Korg Wavestate – Wavesequencing Synth

Korg Wavestate

Jetzt ist er offiziell, der Korg Wavestate, ein WaveSequencing-Synthesizer nach Vorbild der Wavestation und Vector-Synthese jedoch mit ansprechender Bedienung, die Hüllkurven und LFOs über Umschalt-Taster anbietet. Er bietet übrigens 4fachen Midi Multimode und ist ein 4fach Layer Synth.

Wir reden drüber in SequencerTalk 29

Heute hat man in der Regel keine volle 16ache Multitimbralität mehr. Was natürlich besser ist als früher sind mehr Filtermodelle, Resonanz, viel viel mehr Samples und viel mehr Modulationsmöglichkeiten und Ziele, sogar innerhalb der Sequence-Slots. Es ist also ein bisschen Retro aber mit anständiger Bedienung und Anschlagdynamik inkl Release Velocity, Poly-AT empfängt er, aber die Tasten geben das nicht her, obwohl das für diese Synthese sicher angebracht wäre. Dafür ist er handlich:

Eher kompakt mit dem Formfaktor des MS2000 etwa. 4 Oszillatoren und ein Joystick oben für die Aufnahme des Vectorweges und Mischung der vier Oszillatoren, die jeweils Samples abspielen. Es gibt einen Sequencer, der auch ein bisschen dem MS2000 ähnelt und 37 Tasten für 799€.

Es gibt verschiedene Filtertypen wie etwa beim King Korg (Polysix, MS20 und andere: 2-pole LPF, 2-pole HPF, 2-pole BPF, 2-pole Band Reject, 4-pole LPF, 4-pole HPF, 4-pole BPF, 4-pole Band Reject, Multi Filter, MS-20 LPF, MS-20 HPF, Polysix).

Effekte gibt es natürlich auch – ähnlich Radias, Kaoss Pads etc..

4 Hüllkurven (Pitch, Wave, Filter, Amp – die WaveSeq-Hüllkurve ist natürlich sehr wichtig zu erwähnen) und 3 LFOs – also schon einiges an Bewegung.

Es gibt einige GB an Samples, ob man selbst welche einladen kann? Leider nein. Das wäre aus meiner Sicht das wichtigste für 2.0 – so ist es zwar bedienbarer – aber ein bisschen schade, das nicht zu machen.

64 Stimmen. Er kann hauchen, on the run-Kram, Ambient und Drones, Klavier und ein bisschen Akufen-Zeugs – wenn man sich die Demos anhört – das ist was man im ersten Eindruck bekommt – es ist eben Wavesequencing 2.0. Die halbe Prominenz hat offenbar auch schon ein Demogerät. Siehe Videoliste unten.

Die meisten Parameter sind modulierbar, auch die Parameter der einzelnen Wavesequenz-Steps. Dadurch wird die Zielliste mit jedem Step noch länger.

Es gibt ein generatives Konzept, um die Wavesequenzen zu variieren – dabei gibt es auch Loop Parameter. Außerdem gibt es eine Randomize Funktion – Klangwürfel und einen Wahrscheinlichkeitsparameter in Prozent, der bestimmt, wie stark so ein Step in der Sequenz geändert werden soll.

Die Leute dahinter sind John Bowen, John “Skippy” Lehmkuhl (Plugin Guru), and Peter “Ski” Schwartz, Airwave (aus Belgien), denn die Maschine kommt ja aus den USA – und die Ur-Wavestation wurde ja mit starker Beteiligung von Dave Smith und Co konzipiert, war also in den USA gut aufgehoben. John Bowen sagt, er hat im Sommer daran gearbeitet – es ist also recht schnell fertig geworden – so scheint es.

Weitere Videos gibt es hier..

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