Was für ein Oszilloskop für Anfänger?

Dieses Thema im Forum "Lötkunst" wurde erstellt von DrJay, 3. Oktober 2008.

  1. DrJay

    DrJay -

    Ich habe bisher nur Mikrocontrollerschaltungen selber gebastelt und mir nun überlegt, auch mal ein paar synth Module selber zubauen.

    Anfangen wollte ich evtl. mit ein paar Curetronic Platinen oder einfach mal rumprobieren.

    Ich denke jetzt bräuchte ich noch ein Oszilloskop.

    Habe leider keine Ahnung davon. So viel ich mitbekommen habe, sollte es zwei Kanäle haben.
    Welche Bandbreite ist denn sinnvoll?
    Hat jemand eine Empfehlung?
    Zu teuer sollte es halt nicht sein, falls ich das Thema wieder zu den Akten lege.
     
  2. DrJay

    DrJay -

    Danke für die Links.
    Hab geahnt, daß das jetzt wieder ausartet. Sprich: auf eine Frage folgt die nächste und schon hat man wieder mehrere Stunden im Netz mit Informationssuche verbracht.

    Habe jetzt folgende gebrauchte Geräte in die engere Wahl gefaßt

    Hameg HM 204-2
    Hameg HM 203-6

    Was ist denn so der Preis für diese Teile?

    Passen da alle Tastknöpfe ran bzw. was kostet so einer als Ersatzteil?

    Spannend finde ich auch das Velleman PCS500A. Wobei ich bei den digitalen noch nicht verstanden habe, welche Sample Auflösung man braucht und auf was man da sonst noch achten muß.
     
  3. Level5

    Level5 Alter (Dudel) Sack

    Zu den Gebrauchtpreisen kann ich keine Angaben machen.

    Die Tastköpfe bekommt man bei allen Elektronik-Shops, die Messgeräte verkaufen, z.B. Conrad, Reichelt...
    Alle haben BNC-Anschlüsse zum Anschluss an das Oszi.

    Mit den Digitalen habe ich mich bisher noch nicht befasst (habe ein HM 203-6, welches ich 1989 für knapp 1200DM neu erworben habe und für meine Zwecke immer noch ausreichend ist).
    Ich habe nur den Testbericht über 2 China-Geräte in der aktuellen Elektor gelesen.
     
  4. -FX-

    -FX- -

    Nur soviel:

    für Audiogeschichten kann man sich die Digitalen sparen, da man es doch hauptsächlich mit periodischen Signalen zu tun hat.

    Braucht man wirklich mal etwas speicherndes kann man auch mal ein PC-Oszi verwenden.

    Ist also rausgeschmissenes Geld ...

    ---
    Habe hier übrigens ein Philips PM 3215 - in der Regel günstiger als die Hamegs zu bekommen und tut ebenfalls seinen Dienst (habe ca. 80,- Euro bezahlt und geht im Gegensatz zum HM-203 bis 50 MHz).

    Wenn´s mal an Tastköpfen mangelt: die von Reichelt haben ein recht gutes Preis/Leistungsverhältnis.

    Im Fortgeschrittenen Stadium mit Mikrocontrollern kann es unter Umständen sinnvoller sein, in einen guten Logic Analyzer statt in ein digitales Oszi zu investieren. Seit einiger Zeit in Aller Munde und sicherlich ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis: logicport von pctestinstruments.com
    Ist dank sich immer weiter entwickelnder PC-Software besser als die meisten LA-Funktionen der teureren Digitalen.
     

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