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ASM Leviasynth

  • #151
Man kann davon ausgehen, dass ASM als Medeli Tochter bei Medeli produzieren lässt. Die Medeli Fabrik liegt in China, in der gleichen Provinz wie die Fabrik von Behringer.

Was mich erstaunt ist der deutliche Preisunterschied: der Hydrasynth Keyboard (5 Oktaven) kostet 1299€. Der Leviasynth Keyboard (5 Oktaven) kostet 3299€, also 2000€ mehr. Klar, es gibt Entwicklungskosten und die will man wieder einspielen, der Leviasynth hat 8 Stimmen mehr, mehr Oszillatoren, analoge Filter und ein größeres Display. Aber 2000€?
Ich will das nicht rechtfertigen, aber es gibt echt viele Bedienelemente, großes Farbdisplay - aber - primär eine Entwicklungsarbeit, die jetzt 2, ggf. 3 Instrumente durchdesigned hat - Man sieht an der Anlage der Sachen - das hat sich keiner mal eben ausgedacht - man zahlt mit solchen Synths natürlich auch die Entwicklung - die Zeit in der das Team 1-3 Jahre da entwickelt während die Hydranten sie gut verkauften - gut so. Sonst gäbe es den vermutlich nicht. Würde nicht mal unterstellen, dass er mehr Power haben müsste, aber da er die Hydra-Struktur hat und die FM oben drauf, gehe ich schon von einem stärkeren Kern aus. Duotimbral und so - die FM alleine ist da nicht das Problem ,aber was sonst noch da ist.
 
  • #153
Ringmod ist was anderes als FM - kann sinnvoll sein, aber eben eher mit Sinus und damit wenig Obertönen
Hab in der Beziehung viel mit dem Kawai K5000R und den Roland Romplern gemacht, mit PCMs jeweils prefiltered und auch aktuelle Zen-Core Ableger haben das noch drauf. Also nur Sinus ist da eher was für Langweiler ;-) , schon weil Ringmod weniger extrem auf obertonreiche Quellen als FM reagiert.
Kurzweil habe ich nicht, hat aber auch 6OP FM, aber - ich mag FM, wie du weisst und Ringmod auch
Das ist das erweiterte DX7 Preset, schon da lässt sich mehr als nur Layern, z.B. ein weiteres FM Element oder Samples (bei Bedarf auch gefiltert) mehrfach als Quelle in die FM schicken. Aber man kann sich auch sein eigenes FM jenseits vom 6 Op Preset VAST Layer zusammenbauen, ist ein digitales Modularsystem. Die Grenze ist die Anzahl der möglichen VAST-Layer pro Programm, die sich dann wiederum zu Multis Split/Layer kombinieren lassen.
 
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M.i.a.u.: C0r€
  • #154
Was mich erstaunt ist der deutliche Preisunterschied: der Hydrasynth Keyboard (5 Oktaven) kostet 1299€. Der Leviasynth Keyboard (5 Oktaven) kostet 3299€, also 2000€ mehr. Klar, es gibt Entwicklungskosten und die will man wieder einspielen, der Leviasynth hat 8 Stimmen mehr, mehr Oszillatoren, analoge Filter und ein größeres Display. Aber 2000€?
Es gibt ja auch noch die Hydrasynth Deluxe Version mit 16 Stimmen für €1750, mit einem digitalen Filter weniger und abgespeckter Funktionalität der Oszillatoren könnte die Anforderung an die DSP Hardware identisch sein.
 
  • #155
während die Hydranten sie gut verkauften - gut so. Sonst gäbe es den vermutlich nicht.
Ähm.. Sonst gäbe es die Entwicklung vom Levia nicht.

Die Entwicklungskosten sind in allen Produkten anteilig einkalkuliert, sonst könnte man nicht funktionieren.
 
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M.i.a.u.: Mr. Z
  • #156
Sicher ein toller Synth, für die FM-Fraktion. Für mich persönlich aber viel zu brav. Da finde ich einen Twisted-FM oder Mega-FM von Twisted Electrons viel spannender, mit mehr „dirt“. Da ist dann einfach mehr wo meine audiophile Aufmerksamkeit hängen bleibt!
 
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M.i.a.u.: nox70 und Koude
  • #157
Für mich persönlich aber viel zu brav.
Ja, das was ich bisher vom Grundsound gehört hab' scheint das zu bestätigen.
Da finde ich einen Twisted-FM oder Mega-FM von Twisted Electrons viel spannender, mit mehr „dirt“.
Dirt hole ich bei vielen meiner FM-Synth mit Hilfe von fixed Frequecy (als Träger oder zwischen Träger und Modulator) aus der Engine, diese Möglichkeit fehlt ja meist bei den Chips aus dem Gaming Bereich und wird von mir schon seit dem TX81z in den 80ern genutzt - weniger darfs bei mir dann auch nicht sein. Beim Montage/MODX funktioniert das recht gut, der kann dann bei Bedarf schön knusprig klingen ohne darauf festgelegt zu sein.
 
  • #158
Das wäre mir neu. Wo kann man dazu konkret was nachlesen?

Gruss
Lesen: weiss ich nicht - haben wir benutzt, rein praktisch einfach - Könnte auch Xmod gewesen sein.

Ähm.. Sonst gäbe es die Entwicklung vom Levia nicht.

Die Entwicklungskosten sind in allen Produkten anteilig einkalkuliert, sonst könnte man nicht funktionieren.
Genau das sagte ich doch! (?)
Daher - weshalb "Ähm"

Hab in der Beziehung viel mit dem Kawai K5000R und den Roland Romplern gemacht, mit PCMs jeweils prefiltered und auch aktuelle Zen-Core Ableger haben das noch drauf. Also nur Sinus ist da eher was für Langweiler ;-) , schon weil Ringmod weniger extrem auf obertonreiche Quellen als FM reagiert.

Das ist das erweiterte DX7 Preset, schon da lässt sich mehr als nur Layern, z.B. ein weiteres FM Element oder Samples (bei Bedarf auch gefiltert) mehrfach als Quelle in die FM schicken. Aber man kann sich auch sein eigenes FM jenseits vom 6 Op Preset VAST Layer zusammenbauen, ist ein digitales Modularsystem. Die Grenze ist die Anzahl der möglichen VAST-Layer pro Programm, die sich dann wiederum zu Multis Split/Layer kombinieren lassen.
Nun, ich will damit auch einfach sagen: viele FM Strukturen mit Samples in komplexem Verbund nicht unbedingt das bringen, was man sich ggf. verspricht. Der Sinus ist ein Sinnbild für das - selbstverständlich sind einige Basiswaves etc. schon noch sinnvoll bei einer einfachen 1:1 Verbindung, mach das mal mit zB 3-4OPs mit Samples drin - DAS ist die Message.

VAST hatte ich nie - da freue ich mich einfach eher über Input. Nur theoretisch - aber hatte wie schon erwähnt nie einen Kurzweil.
 
  • #159
Genau das sagte ich doch! (?)
Daher - weshalb "Ähm"
Klang so als würdest du meinen, dass es den Hydrasynth nicht gäbe, wenn er sich schlecht verkaufen würde...

Außerdem wird gelegentlich damit argumentiert, dass der Levia wegen den Entwicklungskosten so teuer ist. Das ist Blödsinn, außer sie sind grad dabei etwas viel größeres zu entwickeln.
 
  • #160
Nun, ich will damit auch einfach sagen: viele FM Strukturen mit Samples in komplexem Verbund nicht unbedingt das bringen, was man sich ggf. verspricht. Der Sinus ist ein Sinnbild für das - selbstverständlich sind einige Basiswaves etc. schon noch sinnvoll bei einer einfachen 1:1 Verbindung, mach das mal mit zB 3-4OPs mit Samples drin - DAS ist die Message.
Natürlich geht das und kann durchaus spannende Ergebnisse liefern, wenn man die Samples mit 'nem resonanten Filter stutzen, durch die Harmonischen fahren kann und abhängig vom Sample dem Sound Texturen/Muster aufprägen kann.

VAST hatte ich nie - da freue ich mich einfach eher über Input. Nur theoretisch - aber hatte wie schon erwähnt nie einen Kurzweil.
Mir waren die in den 90ern und 00ern auch zu teuer, hab' dann spontan zugeschlagen als ich den PC4 als B-Ware gesehen hab', schon um die Wissenslücke schließen zu können.
 
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  • #161
Lesen: weiss ich nicht - haben wir benutzt, rein praktisch einfach - Könnte auch Xmod gewesen sein.
Möglich, dass deine Erinnerung etwas trügt? Es dürfte bei Roland erst ab dem V-Synth derart möglich gewesen sein.
Ansonsten gern mit belegbaren Infos zu deinem Fm/Xmod in der S-Serie ;-)
Danke.


Gruss
 
  • #162
Möglich, dass deine Erinnerung etwas trügt? Es dürfte bei Roland erst ab dem V-Synth derart möglich gewesen sein.
Ansonsten gern mit belegbaren Infos zu deinem Fm/Xmod in der S-Serie ;-)
Danke.


Gruss
Bitte warten… Der eigentliche Kern war aber die Nutzung von FM mit Samples und der Hinweis, dass eine Struktur wie der Leviasynths weit über dem ist, was man sinnvoll machen kann, zB kann man als Test auch im TG77/SY77 oder SY99 mit Sample an einer bestimmten Stelle im ALGO zuweisen und dann probieren. Das habe ich getan und habe diese Sounds auf meinem Album Volition und Real or Not verwendet.

Lassen wir mal bis dahin den S750 ohne das alles sein. In der Anleitung auf die Schnelle nicht gefunden. Also - bleiben wir mal dabei, dass es das nicht gibt. Und bleiben dann bei anderen Samplern oder Synths, die das können.
Wir haben den S750 bzw 770 verwendet für ein Musik-Projekt, war "neidisch" auf diese Funktion.
Belege habe ich keine, war nicht mein Gerät, habe es nicht bedient, aber wurde mir gezeigt. - Der Operator war beim Sampler der, der jeweils das Studio stellte, hier war's eben der Kollege. Das ging schneller und bei Samplern musste man auch etwas auf die Daten-Struktur die nicht meine ist achten. http://cdn.roland.com/assets/media/pdf/S-750_OM.pdf Da ist schonmal die Anleitung.

Also - nein. Kann ich nicht belegen. Damals gabs keine Handys, und so weiter. Wir haben es musikalisch genutzt. Ich könnte allerdings nicht sagen, ob es Ringmod, Xmod oder FM war, es war ein spezieller Modus nötig und trotzdem
 
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  • #163
Weiche von mir Satan. Herr der Lügen. Verführer.
Widerliche Schlange aus ewiger Dunkelheit.
Ich sage: WEICHE...!!
Ja das ist meine Bankkarte, wieso?
 
  • HaHa
M.i.a.u.: noise_level_11 und SirAdrianFish
  • #164
aber da er die Hydra-Struktur hat und die FM oben drauf
Viel vom Hydra ist beim Leviasynth ja nicht übrig geblieben und schon bei dessen Einführung hatte ich schon den Kritikpunkt dass vieles von dem was der Hydrasynth mit den Mutanten (Unisono, Selfsync, Hardness) meine Ultranova für alle 3 Oszillatoren gleichzeitig macht.
 
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  • #165
Jooo, das GAS rotiert wieder.

Man kann sich dagegen immunisieren. Stell dir vor, das Gerät ist sehr schwer zu programmieren und auch voller unschöner Bugs und dann die 3299€ weniger im Portemonnaie und dann die Diskussion mit deiner Frau, die kein Verständnis hat, dass du dir wieder ein Spielzeug gekauft hast. Man erspart sich auch das Leid als early Adopter enttäuscht zu werden , wenn man sich zusammenreißt und Verzicht übt.😉
 
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M.i.a.u.: Area88
  • #166
Meine Geräte sind fast alle (zumindest ohne Editor) schwer zu programmieren und das letzte mal war ich beim Blofeld early adopter, daraus hab' ich gelernt.
 
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M.i.a.u.: Karmaloge
  • #167
Bitte warten… Der eigentliche Kern war aber die Nutzung von FM mit Samples und der Hinweis, dass eine Struktur wie der Leviasynths weit über dem ist, was man sinnvoll machen kann, zB kann man als Test auch im TG77/SY77 oder SY99 mit Sample an einer bestimmten Stelle im ALGO zuweisen und dann probieren. Das habe ich getan und habe diese Sounds auf meinem Album Volition und Real or Not verwendet.

Lassen wir mal bis dahin den S750 ohne das alles sein. In der Anleitung auf die Schnelle nicht gefunden. Also - bleiben wir mal dabei, dass es das nicht gibt. Und bleiben dann bei anderen Samplern oder Synths, die das können.
Wir haben den S750 bzw 770 verwendet für ein Musik-Projekt, war "neidisch" auf diese Funktion.
Belege habe ich keine, war nicht mein Gerät, habe es nicht bedient, aber wurde mir gezeigt. - Der Operator war beim Sampler der, der jeweils das Studio stellte, hier war's eben der Kollege. Das ging schneller und bei Samplern musste man auch etwas auf die Daten-Struktur die nicht meine ist achten. http://cdn.roland.com/assets/media/pdf/S-750_OM.pdf Da ist schonmal die Anleitung.

Also - nein. Kann ich nicht belegen. Damals gabs keine Handys, und so weiter. Wir haben es musikalisch genutzt. Ich könnte allerdings nicht sagen, ob es Ringmod, Xmod oder FM war, es war ein spezieller Modus nötig und trotzdem
Danke, ich etwas dazu gefunden:
20260123_021859.webp

Es wird wohl diese ring-mod'artige Multiplizierung gewesen sein 👍

Gruss
 
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M.i.a.u.: Area88 und Michael Burman
  • #169
Diese ganzen Demos klingen wie als wäre der synth schon ab Neuerscheinungdatum veraltet....
Irgendwo zwischen dx und Wavestation.
Kitschiger pseudospace in einen Fahrstuhl gepresst.
Wie eine Utopie die schon 1980 unrealistisch war....Opium fürs Folk das kein Wirkung mehr hat , Sounds hinter denen man keine Realität mehr verstecken kann.

Oder kurz gesagt.

Das ewig gestrige das wie stinkender Handkäse sich in meinem Socken festgetreten hat und jetzt hart wird und für einen Bandscheiben Vorfall sorgt während ich versuche mit Brechdurchfall Richtung Klo zu humpeln.
 
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  • HaHa
  • Hmm
M.i.a.u.: dilettant, 11ish, Koude und 2 andere
  • #170
Danke, ich etwas dazu gefunden:
Anhang anzeigen 275812
Es wird wohl diese ring-mod'artige Multiplizierung gewesen sein 👍

Gruss
Ja, die Rolands hatten ja die Structures mit 6 Variationen drin - ich fand das jedenfalls gut, was wir damit machen konnten, der Bediener und Freud könnte dafür die Waveboy FX und Prosoniq und die wilden Sample-Recyle-Aktionen im Ensoniq gut finden. Aber immerhin bin ich jetzt kein Lügner mehr.
 
  • #171
Viel vom Hydra ist beim Leviasynth ja nicht übrig geblieben und schon bei dessen Einführung hatte ich schon den Kritikpunkt dass vieles von dem was der Hydrasynth mit den Mutanten (Unisono, Selfsync, Hardness) meine Ultranova für alle 3 Oszillatoren gleichzeitig macht.
NA - schon - die Struktur, Bedienidee und so weiter - da ist schon eine Menge von drin. Die Mutanten sind nur jetzt mehr in die OSCs gerutscht.
Würde auch nicht sagen, dass ein 8OP FM Synth verpackt in einen sehr aufwendigen VA-Part dürftig sei.
Die Sache mit dem Sync mit 2 OSCs hat übrigens seinen Reiz - wenn du das "mit sich selbst" kannst, hast du eigentlich ein paar Dinge nicht drin, die mit 2 OSCs machbar sind, noch besser ist wenn der Sync umdrehbar ist. Ich finde das oft sehr hilfreich.

Man kann beim Hydra mit 3 OSCs zwar keinen DX schlagen, aber es ist damals schon ziemlich viel gewesen, was es in allen Richtungen so machbar gibt. Mir ist oft die "Rechentiefe" wichtig, da ich das spannend finde, den zukünftigen Sound zu machen und nicht alles in Britzel erstickt, auch wenn ich Britzelpop mag.
Bei Hardware ist das ja doch schön, wenn jemand sich da mal Mühe gibt weit zu kommen. Ich fand damals den "Parametergrab" Argument-Strang immer so, dass ich dann eher denke - na, sie haben es wenigstens drin. Eine Performance Oberfläche zu haben ist auch nicht falsch.
Da, wo ein paar Macros dann auch nicht helfen aus einem komplexeren Synth mehr Spontanzugriff zu holen ist ok, aber für Live nicht ideal, wenn es auch anders geht.

Der Levia macht da schon einiges ganz gut. Einfach als allgemeins Angebot. Korgs Opsix hat ja eigentlich die meisten dieser Ideen vorweggenommen, VA Hülle, darin ein FM Synth, erweitert, mehr Synthese, VA Teil kann inneren Teil modulieren. Also OP1 Shape oder sowas bis hin zu Octave etc. - das ist was, wo man sich eher fragt, wieso kein MPE und wieso nicht Polypressure? DAS ist die Synthese wo Dynamik und Steuerung sehr viel bringt. ASM haben Polypressure und Ribbon, MPE und damit auch eine ausdrucksvolle Spielidee berücksichtigt.
Das haben nicht alle.
 
  • #172
hmm ... bei den meisten Demos bilde ich mir ein, das gleiche "Schwirren/Schwurbeln" zu hören, das mich beim Hydrasynth auch schon gestört hat ... 🤔
Vielleicht bleibe ich doch lieber beim DMO - beide werde ich mir eh nicht leisten können.
 
  • #174
NA - schon - die Struktur, Bedienidee und so weiter - da ist schon eine Menge von drin.
Ja, du bist da meiner Meinung mittlerweile doch zu UI/Haptik etc. fixiert, dem NAMM Video nach zu schließen ist das so ähnlich wie beim Hydrasynth, ohne Editor würde ich den auch nicht programmieren wollen. Zu viele Zwischenritte, zu wenige Parameter auf einen Blick, mit der Maus wär' ich da einfach schneller unterwegs. Ich bin das eher Engine und Sound orientiert, mit Wavetables als Quelle wär der Synth für mich spannender gewesen.

Die Mutanten sind nur jetzt mehr in die OSCs gerutscht.
Falls ich da nicht irgendwas übersehen hab' scheint mir das doch eher wie beim Iridium oder Opsix zu sein und die Verknüpfung zwischen den Operatoren zu bestimmen. Wenn man jeweils Sync (z.B. zum durchfahren der Harmonischen) etc. mit 2 Operatoren erzeugen muss werden die 8 Operatoren schnell auf 4 dezimiert.

Man kann beim Hydra mit 3 OSCs zwar keinen DX schlagen, aber es ist damals schon ziemlich viel gewesen, was es in allen Richtungen so machbar gibt. Mir ist oft die "Rechentiefe" wichtig, da ich das spannend finde, den zukünftigen Sound zu machen und nicht alles in Britzel erstickt, auch wenn ich Britzelpop mag.
Es geht ja auch nicht immer darum einen DX zu schlagen, sondern Sachen zu machen die mit Standard FM in der Form nicht machbar sind - ohne jemals einn Hydrasynth unter den Fingern gehabt zu haben. Das Britzeln könnte man als Teil der FM DNA sehen wie die Sättigung und pitch Variationen zu 'nem analogen Synth. Ich will das auch nicht ständig und in allen Sounds haben, aber bei Bedarf, pro Stimme variierend und nicht nach globalen Rate Reducer klingend unter Umständen als Gewürz z.B. per Macro oder nur für bestimmte Bereiche des Sounds z.B. beim Anschlag etc. als Textur auf den Sound packen können.
Ich kenne das von von dir ja schon als Kommentar von mancher meiner Sounddemos afair auch bei meinen TI FM Demos, aber ich gehe bei meinen Sounds beim Morphing ganz gerne mal an die Grenzen, man muss die Macros beim Musik machen ja nicht zwangsweise bis zum zerbröseln des Sounds verstellen, aber ich zeig bei meinen Demos halt auch gerne mal dieGrenzen des klanglich möglichen.
 
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M.i.a.u.: Rasenmähermann
  • #175
Das ist total legitim - also deine Haltung und da du da auch eher sehr spezielle Ansichten hast, finde ich das auch sehr gut, dass du da auch nicht sowas wie allgemeine Wünsche rausholst, sondern einfach so für dich, dennoch glaube ich, dass viele hier ein gutes Instrument mit sehr vielen Möglichkeiten schätzen werden. Also nicht nur weil ich Knöpfe mag oder besser gesagt - ein gutes Konzept, denn ich fand den DX7 als Bediengerät für das was es konnte gar nicht dumm gemacht. Ich würde es nicht programmieren nennen, aber dort ist man schon eher Maschinenbediener.
Du bist klar vom Typ her eher "Bediener", andere sind Performer, die wollen bestimmte Dinge auch wirklich klar steuern können. Gern auch komplex.

Ich verzichte auch ungern, dennoch ist der Tausch zB in einem Prophet X, der Samples und FM und Bedienbarkeit auch versucht in eine neue Form als Performance-Synth zu verbinden. Ich denke - hoffentlich kann ich da die Loops und Positionen so fein justieren, dass ich chirurgisch bestimmte Elemente loopen und verschieben kann, dann habe ich einen ASR10 mit Knöpfen und kann das live machen. Beim ASR habe ich das vorgebaut und dann per Wheel und nicht selten auf die Polypresse-Tasten gelegt. Dann umgeschaltet mit den Patch-Tastern. Aber live ist noch viel besser.

Da würde ich ASM schon bescheinigen, ohne es angefasst zu haben - das ist schon nicht so schlecht vorgelegt.
Der Opsix hat genau da nicht die volle Punktzahl wegen der wirklich miesen Tasten, die dem Instrument nicht gerecht werden.

Aaaaber - ich glaube, du wärest in der Denkweise eher der theoretische Typ, der Programmer, der Konstrukteur. Nicht so der virtuose Spieler. Bitte nicht zu direkt nehmen, soll absolut keine Wertung sein. Du weisst sicher, wie das gemeint ist. Deshalb wird man sehen, früher kombinierte sich das nicht sehr - sodass der Leviasynth vielleicht auch ein paar Bediener findet, die überfordert sein werden.

Ich mag auch mehrsegmentige Loop-Hüllkurven für FM. Ich hätte nicht H sondern eher ein zweites Decay oder Level eingebaut, brauche ich öfter als Hold.
 
  • #176
Das ist doch nur ein Sinnbild, um zu sagen - der ist kein FM Synth, kann aber FM - beim Levia ist da kein Mangel an OPs und Waves und eben auch der Mutation innerhalb des OPs, so wie's aussieht.

Britz: Naa, nee, wenn die Auflösung oder die Tiefe zu grob ist, ist das ab einer gewissen Modulation beim zweiten OP schon ziemlich verdreckt, was ich dann wirklich nicht immer haben will - das einzustellen - ok, aber nicht fest weil man die Rechenpower nicht hat - denn ich mag wirklich lieber akademische Synthesemethoden, wo man gezielt wirklich arbeiten kann und nicht am Ende eigentlich kaputte FM mit Artefakten bekommt, die reizvoll sein könnten - aber ich bin da lieber verkopft in der Engine als Solche.

Deshalb sind Wavetables als Grundlage für FM auch nicht ideal, wenn das nicht gerade vektorisierte Waves sind.
 
  • #177
Kommentar von mancher meiner Sounddemos afair auch bei meinen TI FM Demos
Nicht falsch verstehen - bin für sowas dankbar und das was ich da sage ist ein Ideal, was wenn es erfüllt ist und man einen 8Bit ASIC Wave hat, der für mich auch reizvoll ist und sein kann, das gilt natürlich auch für den TI. Mir hilft das zudem sehr, die Dinge die ich eher unterschätzt habe zu schätzen bzw. auch zu sagen - hey, ok - das ist nicht perfekt aber es ist eine tolle Quelle. Ich mag akademische reine Modelle mögen, dennoch habe ich ja auch sehr schrullige Analoge weil sie das tun was sie tun. Die sind mathematisch inkorrekt ;) - also das mag ich auch.

Die Welt hängt eh nicht von meinem Ideal ab, aber ich freu mich über den Abgleich. Also bitte nie als Kritik sehen eher als Frage, Als Austausch. Hatte den TI als er superneu war da, da waren viele Sachen noch gar nicht drin, die er dann im Endzustand hatte. Das kommt noch dazu.

Beim Levia hingegen würde ich sagen - der hat so viel Möglichkeiten - da ist was dabei.
Dachte eh - was du wohl dazu denken würdest.
 
  • #178
Aaaaber - ich glaube, du wärest in der Denkweise eher der theoretische Typ, der Programmer, der Konstrukteur. Nicht so der virtuose Spieler. Bitte nicht zu direkt nehmen, soll absolut keine Wertung sein. Du weisst sicher, wie das gemeint ist.
"Instrumentenbauer" und Komponist trifft das eher, ich gehe beim Soundbau sehr intuitiv vor, brauch für die FM kaum Mathe bzw. nicht mehr als ein klein wenig Bruchrechnung für die Ratio Frequenzen. Bin da aber eher nicht auf Zufallstreffer aus, weil ich meist schon Idee davon hab was passiert wenn ich einen bestimmten Parameter verändere. Da ich genau weiß was ich brauche kann ich ziemlich genau erfassen wo die Lücken der Engine zu suchen sind.

dennoch glaube ich, dass viele hier ein gutes Instrument mit sehr vielen Möglichkeiten schätzen werden.
"Gott hilf ihnen denn sie wissen nicht was sie tun" ;-) Die Erfahrung hat gezeigt dass sich immer jemand finden der einen Synth gut findet. Versuch du bitte etwas objektiver und weniger enthusiastisch zu sein. Versuche wenigsten nach den möglichen Kritikpunkte zu suchen, obwohl - hier sind ja genügend User die sich Fehler locker leisten können, es lohnt sich nicht sich weiter darüber aufzuregen.
 
  • #179
Naja, eine nicht hohe Meinung von mir ist diesbezüglich gar nicht mein Ziel - "aufregen" ist eh nicht so meine Ecke, das ist hier ein lockerer Plausch, wenn nicht gewünscht, spar ich mir die andere Perspektive, da du schon recht dogmatisch rüber kommst - ggf. ich für dich auch. Halte meine pers. Aussagen unter jedem Beitrag nicht für wichtiger als andere - es geht um eine andere Perspektive, die dir eher schwer zu entlocken ist. Weil dadurch manche Felder beleuchtet werden. Das ist alles. Spaß an der Sache.
Am Ende sind das auch Herangehensweisen und Perspektiven. Sieht man hier gut. Da ist nichts gut oder schlecht, das ist so.

An Kritik mangelt es HIER im Forum nie - ich will dir keinen Levia verkaufen. Das ist nicht mein Job.
Aber ich glaube genug Wissen und künstlerische Vorstellung zu haben, um etwas zu erweitern. Auch aus einer Sicht die ich gar nicht habe, sowas finde ich immer interessant, denn mit dem Levia in dem Falle werden die Leute auch unterschiedlich umgehen. Mich interessiert das "ausreizen" oft sehr, aber auch musikalische Ergebnisse. Nicht nur ob es einen Shaper hat und wenn, ob der anders klingt und reagiert und so weiter. Siehe 1-OSC-Sync.

So, nu weiter mit anderen Dingen…
 
  • #180
Das was ich bis jetzt davon gesehen habe finde ich gut gemacht. Das ist sicher ein gutes Instrument auf FM Basis. Viele Fantasien sind damit verwirklicht.
Ich finde den nur zu teuer für das Gebotene.
Ich finde aber auch andere zu teuer.
Nicht weil ich das nicht bezahlen könnte, ich find das einfach zu viel Geld verlangt für so ein Teil, und dann habe ich keine Lust mehr.

Mir ist er vielleicht dazu noch einen Ticken zu klobig. Das sind vom Hardwareaufwand (simple?) Geräte mit nur einer Engine die auf einem Kleincomputer läuft. Da braucht man eigentlich nicht so Schiffe. Ich meine jetzt nicht eine Verkleinerung mit Minitasten.
Ich hab mal nachgeschaut, das Dingen wiegt über 12kg. Geht, könnte man sagen, ich habe aber schon oft 12kg Keyboards durch die Gegend geschleppt. Ätzend. Das geht auch leichter und transportabler ohne Abstriche in der Bedienung. Wenn man die Dinger aufmacht und reinschaut ist da überwiegend Luft drin.
Oberfläche ist Stahlblech? Weiss ich nicht. Bei 12kg wahrscheinlich schon. Bei dem Preis wäre Alu okay.

Ist irgendwie so, wie wenn man mit einem Dacia auf dicke Hose macht.
Das macht mir das Sympatische unsympatisch.
 
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M.i.a.u.: Rasenmähermann, Summa und neonbeatz

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