Vorstellung und ein paar Fragen

Dieses Thema im Forum "Studio" wurde erstellt von koDiacc, 18. Januar 2011.

  1. Hallo zusammen.

    Will mich erstmal vorstellen.

    Beschäftige mich jetzt ca. seit 2 Jahren mit Ableton Live und Musikproduktion.
    Die letzten Monate sehr intensiv, davor nicht so wirklich.

    Ich habe ein paar Fragen. Ich hab einfach auch mal das Bedürfnis mich auszutauschen, auch von anderen zu lernen. Komme mir so "alleine" vor gerade und ich rede einfach gerne über manche Dinge um sie auch besser zu verstehen und so.

    http://soundcloud.com/dlueber hier sind mal 2 Tracks von mir veröffentlicht.

    Viele Sachen die ich mache, klingen einfach immer so "chillig". Ich will mal Sachen machen, die richtig abgehen, wo man im Club drauf tanzen könnte.
    Liegt das einfach daran, dass ganze gut abzumastern?! Reicht eine MAstering Suite ausm Master Channel im Live aus? Oder braucht man schon gute Hardware?!

    Wie sieht das mit Kompression aus. Ich nehme an das ist gerade bei Drums sehr wichtig.

    Dann noch eine Frage.. Sind die meisten Songs eigentlich sehr kompliziert? Viele Effekte, Viele Chords, viele Melodien und Layers oder gibts auch gute Sachen, die sehr simple sind? Man sieht sehr oft Tutorials und Videos, wo jemand innerhalb kürzester Zeit mit ein paar Layers schon geile Sachen macht. Ich nehm an es gibt solches und solches oder? Ich habe auch schon Demo-Live-Sets im Ableton angehört, wo sehr viele spuren und sehr viele Effekte mit der Envelope da verändert wurden. Mit dem Rosa Teil da ihr wisst im Arrangement.

    Ihr könnt ja mal meine Tracks anhören und vielleicht fallen euch ja grundlegende Dinge auf.

    LG
     
  2. Moogulator

    Moogulator Admin

    Chillig: Das hat mit Mastering NULL zu tun sondern sind rein musikalische Fragen bei der Komposition. Ein Klavierstück wird natürlich nicht durch Mastering ein Dancehammer™, denn Mastering ist einfach nur dazu da ein sehr gutes Mixing (das reicht idR schon für eine Veröffentlichung) anzupassen, zB bei einer Compilation oder im Radio, damit alles brüllend laut ist Stichwort "Einslive".

    Gut mischen ist natürlich sinnvoll aber ändert den Zweck oder Stil nicht.
    :hallo:
    Kompliziert: Das kann man so pauschal nicht sagen. Viele Tanzclub-Tracks werden nicht selten an einem Tag produziert. Man kann dann wohl von weniger aufwendig sprechen. Es gibt aber Werke, die durchaus 2 Jahre gebraucht haben, weil sie in Abhängigkeit mit dem technischen oder kompositorischen Aufwand diese eben benötigen. Demos sind auch oft vorbereitet und was raus kommt ist auch nicht immer so, dass man das auch genau so veröffentlicht - oder eben Motto "ich hab da schonmal was vorbereitet".

    Rosa Teil? Das verstehe ich nicht.


    Die Tracks: Der erste ist harmonisch etwas schwierig. Es stimmt, dass das auch eher nicht so tanzbar angelegt ist. Du könntest ja durchaus die Drums knalliger anlegen und nicht so "laid back". Und es ist recht viel Hall drauf, was ebenfalls zwar nicht das Tanzen verhindert, aber die meisten Clubsachen sind knochentrocken, direkt und brettig. Die Bassdrum zB könnte weniger "Muuubb" Charakter haben, dann wäre sie auch weiter vorn.

    Der zweite Track hätte eher den Mut zu vorwärts. Probier doch einfach mal eine direktere Bassdrum und mach mal den Hall raus, die Struktur selbst ist natürlich ein kompositorisches "Problem", wenn du das weiter vorn haben willst, kannst du auch die Klänge mehr frequenztechnisch aufteilen und schärfer/klarer machen. Transparanz ist im Club gern gesehen, damit es auch jeder versteht. Auch und grade Nichtmusiker. Den ersten Track finde ich irgendwie harmonisch schwer zu hören, also ich würde mit dem beginnen:
    src: http://soundcloud.com/dlueber/later-this-day
     
  3. Erstmal Vielen Dank für deine Antwort.
    Zweitens Danke, weil ich mich geehrt fühle, dass mit der "Site Admin" antwortet.

    Also meine Frage ging nicht nur "rein" darum, einen Track zu machen, der im Club wummst. Mir gehts auch allgemein um einfach ein paar Grundlegende "Regeln" beim Musikmachen. Ich denke da eben an Sachen die man erst nach ein paar Jahren Erfahrung kennt, die man hier im Forum evtl. mitbekommt. Schwierig dass nun zu erklären was ich damit meine. So Tipps wie zB. Kicks zu layern oder so.

    Nun zu deiner Antwort.

    Okay, also ob ein Track gut klingt oder nicht, ist nicht soviel sache des masterings (=mischen/mixen, richtig?). Gut.

    Okay, ja das denke ich mir doch auch. Ich schau da teilweise auf YouTube Videos von Künstlern, gerade im hiphop bereich die ziemlich schnell mit ein paar Samples (die natürlich herausgesucht worden sind) was cooles anstellen.

    Mit Rosa Teil meine ich eben diese Parameter, die ich in der Midi-Clip ansicht einstellen kann. Ich kann ja jedem Parameter/Regler einen Wert auch mit einer Geraden/Kurve zuweisen. z.B. wenn man ne Spur über die Zeitachse lauter machen will, oder mehr Hall dazu geben.
    http://recording.de/_files/2010/02/17/i ... ew_600.jpg Hier unten auf der letzten Spur, da gehts ja hoch und runter. dieser "rosane Faden" :)

    Wie lege ich drums knalliger an?! In Live gibts ja vorgefertige "Kits" fürs Drum-Processing. Damit spielen? Kompression und EQ ist wichtig nehm ich an? Oder evtl. nen Overdub(so heißt das ding glaub)/Noise draufgeben?
    Ich denke auch dass Drums sehr wichtig sind. Hab nen paar Samples, die gefallen mir aber alle nicht. Man kann ja auch sehr leicht aus jedem Ton nen Drumkick erstellen, da hab ich mal nen Tut gesehen. Hast du/ihr zu Drums irgendwelche Tutorials?!

    Weniger "Muub"-Charakter heißt was genau?!

    Okay. Hall=Reverb. Mir hat nen Freund den Tipp gegeben vor nen paar Wochen. Davor hatte ich das nie benutzt, als ichs benutzt hatte, fand ich die Sachen immer gleich viel geiler klingelnd. Wenn ich mir zB Rihanna "Only Girl" anhöre, dann hat die Lead-Synth doch auch viel Reverb oder nicht?! Oder z.B. von Usher - Dj got us falling in love. Nicht dass ich in die Richtung produzieren will, meine Güte, aber ich finde gerade die Lieder die in Millionen Clubs auf der ganzen Welt gespielt werden, und die Leute darauf abgehen, werden ja schon irgendwie "gut produziert" sein. Bilde ich mir ein. Naja, will keine Pop-Gesellschaft-Grundsatz diskussion anregen die hatte ich letztens erst an einer Party :)

    Z.B. Moby - Wait for me (Kalkbrenner Remix) - hier find ich einfach die Drums Wummsen richtig. Da is richtig "zuch" drauf. Sowas würd ich eben gerne hinbekommen. Wie gesagt Drums sind wohl wichtig.

    Zum zweiten track. Was meinst du mit "direktere Bassdrum". Sorry, bin relativ neu hier. Ich will auch nicht dass DU mir jetzt hier das 1mal1 der Produktion erklärst, bring mir dass schon selbst bei, wenn du mir den "Weg" zeigst, bzw. Literatur, Websiten, Tutorials. Mehr Frequenztechnisch aufteilen heißt natürlich Low Mid und Highs ausreizen. Sprich mehr Filtern bzw. auch mehr Melodien also mehr Spuren auf meinen Midifiles drauf? "Transparenz ist im Club gern gesehen" <= Verstehe ich auch nicht ganz.

    Ich hab noch ca. 10-15 andere Sets im "Köcher", die ich nicht online stellen mag weil die noch nicht fertig sind. Würde zum Feedback geben sicherlich besser gehen. Naja. Überleg mir mal den ein oder anderen vielleicht online zu stellen.
     
  4. Moogulator

    Moogulator Admin

    Also erstmal bin ich kein Experte für Clubtracks, höre auch nicht ständig sowas - was ich sage ist daher natürlich nicht das oberste aller Ziele.
    mit Muuub meinte ich nur, dass die Bassdrum nicht diese sonst üblichen extrem überkomprimierte knochentrockende schnelle Attackphase aufweist und daher nicht PPock macht sondern eben eher mmmuuB (rückwärts gelesen).

    Meint: Vielleicht eine aussuchen die mehr kickt oder etwas bauen, was so klingt? Das kann man per Synthese tun oder ein Sample verwenden. Der meistvorgeschlagene Weg ist eine extreme Komprimierung mit entsprechender Justage der Attack und Release Werte des Kompressors (in Live gibts ja auch einen). Ich pers. bin mehr für die synthetische Erzeugung. Aber das eine schließt das andere nicht aus.

    Regeln sind mir nicht bekannt, es gibt immer viele Wege nach ROM/zum Ruhm oder zu einem Song..
    Aber die Trennung der Frequenzen für musikalisch zusammenhängende Dinge wie BD, Bass, Fläche, Lead, Gerassel/Hihats könnte helfen einen aufgeräumten klaren Mix zu bekommen. Das meine ich mit Transparanz und klarem Mix. Du hast eben nur einen Frequenzbereich für die Bassdrum, für den Bass und so weiter. sie überlappen nicht!

    Clubtracks folgen allerdings relativ strikten Regeln was die Struktur angeht. Aber das hängt eher mit der Tätigkeit des DJs zusammen und der Funktion "tanzen".
    Spannungsbögen und schräge Ideen sind natürlich dennoch gut und gern gesehen. Man kann fast sagen, dass sich in etwa 30 Sekunden immer was verändert, der Aufbau bis 1:30 oder 2:00 auf dem ersten Höhepunkt sein muss, zumindest folgen 90% der Clubsachen dieser "Regel".
    Es gibt aber sicher Leute, die das noch feiner ausarbeiten können.

    Rosa: Achso, die Automation, bei mir sind die alle rot. Die Automation ist generell ein Mittel um überhaupt Parameter zu bewegen, das ist in der Musik natürlich normal. Lautstärke, Synthese und vieles mehr. Aber sie stellt keine Qualität an sich dar. Weder in ihrer Häufigkeit noch wie es aussieht.
    Sie wird dir einfach helfen, wenn du quasi eine Hand anlegen würdest an der Stelle. Mehr ist das nicht.

    Standards zu nehmen bedeutet auch meist Standard raus zu bekommen. Mit der Zeit wirst du vermutlich deine Sounds selbst bauen oder zumindest Standards so abändern müssen, dass sie dir und deinem Ziel zusagen. Hier eben per Kompressor oder da durch die Synthese. Ich habe mal auf der oben in der Mitte beworbenen LernDVD ein paar Tipps gezeigt, wie man bestimmte Sounds baut. Das ist etwas lang, hier aufzuschreiben. Es gibt viele Wege.

    Eine einfache Bassdrum wäre schlicht einen Oszillator (Dreieck oder Sinus, also wenig Obertöne) mit einer Pitchhüllkurve leicht nach unten zu ziehen, generell tief zu stimmen und diese dann mit einer Lautstärkehüllkurve mit kurzem Attack einen minimalen kurzen knackigen Charakter zu geben. Das ist freilich nur eine Methode ohne Verfeinerung.

    Ja, mit Hall klingt immer "besser", und mit Exciter (künstliche Höhen erzeugen) subjektiv "besser" und lauter ist auch "besser" und stark komprimiert (alles ohne Dynamik) wirkt auch dominant und laut, aber nicht immer ist das alles super. Also vorsichtig damit, aber alle arbeiten damit. Limiting und Kompression ist denen mehr als heilig, aber bitte vorsicht damit, kann auch viel kaputt machen. Das "pumpende" in einigen House-Sachen kommt zB auch vom Kompressor. Weniger ist da oft mehr. Das ist etwas, was du mit dem eigenen Ohr/Gefühl langfristig auch gezielter einstellen lernst. Es ist nicht schlimm, wenn es nicht immer perfekt ist. Versuch einfach und experimentiere mal etwas. Und den Hall als solchen kann man mit so einem "rosa Faden" auch bewegen und zB in einen Hall hineinfahren lassen. Das wäre Hauptstilmittel der MInimal-Abteilung. Das haben die Kalkbrenners und Co imgrunde nicht neu erfunden, aber es bringt durchaus kompositorische Betonungsmöglichkeiten, wenn man es nicht übertreibt. Clock DVA haben das Ende der 80er recht schön vorgeführt.

    Bei Tanz ist Bass und Bassdrum natürlich wichtig, dh hier feilen die meisten auch am längsten rum. Lead und Bass sind manchmal dasselbe. Und der Teil, der das Stück "aus macht" ist oft ein Lead oder eine Spielweise oder sowas..

    Achja: Man kann neben filtern und wegnehmen auch Sounds gleich so bauen, dass sie passen. Dann sparst du dir wildes EQing. Und mach dich nicht zum Skalven dieser Vorstellung. Es gibt grade in Clubbrereich fast schon religiöse Rituale wie man dies oder das zu machen hat. Daher bitte auch meine Worte nicht Mastervorlage sehen, andere werden dir eh noch weitere Sachen sagen.

    Feedback hier ist idR recht kritisch, manchmal auch geizig, aber oft ehrlich. Manchmal auch hammerhart. Aber mal sehen, vielleicht gibt es ja noch Leute, die da bisschen was zu sagen können. Schlauer natürlich als ich.
     
  5. Erstmal, zu ehrlichem & direkten Feedback habe ich absolut kein Problem. Das will ich sogar.

    Ich bekomme auch sehr oft von Freunden sehr direktes Feedback und ehrliches so "naja, loungy halt" oder "naja, da fehlt der zuch drauf" =)

    Ich kann ja auch nicht erwarten, nach so kurzer Zeit, schon was krasses ausm Ärmel zu schütteln. DAs braucht alles Zeit. Und da ich nebenher noch studiere und dort sowieso hintennach bin, kann ich ins Musik-machen derzeit nicht so viel reinstecken.

    Vielen Dank erstmal nochmal für deine ehrliche und direkte Antwort.

    Beim Bass meintest du nur 1 Oscilattor nehmen? Exciter ist auch ein Audio Effekt oder wie kann ich das verstehen?

    Was die Kalkbrenners machen was du meintest und was im Minimal gang ung gebe ist => Reverb reinfaden?! Oder was genau meintest du da.

    "Es gibt grade in Clubbrereich fast schon religiöse Rituale wie man dies oder das zu machen hat. " Wie sehen so Rituale aus?! Nicht dass ich alle "kopieren" mag aber es wäre mal interessant solche zu kennen. 4 to the floor is ja standard. Da fällt mir gerade noch ne Frage ein. Im Dance/minimal bereich legt man ja auf jeden 2ten Takt (ist das glaube ich) keine Snare sondern meistens einen Clap. Bzw. eine Snappy Snare eine die zu Zischt.. Deadmau5 hat da sehr geile Sachen immer. Vor allem haben die nen längeren Release. Wie Mache ich sowas? Wie gebe ich nem Ton nen schnelleren Attack/Längeren Release. Samplen und dann mit dem Filter?

    ICh wäre auch mal gespannt auf die Meinung anderer. Ich hoffe ja das Subforum hier ist das richtige.

    Was ich noch Fragen kann. Kennst du irgendwelche Internetseiten die sich mit Synthesizern näher beschäftigen? Oder einfach allgemein. Ich schau halt bei YouTube die Dubspot videos, oder tuts.audiplus.com oder so kenn ich auch noch. Mir würde eher nen bisschen Musiktheorie nicht schaden glaub ich. Praxisbeispiele habe ich nun genug gesehen..
     
  6. Moogulator

    Moogulator Admin

    Reinstecken musst du nichts, mit Live selbst hast du ein mächtiges Werkzeug, womit vieles geht. Idealerweise mit den Synths drin oder ein-2 gute Plugins. Das macht nicht arm.

    Musik war noch nie so einfach technisch umzusetzen. Es hat also viel mehr mit Zeit und Beschäftigung als mit Verfügbarkeit und Geld zu tun oder fehlendem XY.
    Computer, Einspielkeyboard, Live und ein anständiges Audiointerface ist allerdings MInimalausstattung.

    BD: Ja, ein OSC, denn Schwebungen willst du ja keine Erzeugen bei einer Bassdrum.
    Exciter ist ein weglassbares Utensil zur Erzeugung von Obertönen, war mal schwer in, damals Vitelizer heute andere, damit wollte ich nur sagen - es gibt immer Moden und Überbetonungen, die dir am besten egal sein sollten.

    Kalkbrenner: Da meinte ich eigentlich nicht so konkret IHN, sondern die Methode Reverb zu automatisieren als Stilmittel und das das immer noch recht gern gemacht wird, speziell im Bereich Minimal. Das ist kein schlechtes Stilmittel.

    Attack und Release sind Parameter des Kompressors in dem Falle, was grade "in" ist bei den Instrumenten Claps, Snares und so ist wurscht. Wichtig ist nur, dass sie gut kommen und das das rhythmisch auch ok ist. Wenn du per Synthesizer Snares bauen willst, hast du Hüllkurven, übrigens auch bei der Bassdrum, diese formen den Verlauf eines Klanges, das können Lautstärke, Klang oder andere Elemente des Klanges sein.

    Samples sind für Einsteiger oft das einfachste, weil sie schon weit dem entsprechen was man sucht, allerdings sind sie eben auch oft geklaut. Sie können nur schwer verlängert werden, aber man kann per Kompressor notfalls die Rauschfahne einer Snare so herausarbeiten, dass sie eine EInheit mit dem Klang bildet. Dazu muss halt der Kompressor eingestellt werden, so viele Parameter gibts da nicht, probier mal aus!!

    Das meiste ist einfach auch Praxis und Erfahrung, man muss also hier einfach Zeit reinstecken.


    Synthese Grundbegriffe? Naja, neben der DVD http://www.dvd-lernkurs.de/audiobearbei ... sound.html in schamloser Eigenwerbung und dem Wiki <a href=http://sequencer.de/synth/index.php/Klangsynthese>Synthesizer Grundlagen @WIKI</a> bin ich da nicht so aktiv der Tutorialsucher, es gibt aber bei entsprechenden Suchstichworten ne MEnge YT Video und so, ggf. können andere hier noch was verlinken und so weiter.

    Teilweise auch mit Bezug auf Club direkt.
    Ich hab nie Zeug gelesen und so bin auch zu faul zum googeln, wenn ich ehrlich bin.
    Bisschen aktiv werden und vielleicht findest du schon was, bin ich sicher. Das läuft mir jedenfalls öfter über die Füße als mir lieb ist.
     
  7. selon

    selon aktiviert

    Drei Anregungen für praktische Experimente mit dem zweiten Track:

    - verschiebe doch mal die Chordspur im Raster, so 1/16-3/16. Geht natürlich auch mit anderen Spuren

    - lösch evtl. mal einzelne Noten (jeweils in jedem Takt) aus der Chordspur (oder anderen Spuren) und hör es dir dann an. "Groove, ist, wenn etwas fehlt" habe ich mal gelesen. Die BD solltest du eher nicht nehmen :shock:

    - Versuch mal z.B. die BD (das Sample) kürzer zu machen

    ansonsten einfach experimentieren und wie schon gesagt wurde, wenn du Sounds aus Ableton nimmst, ist es sehr schwer einen Track mit "Charakter" zu produzieren.

    Viel Spaß & Grüße
    selon
     
  8. Servus!

    Mit Reinstecken hab ich eh die Zeit gemeint, nicht das Geld. Ich hab das MPK Mini, das reicht mir vorerst mal. Audio Interface, sollte doch das integrierte beim MacBookPro reichen oder brauch ich ne externe? Mit was produziert ihr, boxen oder kopfhörer? ich hab zur zeit nur 1 mono box. werd mal meine 2te box irgendwo hinbringen die is irgendwie im sack viell. lohnt sichs ja die zu reparieren.

    Hab nen tutorial gesehn mim exciter, hört sich doch viel besser an mit =)

    Ja ich hab gradmal Versucht mit dem Operator nen Snare zu kreiren. Geht irgendwie nicht so wie ich will und das is auch mehr rumgespiele als wirklich zu wissen woran man dreht. So Eine "Snare" bzw. "RimKick" wie in dem Song würde ich gerne machen:
    - geht sowas eigentlich im Operator? Also in der Live-Synth oder kann man nicht alles mit der Synthese erstellen? Wenn man sowas nicht erstellen kann per Synth. Wie dann? Mit Irgendwelchen Effekten arbeiten? Kann ja nicht sein, dass ich so nen Sample kaufen/suchen muss.

    Okay das mit dem Kompressor werd ich mal probieren.

    @seion: danke auch für deinen beitrag.
    die bassdrum ist schlecht oder wie?

    Was meinst du mit "wenn man sounds aus ableton nimmt" - verstehe ich nicht.. du meinst die Instrument Racks dort sind mieß?
     
  9. kl~ak

    kl~ak -

    beide gehört

    was mir auffällt ist

    geschwindigkeit = musikstil

    es gab hier mal n thred wo sehr gut auf die bpm´s eingegangen wurde _ für clubsachen mußt du natürlich vorher wissen wo du rauskommen willst

    nur kurz

    also
    96bpm hiphop
    120techno
    140dub
    160d&b

    so wars mal und jetzt ist es anders .... aber das ist ein anderes thema

    also darüber ertmal festlegen wohin du willst (wenn du denn ein ziel haben mußt ich mmache immer was mir gefällt - aber wenn ich nem freund ne scheibe mitgeben will, damit er die mal auf´m dance spielt dann hat die auch die geschwindigkeit, die ins set passt)

    dann kannst du wie moggulator schon geschrieben hat einfach mal viel hall weglassen _ wenn du so einen tune über ne durchgerockte clubanlage schickst kommt da in den mitten nichts mehr hörbar an (leider)

    dann geschwindigkeit und groove

    die sachen hören sich sehr gerade an (ist nur mein eindruck) ich sequence auch viel aber die melodien zb oder die parts, die emotion transportieren sollen :lol: vielleicht mit etwas groove einspielen bzw einfach nicht quantisieren

    ich mach zb auch viele sachen so, dass nichts raum hat außer die elemente, die wirklich nur füllmaterial sind. viele dinge können sowieso mono bleiben weil die meißten clubs sowieso keine wirklichen stereobilder liefern. bd und bass mono immer - nicht nur wegen platte sondern auch wegen der interferenzen im saal. die meißten sachen funktioniren schon auf einer bzw keiner harmonie. 5 töne reichen manchmal aus _ open tune geht auch es muss nur zusamme passen (akai-mpc-gedanke)


    was den dj angeht muß der ja erstmal ne platte oder ein file von dir spielen wollen ;-) wenn das der fall ist (bist du auf dem richtigen weg :lol: ) reicht es (meiner meinung nach) wenn der anfang klar ist und er am ende einen klar abgegrenzten part hat bei dem der anfang deutlich hörbar ist und er sozusagen weiß, das in soundsoviel bar schluß ist und die neue platten dann drinne sein muß

    harmonisches kaspertheater ist da auf jeden fall unerwünscht weil sich sonst die neue platte nicht gut reinmischen lässt - solche platten hört der dj nur zu hause :roll:
    +
    auch am ende noch mal richtig überraschen ist für den dj blöd genauso wie ewige fades .....



    tip zum weitermachen für die nächste zeit von mir _ muß nicht gut für dich sein aber probiers mal


    kurze loops und davon viele _ also 4bd, die zusammen das übelste bd gewitter ablassen das gleiche für die sn und die ganze retliche percussion

    wichtig dabei ist !!! das ALLE parts auch einzeln gut klingen und jeder part mit jedem zusammenpasst !!!

    (ich habe ableton nur einen tag getestet und nur einen song damit gemacht, daswegen kann ich dir da jetzt nicht genau sagen wie es im A funtzt)

    dazu in ein oder zwei harmonien ein oder zwei basslines

    eine fläche

    ein acidpatch _ vielleicht mit dem massive oder so

    und dann wild kombinieren und gleich recorden und beim recorden drauf achten, dass es gleich ein song wird

    ich weiß gar nicht ob man bei A ausschalten kann, dass die parts immer am anfang einsetzen ... wichtig ist, dass du die möglichkeit hast mit mute deine hihat (und alles andere) neu zu arrangieren ;-)

    ansonsten alles auf nem mischer und die kanäle hoch und runtergezogen so dass es passt.

    das mit nem song solange rumprobieren bis du weißt welche wechsel worauf gut kommen (BD raus fläche rein SN stehen lassen dann den bass rausfaden und ein wenig am acid spielen und dabei das delay aufdrehen und dann auf einmal bass und BD wieder rein :mrgreen: ) geht eigentlich fast immer ...

    dabei spass entwickeln und irgenwann auf record drücken ohne sich druck machen, dass es gleich ein meisterwerk sein muß.


    anhören und dabei lernen.


    gruß&blues jaash
     
  10. selon

    selon aktiviert

    Wollte nur sagen, dass sich die Songs nach den Presetsounds und Samples anhören, die bei Ableton dabei sind. Solche Sachen sollen immer allen gefallen und dann fehlt -wie gesagt- der Charakter. Mit den Samples und Instrument Racks lassen sich bestimmt auch richtig coole Sachen hinbiegen. Ob die BD schlecht ist oder gut, ist Geschmackssache. Bin der Meinung, die BD ist eher durchschnittlich. Meinte nur, dass sich da evtl. mit Samplelänge und Pitch etwas verändern/verbessern/verschlimmbessern ;-) lässt. Aber meist ist es besser, gleich ein anderes Sample zu nehmen, wenn das vorhandene nicht überzeugt.

    ---> Experimentieren, es gibt so viel zu entdecken ! :shock:
     
  11. ein guter Dj interessiert sich eigentlich nur dafür ob der track gefällt oder nicht.... natürlich gibts einfache und kompliziertere mixes aber für nen richtigen Dj ist nur die qualität des tracks entscheidend nicht der aufbau des tracks....

    ( normal kennt der DJ sein vinyl ja in und auswendig und nimmt halt das aus den tracks raus was einen mix zerstören würde)

    einziges nogo: tempowechsel in tracks sollten vermieden werden wenns denn aufgelegt werden soll
     
  12. kl~ak

    kl~ak -

    richtig _ aber viele nehmen halt auch schwer zu mischende tracks einfach nicht wieder mit wenn er damit mal n problem gehabt hat

    zb der richtig coole dubtune auf 5/8 :roll: echt geil aber zu mischen halt kompliziert .... und wenn am ende des tunes ein pianotrompetensolo ausgefädet wird kann der tune noch so gut sein es wird schwierig _ das wollte ich einfach nur zu bedenken geben


    dran halten muß man sich wie immer nicht _ aber dran denken sollte men immer mal ;-)

    grüße jaash
     

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