Novation Circuit Tracks Groovebox

Benutzt von Euch eigentlich jemand den Tracks als reinen MIDI Sequenzer?

Ich ärgere mich grad ein zweites Mal mit dem Launchpad Pro MKIII herum und suche eine Alternative, und der Tracks scheint mir dank der endlich richtigen MIDI Buchsen, den beiden extra MIDI Travks und den ganzen Möglichkeiten noch das ausgereifteste von allen derzeit angebotenen Geräten dieser Gattung zu sein (Keystep Pro, SQ-64, LPP3), Größe und Preis sind auch verlockend.
 
Bisher nur mit den beiden Miditracks und einem iPad. Habe mir dafür noch einen Bluetooth-Adapter geholt... funktioniert super.

Ich finde den Sequencer sehr intuitiv und schnell veränderbar, dazu die Knöppe, super.

Wegen des Sequencers habe ich mir auch ein gebrauchtes Launchpad Pro geholt, aber das finde ich definitiv weniger intuitiv als den Tracks (wegen der "Launch-Knöppe"), und es wird wieder verschwinden.
 
Kommt auf das Launchpad an. Ich hab auch das Pro MKI, aber das wird aktuell von einem Bekannten mit einer alternativen Firmware für einen anderen Zweck ausgestattet, und das Pro MKIII hab ich mir nochmal wegen des Sequenzers hingestellt, aber das scheint immer noch hinter dem aktuellen Circuit hinterherzuhängen. wie weiter vorne schon geschrieben hatte ich den ersten Circuit, der mir aber zuwenig Tracks hatte und das Miniklinken MIDI nervte. Der Tracks hat jetzt 4 Spuren plus Drums über echtes MIDI und ist kompakter als das MKIII.

Wichtig wäre mir zu wissen, ob man die beiden Synthspuren auch über ein angeschlossenes Keyboard einspielen kann. Beim alten Circuit ging das, wobei da Aftertouch und Pitchbend nicht aufgezeichnet wurden.
 
Wichtig wäre mir zu wissen, ob man die beiden Synthspuren auch über ein angeschlossenes Keyboard einspielen kann. Beim alten Circuit ging das, wobei da Aftertouch und Pitchbend nicht aufgezeichnet wurden.
Einspielen ja. Aufnahme Pitchbend kann ich heute abend ausprobieren, Aftertouch wegen fehlender Möglichkeiten aber nicht.
 
Habe noch beides da. Was meinst Du mit hinterherhängen?
Ich hatte den alten Circuit und das seinerzeit neue MKIII letztes Jahr zeitgleich hier, und da ging beim Sequenzer des Circuit deutlich mehr als bei dem des MKIII. Ich müßte das aber im Detail nachschauen, hab das irgendwo aufgeschrieben. Das mit dem nicht abschaltbaren Omni Mode am MKIII, also daß auf den aktuellen Track alles was an MIDI reinkommt, egal auf welchem Kanal, finde ich extrem unpraktisch zB. Bei der MC-707 kann man dafür extra einen Kanal einstellen, für den dann dieses Verhalten gilt, das ist deutlich besser.
 
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bei mir sollte er auch als sequencer dienen. hab dabei irgendwann nen fön bekommen und die kiste wieder zurück geschickt. war froh, danach wieder die mc-101 zu nutzen.

Ich hab ja die MC-707 hier, aber die ist an einigen stellen nicht so flexibel wie ein Circuit oder Launchpad Pro MKIII. Alleine die fehlende Möglichkeit, die MIDI Kanäle pro Projekt individuell einstellen zu können zB (ok, geht bei Novation auch nicht, aber da sind die Kanäle schneller geändert) oder die fehlende Probability in den Tone Tracks.

Bei der MC-101 würde mir das ständige Umschalten müssen zwischen den Pad Modes auf den Sender gehen, da sie keine eigenen Stepbuttons hat.
 
Wichtig wäre mir zu wissen, ob man die beiden Synthspuren auch über ein angeschlossenes Keyboard einspielen kann. Beim alten Circuit ging das, wobei da Aftertouch und Pitchbend nicht aufgezeichnet wurden.
Ja, das geht. Habe meinen angeschlossenen Synth mal umgestöpselt und ihn als Midi-Eingabe angeschlossen. Geht sowohl zum normalen Spielen als auch bei der Aufnahme von Sequenzen. Aftertouch geht allerdings nicht. Die Drumspuren lassen sich so allerdings wohl nicht ansteuern. Zumindest ist mir das nicht gelungen.
 
Danke, das ist schonmal gut. Die Drumspuren liegen ja auf Kanal 10, aber die muß ich nicht extern einspielen, da sind Pads schon ok.
 
Launchpad Pro 3 kann zB keine Sequenzen transponieren, Circuit dagegen schon. Ich weiß nur nimmer, ob man das dann auch permanent abspeichern konnte wie beim Beatstep Pro.
Das mit dem Transponieren habe ich noch in keinem Video gesehen. Es geht allerdings über die Scale-Taste. Beim Live-Spielen im stillen Kämmerlein konnte ich damit schon zumindest die berühmten drei bis vier Akkorde hinbekommen, nur mit einer gespeicherten Sequenz pro Spur. Automatisieren geht aber anscheinend nicht. Es wirkt ja auf alle vier Synths gleichzeitig, intern wie extern. Und eine globale Steuerungsspur, wenn man sie so nennen will, gibt es ja nicht.

Midi-In von der Din-Buchse wird wohl aber nicht an das USB-Midi durchgeschleift. Allerdings habe ich beide Outs auch als Outs geschaltet, nicht den einen als Thru. Ob sich das dann auch auf USB auswirkt, konnte ich noch nicht untersuchen.
 
Ja, das geht. Habe meinen angeschlossenen Synth mal umgestöpselt und ihn als Midi-Eingabe angeschlossen. Geht sowohl zum normalen Spielen als auch bei der Aufnahme von Sequenzen. Aftertouch geht allerdings nicht. Die Drumspuren lassen sich so allerdings wohl nicht ansteuern. Zumindest ist mir das nicht gelungen.
Pitchbend ging? Bei mir gerade nicht.
Launchpad Pro 3 kann zB keine Sequenzen transponieren, Circuit dagegen schon. Ich weiß nur nimmer, ob man das dann auch permanent abspeichern konnte wie beim Beatstep Pro.
Habe eine Sequenz transportiert, Projekt gespeichert, Gerät neu gestartet: Transposition bleibt gespeichert (falls Du das meintest).
 
Pitchbend ging? Bei mir gerade nicht.
Nein, geht nicht. Habe ich gerade noch einmal ausprobiert. Modulation auch nicht, kann aber auch am Quellgerät liegen (Cobalt8X).
Habe eine Sequenz transportiert, Projekt gespeichert, Gerät neu gestartet: Transposition bleibt gespeichert (falls Du das meintest).
Wie machst du das genau? Du hast eine Sequenz gespeichert. Jetzt lasse ich sie abspielen und transponiere sie. Allerdings kann ich das nicht abspeichern, ohne die ursprüngliche Transposition zu überschreiben. Oder sprechen wir von völlig verschiedenen Dingen?
 
Ich finde den Mix musikalisch cool, vor allem ab der Mitte.
@Martin Kraken Das mit Sound liegt zum Einen daran, daß er den Limiter auf Endkante gesetzt hat und wohl auch, daß das der heutige moderne Badewannensound ist. Hohl ohne untere Mitten. Die Siebziger und Neunziger sind leider lange vorüber..
Aber man kann ja seine eigenen Sounds reinladen.
 
Musste gerade feststellen, dass nur bei den MIDI-Tracks die Regler eine Midilearn Funktion haben. Schade, gerade für's IPad mit 4 verschiedenen Klangerzeugern wäre das schön gewesen. Nichtsdestotrotz: Als mobiles Couch-Setup gerade erste Wahl: Tracks + IPad. Super einfaches Handling, Pattern schnell veränderbar, Mixer, Muten, Automatisieren etc. pp. ... macht ordentlich Spaß. Hatte mal die Akai Force, aber diese 3 1/2 Kilo auf'm Schoß waren kein Spaß. Klar möchte man mit der Kombi nicht unbedingt richtige Songs bauen, aber wer will das schon unter dem Couch-Aspekt. Jetzt brauche ich bloß noch 'nen Sampler... ;-) Rhythm oder MPC, mal schaun.
 
dass nur bei den MIDI-Tracks die Regler eine Midilearn Funktion haben.
Macht Sinn, weil da die interne Klangerzeugung abgeschaltet ist, für die die Regler sonst gelten. Könnte man sicher auch ändern, aber das müssen dann genug Leute wollen und gegenüber Novation ändern.

Ich werde wohl wirklich das Launchpad Pro 3 gegen den Tracks tauschen.
 
Was mich interessiert:

1. Wenn der fest verbaute Akku eines Tages nicht mehr aufgeladen werden kann, was passiert dann?
Kann man das Gerät dann immer noch weiter über Netzteil betreiben? (In der T-Beschreibung steht was von USB-Netzteil; ist da also ein Netzteil dabei, mit dem man den Circuit Tracks unabhängig vom Akku betreiben kann?)
Oder schaltet die Kiste dann ganz ab (für immer)?

2. Wie ich schon mit meiner "Bass Station 2" bemerkt hab', bekomme ich "Components" einfach nicht zum Laufen. Dafür bräuchte ich einen neuen Rechner (den ich jetzt aber nicht kaufen will).
Also: Was ist mit Circuit Tracks möglich, wenn Components nicht geht? Ich meine, auch für später, wenn die Software eines Tages von neueren Rechnern nicht mehr unterstützt werden sollte.
Kann man z.B. Zeug auf der SD-Karte speichern und von da in den Circuit Tracks laden?
Kann man nicht einfach am PC Zeug auf die SD-Karte speichern (und dann von da in den Circuit Tracks laden)?
Und was soll das alles? Warum nicht einfach .wav, .sfx oder sonstige Dateien als normalen Download bereitstellen? Das ist doch reine Schikane mit diesem blöden Components.
Das sehe ich schon wie User "SynthGate" oben.
Sowas ärgert mich. Also vielleicht doch lieber 'ne Akai MPC One. Die hat wenigstens keinen blöden Akku und auch kein Sch...Components. Ist nur leider wesentlich teurer.

Also echt jetzt, wenn ich mir so eine Groovebox kaufe, dann doch vor allem deshalb, weil ich damit unabhängig von einem Computer sein will. Sonst könnte ich ja sowas wie "Arturia Spark" verwenden.
Da ist die Notwendigkeit einer Verbindung zu Components doch total kontraproduktiv.
 
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Naja, im Gegensatz zu Firmen wie Roland, wo man sich super imperformante und aufgeblasene Software wie "Roland Coud Manager" installieren muss, bietet Novation, den Components Kram im Browser zu laden. Das läuft auf jedem Rechner mit Chrome, sogar auf dem Handy. Völlig ohne Installation.
 
Es gab aber auch mal noch einen freien Editor von Isotonik , zumindest für das alte Circuit. Der sieht zwar nicht so gut aus, dafür ist alles auf einer Seite.
Die Circuit ist so überhaupt nicht mein Sound. Das klingt für mich alles so flach, sehr speziell.
Der Grundsound der Syntheseeinheit ist nicht sehr gut. Das ist nicht besser als mittelprächtige VA Plugins. Ist ja auch sehr alt inzwischen schon und im Vergleich zur Mininova fehlt auch noch der dritte OSC. Da man aber die Patches recht komplex gestalten kann, ist bei selbst erstellten Sounds bis zu einem gewissen Grad eine Verbesserung möglich durch subtile Modulation mancher Parameter und Einsatz des EQ. Aber schon allein OSC und Filter haben keinen schönen Grundklang. Dafür hat ja nun die Tracks Variante die Möglichkeit, andere Synths dranzuhängen,
das hat schon seinen Grund, warum man das lieber so als 2 zusätzliche interne Synths gemacht hat.

Für hintergründige Chord oder Pluck Sounds tun es die internen Synths dann zumindest kompromissweise.
 
Ich werde wohl wirklich das Launchpad Pro 3 gegen den Tracks tauschen.

update: wohl eher nicht. Launchpad darf erstmal bleiben, der Circuit Tracks geht retour. Im Gegensatz zum Ur-Circuit hat der bei mir zum Einen deutlich weniger Begeisterung ausgelöst (was aber wohl auch daran liegt, daß ich den letztes Jahr durch eine MC-707 ersetzt habe), und zum Anderen ist es diesmal so, daß der Tracks hinter dem Launchpad hinterherhinkt und nicht umgekehrt wie letztes Jahr.
Knackpunkt war für mich, daß man erstens Pattern nicht mehr außerhalb der Reihenfolge verketten kann und zudem funktionieren die Microsteps in Drum und Synth/MIDI Tracks unterschiedlich, was sie beim Launchpad Pro nicht tun (und es für mich unverständlich ist, warum man da nicht den gleichen Modus zusätzlich haben kann wie bei den Drums, denn so geht nur das Versetzen des Startpunktes und nicht zusätzliche Steps wie in den Drum Tracks bzw dem Launchpad Pro).

Wenn ich mir die ganzen Kisten dieser Art auf dem Markt anschaue, so scheint es, mit Ausnahme des MIDIBox SEQ V4, nur faule Kompromisse zu geben.
Das aber nur am Rande, dazu schreibe ich an anderer Stelle noch mehr.
 
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update: wohl eher nicht. Launchpad darf erstmal bleiben, der Circuit Tracks geht retour. Im Gegensatz zum Ur-Circuit hat der bei mir zum Einen deutlich weniger Begeisterung ausgelöst (was aber wohl auch daran liegt, daß ich den letztes Jahr durch eine MC-707 ersetzt habe), und zum Anderen ist es diesmal so, daß der Tracks hinter dem Launchpad hinterherhinkt und nicht umgekehrt wie letztes Jahr.
Danke für deine Eindrücke. Wie sind denn sonst deine Eindrücke zur Verarbeitung und den Verbesserungen wie doppelte Patternlänge, mehr aufgedruckte Funktionen und die externen Eingänge im Vergleich zum Vorgänger?

Knackpunkt war für mich, daß man erstens Pattern nicht mehr außerhalb der Reihenfolge verketten kann
Meinst du damit die Pattern Chains die mit dem Firmware update 1.7 (?) eingeführt wurden?

zudem funktionieren die Microsteps in Drum und Synth/MIDI Tracks unterschiedlich, was sie beim Launchpad Pro nicht tun (und es für mich unverständlich ist, warum man da nicht den gleichen Modus zusätzlich haben kann wie bei den Drums, denn so geht nur das Versetzen des Startpunktes und nicht zusätzliche Steps wie in den Drum Tracks bzw dem Launchpad Pro).
Meinst du dass man bei den Drums durch die Microsteps "Multitrigger"/Ratcheting hat? Geht das bei den Synths nicht? Geht das denn beim Launchpad Pro?

Im Handbuch steht:
Each note may trigger only once per step unless multiples of the same note are live- recorded on a single step.
Ich wüsste aber auch nicht genau wie man das bewerkstelligen soll.
 
Wie sind denn sonst deine Eindrücke zur Verarbeitung und den Verbesserungen wie doppelte Patternlänge, mehr aufgedruckte Funktionen und die externen Eingänge im Vergleich zum Vorgänger?
Verarbeitung ist solide wie immer. Der originale Circuit stammt optisch und mechanisch vom Launchpad Pro MKI ab, der Tracks dagegen vom MKIII, und die Unterschiede sind schon deutlich. Der Neue ist schlanker, leichter und alleine die echten MIDI Buchsen sind Gold Wert. Der Setupmodus wurde aus einer versteckten Funktion (mit SHIFT booten) rausgeholt und auf eine Tastenkombi gelegt, die doppelte Patternlänge wurde ebenfalls vom Launchpad Pro MKIII übernommen und es gibt insgesamt mehr Speicher.

Meinst du damit die Pattern Chains die mit dem Firmware update 1.7 (?) eingeführt wurden?
Das war beim alten Circuit. Der Tracks konnte das von Anfang an.
Meinst du dass man bei den Drums durch die Microsteps "Multitrigger"/Ratcheting hat? Geht das bei den Synths nicht? Geht das denn beim Launchpad Pro?
Genau das. Geht beim Launchpad Pro in allen Tracks (schrieb ich doch oben), beim Tracks nur bei den Drums. Seltsam.

Einfach mal Videos von Beiden anschauen, da sieht man es auch deutlich.

Das Ratcheting ist auch so gelöst, daß man diskontinuierliche Steps setzen kann, also sozusagen "Maschinengewehr mit Aussetzern". Die MC-707 kann das nicht, da muß man dort dann anders lösen.

Was das Launchpad Pro III nicht kann: Transponieren einer Sequenz. Das geht beim Circuit prima, beim Tracks kann man das inzwischen auch abspeichern, so wie schon beim Beatstep Pro, da hab ich das immer sehr gerne genutzt. Bei der MC-707 ist das nur über einen Drehregler im Menü möglich, reichlich dämlich gemacht, statt einer Tastenkombi. Für live unbrauchbar.
 
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