U-HE RePro One

RetroSound schrieb:
Natürlich ist es immer der Arbeiter mit seinem Werkzeug. Ist der Arbeiter ne Flasche dann wird nichts und ist das Werkzeug schlecht, dann wird auch nichts. Beides muss Hand in Hand gehen dann wird ein Schuh draus.
He he, was die Industrie antreibt, ist ja, daß wir Konsumenten glauben, an uns (dem Arbeiter) könne es nicht liegen, es liege nur am Werkzeug, so daß es viel besser würde, wenn wir nur ein besseres Werkzeug in der Hand hätten. :mrgreen:
 
Die Grundregeln des Marketings, 1. Stunde. :supi:
Wir werden belogen und betrogen und man zieht uns das Geld aus den Taschen. Wir sind die Doofen, das steht fest. :mrgreen:
 
RetroSound schrieb:
https://www.amazona.de/leser-artikel/u-he-repro-1/

Ich war´s nicht :mrgreen:


naja - soll man das fazit von jemandem glauben der seinen mks-80 auf ebay als "jupiter 8 im rack" angeboten hat ?

ob das ironisch sei oder nicht lasses ich ganz bewusst der urteilsfindung des jeweiligen lesers über.
 
Die Sound Demos sind jetzt etwas besser, aber eigentlich auch nicht wirklich gut. Sowohl beim Spielen als auch bei den Einstellungen der Hüllkurven zum Beispiel hört man klare Unterschiede.allerdings habe ich auch hier wieder den Eindruck, dass bei der Erstellung der soundfiles nicht genau genug hingehört wurde. Das geht auf jeden Fall besser.
 
mittlerweile finde ich es echt albern dass da immer wieder audiovergleiche erstellt werden die ihrem namen nicht gerecht werden.

wenn man sich nicht bemühen will grundlegendste sachen richtig zu machen dann soll man es gleich lassen, denn auch bei den neuen besipielen passen die pegel nicht und was bringt der "vergleich" wenn man mal legato und mal staccato spielt ?

gut - auch wenn mich keiner gebeten hat werde ich wohl wirklich dieser tage - wenn mehr zeit ist - mal ein paar vergleichssounds erstellen und zwar "so gut wie möglich" und nicht "einfach so um content zu generieren"


mfg
 
Reverse And Play schrieb:
colectivo_triangular schrieb:
... bei den Einstellungen der Hüllkurven zum Beispiel hört man klare Unterschiede.
Na dann zeige uns doch mal die klaren Unterschiede. Du weißt aber schon dass sich auch ein ProOne vom dem anderen unterscheidet? Die Frage ist also würdest du erkennen ob da ein Repro-1 am Werk ist oder ein ProOne?
Bitte richtig lesen: es ging nicht um die generellen Unterschiede Original versus Replik, sondern um die Qualität des Vergleichs.und da bin ich einfach überzeugt, dass der RePro 1 deutlich besser klingen würde, wenn man richtig hingehört hätte.
 
tom f schrieb:
mittlerweile finde ich es echt albern dass da immer wieder audiovergleiche erstellt werden die ihrem namen nicht gerecht werden.

wenn man sich nicht bemühen will grundlegendste sachen richtig zu machen dann soll man es gleich lassen, denn auch bei den neuen besipielen passen die pegel nicht und was bringt der "vergleich" wenn man mal legato und mal staccato spielt ?

mfg

Absolut!
 
tom f schrieb:
mittlerweile finde ich es echt albern dass da immer wieder audiovergleiche erstellt werden die ihrem namen nicht gerecht werden.

+1

der Vergleich zeugt allerdings wirklich (mal wieder) von einem schlechten Ohr.. beim ersten Beispiel gleich mal
die Tonhöhe voll daneben.. da brauch ich dann auch nicht mehr weiterhören.
 
Wir hatten überlegt, jetzt einfach mal die Beispiele vom Pro-One in Repro nachzubauen. Sind dann aber doch lieber ein Bier trinken gegangen.
 
also ich habe mich hier grade mal als fingerübung für meinen test hingesezt und ein paar standardsounds geschraubt und ich garantiere dass das ABSOLUT gleichwertig klingt.

bei sounds mit starken modulationen ist das dann halt schwieriger zu verifizieren "was ist gleich" ? ...aber das ist ja eine andere geschichte und bedingt durch die schwere reproduzierbarkeit von settings.


ich bin jedenfalls auf die goldohren unter euch gespannt :lol:
 
tom f schrieb:
also ich habe mich hier grade mal als fingerübung für meinen test hingesezt und ein paar standardsounds geschraubt und ich garantiere dass das ABSOLUT gleichwertig klingt.

bei sounds mit starken modulationen ist das dann halt schwieriger zu verifizieren "was ist gleich" ? ...aber das ist ja eine andere geschichte und bedingt durch die schwere reproduzierbarkeit von settings.


ich bin jedenfalls auf die goldohren unter euch gespannt :lol:
Bin gespannt!
 
Reverse And Play schrieb:
Ich bin auch gespannt.

Aber dann habe ich auch ehrlich keine Lust mehr mich über real Analog vs VA zu unterhalten. Wenn ein Softsynth gut klingt wird er genommen und ob der nun einem Hardwareteil ähnlich ist oder nicht wird mir in Zukunft auch einfach mal scheißegal sein.

ja richtig - das ist eine absolut legitime und richtige bewertungsbene - ebenso wie es jene ist einen klon am original zu messen ;-)

bei mir geht es auch überhaupt nicht um x vs. y sondern darum ob firmen zu recht oder unrecht eine erwartung erzeugen die sie eventuell nicht erfüllen.

wobei es natürlich auch ein punkt ist zu sagen "der missglückte klon von xy ist trotzdem geil"... ja - auch das ist legitim... auch wenn es halt das marketing ad absurdum führt.


bei anderne produkten wäre man ja auch nicht so flexibel:

dr. köttels erdbereis mit sahnehäubchen schmeckt "leider" nach himbeere mit vanillecrem - schmeckt zwar evtl. sogar besser als das was es sein soll - aber: was soll das ?

:mrgreen:
 
Reverse And Play schrieb:
Aber dann habe ich auch ehrlich keine Lust mehr mich über real Analog vs VA zu unterhalten.

Verständlich! Aber wenn ein Software-Synth durch seine Modell-Bezeichnung die Nähe zum HW-Pendant herstellt und sich anschickt, eine "RePro" sein zu wollen, dann sind solche Diskussion doch vorprogrammiert...

Und die SW muss sich dann gefallen lassen, sich an dem Original messen zu lassen, finde ich...

Ansonsten: Den Synth unter einem anderen Namen herausbringen!

Ähnlich sehe ich dies auch für die neuen DSI-Synths Prophet6 und OB6, durch deren Bezeichnungen bestimmte Erwartungen geweckt werden, die einem Vergleiche mit alten Synths fast schon aufdrängen, obwohl Dave Smith immer wieder betont hat, dass es sich bei diesen Synths nicht um reine Nachbildungen handelt.

Die Modell-Bezeichnungen suggerieren aber etwas anderes, Herr Schmidt...

Und hier hätten wir es mit "Neo-Analog vs Retro-Analog" zu tun.

Weiter oben hatte ich ja den Kampf "Digital vs Digital" erwähnt: (NI FM7/8 vs. DX7 etc.)

Ich glaube, wir brauchen diese Hahnenkämpfe... :)
 
Und solange das so ist, werden die Diskussionen nicht aufhören und es werden direkt und indirekt Vergleiche gezogen. Ist doch auch völlig normal.
 
phonos schrieb:
Und die SW muss sich dann gefallen lassen, sich an dem Original messen zu lassen, finde ich...
Finden wir auch!

Ist aber eben auch nicht gerade leicht. Die Knöppe vom Pro-One sind zwar deutlich besser aufgelöst als beim Prophet-5, aber dennoch eher sowas wie Simulationen von Grobmotorik. Gerade bei den extremen Modulationen, die den Pro-One ausmachen, hat man das Gefühl, dass man besser nicht atmet, damit der Sound länger als eine Minute stabil bleibt. Es ist also durchaus sinnvoll, die Beispiele zunächst mit dem Pro-One zu machen und aufzunehmen und anschließend mit Repro-1 nachzujustieren. Wenn man z.B. FM-Sounds gleichzeitig in Repro-1 und Pro-One bearbeitet, ist das beinahe identische Ergebnis nach kurzer Zeit wieder hin. Also lieber gleich Pro-One als Vorbild, dann mit Repro-1 nacharbeiten.

So haben wir's jetzt fast ein Jahr lang gemacht, mit Hüllkurven, Oszis, Filtern, LFO, Mod-Sektion, Glide, Mixer, Volume usw.
 
hairmetal_81 schrieb:
Urs schrieb:
Wir hatten überlegt, jetzt einfach mal die Beispiele vom Pro-One in Repro nachzubauen. Sind dann aber doch lieber ein Bier trinken gegangen.


:lollo: :supi:
Hab's dann gestern abend doch noch schnell gemacht, zumindest für das Sync-Preset. Kurzer Eingriff in Hüllkurven, Decay und Release einen Tatsch nach rechts, PW etwas nach Links, Mod-Tiefe etwas runter. Klingt dann irgendwie fast gleich. Habe das Preset in der Diskussion gepostet und es scheint die Gemüter dort weithin beruhigt zu haben.
 
Ich glaube, wir machen auch noch ein paar A/B tests diesmal.

Das "P1"-Preset in der Oszillator-Sektion wird sich übrigens ein kleines bisschen ändern. Uns ist da noch was aufgefallen, was den Grundton im Sync-Sound von einigen CEM3340 etwas lauter macht. Das klingt dann noch ein Quäntchen besser, ab Dienstag.
 
Ein genereller Gedanke, der mir gerade beim Verfolgen dieses Threads und auch der Diskussion auf Amazona kam:
--> Achtung: leichte Verallgemeinerung. Das ist als Diskussionsgrundlage gemeint, nicht als Provokation <--

- Viele der Spezialisten und üblichen Verfechter der "nur-alt-ist-geil-Garde" sehen sich selbst in der Lage, auch die feinste Nuance rauszuhören.
- Die Demos wurden mit a) anderen Lautstärken, b) deutlich abweichenden Hüllkurveneinstellungen, c) teilweise klar abweichenden Finetunings (alte Demos) aufgenommen
- Die Spielweisen unterscheiden sich

Aber irgendwie scheint sich daran kaum einer zu stören. Ergo: Es wird nicht gehört.

Daraus ergibt sich für mich: Wenn der Verfasser eines Tests oder A/B-Vergleiches nicht in der Lage ist, diese Sachen beim Erstellen von Demos herauszuhören, ist auch die Bewertung innerhalb des Tests, wie nahe der Synth an der Originalvorlage ist, völlig wertlos. Denn die Beurteilungsgrundlage fehlt bereits.

Und das ist etwas, was ich in vielen A/B-Demos da draußen immer wieder beobachte.

Mein Vorschlag: Lasst euch doch nicht davon leiten, die Unterschiede herauszuarbeiten. Denn das kann man mit schlampig eingestellten Werten sehr schnell. Versucht doch eher, vom Ehrgeiz geleitet, den Unterschied unhörbar zu machen. Denn nur dann stößt man wirklich auf mögliche Limitierungen. Die Einstellung sollte dabei übrigens nach (gutem) Gehör und nicht nach Reglerposition erfolgen.
 
colectivo_triangular schrieb:
Ein genereller Gedanke, der mir gerade beim Verfolgen dieses Threads und auch der Diskussion auf Amazona kam:
--> Achtung: leichte Verallgemeinerung. Das ist als Diskussionsgrundlage gemeint, nicht als Provokation <--

- Viele der Spezialisten und üblichen Verfechter der "nur-alt-ist-geil-Garde" sehen sich selbst in der Lage, auch die feinste Nuance rauszuhören.
- Die Demos wurden mit a) anderen Lautstärken, b) deutlich abweichenden Hüllkurveneinstellungen, c) teilweise klar abweichenden Finetunings (alte Demos) aufgenommen
- Die Spielweisen unterscheiden sich

Aber irgendwie scheint sich daran kaum einer zu stören. Ergo: Es wird nicht gehört.

Daraus ergibt sich für mich: Wenn der Verfasser eines Tests oder A/B-Vergleiches nicht in der Lage ist, diese Sachen beim Erstellen von Demos herauszuhören, ist auch die Bewertung innerhalb des Tests, wie nahe der Synth an der Originalvorlage ist, völlig wertlos. Denn die Beurteilungsgrundlage fehlt bereits.

Und das ist etwas, was in vielen A/B-Demos da draußen immer wieder beobachte.

Mein Vorschlag: Lasst euch doch nicht davon leiten, die Unterschiede herauszuarbeiten. Denn das kann man mit schlampig eingestellten Werten sehr schnell. Versucht doch eher, vom Ehrgeiz geleitet, den Unterschied unhörbar zu machen. Denn nur dann stößt man wirklich auf mögliche Limitierungen. Die Einstellung sollte dabei übrigens nach (gutem) Gehör und nicht nach Reglerposition erfolgen.


der gedanke ist nicht provokant, sondern in dem kontext der EINZIG richtige - bzw. ein sachliche analyse.

:supi:

solange sich die leute - im dienste der objektivität - nicht von "kult um des kultes willen" attitüden distanzieren können, muss man als rationalist und skeptiker halt immer auch gegen die esoterik andiskutieren - was eigentlich irgendwie nervt.

aber das hält sich hier ja noch in grenzen - schlimm ist es doch erst bei minimogg - der wird ja gleich a priori als "messlatte" für alle hingestellt und so ein sachlicher diskurs per definition verunmöglicht.

aber das ganze hat auch was gutes: man braucht sich das nur lange genug anzuhören und irgendwann ist einem die kollektive hysterie innerhalb der "spezialistenkreise" einfach wieder egal. und zwar aus vielen gründen - darunter der durchaus gewichtige, dass die allermeisten dieser spezialisten in keinster weise einen ihrer gekauften kompetenz korrelierenden genialen musikalischen output vorweisen können.

und dass so gut wie IMMER grade die besitzer von xy gerät xy als absolut tolles mass der dinge bewerben müssen liegt einfach an einem psychologischen mechanismus der diesen leuten wahrscheinlich ihre einkäufe als res extensa ihrer persönöichkeit erscheinen lässt.

das ist objektiv auch etwas kindisch - und es wäre schön wenn erwachsene männer im laufe der entwicklungsphasen die man als synthfan durchmacht diese art von selbsttäuschung erkennen und hinter sich lassen könnten :lol:

ps: das ist sehr allgemein gesagt - und in keinster weise als seitenhieb auf den kollegen retrosund gemeint - dieser hat seine absolut berechtigte niesche als sammler und "original demo" ersteller.


mfg
 
tom f schrieb:
[darunter der durchaus gewichtige, dass die allermeisten dieser spezialisten in keinster weise einen ihrer gekauften kompetenz korrelierenden genialen musikalischen output vorweisen können.


Netter Gedanke eigentlich... Leider gibt's da auch noch die "Firechilds" der analogen Verteidigungskette... :lol:
Und sowas ist dann - leider - auch für mich schwer zu knacken! :mrgreen:



dass so gut wie IMMER grade die besitzer von xy gerät xy als absolut tolles mass der dinge bewerben müssen liegt einfach an einem psychologischen mechanismus (...)


...gibt einen Fachterminus dafür - nennt sich "Choice-supportive bias", bzw. "Post-rationalization syndrome".


Die gute Nachricht ist:
Wenn man es erstmal weiss und sich dessen bewusst wird, kann man ggf. da auch entsprechend gegensteuern.


Die schlechte Nachricht:
Mit zunehmendem Alter nimmt dieses Phänomen zu; d.h.:

- man ist mehr und mehr eher den selbst bereits vertrauten Dingen zugeneigt.
- die Fähigkeit zur Gedächtnis-Abfrage geht allgemein zurück.
- es treten eher die emotionalen Aspekte in den Vordergrund anstelle der rationell-sachlichen.
- man bemüht sich vermehrt der Allgemeinbildung und den Stereotypen um sich bestimmte Erlebnisse ins Gedäctnis zu rufen, da dies kognitiv weniger anspruchsvoll ist.
- man hat generell eine grössere Hemmschwelle gegenüber Neuerungen.

-

...natürlich auch hier: allgemein gesprochen; auf niemand bestimmtes bezogen.


:supi:
 
hairmetal_81 schrieb:
tom f schrieb:
[darunter der durchaus gewichtige, dass die allermeisten dieser spezialisten in keinster weise einen ihrer gekauften kompetenz korrelierenden genialen musikalischen output vorweisen können.


Netter Gedanke eigentlich...
Leider gibt's da auch noch die "Firechilds" der analogen Verteidigungskette... :lol:

...und sowas ist dann - leider - auch für mich schwer zu knacken! :mrgreen:



dass so gut wie IMMER grade die besitzer von xy gerät xy als absolut tolles mass der dinge bewerben müssen liegt einfach an einem psychologischen mechanismus der diesen leuten wahrscheinlich ihre einkäufe als res extensa ihrer persönöichkeit erscheinen lässt.


...gibt einen Fachterminus dafür ...nennt sich "Choice-supportive bias", bzw. "Post-Rationalisazion Syndrome".


Die gute Nachricht ist: Wenn man es erstmal weiss und sich dessen bewusst wird, kann man da auch entsprechend gegensteuern...

Die schlechte Nachricht:
Mit zunehmendem Alter nimmt dieses Phänomen zu; d.h.

- man ist mehr und mehr eher den selbst bereits vertrauten Dingen zugeneigt
- die Fähigkeit zur Gedächtinis-Abfrage geht zurück
- es treten eher die emotionalen Aspekte in den Vordergrund anstelle der rationell-sachlichen
- man bemüht sich eher der Allgemeinbildung und Stereotypen, um sich bestimmte Erlebnisse ins Gedäctnis zu rufen, da dies kognitiv weniger anspruchsvoll ist
- man hat generell eine grössere Hemmschwelle

-


...natürlich auch hier allgemein gesprochen; auf niemand bestimmtes bezogen!


:supi:

freut mich dass du das auch so bewertest - an die sekundäre rationalisierung hatte ich schon gar nicht mehr gedaccht - aber ja - definitiv ist das so :)

der vorteil wenn man selber etwas zynisch veranlagt ist, ist dass man sich auch gerene selber hinterfagt (ob man dann trotzdem aus allem bessere schlüsse zieht sei ja dahingestellt)

ich habe mich lange genug selbst psychologisch gemonitored bei dem prozess der synthsucht und mein fazit ist recht ernüchternd.

man ist schon etwas doof irgendwie :) aber das meine ich wohlwollend.

definitv lustig ist aber die projektionsfläche "synth" als schauraum für die eigene umfassende kenntnis von "dingen" :mrgreen:

und das obwohl wir alle wissen das synths sogar in der musikwelt eine randerscheinung sind.

schade dass stanislaw lem nicht mehr lebt - der hätte mal einen dystopsichen sci-fi roman über einen planeten schreiben sollen auf dem statt dem bruttosozialprodukt die möglichen plugin instanzen einer cpu als messlatte für die produktivität einer gesellschaft herangezigen werden.

natürlich würden in dem roman die menschen die musik weder selber machen noch hören - dazu gäbe es grossrechner und in wirklichkeit würden die studiospezialisten wie im futurologischen kongress statt auf teuren synths eigentlich auf kochtöpfen und gartenschläuchen musizieren - aber dank psychoaktiver manipulation dies nicht merken.

uns zuletzt gäbe des dort einen synt namen "megadick model p(hallus symbol)" der analog zum werbespruch:

"ein hundsfott der s´geschäft verdirbt, wer nicht mit dem geschlechtsteil wirbt - denn heut ist jemdem angenehm das urogenitalsystem"

die maximale potenz der kundschaft verköpern würde.

total individual und für JEDEN käuflich - das reissue der klons der simulation - versteht sich.


es grüsst


klapauzius
 
hairmetal_81 schrieb:
Die schlechte Nachricht:
Mit zunehmendem Alter nimmt dieses Phänomen zu; d.h.:

- man ist mehr und mehr eher den selbst bereits vertrauten Dingen zugeneigt.
- die Fähigkeit zur Gedächtnis-Abfrage geht allgemein zurück.
- es treten eher die emotionalen Aspekte in den Vordergrund anstelle der rationell-sachlichen.
- man bemüht sich vermehrt der Allgemeinbildung und den Stereotypen um sich bestimmte Erlebnisse ins Gedäctnis zu rufen, da dies kognitiv weniger anspruchsvoll ist.
- man hat generell eine grössere Hemmschwelle gegenüber Neuerungen.

-


da bin ich glücklicherweise anders gepolt - ich war schon immer ein absoluter dickschädel - aber mit dem alter werde ich tatsächlich weiser und lerne (seeehr langsam) aus meinen fehlern - aber immerhin geht es in die richtige richtung. :lol:
 
hairmetal_81 schrieb:
Netter Gedanke eigentlich... Leider gibt's da auch noch die "Firechilds" der analogen Verteidigungskette... :lol:
MrFirechild (soviel Zeit muß sein) hat durchaus auch mal 22 Instanzen von Diva am Laufen. Aber auch 'nen Jupiter 8. Ich finde, man hört einen Unterschied.
 
Dass so gut wie IMMER grade die Besitzer von xy Software, xy als absolut tolles mass der Dinge bewerben müssen, liegt einfach daran das die Trauben die zu hoch hängen, ja bekanntlich sauer sind.
Schließlich sind es doch die Softwarejünger, die den Hardware Enthusiasten oft eine gewisse Doofheit unterstellen, weil sie ja den Sound von XY für zwei Hunnis bekommen würden. :roll:
Es gibt ja auch Menschen die richtigen Sex bevorzugen, anstatt sich auf eine Emulation aus Plastik von Megan Fox zu legen.
 


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