Warum Atari?

[Artinus]

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Ohne jetzt den Leuten was zu unterstellen aber ich glaube manche verwechseln da was.

Beim "export", also dem MIDI interface was an den seriellen Port ("Modem") angeschlossen wird ist nur der erste Ausgang tight. C-lab ham das afaik auch noch extra erwähnt.

Das hat aber nichts mit den ersten Spuren von Cubase zu tun. Warum diese im Vergleich zu den andren Spuren irgendwie anders behandelt werden sollten, das ergibt für mich wenig Sinn. Die Sache mit dem "export" lässt sich im Gegensatz dazu nämlich sehr gut erklären.
 

Bernie

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Kann ich weder für das interne MIDI als auch für den C-Lab Unitor II und das spätere LOG3 bestätigen.
ich hatte mal einen Track, mit einer sehr kurzen trockenen HiHat auf Spur 1 oder 2 und einer sehr snappy Sequenzerlinie auf der 16 und diesen Versatz hörte man sehr deutlich. Da waren natürlich alle Spuren voll mit Instrumenten belegt.
Sobald man aber die Flächen / Pads mehr nach hinten schiebt, und alles was tight sein muss auf die ersten 3 Spuren, hört man da nichts mehr.
Das hat doch damals jeder so gemacht.
 

Bernie

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Ohne jetzt den Leuten was zu unterstellen aber ich glaube manche verwechseln da was.

Beim "export", also dem MIDI interface was an den seriellen Port ("Modem") angeschlossen wird ist nur der erste Ausgang tight. C-lab ham das afaik auch noch extra erwähnt.

Das hat aber nichts mit den ersten Spuren von Cubase zu tun. Warum diese im Vergleich zu den andren Spuren irgendwie anders behandelt werden sollten, das ergibt für mich wenig Sinn. Die Sache mit dem "export" lässt sich im Gegensatz dazu nämlich sehr gut erklären.
Das kann sein, ich bin ja als Midiot bekannt.
Wieso, weshalb, warum, ich hab echt keine Ahnung, Tatsache ist aber, das der Versatz zu hören war.
Warum auch immer.
 

micromoog

Rhabarber Barbara
man kann in Sachen Midi so viel falsch machen, am Schluss ist es der „böse“ Atari.
Eine gewisse Grunddisziplin mun man schon mitbringen.

„Das Auto ist Mist, fährt nur 70!“ „dann schalte halt mal in den 2. Gang“
 

microbug

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Ist das Ding MIDI spec konform? Ich überleg mir nämlich das zu bauen.
Theoretisch schon, allerdings hängt es halt an den den Pegelwandler-Chips der RS232, C-LAB Export hat aber meines Wissens nach auch nix Anderes gemacht, außer daß man da noch eine Umschaltmimik mitsamt Spannungsversorgung über fest auf High gesetzte Handshakeleitungen eingebaut hatte, um 3 solcher Ports zu realisieren.

Um eine solche Schnittstelle zu benutzen, muß man den UART auf MIDI Baudrate umstellen, das ist aber garantiert beschrieben, oder eben das Export Accessory verwenden.

Diese Umschaltmimik war auch der Grund fürs schlechte Timing. Bei den ROMports hat man eine ganz andere Trickschaltung verwendet, denn dieser gestattete ja keine Ausgabe, hatte also auch keine Schreibleitung - also hat man mittels Schieberegistern und Lesebefehl an zwei Hardwareadressen ein Bitmuster gebaut und dann dessen Ausgabe getriggert - das Prinzip wurde damals in der c´t beschrieben, meines Wissens sogar von Thomas Wiescholiek (Mr. EES) selbst. Diese Schaltung, die ebenfalls eine Softwareunterstützung brauchte, war aber beim Timing bombenfest.
 
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micromoog

Rhabarber Barbara
Midi ist wie ein Notausgang (seriell), einer nach dem anderen, sonst kommt es zur Panik oder Chaos.
Wie im richtigen Leben will die „Evakuierung“ gut organisiert sein ;-)
 

Reisender

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Stimmt ja MIDI ist ja seriell mit fester Baudrate. Ein Datensatz braucht schon fast eine Millisekunde. Also mit gleichzeitig ein NoteOn senden ist ja eh nicht. Da muss die Software ja Tracks priorisieren oder buffern.
 
Zuletzt bearbeitet:

[Artinus]

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Um eine solche Schnittstelle zu benutzen, muß man den UART auf MIDI Baudrate umstellen, das ist aber garantiert beschrieben, oder eben das Export Accessory verwenden.
Jup, ich hab sogar nen export Treiber dafür gefunden. Der adapter ist ja im Prinzip wie du richtig feststellst nix andres als ein export, nur halt ohne multplexer. Ich schau mal ob ich hier fotos und schaltpläne vom export mal hochlade.
 

swissdoc

back on duty
Zum Thema Midi und Latenz, also wie lange es bei einem bestimmten Synth dauert, bis ein Ton herauskommt, gab es mal einen Artikel mit Messungen in der Keyboards. Dummerweise findet man es mit der SuFu auf deren Page nicht und ich habe nicht den Nerv, alle meine Hefte durchzublättern. Weiss das jemand zufällig noch?
 

einseinsnull

ich weiß eh alles besser.
ich hab vorhin auch grad gedacht man müsste eigentlich mal einen 1:1 vergleichstest mit verschiedenen OSen und interfaces machen, und 100 clicks sounds auf 4 akai samplern an 4 ports bespielen. könnte witzig werden.
 

Michael Burman

⌘⌘⌘⌘⌘
Zum Thema Midi und Latenz, also wie lange es bei einem bestimmten Synth dauert, bis ein Ton herauskommt [...]
Bei MIDI treten Prinzip-bedingt Verzögerungen auf (bei physikalischem MIDI, weil eine serielle langsame Schnittstelle), die aber je nach Daten-Aufkommen i.d.R. variieren.
"Bis ein Ton herauskommt" – analoge Klangerzeugung, die auf MIDI reagiert, hat wohl keine Latenz.
Digitales Audio wird seine eigene Audio-Latenz haben.
 

Michael Burman

⌘⌘⌘⌘⌘
@Michael Burman
Bei dem alten Test geht es nicht um die prinzipielle Latenz von MIDI, wie Du es beschreibst, sondern um die Verarbeitung im Synth. Da kommen ein paar Millisekunden zusammen.
Wie gesagt, bei digitalen Synths kommt die Audio-Latenz hinzu. Verzögerungen gibt es sowohl in der MIDI-Welt als auch in der Audio-Welt. Und weil die MIDI-Welt öfter die (digitale) Audio-Welt steuert, addieren sich MIDI- und Audio-Verzögerungen zusammen.
 

einseinsnull

ich weiß eh alles besser.
midi "latenz" ist irrelevant, so lange sie auf allen ports gleich ist.

was mich mal interessieren würde im hinblick auf die "atari ist besser" diskussion ist, wie das mit jitter aussieht, und ob das "besser" seit der einführung von timestamping in den usb interfaces überhaupt noch stimmt.
 

micromoog

Rhabarber Barbara
Zum Thema Midi und Latenz, also wie lange es bei einem bestimmten Synth dauert, bis ein Ton herauskommt, gab es mal einen Artikel mit Messungen in der Keyboards. Dummerweise findet man es mit der SuFu auf deren Page nicht und ich habe nicht den Nerv, alle meine Hefte durchzublättern. Weiss das jemand zufällig noch?
ich meine es war die Keys, könnte so 93/94 gewesen sein :dunno:
Oder ich verwechsle das mit dem tightness Test von HW Samplern
 
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swissdoc

back on duty
1990 06 Reportage Wie "tight" sind Synthesizer? Über das Timing-Verhalten diverser Synthesizer Reportage

Ist das der Artikel, an den ich mich erinnere? So mit Messungen der Midi-Audio Latenz bei Synths, der Waldorf Microwave hat mit 8ms recht gut abgeschnitten. Andere hatten 20ms Latenz, so Ensoniq VFX mit am schlimmsten. Das ist zumindest das, was ich mir gemerkt habe. Ich frage mich allerdings, wo ich das gelesen habe, wenn nicht in einer meiner Zeitschriften, die ich alle noch habe.

Egal, danke für's nachsehen!
 

microbug

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MCS96 basierte Kisten von Roland, also U20/220, D-70, Rhodes Model 660/760 sollten da auch mit dabei sein als Timingsünder. Da steckt offenbar in allen die gleiche Basisfirmware drin.
 

tom f

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ich hatte mal einen Track, mit einer sehr kurzen trockenen HiHat auf Spur 1 oder 2 und einer sehr snappy Sequenzerlinie auf der 16 und diesen Versatz hörte man sehr deutlich. Da waren natürlich alle Spuren voll mit Instrumenten belegt.
Sobald man aber die Flächen / Pads mehr nach hinten schiebt, und alles was tight sein muss auf die ersten 3 Spuren, hört man da nichts mehr.
Das hat doch damals jeder so gemacht.
Na klar war das so - und natürlich hat man sich Kanalfolge und Ports eingeteilt - und/oder die jeweilgen Spuren auf MIDI Ebene justiert.
War ja nicht primär eine Microtimingspielerei, dass man bei wohl jedem Sequencer Spuroffsets einstellen konnte.


Die Ganze Romatik kann ich nicht nachvollziehen.

Selbst der Arpeggiator einer SH-101 hat analog getriggert einen Versatzt von etwa 2,5 Millisekunden zwischen Trigger in und Audio Out.

Und zwar auf Gate - denn mit VCA auf ENV hat man auch bei Null Attack dann schon etwas über 4 Millisekunden Versatz

Natürlich OHNE Filter
 
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