Sorry für den Doppelpost, aber das Forum weigert sich, über 20'000 Zeichen anzunehmen.
Novation
- Supernova 3 my ass. Es gibt kein VA-Wettrüsten mehr, dann bewegt sich auch keiner vom Fleck. Ausserdem hat man ja PEAK und bastelt auf der Plattform weiter. Als Gelddrucker indessen vielleicht eine geupgradete Bass Station, die Keytracking beherrscht und möglicherweise auch eine 37-Tasten-Version davon.
- Auch eine Plattform zum weiterbasteln ist natürlich Circuit. Die kleine Groovebox bekommt von mir schon jetzt den Best-Bananaware-ever - Award. Was das Teil in nur 18 Monaten beim Kunden gereift ist, ist der Wahnsinn. (Ob man das Teil auch noch mit ner weiteren Klangerzeugung kreuzen könnte als nur der BS2?)
- Ausserdem verdient man sich zusammen mit Loopmasters eine goldene Nase an Launchpad-App und Blocks-Wave, während man weitere, eher semigeile Apps zusammenbastelt und die einst vielversprechende Launchkey-App seit Release mit dem Arsch anguckt.
- Bleibt noch der Controllerism. Launchpads sind eigentlich kaum mehr zu optimieren und der Push ist nach wie vor keine wirkliche Konkurrenz. Lediglich die kleinen mini-Launchpads und -keys könnten mal von RGB profitieren, aber die hält man wohl bewusst auf gelb-grün-rot und pinselt sie wie den Launchcontrol XL MK2 einfach nur schwarz an. Der kleine Launchcontrol ist indessen ausm Sortiment geflogen. Also keine Ahnung ob da was passiert, aber das ist Novation, die haben schon überrascht, als Korg noch langweilig Triton um Triton über die Messe schleifte.
- Allerdings gibt's auch bei Novation eine Controller-Linie, die trotz ihrer weiten Verbreitung ein Upgrade vertragen könnte und damit wieder state-of-the-art werden könnte. Die SL-Serie. Wenn man da mal das nie geliebte Automap entsorgt bekommt und stattdessen mal ein
gutes Controllerprotokoll und einen Editor von mindestens der Qualität der Launch-Controls schreibt... und eine 76er-Version obendrauflegt…
Access
- Samplevirus my ass. Kadsendarm läuft viel zu gut dafür. Oder er kommt völlig unerwartet und die ganze Konkurrenz scheisst sich in die Hose.
Kurzweil
- K3000 my ass. Das kriegen sie nicht hin. Dann vielmehr noch auf der Forteplattform weiter entwickeln und das finale VAST 2020 in ein neues Schiff stopfen, dass dann seinen Siegeszug im Workstationsektor weiterfährt, weil es dann zwei Terabytes mitsamt Omnisphere ab Platte streamt, den Kronos plattwaltzt (und Yamaha schläft, während Roland nach wie vor nichts hinbekommt) und an sich selbst gemessen sowieso ein NoBrainer ist. Und trotzdem ein Verlustgeschäft, weil die Mucker sowieso alle Nord und Mainstage spielen. Eigentlich eine Tragödie.
- Das finale Schiff dann als Gelddrucker auch mal wieder in etwas transportablem bitte. Eine der grössten Stärke der PC's war immer dass man sie sich aufm Weg zum Auto untern Arm klemmen konnte. Versuch das mal mit nem Forte. Bandscheibe.
Nord
- Modular G3 my ass. Wenn sie nicht schon längst gerafft haben, was sie am Modularboom schon verdient haben könnten, werden sie es auch jetzt nicht merken.
- Bleibt halt die Frage, was mit dem Rest: Stage haben sie neu, Electro auch, Piano sollten sie auch nicht schon wieder erneuern (kauft das wer?) und C3D wäre ein Front als solches (GEIL, wir packen ne vier Jahre alte Orgel in den Stage statt unsere neue und wollen dafür 4,5K. MARKTWIRTSCHAFT LOL!)
- Turnusmässig wären die Synths dran, aber was will man ohne Not schon machen, sowohl Lead 5 als auch A2 müssten ihren Unique Selling Point erst mal ordentlich aufbohren und wenn der hypothetische Wave 2 speichermässig nicht mindestens in die Gigabytes geht, will ihn auch niemand. Wave A2 als aufgebohrtes Stage-3-Synth-Baby wäre das naheliegendste, aber ohne Druck von Kemper oder einem anderen Mitwerber baut keiner mehr ein Schiff dieser Grösse. Und wenns kein Schiff wird, gehen alle auf den billig gewordenen A1 ("yay, jetzt endlich sein geld wert").
- Klar. Es gibt diese hypothetische Stringmaschine, das hypothetische Mellotron und die hypothetische 1-Manual-Orgel. Aber glaubt irgendwer daran? Eine Firma die auf solch eine Idee kommt bzw. darin einen Markt sieht, hätte wohl auch die Modulargoldgrube ausgehoben, selbst wenn ihr alle Entwickler davongelaufen wären. Und sowas trau ich eher Roland zu (oh Gott, Modularbonsai mit Kacksoftware, alleine der Gedanke...)
- Und eine Firma, die den Markt beobachtet, hätte auch mal ne Nord Drum gebaut, die wirklich konkurrenzfähig wäre. Wobei, Superbooth kommt erst, maybe geigt ihnen da einer die Meinung und vielleicht schaffen sie im vierten Anlauf tatsächlich mal Köpfe mit Nägeln.
Elektron
- NOCH so eine Bude mit ohne Zweifel Ahnung vom Markt aber hart abstrusen Zyklen. Bin ich doch relativ safe von einer schwarzen Maschinedrum und/oder Monomachine ausgegangen, pinselt man stattdessen die komplette Reihe grau. Korg kann einpacken, hier kommt
die Maus der neue König
der Löwen der Farben. Na dann halt vielleicht eine graue
Maus Maschinedrum/Monomachine. Oder was ganz anderes, von dem niemand wusste, dass man es braucht, aber alle brauchen es. Und selbstverständlich kannibalisiert es keinen der Kollegen auch nur im Ansatz. Pokemon für Erwachsene, denen ne Volca zu klein und der Bonsai zu digital ist. Und das iPad zu Apple. Gotta catch them all.
- Wobei, da gibt's ja noch den Digitakt. Und die kleinere Brotdose kann ja auch ne ganze Menge. Aber der könnte man jetzt ja z.b. eine analoge Kiste zur Seite stellen. Und ne hybride. Warum da nicht auch noch ne Serie anfangen zu bauen, Pokemon-Generationen gibt's ja auch bald acht.
Arturia
- Die ganz schmale Gratwanderung zwischen Brutes für die Bühnen der Welt und Controllergear für den
Elektrocontainer Modulardödel. Was genau war nochmal der Origin?
- Ach ja. Gridstep. Wie Beatstep, nur 4x4. Würde kaufen.
DSI
- Wer hat noch nicht, wer will nochmal. Tom war schon, Bob mag tot sein, aber was ist mit den anderen die noch leben? Oder den Reissue-Dödeln vom Synthex, wenn Korg die nicht will?
- Auch möglich; Dave schaut wieder in seine eigene Historie und interpretiert nach u.a. Pro One auch endlich den mal den VS neu. Oder nicht ganz so legendary, den Evolver. Wenn einer analog/hybrid noch mit frischer Note UND für den Massenmarkt kann, dann Dave.
- Apropos Massenmarkt: Wo bleibt die Nachfolge für die gelbe Quietscheente?
Behringer
- Der nicht-ganz-dave, der irgendwie den eigenen Twist nicht so wirklich rechtfertigt bekommt, und stattdessen rumklont, aber auch da irgendwie nichts zustande kriegt. Immerhin rauschts nicht mehr out of the Box. Dennoch schwieriges Ding. Die Deepminds mögen cool sein, aber irgendwie haben die alle doch primär dafür gefeiert dass sie billig waren, sonst wäre die Bucht nicht voll damit. Und der Ulimoog gibt ausser rethorischen Preisdrops kein Lebenszeichen von sich. Eigene Synthieklitsche gegründet, ok cool, Konkurrenz belebt das Geschäft, sollte aber auch mal liefern.
Moog
- Subsequent beerbt Sub, ohne unnötig seinen Sound zu ruinieren, und geht steil auf den Klassikerstatus zu. Der Reissue-D wiederum mag zwar aus den Händen gerissen und deshalb frühzeitig "discontinued" sein, wird aber dennoch am Stand rumstehen und Leute auf sich ziehen. Minitaur, Moogerfooger und Subphatty machen preislich nach unten den Sack zu.
- Oder aber der Volksmoog Sub 37 setzt Ressourcen in ähnlicher Preisklasse für Experimente frei. Source und Prodigy waren ja auch nicht mies und bei Dave existieren auch zig Geräte nebeneinander. Vielleicht NOCH mal bewusst abweichen, jetzt wo der Sub den Schritt schon belohnt hat?
- Wobei, allzuweit abweichen dann doch nicht, also KEIN polyphoner
Moog, weil alleine hatte das immer irgendwie das Firmenende verschuldet... aber vielleicht fragt ihr mal Dave...
Waldorf
- Meta-Wettstreit mit Teenage Engineering, ob man mit dem Quantum zuerst in die Gänge kommt. Wobei das Gerät viel zu gut aussieht, um den nächsten Stromberg zu werden. Studiologic brütet derweil über einer Oberfläche für Grobmotoriker.
Teenage Engineering
- Meta-Wettstreit mit Waldorf, ob man mit dem OP-Z zuerst in die Gänge kommt. Wobei das Gerät super aussieht und das Konzept kongenial ist.
- Wenn kein OP-Z oder Reserven damit aufgefressen, gibt's einfach noch n Taschenrechner mehr. Läuft eh immer. Bokuwa ongakuka, dentaku katateni.
Casio
- Entweder Nummer sicher (Pianos, Tischhupen) oder wieder irgendeine auf halber Strecke vergurkte Annäherung in Richtung Synth, die auch mit Abverkaufspreisen keine Liebe im Nachbarforum bekommt, weil steht ja nicht Roland drauf und Casio war nur in den 80ern cool. (VL-Neuauflage in nochmehrbonsai?)
Dexibell
- Ja, das Zeug klingt gut (is ja auch das gute von Roland mit drin) und spielt sich auch gut (dito), sieht aber aus wie ne Küchenarbeitsplatte. Und kein Schwein kennt die Firma. Eigentlich schade.
CME
- Es sieht nach Plastik aus, hat vielleicht endlich auch mal 49 Tasten und Jordan Rudess wird es endorsen und damit durchs Video rennen (und n e r v e n).
Studiologic
- Grobmotoriker-Oberfläche für den Quantum oder die nächste Inkarnation vom Backstein-Blo.
- Gleichzeitig nach wie vor konsequente Weigerung, eine kompakte Hammermechanik unter 88 Tasten zu bauen. Gibt schliesslich kein Bedarf, das VMK161 hat sich ja auch nicht verkauft. (101 x 38 x 15 cm, 22kg)
Kawai
- Stagepianos sind gerade neu - und darüber hinaus hab ich keinen Plan. Aber wahrscheinlich irgendwas mit Klavier.
Akai
- Hoppla, die MPC X ist gar nicht so gut wie alle glaubten. Blöd aber auch.
- Hoppla, die MPC Live auch nicht. Scheisse, Speicher voll. (600 MB...)
- Was haben wir noch an beliebtem Controllerkram, den wir in einer Neuauflage wesentlich billiger fertigen können, aber so tun, als könnte er was neues?
Alesis/M-Audio/jede scheiss Numark-Bude ever
- Mit welchem Markennamen bekommen wir unsere Dreckssoftware heute an den Mann?
KMI Instruments
- Droppen das seit ewig angekündigte K-Board Pro 4. Hoffe ich jedenfalls.
- Gehen danach vielleicht mal wieder in Richtung Saiten, da wo KMI ursprünglich her kam und wo die Technik natürlich auch Sprünge machte. Man kanns ihnen nach den Grosstaten Softstep, QuNeo und QuNexus eigentlich nicht übel nehmen.
- Oder man kickstartet sich das Poly-AT-Patend von Ensoniq und verhökert es preisgewinnend an Yamaha. (Wenn schon CME nicht auf die Idee kommt (oder Yamaha selbst)). Danach Firma mehrfach saniert.
ROLI
- Vorauskonterung an KMI mit einem Seaboard Rise 61? Oder gar endlich "bezahlbare" Seaboards MIT Klangerzeugung? Die Finanzen dafür hätte man inzwischen, aber wahscheinlich kackt einem dann die Käuferschicht vor die Tür, die den ollen Kram zum dreifachen Preis kaufen musste. Und erst recht keiner kauft mehr die Controller.
- Oder man macht weiter mit Blocks. Da gibt's sicher noch irgendein neuartigen Baustein, den keiner kommen sah, den man aber unbedingt braucht und den man vor allem zu Boutique-Preise (also richtiges Boutique, nicht Bonsai) mit instabilem Bluetooth und halbgarem Dashboard an Apple-Kunden und Paris Hilton verhökert bekommt. Und ja, aus mir spricht der pure Neid.
- Und wenn man schon Geld von den ganzen Finanzspritzen hat UND die Produkte weiterhin kosten wie nichts... kann man BITTE mal mit
Ableton "reden", damit die ihre MPE-Einbindung geschissen bekommen? Ein Angebot machen, das sie nicht ablehnen können? Oder ihnen auf der Supabooth einfach n Seabord übern Schädel ziehen. Wäre zwar Körperverletzung, aber die nachvollziehbarere Reaktion UND lustiger.
Roger Linn
- Hat eigentlich mit zwei Grössen Linnstrument genug zu tun und hält alles updatemässig echt vorbildlich am Laufen, aber ich würde irgendwie total gerne eine quadratische Version davon sehen, quasi Geoshred in Hardwarecontrollerform.
Livid
- Tja, Marktwirtschaft. Aus der einstigen Edelbude ist eine Kickstarter-Billig-Klitsche geworden, die instabile Bluethoot-Devices verkauft (ja, hatte sowohl nen minim als auch Guitar Wing). Aber das Ruder bekommt man vermutlich auch nicht mehr rum. Und wo wir grad dabei sind...
jede scheiss Kickstarter-Bude ever
- Die Ex-Jazzmutant-Jungs liefern vielleicht tatsächlich ihren Joué aus. (Bitte. Ich will einen.)
- Die Dödel vom TheoryBoard setzen sich vielleicht noch abstrusere Goals für die Wahnsinnssumme, nur irgendwie keinen Prototyp auf die Seite.
- Und allgemein bleibt die Erfolgsquote niedrig, die Umsetzungsquote noch niedriger und man fragt sich, ob Crowdfunding die Zukunft ist. Ich meine, KMI hat's auch geschafft.
- Und warum bauen die Idioten zu 98% nur Geräte für Menschen die nicht musizieren können ohne gerade ihr Gerät?? Selbstwert?
Presonus
- Faderport 32. Warum? Darum.
Zoom
- Zwei Fragen. Erstens; werden wir eine dritte Inkarnation der LED-Kloschüssel sehen, obwohl die ersten beiden schon genug Misserfolg eingefahren haben.
- Und zweitens; was kommt nach H5 und H6 noch in Sachen Mobile Recording (damit die jetzigen billiger werden) und wie löst man ein Anschlussproblem bei einem potentiellen H7 wenn nicht mit einer Kabelpeitsche und hat man die nicht immer genau nicht dabei wenn man sie braucht?
DJ Techtools
- MidiFighter 64 haben sie immer noch, nachdem jeder YouTuber einen und Shawn Wasabi drei hat. Und natürlich bauen sie weiterhin trotz Petitionen keinen neuen Spectra.
Native Instruments
- Erst nochmal blöd verdienen an der MK2-Gen im Thanksgiving-Sale. Mikro & Studio updaten kann man ja immer noch später. Dasselbe mit den Komplete-Keyboards 25 und 88. Und auf die Messe gehen wir eh nur, um unser NKS-Format an die Mitwerber zu bringen. Was auch funktioniert, weil der Ansatz besser ist als Automap. (Alles ist besser als Automap, aber einer musste es ja auch mal machen damals in den schwierigen Nullerjahren (und den Mitwerbern zeigen, wie es nicht geht, damit die für einmal lernen)).
Xfer
- Hardwareserum ploppt so unerwartet auf wie es geht, nachdem er bei Deadmau5 im Studio gesichtet wurde (sofern das kein Fake ist). Konkurrenz scheisst sich ein, Kickstarter werden abgebrochen, Waldorf überarbeitet den Quantum und Kemper lässt die Klampfe fallen und fängt an zu basteln.
U-he
- Obwohl Software kein Messeding ist, wird an der Superbooth angestanden. Diejenigen die zu spät merken, dass der RePro5 bereits draussen ist, sehen dann nichts mehr am Bildschirm mit den ersten Skizzen von Zebra 3, weil Traube.