Wozu braucht man Hardware Synthesizer, Kompressor, Mischpult usw? (Grundsatzdiskussion)

Heutzutage reicht ein iPad schon.. das wird in 5 jahren alles noch grasser.
Mich haut es schon seit ich mit dem iPad angefangen habe vor 4 wochen ständig vom Hocker .. was da alles geht.

Das ist jetzt schon auf einem Stand den der PC vor 10 jahren noch nicht hatte.
Vor 10 Jahren konnten die PCs das Gleiche was sie heute können.. Nur etwas langsamer :guckstdu:
 
Naja die qualität der Plugins war schon schlechter.
Also ich finde den Synth1 von Daichi schon gut und der ist auch nicht gerade neu, wenn ich mich recht erinnere. Der Vorteil wenn man alte Plugins nutzt, ist halt das man viele Instanzen davon aufmachen kann - ich finde das gut und mir gefällt das solange die Teile noch laufen meine ich. (wer weiß schon wie lange das noch so sein wird das der alte Kram läuft).
 
Mein letztes Album "Die Mondlandung" vom Juli 2019 ist auf einem 8-Spur Cassettendeck (Tascam 238 Syncaset) abgemischt worden.
Alte Multitracker mit Compact-Cassette kann man auch heute noch einsetzen, wenn man ganz bewusst etwas von diesem Vintagesound in den Aufnahmen haben möchte.
Gereinigte Tonköpfe, neues Band sind obligatorisch und dennoch bleibt immer etwas Übersprechen und Tapesound in der Aufnahme, was einen ganz besonderen Charme mit sich bringt.
Keine Software-Emulation kann das so perfekt ersetzen und das werden alle hier auch betätigen können, die das Album haben.

Es ist nur schade das man heute nur noch sehr schwer gut erhaltene geräte finden kann. Ausserdem sind die Preise sehr hoch.
 
Also ich finde den Synth1 von Daichi schon gut und der ist auch nicht gerade neu, wenn ich mich recht erinnere. Der Vorteil wenn man alte Plugins nutzt, ist halt das man viele Instanzen davon aufmachen kann - ich finde das gut und mir gefällt das solange die Teile noch laufen meine ich. (wer weiß schon wie lange das noch so sein wird das der alte Kram läuft).

Bestreite ich nicht .. ich sage nur aufm iPad geht heut schon so sehr viel das es in ein paar jahren evtl für die alten Softwareschmieden sehr schlecht aussehen wird wenn sie nicht auch in diese Richtung einschlagen.
Wie geil klein und leicht so ein iPad Air heute ist. Und dann so eine wahnsinns Audioperformance !

PS: dabei bin ich sonst Apple vermeider ! Aber da hammse mich voll erwicht ;-)
 
Bestreite ich nicht .. ich sage nur aufm iPad geht heut schon so sehr viel das es in ein paar jahren evtl für die alten Softwareschmieden sehr schlecht aussehen wird wenn sie nicht auch in diese Richtung einschlagen.
Wie geil klein und leicht so ein iPad Air heute ist. Und dann so eine wahnsinns Audioperformance !

PS: dabei bin ich sonst Apple vermeider ! Aber da hammse mich voll erwicht ;-)

Jo, plus, aufm iPad hat sich via AUM / Audiobus quasi ein "neues" System etabliert - Bram Bros nennt es in seinem Essay "freeform / modular / daw-less music making".

Außerdem gibt es einige Apps (wie z.B. Fugue Machine), die es auf dem Rechner nicht gibt.
Ist alles in Allem meiner Ansicht nach schon ein anderer, besonderer "Zweig" der Musikinstrumenteentwicklung.
(Und ja, ich finde auch bzgl. Apple gibt es diverse Kritikpunkte - ich hoffe, die Entwicklerszene vom iPad könnte sich perspektivisch von Apple lösen. So eine Art Tablet-Linux-Szene mit den Apps vom iPad wäre supi...)
 
Wie dem auch sei. Ich bin raus hier. Ist anscheinend auch das falsche Forum für mich Tracker und Computerfreak. Gibt es ein Forum das etwas Software lastiger ist?

Na ja, eine Softwareecke gibt es hier auch.

Ich arbeite vorwiegend mit Software, und meine Hardware ist digital. Ist mir egal, was andere dazu sagen, ich halte es hier im Forum gut aus.
 
Der Hauptpunkt für Hardware ist doch, dass man Musik tatsächlich spielt. Ich meine, rein vom Sound her nimmt sich das nichts.

Aber jemand der nur am Rechner musiziert, ist doch primär ein Programmierer. Das meine ich jetzt nicht negativ. Ist einfach nur eine Arbeitsweise.
Programmier neigen dazu, effizient zu sein. Da schleicht sich auch schnell mal ein Copy&Paste ein. Man bewegt sich auch irgendwie auf fest gefahrenen Pfaden......

Der Spieler dagegen leidet ggf. ein wenig unter fehlenden Fähigkeiten. Genau das zwingt ihn aber, sich weiter zu entwickeln, was ihn auch zu neuen musikalischen Pfaden führt.
Intonationsfehler, Timingungenauigkeiten etc. lassen sich nur schwer, bzw. sehr aufwändig programmieren.
Wenn also der Programmier, weil er sich auch weiter entwickeln will, jetzt einen passenden Controller kauft, wechselt er sehr einfach und auch günstig auf die Spielerseite.
Von hier ist es aber nur noch ein kleiner Schritt zum reinen Spieler. Einfach aus dem Bedürfnis heraus, wenn man die ersten Sachen spielerisch hin bekommt, dass man nicht immer den Rechner hochfahren möchte. Das kriegt man nur mit Synths hin :)
Das war für mich neben der KnöppeHaptik der Hauptbgrund auf Hardware zu schwenken.

Ich finde, wer sich musikalisch weiter entwickeln will, muss spielen..........
 
... Ich finde, wer sich musikalisch weiter entwickeln will, muss spielen..........
Letztendlich muss ich eben genauso spielen wie es jemand mit Hardware tut, weil irgendwie müssen die Töne/Noten ja schließlich in den Rechner. Ich finde das immer einfacher so was einzupielen als in der PianoRoll reinzuklicken. Aber das mag es andere geben die reinklicken leichter finden. Ich habe das immer so gemacht und meine Sachen eingespielt - klar, mit Korrekturen, aber letztendlich finde ich einspielen leichter und schneller, auch wenn man dafür ein wenig üben muss - Bei meinen Drones/Ambient-Geschichten bastelt ich aber primär so herum im Sequencer, weil da muss ich nicht viel spielen.
 
Der "Troll" wird sich jetzt verabschieden. Ist ja unglaublich in welche Schublade man hier gesteckt wird nur weil man wissen will was denn der Vorteil von Hardware wäre. Bis jetzt habe ich noch nicht ein Beispiel gehört wo Hardware klanglich irgendeinen Vorteil ausspielt. Das mit dem Spaß an externen Geräten kann ich verstehen. Vom Klang her scheint Analog Hardware ziemlich gleichauf mit VSTs zu sein(gute VSTs selbstverständlich).

Wie dem auch sei. Ich bin raus hier. Ist anscheinend auch das falsche Forum für mich Tracker und Computerfreak. Gibt es ein Forum das etwas Software lastiger ist?

Wenn ich so werden sollte, wenn ich mal Hardware kaufe, dann erschießt mich bitte!
Ja, der Ton und Umgang ist hier mitunter sehr verstörend und das kann abstoßend sein.
Das weiß man natürlich nicht vorher, wenn man als Neuling eine etwas naive Frage (sorry) zu einem der meist kontrovers diskutierten Themen stellt. Was dann bei einigen wohl für Unmut sorgte, war das Nachlegen von Deiner Seite mit ähnlich pauschalen und einfachen Bemerkungen in eine Richtung.
Hier im Forum gab und gibt es immer wieder Leute die genau das mit Vorliebe tun, um für Unruhe zu sorgen. Auch speziell bei diesem Thema.

Ich habe keine Ahnung wieviel Hardware Du bisher in den Händen hattest, deshalb kann das Folgende eine Unterstellung sein. Ich persönlich glaube nicht, dass man die Komplexität und Zusammenhänge von Hardware in der Musikproduktion mit ein bisschen Web- bzw. YouTube-Recherche auch nur annähernd erfassen kann. "Klangbeispiele" hin oder her, da scheitern die meisten schon an einer anständigen Abhörsituation, die die Unterschiede herausarbeiten kann. Das Thema ist m.E. einfach zu vielfältig, um es ohne eigene Erfahrung beurteilen zu können.
 
Aber jemand der nur am Rechner musiziert, ist doch primär ein Programmierer. Das meine ich jetzt nicht negativ. Ist einfach nur eine Arbeitsweise.

Wie ein Fotograf: der macht auch Bilder - wie ein Maler. Nur anders. Aber nicht besser oder schlechter.


Ich finde, wer sich musikalisch weiter entwickeln will, muss spielen..........

Der Fotograf, der bessere Bilder machen will, muss aber nicht lernen, Ölfarben mit der Hand anzumischen.
 
Ja, der Ton und Umgang ist hier mitunter sehr verstörend und das kann abstoßend sein.
Das weiß man natürlich nicht vorher, wenn man als Neuling eine etwas naive Frage (sorry) zu einem der meist kontrovers diskutierten Themen stellt.

Ja, mit Hard/Soft hat der Threadstarter zielsicher in das schlimmste Wespennest gestochen, das es hier gibt. Abgesehen von analog/digital, das nimmt sich nix.
 
Also das ein D-110 teurer beworden ist, ist mir garn nicht aufgefallen und damit kann man durchaus Musik machen. Ihr scheint mich an Preisen aufzuhängen, warum, es geht doch um ein Ziel das man musikalisch erreichen will und nicht um den Preis von irgendwelchem Gear? Immer irgendwelche Preise von was in den Vordergrund zu schieben halte ich für grundlegend falsch. Man nimmt was man braucht oder was man hat. Das halte ich für vernünftig.
 
Frage, wieso braucht man Hardware auf der Bühne? Was ist daran klar?
Und wenn man dann diese Geräte für die Bühne hat, wieso darf man die nicht mehr im Studio brauchen?
Mit Live Auftritten kann ich nicht dienen, aber ich hab' auch Klangerzeuger die ich fast nur im Garten nutze und den Rest des Jahres in der Ecke liegen. ;-)

Ich glaube ja das es nicht unerheblich ist womit man aufgewachsen ist.
Das hätte dann wahrscheinlich was mit vielen Knöpfen sein müssen, damit es funktioniert. Die waren zu meiner Zeit aber auch sowas von out ;-) Ernsthaft, diese monofonen Teile find ich langweilig und sie passen auch nicht zu der Musik die ich machen will und das was mich interessiert lässt sich am besten mit 'nem Editor programmieren. Vom PC komme ich so oder so wohl nicht mehr los ;-)
 
Der Hauptpunkt für Hardware ist doch, dass man Musik tatsächlich spielt. Ich meine, rein vom Sound her nimmt sich das nichts.

Aber jemand der nur am Rechner musiziert, ist doch primär ein Programmierer. Das meine ich jetzt nicht negativ. Ist einfach nur eine Arbeitsweise.
Programmier neigen dazu, effizient zu sein. Da schleicht sich auch schnell mal ein Copy&Paste ein. Man bewegt sich auch irgendwie auf fest gefahrenen Pfaden......

Der Spieler dagegen leidet ggf. ein wenig unter fehlenden Fähigkeiten. Genau das zwingt ihn aber, sich weiter zu entwickeln, was ihn auch zu neuen musikalischen Pfaden führt.
Intonationsfehler, Timingungenauigkeiten etc. lassen sich nur schwer, bzw. sehr aufwändig programmieren.
Wenn also der Programmier, weil er sich auch weiter entwickeln will, jetzt einen passenden Controller kauft, wechselt er sehr einfach und auch günstig auf die Spielerseite.
Von hier ist es aber nur noch ein kleiner Schritt zum reinen Spieler. Einfach aus dem Bedürfnis heraus, wenn man die ersten Sachen spielerisch hin bekommt, dass man nicht immer den Rechner hochfahren möchte. Das kriegt man nur mit Synths hin :)
Das war für mich neben der KnöppeHaptik der Hauptbgrund auf Hardware zu schwenken.

Ich finde, wer sich musikalisch weiter entwickeln will, muss spielen..........
Kommt ja auch drauf an was man für Musik macht und so.
Drummaschienen und Lauflicht Synthesizer sind doch auch nur Computer wo man erst Programmieren muss. Bei Techno und vielen anderen Electronischen styles wird doch gar kein Keyboard gespielt. Da laufen doch nur die Lauflicht Computer und es wird an den Reglern ein wenig performt.
Aber man muß sich auch nicht schämen wenn man zugibt das man Computer Musik macht!
Früher nannten wir das auch einfach beim Namen. ;-)
 
Also ich finde die Errungenschaften der Automation im Seq./Host echt gut, weil so brauche ich keinen Controller für die Automation eines Parameters. Ist doch super. Und ob ich den Parameter per Hand oder Kurve in der DAW automatisiere ist mir eigentlich einerlei.
 
Heutzutage reicht ein iPad schon.. das wird in 5 jahren alles noch grasser.
Mich haut es schon seit ich mit dem iPad angefangen habe vor 4 wochen ständig vom Hocker .. was da alles geht.
Ich kenne auch Leute, die nur mit einem iPad sowas wie "Musik" machen.
Was ich aber bisher gehört habe, waren immer nur fertige Loops mit fertigen Samples in unpassenden Tonarten.
Alles willkürlich hintereinander geklebt, wo dann mit einem Synthie noch schräg drübergeorgelt wurde.
Eine richtige Komposition war da bisher nie dabei.
Mit Musik hat das für mich auch nicht wirklich viel zu tun, das mache ich im Urlaub mit dem Spielzeug, wenn mir mal richtig langweilig ist.
 
Ich kenne auch Leute, die nur mit einem iPad sowas wie "Musik" machen.
Was ich aber bisher gehört habe, waren immer nur fertige Loops mit fertigen Samples in unpassenden Tonarten.
Alles willkürlich hintereinander geklebt, wo dann mit einem Synthie noch schräg drübergeorgelt wurde.
Eine richtige Komposition war da bisher nie dabei.
Mit Musik hat das für mich auch nicht wirklich viel zu tun, das mache ich im Urlaub mit dem Spielzeug, wenn mir mal richtig langweilig ist.
Mensch das lernen die vielleicht gerade erst noch. Warte bis die das einige Jahre machen und dann ist gut - hoffe ich doch und wir konnten auch nicht alles gleich von Anfang an gleich gut. Nicht jeder kann alles gleich gut von Anfang an. lasse den ein wenig Zeit.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mensch das lernen die vielleicht gerade erst noch. Warte bis die das einige Jahre machen und dann ist gut - hoffe ich doch und wir konnten auch nicht alles gleich von Anfang an gleich gut. Nicht jeder kann alles gleich gut von Anfang an. lasse den ein wenig Zeit.
Bis dahin haben sie sich hoffentlich anständige Hardware zugelegt und lernen ein Instrument zu spielen.
(Sorry, der Ball lag so schön auf dem Elfmeterpunkt)
 
Also ich finde die Errungenschaften der Automation im Seq./Host echt gut, weil so brauche ich keinen Controller für die Automation eines Parameters. Ist doch super. Und ob ich den Parameter per Hand oder Kurve in der DAW automatisiere ist mir eigentlich einerlei.
Es ist der Wahnsinn was man heute mit einer kostenlosen DAW und kostenlosen Software Klangerzeugern und Effekten so machen kann, Sachen von denen ich vor 35 Jahren nur geträumt hätte.
 
Mensch das lernen die vielleicht gerade erst noch. Warte bis die das einige Jahre machen und dann ist gut - hoffe ich doch und wir konnten auch nicht alles gleich von Anfang an gleich gut. Nicht jeder kann alles gleich gut von Anfang an. lasse den ein wenig Zeit.
Man kann sicher auch mit einem iPad Musik machen, wenn man das wirklich möchte, habe es nur noch nicht erlebt.
 
Bis dahin haben sie sich hoffentlich anständige Hardware zugelegt und lernen ein Instrument spielen.
(Sorry, der Ball lag so schön auf dem Elfmeterpunkt)
Ey ist ok. Die brauchen halt Zeit um sich zu entfalten. Das gehört einfach dazu. Ist ja nicht schlimm oder so. Die kriegen das genauso hin wie wir das im Laufe der Zeit gebacken gekriegt haben. Die schaffen das und gehen dann ihren eigenen Weg. Bin mir sicher das die das hinbekommen, wie wir halt auch mit der Zeit. Ob das dann gut wird kann natürlich keiner vorhersagen, aber lass die mal machen, die schaffen das schon. Ja klingt einerseitz überheblich, aber die müssen halt ihren Weg gehen, daran führt ja nix vorbei. Die schaffen das.
 


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