt eine Weiterentwicklung des ursprünglichen Circuit und kein "Circuit Pro". Ich denke sie wollen beim 4x8 Grid bleiben, daher ist die Zahl der Spuren auf 8 begrenzt.
Die Midi-Tracks bieten den Vorteil dass du die 8 Encoder frei belegen kannst (zumindest mit Midi CC) während die 8 Encoder bei den Synth Tracks ja fest mit Midi CCs belegt sind (keine Ahnung ob man das auch für die Synth-Tracks editierbar machen könnte). Sie hatten die Idee die Midi-Tracks mit externen Inputs zu koppeln, daher sind es nur 2 Synth Spuren. Ich gehe mal davon aus dass Novation ja auch Marktforschung betreibt und sich etwas dabei gedacht hat, und viele werden den Circuit auch im Verbund mit anderen benutzen insofern macht das ja schon Sinn 2 reine Midi-Tracks zu haben. Viele sind ja auch nicht von der Sound-Engine begeistert. Die internen Synth-Tracks geben ja weiterhin Midi aus.
 
dcp
dcp
...
Sie hatten die Idee die Midi-Tracks mit externen Inputs zu koppeln, daher sind es nur 2 Synth Spuren.
Die Idee, zwei MIDI Sequenzen an externe Geräte zu schicken und dann deren (Mono) Output wieder durch die Circuit Tracks zu führen um dort im Mixer auch die externen abzumischen bzw. mit Sidechain zu bearbeiten usw. ist eigentlich ganz nett, spart vielleicht den Mixer o.ä.

Bloß: Die Inputs der Circuit Tracks haben mindestens 12ms Latenz. Daher scheiden timing-kritische externe Sounds wie Synth Bass und Drums, generell eigentlich Sounds mit schnellem Attack komplett aus.

Testszenario: Man nehme ein kurzes knackiges Rimshot, Hihat, Bassdrum geht auch, spiele sie einmal intern von einer der Drum Sample Spuren, gleichzeitig triggere man mit einer MIDI Spur der Circuit Tracks ein Rimshot (HH oder Bassdrum, am besten jeweils die gleiche) von einem externen Gerät wie nem Sampler, Drumcomputer, egal welcher und schicke das ganze wieder durch einen der external Inputs in die Circuit Tracks. Willkommen in der Latenzhölle, die starke Verzögerung hört man derart deutlich, leider völlig unbrauchbar. Gegenprobe: Man führe das Signal vom externen Gerät direkt in z.B. den selben Mixer, über den man auch die Circuit Tracks hört, schwupps, ist der Großteil der Latenz verschwunden. Wieder zurück in die Tracks, Latenz wieder da, usw, usf...
 
diggs
diggs
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Puh, das ist natürlich ein Manko, andererseits auch logisch weil der DSP ja den Input verarbeiten muss.
Hast du vielleicht ein Audiobeispiel? Ich kann mir gar nicht vorstellen wie sich 12ms Latenz anhören und ob das störend ist.
 

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