Yamaha HS8 Modifikation mit neuer Information

MacroDX
MacroDX
Hat ein Bild mit Robotern wo aufm Mond rumlaufen
intercorni
intercorni
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Die Messtechnik ist gut, und diese wird auch von mir genutzt! Und die Ohren sind auch sehr wichtig, so wie Geruchs- und Geschmackssinn. Außerdem ich habe die komplette Messelektronik in der Firma bis zum Spektrum Analysator im Wert von 60.000 Euro.
Ja gut aber was nützt dir 60.000 Euro Messtechnik, wenn du diese nicht wie besagt nutzt? Dann mess seriös vor der Modifikation und dann danach. Nur so lassen sich entsprechend verifizierbare Aussagen treffen.
 
C
Christian Böckle
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@MacroDX
Das in Deinem Link dargestellte Verhalten des VCOs hat NICHTS mit den (esoterisch-) "klanglichen" Eigenschaften diverser Operationsverstärker zu tun, sondern weist alleinig auf ein fehlerhaft berechnetes, bzw. falsch entworfenes Schaltungsdesign hin.
Anders formuliert:
Der (in diesem (Bastel-Modul-)VCO) original verwendete OP ist für den vorliegenden Einsatzzweck ungeeignet, ODER dessen Beschaltung ist falsch konzipiert (Ich vermute letzteres.).

Weiters:
Esoterisch betrachtet könnte man aber sogar zum Schlusse gelangen, daß der hier original verbaute OP (durch eine Oberwellen-Anreicherung der ansonsten eher langweiligen Dreieck-Wellenform) diesem VCO sogar einen gewissen, eigenen, lebendigen Klang-Charakter verleiht und somit sogar dem "besseren" Operationsverstärker vorzuziehen wäre.
 
C
Christian Böckle
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@JS-Sound
Deine "Modifikations-Romane" zu lesen wirkt auf mich stark gehirn-erweichend.
Zitate:
"Ein YouTuber hat die OPA1612 für die Modifikation auch gewählt und nach meinem Video seine HS8 modifiziert. Und hat mir geschrieben, dass er „seine Monitore verschrottet hat“, dass die nicht mehr funktionieren."

"Was oder wer ist schuld daran??? Die Antwort ---------->>>>>>>> Yamaha selbst."

Und da ist sie ja wieder:
Deine schier unendliche Bescheidenheit.

Nichtsdestotrotz:
Meines Erachtens ist es einfach vollkommen verantwortungslos, den Leuten (in Versicherungsvertreter-Manier) einzureden, daß ihre (professionell entwickelten, 1000fach erprobten, industriell gefertigten) Geräte verbesserungsbedürftig(!!) sind, und sie dazu zu animieren, sinnlos in diesen Geräten herumzubasteln, wobei die Leute sogar Gefahr laufen, ihre Geräte kaputtzumachen.
Und das alles nur, um SICH SELBST zu profilieren, bzw. sich selbst als Ober-Guru-Techniker in Szene zu setzen.
 
MacroDX
MacroDX
Hat ein Bild mit Robotern wo aufm Mond rumlaufen
@MacroDX
Das in Deinem Link dargestellte Verhalten des VCOs hat NICHTS mit den (esoterisch-) "klanglichen" Eigenschaften diverser Operationsverstärker zu tun, sondern weist alleinig auf ein fehlerhaft berechnetes, bzw. falsch entworfenes Schaltungsdesign hin.
Anders formuliert:
Der (in diesem (Bastel-Modul-)VCO) original verwendete OP ist für den vorliegenden Einsatzzweck ungeeignet, ODER dessen Beschaltung ist falsch konzipiert (Ich vermute letzteres.).
Mir geht es hierbei darum: Es ist ein Tausch eines OpAmps, der eine sichtbare und hörbare Verbesserung gebracht hat. Ich habe damit auf deine doch eher pauschal gehaltene Aussage reagiert.
 
C
Christian Böckle
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@MacroDX
Dieses (in meinen Augen) "Bastel-VCO-Modul" ist zur Klärung der vorliegenden OP-Fragestellung absolut ungeeignet.

Bei industriell entwickelten und gefertigten Geräten (die mit immens hohen Stückzahlen produziert werden) gibt es in der Regel keinerlei Schwingneigungsprobleme, die Frequenzgänge sind "wie mit dem Lineal gezogen", und auch die sonstigen technischen Daten sind über jeden Zweifel erhaben.
Hier gibt es also in der Regel WEDER etwas "Sichtbares", NOCH etwas (für die menschlichen Hörschwellen relevantes) "Meßbare", das verbessert werden könnte. Und somit gibt es natürlich auch nichts "Hörbares", das verbessert werden könnte.

Und gerade bei DIESEN (fehlerfreien und über jeden Zweifel erhabenen) Geräten werden dann die originalen (passenden) Operationsverstärker gegen irgendwelche (mitunter sogar völlig unpassende) "heilige" OPs (oder "OPAs") getauscht.
Wenn also nach einer solchen (blinden) OP-Tausch-Aktion TATSÄCHLICH eine "Verbesserung" (genauer: eine Veränderung) gehört werden kann, die (ausnahmsweise) NICHT der Einbildung entspringt, kann man sich sicher sein, daß jetzt etwas nicht mehr stimmt (weil man sich dadurch einen (technischen) Fehler eingebaut hat, siehe (beispielsweise) "Schwingneigung").
 
fairplay
fairplay
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Wenn also nach einer solchen (blinden) OP-Tausch-Aktion TATSÄCHLICH eine "Verbesserung" (genauer: eine Veränderung) gehört werden kann, die (ausnahmsweise) NICHT der Einbildung entspringt, kann man sich sicher sein, daß jetzt etwas nicht mehr stimmt (weil man sich dadurch einen (technischen) Fehler eingebaut hat, siehe (beispielsweise) "Schwingneigung").

…sehr schön: kein persönlicher Angriff, sondern eine sachliche Diskussion - auf der Basis wären die gegenseitigen Argumente (für mich) wesentlich verdaulicher und würden mir ermöglichen mir ein eigenes Bild zu machen…
 
Der SD
Der SD
Lasst mich Arzt ich bin durch!
Was oder wer ist schuld daran??? Die Antwort ---------->>>>>>>> Yamaha selbst.
Da muss ich jetzt mal was zu schreiben. Wenn du wirklich Leiterplattendesigner bist, solltest du wissen das Yamaha an dem von dir verursachten Problem nicht schuld ist. Yamaha hat die Schaltung designed für den NJM4558 der ist langsam (GBW 3MHz) und dann kommst du mit einem OPV mit 40MHz GBW. Der braucht natürlich ein anderes Leiterplattendesign und eine andere Beschaltung für stabile Operation ansonsten schwingt er und genau das ist auf deinem 2. Bild mit dem Oszi zu sehen.

Und Yamaha hat diese LP nur für billige IC'S entwickelt, die billigen Schrott IC's sind nicht so empfindlich wie die High End IC'S. Das Design wurde von einem Idioten gemacht. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

Mit dieser Aussage wäre ich gaaaaanz vorsichtig. Diese Lautsprecher sind mit Sicherheit von Leuten entwickelt wurden, die das schon ganz lange professionell machen.

Desweiteren hab ich einen Fehler in deinem Video entdeckt. Der NJM4558 hat eine Slew Rate von 1V/µs und nicht 1V/ms
 
JS-Sound
JS-Sound
JS-SOUND
"Ein YouTuber hat die OPA1612 für die Modifikation auch gewählt und nach meinem Video seine HS8 modifiziert. Und hat mir geschrieben, dass er „seine Monitore verschrottet hat“, dass die nicht mehr funktionieren."

"Was oder wer ist schuld daran??? Die Antwort ---------->>>>>>>> Yamaha selbst."

Als ich meine ersten Monitore mit OPA1602 umgebaut habe, hatte ich noch keinen OPA1612. Ich wusste auch nicht, dass diese nicht in HS8 funktionieren werden. Das ist mir erst bewusst geworden, als ich diese OPA1612 selbst für neue Modifikation genommen habe. Tust du auch jedes Mal das Layout unter die Lupe zu nehmen, bevor du die IC'S wechselst? Ich glaube nicht und das tut auch keiner. Also ist auch nicht meine Schuld, dass ich auch die OPA1612 (ohne weitere Maßnahmen) für die HS8 angeboten habe. Auf der Lp nicht bei jedem OPV stehen Entstör Kondensatoren und nur für OPA1612 (die LME49860 und OPA1602 sind langsamer und haben auch andere technische Daten) sind diese zwingend notwendig. Schau mal das Datasheet auf der Seite 20. Also wenn man die Lp macht, dann gibt es einige Regeln und die Yamaha hat ein Teil davon an gleicher Stelle benutzt und anderes Teil hat Yamaha ignoriert.

Auch so wie die Leiterbahne verlaufen diese Arbeit kann ich sicher nicht ideal bezeichnen. Wobei für SUPER Langsame IC, das wäre noch ok!

Da muss ich jetzt mal was zu schreiben. Wenn du wirklich Leiterplattendesigner bist, solltest du wissen das Yamaha an dem von dir verursachten Problem nicht schuld ist. Yamaha hat die Schaltung designed für den NJM4558 der ist langsam (GBW 3MHz) und dann kommst du mit einem OPV mit 40MHz GBW. Der braucht natürlich ein anderes Leiterplattendesign und eine andere Beschaltung für stabile Operation ansonsten schwingt er und genau das ist auf deinem

ja deine Meinung kann ich auch akzeptieren, ist so korrekt. Nur was nicht korrekt wäre, unabhängig von den OPV die Pads für Entstör Kondensatoren nicht bei jedem OPV zu platzieren. In der Schaltung sind die Elkos bei jedem NJM4558 aufgezeichnet und auf der Lp. das ist ganz anders. Also Yamahas Fehler bei dem Design und in dem Schaltplan! Wenn mir jemand nicht glaubt, dann bitte den Schaltplan von HS8 auf der Seite 42 anschauen. Rechst auf dem Bild ist IC301 und in dem Schaltplan bei dem IC301 sollen C312, C313, C314, C315 sein. NICHTS davon ist in der Nähe von dem IC301.

Desweiteren hab ich einen Fehler in deinem Video entdeckt. Der NJM4558 hat eine Slew Rate von 1V/µs und nicht 1V/ms

ja Danke, das war mein Schreibfehler :) Natürlich die Rede war über µS und nicht über mS.

Mit dieser Aussage wäre ich gaaaaanz vorsichtig. Diese Lautsprecher sind mit Sicherheit von Leuten entwickelt wurden, die das schon ganz lange professionell machen.

ja Danke, das war mein Schreibfehler :) Natürlich die Rede war über µS und nicht über mS.

diese Leute haben in Betrieb niemals wegen Yamaha Politik mit hoch empfindlicher Elektronik zu tun gehabt. Wie gesagt, ich habe alle alten und neuen Schaltpläne von Yamaha und auch von der Montage habe ich den Schaltplan. Wenn ich weiß, aus was bestehen die Mischpulte, Synthesizer und Monitore, dann die Professionalität liegt bei diesen Menschen nur bei bestimmten OPV und DA-Wandlern. Bei mancher Technik haben diese „Profis“ einiges besser oder schlechter gelöst. Aber die Köpfe von diesen Profis werden von Haupt Chefs manipuliert. Dann machen die Profis nicht das, was diese als richtig halten, sondern genau das, was von oben befohlen wird.
 

Anhänge

  • opa1612.pdf
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  • yamaha_hs8_hs7_hs5.pdf
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