Was nervt euch in der Welt der Synthesizer

Was mich nervt: schwarze Kabel. Audio, MIDI, Strom, USB - alles schwarz.
ich hab mal angefangen, alle Midikabel die vom Synth zur DAW gehen rot, und alle die von der DAW zum Synth gehen blau zu wählen ... hab ich aber nicht lange durchgehalten, bei dem Kabelchaos dass hier inzwischen herrscht :oops:

Ansonsten gibt es ja inzwischen Kabel in allen möglichen Farben, man muss sich die Sammlung halt entsprechen zusammenkaufen (oder anpinseln) wenn man darauf Wert legt.

Was mich (aktuell) nervt: LFOs im Sample&Hold-Modus, die bei eingestelltem Retrigger/Key-Sync bei jedem Tastendruck mit demselben Wert starten. oO Macht hier gerade gefühlt jeder zweite Synth so :sad:
 
Was mich nervt: schwarze Kabel. Audio, MIDI, Strom, USB - alles schwarz. Welches Kabel geht wohin? Ja, kann man beschriften, aber das hilft nur bedingt - wenn ich im Kabelsalat unterm Schreibtisch hänge, sehe ich oft die beschrifteten Enden nicht, und dann muss ich auf gut Glück irgendwo ziehen.

Warum nicht alle Kabel in rot, gelb, grün, blau, schwarz, weiß?

Ein einigermaßen eleganter, billiger und selbsterklärender Workaround fiele mir jetzt spontan aber doch ein:

https://www.amazon.de/Inch-1200-Stück-Pack-farbige-Kabelbinder/dp/B07WFJMPDP


Damit lassen sich schon ne ganze Menge Kombinationen erstellen.
 
Ich lass die Sachen entweder vom Sequenzer/DAW steuern und nutze die LFOs gern so dass sie nicht im Takt laufen müssen sondern eine gewissen Zufälligkeit besitzen, daher muss der ganze Kram bei mir nicht synchronisiert werden.
 
kauf dir ne erm multiclock. ;-) und ärgern iss vorbei.
Ich hab die SND ACME - seit Jahren.

Aber auch damit gibts Probleme. Manche Clocks gehen am Clock input, manche nicht.

In den letzten Monaten über die Midiclock geärgert von:
SP404 Mk2
Blackbox
Squid (da liegts eher an mir)

Was immer geht:
Miami, Drumatix, alles von MFB.
S2400 geht alles perfekt bei mir.
 
Mich nerven die fast unbegrenzten Möglichkeiten. So schön sie vielleicht sind, fühle ich mich manchmal eher davon erschlagen oder ausgebremmst. So viele Ideen und Möglichkeiten die ich habe während ich Musik mache, oder davor und danach, sind für mich sehr häufig eher Streß. Es führt dann dazu daß ich im Kopf nicht zur Ruhe komme, weil ich ständig durchgehe was ich alles machen könnte oder werde oder will.....
 
Mich nerven die fast unbegrenzten Möglichkeiten. So schön sie vielleicht sind, fühle ich mich manchmal eher davon erschlagen oder ausgebremmst. So viele Ideen und Möglichkeiten die ich habe während ich Musik mache, oder davor und danach, sind für mich sehr häufig eher Streß. Es führt dann dazu daß ich im Kopf nicht zur Ruhe komme, weil ich ständig durchgehe was ich alles machen könnte oder werde oder will.....

Geht mir genauso.

Gerade in der Softwarewelt bin ich dabei rauszuschmeißen und mich vom Müll befreien und doch bleibt immer das Gefühl man
müsse etwas behalten oder noch dazu kaufen, weil man sonst was verpassen könnte oder nicht gut genug ausgestattet sei.

Dabei ist die Lösung heute so simpel.

Nicht die Technik an sich ist das Problem, sondern dass uns die Technik viel zu viel abnimmt und uns dabei hemmt
besondere Fähigkeiten zu erlernen, aus denen besondere Musik entstehen kann.

Die alten Hasen können das noch.

So zumindest meine These, weshalb jedwedes Musikgenre in einer Bullshitschleife steckt.
 
Versteht ihr das alles etwa ? Ich lerne bei den meisten Geräten gerade soviel das ich sie ein wenig benutzen kann , mehr geht in meinen Kopf meist nicht rein . Da ich normalerweise aber auch langfristig plane, und nicht permanent neues gear kaufe besteht da immer noch Raum für Fortbildung.
Von meinem Synthesizer zum Beispiel habe ich in 3 Jahren höchstens 30% benutzt .
 
Versteht ihr das alles etwa ? Ich lerne bei den meisten Geräten gerade soviel das ich sie ein wenig benutzen kann , mehr geht in meinen Kopf meist nicht rein . Da ich normalerweise aber auch langfristig plane, und nicht permanent neues gear kaufe besteht da immer noch Raum für Fortbildung.
Von meinem Synthesizer zum Beispiel habe ich in 3 Jahren höchstens 30% benutzt .
Es gibt sicher noch Dinge die ich nicht weiß oder verstehe. Habe auch nicht so viel Sachen schon länger nichts mehr neues gekauft. Die meisten hier haben wohl eher deutlich mehr als ich. Trotzdem ist es so. Gerade weil man eben nicht alle Möglichkeiten aussschöpft, kann Streß entstehen. Das ist zum Glück wohl nicht bei allen Menschen so, vielleicht nur bei einer "Minderheit". Ich habe auch Streß wenn ich sie nicht benutze, was aber langsam etwas besser wird.
Mit den Möglichkeiten meine ich nicht nur die technische Seite und die Gerätschaften. Da ich nicht auf ein Genre festgelegt bin und auch leicht auf Reize anspringe habe ich ständig neue Idee was ich machen könnte oder will. Oft bin ich dann aber zu faul mich da etwas reinzuknien. Wenn man es dann nicht macht entsteht auch eher einen Unzufriedenheit.
Glaube es schwierig zu verstehen wenn man es nicht von sich selber kennt. Ist hier nur der kurze stümperhafte Versuch, das zu erklären.
 
Aus der Psychologie weiß man auch, dass zu viele Optionen unzufrieden machen. Du gehst in den Supermarkt und da steht ein 5 m breites und 1,7 m hohes Regal NUR mit Marmeladen. Im Endeffekt nimmst du dann Marille oder Kirsche wie sonst immer auch ;-)

Mich schrecken die unendlichen Möglichkeiten auch ab. An sich müsste ich jetzt Cubase nutzen, damit ich besser arrangieren kann als nur mit der 707. Aber für reines MIDI-Sequencing ist das Programm so überfrachtet und dann kommen ja auch Updates etc., VST-Verlockungen hinzu und das Hobby artet schnell in Semi-Arbeit aus :sad:

Denke mir auch oft, dass ich die 707, die TR, den M und Rev2 niemals ausreizen können werde. Wa mir hilft, ist, den Geräten Funktionen zuzuweisen. Die 707 nur als Sequencer und Rompler. Derzeit Synthese am Rev2 lernen und erst wenn ich damit zufrieden bin, am M richtig patchen, da das hin- und verwechseln zwischen beiden nicht zum Ziel führt und sich der M auch total anders verhält. Musikmachen in den Multimodes geht ja zum Glück auch so ;-)
 
Nicht die Technik an sich ist das Problem, sondern dass uns die Technik viel zu viel abnimmt und uns dabei hemmt
besondere Fähigkeiten zu erlernen, aus denen besondere Musik entstehen kann.

Die alten Hasen können das noch.
Diese ganzen Komponierhilfen, Akkordgeneratoren etc., die ja die Geräte schon teils besitzen führen zwar möglicherweise schneller zum Ziel, aber man macht sich auch abhängig. Wahrscheinlich ist Notenlernen einfacher!? (Sagt derjenige, der keine Ahnung von Noten/Harmonielehre hat.) Und am Ende wirkt sich eigenes Wissen und Können ja auch viel besser auf die Selbstzufriedenheit aus.
 
Von meinem Synthesizer zum Beispiel habe ich in 3 Jahren höchstens 30% benutzt .
Darf man fragen, was das für ein Gerät ist? Sowas wie Sequencerfunktionen oder irgendwelche halbherzigen Samplingoptionen würde ich da z.B. nicht unbedingt dazuzählen ...
Meinst Du, dass die anderen 70% dich in den nächsten Jahren noch weiterbringen werden? Oder nutzt Du halt die 30%, die Du bei diesem Gerät benötigst?

Aus der Psychologie weiß man auch, dass zu viele Optionen unzufrieden machen. Du gehst in den Supermarkt und da steht ein 5 m breites und 1,7 m hohes Regal NUR mit Marmeladen. Im Endeffekt nimmst du dann Marille oder Kirsche wie sonst immer auch
Da habe ich irgendwie nie ein Problem mit gehabt - man nimmt entweder das mit was man kennt, oder probiert halt ab und zu was neues aus. Was nicht schmeckt, wird nicht mehr gekauft. Bei meiner Frau ist es andersrum; die wäre glücklicher wenn es nur eine Sorte pro Produkt im Regal gäbe.

Aber für reines MIDI-Sequencing ist das Programm so überfrachtet und dann kommen ja auch Updates etc., VST-Verlockungen hinzu
Ich verwende zwar Logic statt Cubase, aber so viel dürfte sich das nicht nehmen. Man muss ja nicht jede einzelne Funktion verwenden, und wenn man das Konzept einmal drauf hat, finde ich es einfacher damit weiterzuarbeiten, als sich in den Sequencer jedes neuen Gerätes einzuarbeiten (alles was komplizierter als ein Arpeggiator ist, nutze ich an den Synths idr. nicht - und meist reicht mir der recht übersichtliche Arpeggiator in Logic).

Was mir hilft, ist, den Geräten Funktionen zuzuweisen.
Ja, das kann sinnvoll sein. Man muss nicht 100% der Möglichkeiten jedes Gerätes einsetzen, wenn man sie jeweils für ihr "Spezialgebiet" nutzt. Sicher kann man mit einem FM-Synth oder Rompler auch analog-subtraktiv klingen, und mit einem Poly-D oder Take-5/Rev2 geht begrenzt metallisch-glockiges (und es kann durchaus auch mal interessant sein, diese Optionen punktuell zu nutzen) ... aber im Regelfall nimmt man halt eher den Minimoog für Analogbässe, und den Microwave für glasige Flächen o.ä. :dunno:

Derzeit Synthese am Rev2 lernen und erst wenn ich damit zufrieden bin, am M richtig patchen, da das hin- und verwechseln zwischen beiden nicht zum Ziel führt und sich der M auch total anders verhält.
So stark unterscheiden sich die Synthesekonzepte (abgesehen von den Wavetables und Multistage-Envelopes am M) gar nicht mal. Der größte Unterschied ist vielleicht das Modulationskonzept, das beim Rev2 über die klassische Matrix läuft, und beim M über die jeweiligen Modulationsziele. Es kann in dem Zusammenhang sicher auch mal lehrreich sein, "denselben" Patch bzw. ähnliche Parametrisierungen parallel an beiden Synths zu schrauben, um zu sehen, wo sie sich unterschiedlich verhalten. ;-)
 
Aus der Psychologie weiß man auch, dass zu viele Optionen unzufrieden machen. Du gehst in den Supermarkt und da steht ein 5 m breites und 1,7 m hohes Regal NUR mit Marmeladen. Im Endeffekt nimmst du dann Marille oder Kirsche wie sonst immer auch ;-)
Wenn man genau weiß was man will hat man häufig viel zu wenig Optionen, so zwischen dem ganzen Müll der einem so angeboten wird. Ohne Geschmacksverstärker, aus Bio Anbau, fair gehandelt und mit ganze Früchten und da findet sich im Regal vielleicht gerade mal ein Produkt das halbwegs abdeckt was man sucht.
 
Wenn man genau weiß was man will hat man häufig viel zu wenig Optionen, so zwischen dem ganzen Müll der einem so angeboten wird. Ohne Geschmacksverstärker, aus Bio Anbau, fair gehandelt und mit ganze Früchten und da findet sich im Regal vielleicht gerade mal ein Produkt das halbwegs abdeckt was man sucht.
Das wäre dann die Variante "Schrebergarten" ;-)
 
So stark unterscheiden sich die Synthesekonzepte (abgesehen von den Wavetables und Multistage-Envelopes am M) gar nicht mal. Der größte Unterschied ist vielleicht das Modulationskonzept, das beim Rev2 über die klassische Matrix läuft, und beim M über die jeweiligen Modulationsziele. Es kann in dem Zusammenhang sicher auch mal lehrreich sein, "denselben" Patch bzw. ähnliche Parametrisierungen parallel an beiden Synths zu schrauben, um zu sehen, wo sie sich unterschiedlich verhalten. ;-)
Das ist natürlich auch ein Argument. Mir fehlt momentan noch jegliches Feingefühl für die Hüllkurven beim M, während es beim Prophet inzwischen deutlich besser klappt. Es sind derzeit noch die feinen Unterschiede im Verhalten, die Elemente sind ja größtenteils dieselben. Da ich aber gerade an was arbeite und den einen Sound beim Prophet gelayert haben möchte, muss ich den Bass zwangsweise am M erstellen oder substituieren, da mir diese bei der 707 nicht so gefallen. Mal schauen, inwiefern ich den Klang hinbekomme.
 
L O W T E C H = H I G H L I V E



Wir schweifen ab , und nur weil einer gefragt hat ( SCENTURIO ) ,
ich benutze Yamaha RM1x , MO + MOTIF 6 , diverse multi FX .
Und keinen Computer , nur hardware , aufgenommen wird auf TASCAM Multitrack .

Bevor ich irgendwas kaufe checke ich weitreichend und lange den Markt , ich muss mit der Bedienung klarkommen , und es muss sich gut anfühlen . Und es muss funktionieren !

sorry, back to topic please .
 
Ich finde es manchmal schade, wenn gut klingende Synths auf 4-5 Potis und ein Display reduziert werden, obwohl genug Platz vohanden gewesen wäre für ein Leyout, bei dem man auf die meisten Funktionen und Parameter direkt zugreifen hätte können...für mich (k)ein Kaufargument!

Auch die unübersichtliche mehrfachbelegung von Tasten bremst einem oft aus...manchmal ist weniger mehr und man hat ja nur zwei Hände☹️



Das ganze ist sicher auch eine Frage von Herstellungskosten/Gewinnmarge/Zielgruppe und Anwendungszweck....
 
Zuletzt bearbeitet:
Mich stört momentan u.a. die Tatsache, das c“lass compliant“ midi interfaces nicht multihost fähig sind, und die Alternative (interface mit Treiber) oft nicht weiter unterstützt wird oder zumindest von zweifelhafter Zukunftssicherheit ist (siehe Unitor und Mio…)
 
Vor allem die ganzen unsympathischen Besserwisser!

Außerdem heißt das sequencer.de mit "c", du Doof! :roll:

Aber dann wäre es ja DIESES Forum, welches ich vor Kurzem als das Beste der Welt bezeichnet habe.
Sooo doof bin ich dann doch (noch) nicht, du Besserwisser!

Ähnlichkeiten mit real existierenden Foren sind rein zufällig.
:mrgreen:
 
Jo, das wird das nächste was ich probiere, das Esi 8 fach Dings…
Miditech bekommt das ja leider nicht hin für das midiface 16
Ein MIDITech Interface ist scheinbar nicht sonderlich empfehlenswert, hatten hier schon div. User Probleme mit Sysex.
 


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