Access Virus A, B, C in 2020 ?

tichoid

Maschinist
Dann frag ich mich wieso der Virus trotz "Aliasing" qualitativ besser klingt als alle aktuell vergleichbaren Plugins ohne Aliasing.
Aliasing ist ein physikalischer Effekt, eine Interferenz zwischen Signal und Abtastfrequenz. Das kann man kaschieren aber man bekommt es nicht weg. Man kann z.B. die Samplefrequenz radikal erhöhen, bekommt aber im Gegenzug richtig viele Daten zum Verarbeiten. Selbst in diesem Fall wird es Aliasing geben, man hört es unter Umständen nur nicht. Man kann es herausfiltern wenn man weiß, was Aliasing und was Nutzsignal ist.
 
Man kann z.B. die Samplefrequenz radikal erhöhen, bekommt aber im Gegenzug richtig viele Daten zum Verarbeiten. Selbst in diesem Fall wird es Aliasing geben, man hört es unter Umständen nur nicht.
Wenn man die Samplefrequenz tatsächlich radikal erhöht, dann sollte man Aliasing schon wegbekommen, denn dann bedeutet das ja, dass die durch Aliasing auftretenden Frequenzen in einem nicht mehr hörbaren Frequenzbereich auftreten.
 
Ich denke ihr bringt da einiges durcheinander, bandbegrenzte Oszillatoren erzeugen erst mal kein Aliasing. Da ich die Dinger nicht selbst programmiere, sondern nur Soundsklave bin ;-) verweise ich auf folgendes PDF.

Keine Ahnung ob "bandbegrenzte" Oszillatoren Aliasing erzeugen, aber scheinbar gehst du ja nicht davon aus, dass VA Synths bandbegrenzte Oszillatoren haben, also ist mir irgendwie unklar worauf du hinauswillst.
 

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Das ein Synth aktuell nicht zwangsweise aliasen muss, anders als in den 90ern.
 
Hm ok.
Aber dann stimmt's ja trotzdem was ich gesagt habe: erhöht man die Samplingfrequenz radikal, gibt's kein Aliasing mehr (zumindest praktisch).
Einfach weil die im nicht hörbaren Bereich entstehenden Freqzuenzen der Schallquelle zwar dennoch unterhalb der halben Samplingfrequenz gespiegelt werden würden (dadurch entsteht bzw. das ist Aliasing), diese liegt aber bei einer Samplinfrequenz von bspw. 96khz bei 48khz also weit oberhalb des hörbaren Bereichs. Wenn dann also ein paar Aliasing-Frequenzen irgendwo unterhalb von 48khz landen (und oberhalb von 20khz) dann sind sie für Menschen nicht wahrnehmbar, es gibt dann also praktisch kein Aliasing. Wegfiltern muss man dann auch nichts.
 

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Ja, aber das was du beschreibst ist afair eher zum bearbeiten von Samples/Audio Tracks z.B. durch Filter/EQs etc. interessant, vielleicht noch Oszillatoren die mit Wavetables arbeiten. Nehmen wir als einfachstes Beispiel einen additiven Synth, der braucht einfach nur die Harmonischen nicht mehr zu berechnen, deren Frequenz oberhalb der halben Abtastrate liegen. Sobald du ein Signal erzeugst das (im Prinzip) so aussieht wie das was bei einer Aufnahme vom A/D Wandler kommt, hast du auch kein Aliasing mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar, wenn das erzeugte Signal keine Frequenzen in einem Bereich beinhaltet die oberhalb der Hälfte der Sampling-Frequenz liegen, dann gibt es kein Aliasing. Aber scheinbar emittieren die meisten Klangerzeuger nun mal Frequenzen oberhalb dieses Bereichs, sonst wäre Aliasing ja nie zu einem Thema geworden.
Und scheinbar ist es auch nicht ganz so einfach Oszillatoren für VA-Synths zu bauen die keine Frequenzen in diesem Frequenzbereich "absondern" sonst wäre auch hier Aliasing nie zu einem Thema geworden.
 

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Und scheinbar ist es auch nicht ganz so einfach Oszillatoren für VA-Synths zu bauen die keine Frequenzen in diesem Frequenzbereich "absondern" sonst wäre auch hier Aliasing nie zu einem Thema geworden.
Damals ja, aktuell - mit entsprechender Rechenleistung - scheinbar nicht mehr. Aber wie ich schon geschrieben hab, Aliasing ist vorhanden, aber nicht das eigentliche Problem.
 


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