Alte Polyphone Synthesizer Stimmen (How-To)?

Dieses Thema im Forum "Analog" wurde erstellt von HomerSX, 7. August 2006.

  1. Wie stimmt ihr eigentlich eure alten schätzchen, sofern sie nicht über ein autotune verfügen :?:
    Welches stimmgerät benutzt ihr :?:
    Was ist eigentlich "chromatsich" :?:
    Wieso macht sollte man dazu kein oszi benutzen oder doch?
    Sorry für die vielen fragen, aber evtl. steht so etwas bei mir ins haus und da wollte ich mich mal im vorfeld informieren.
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Der Minimoog hat kein Autotune und seine Methode ist: Referenzton. Der ist da eingebaut und wenn man keinen hat, dann macht man sich einfach einen. Das kann ein glatter Saw eines anderes Synths sein, auch ein Klavierton, wenn es gestimmt ist. Als Stimmgerät genügt eins für Gitarre. Einfach an den Output anschließen, die suchen sich den Ton und zeigen ihn an und um wieviel er daneben liegt. Eine Stimmgabel geht auch. Das alles betrifft Master Tune. Die Oktavreinheit muss ein Techniker trimmen, dass passiert höchstens alle paar Jahre, wenn überhaupt.
     
  3. Moogulator

    Moogulator Admin

    ich stimme auch immer nach einem digitalen synth nach referenzton. das reicht..

    octavreinheit kann man ansich auch machen, solange die nötigen tools vorhanden sind..

    das ohr ist da eigenlich das wichtigste.. ich mach das am liebsten nach ohr.. mit referenzton natürlich..
     
  4. Chromatische Stimmgeräte lassen sich auf jeden Halbton einstellen. Im Gegensatz zu Gitaaarrren-Stimmgeräten, die halt nur E-A-D-G-H-E stimmen können.

    Grundsätzlich kann man einen Analogen rein nach Gehör und Referenz-Ton stimmen, ohne Messgeräte, solange das Keyboard-Interface wirklich genau 1V/Okt liefert.
    Wenn das jedoch nicht stimmt, braucht man halt ein Digital-Voltmeter, mit einer Meßgenauigkeit von mind. 0,1mV.
    Dann musst Du zuerst das Interface auf 1V/Okt abgleichen (die absolute Spannung ist nicht so entscheidend, Hauptsache, zwischen den Oktaven ist es genau 1,000V), dann die VCOs, was wiederum nach Referenzton passieren kann.

    Ein Oszilloskop ist dafür viel zu ungenau.

    Steht ein Frequenzzähler zur Verfügung, kann man auch den statt des Referenztons benutzen (1 Oktave = Verdopplung der Frequenz).

    Bei einem polyphonen Analogen ist das natürlich für jede Stimme zu wiederholen, was unter Umständen schwierig sein könnte, da die Stimmenzuordnung nicht immer jeden VCO anspricht.

    Oft ist aber in alten Service-Manuals der Vorgang beschrieben.
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich stimme(SH 101, Minimoog) mit einem Chromatischen Gitarrenstimmgerät(Boss TU-15)...

    1. mal am Gerät alleine(Tastenanschlag)
    2. Mit CV/Gate und da das "Fine Tune" am speicherbaren Midi-to- CV/Gate-Converter.
    3. Dann "Autoscale", heisst soviel wie: "verfäschungen bei den höheren Oktaven wegnehmen" (ist mir jetzt zu kompliziert um es genau zu erklären)

    Wie das geht steht sollte bei der Anleitung deines Converters stehen ...
     
  6. @serenadi
    Danke für die aufklärung des begriffs chromatisch.

    Danke für eure tipps, jetzt sehe ich da schon ein bisschen klarer und kann mich mal an die arbeit machen.
     

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