Behringer MonoPoly

Das können aber auch nicht viele Synths.
Bisher konnten oder können das fast alle Synths die ich mal hatte oder habe...

Selbst Tischhupen wie der alte CS1x, mein erster Synth, oder der microKorg (btw. ein echt toller Arpeggiator!!), kann das!
Von meinen aktuellen Synths kann nur der Super 6 das nicht, zumindest nicht im Latch Modus.
 
Wo wir beim Fehlersuchen sind ... im Grossen und Ganzen scheint ja inzwischen alles soweit zu passen -
aber das hier (siehe Screenshot vom Korg-Manual - das sequentielle Durchgehen der VCOs per Keyboard) geht anscheinend nicht.
Bei mir spielt da immer nur Oszillator 1.


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Also ich faende dieses Feature auch praktisch... also Steps hinzufuegen und somit die Arpeggio-Reihenfolge selbst bestimmen. Habe die Anleitung aber auch angeschaut und man kann nicht eindeutig herauslesen, ob das moeglich sein soll oder nicht. Also ob sich dadurch eine "Sequenz" ergibt, oder ob man einfach nur Toene zum gewoehnlichen Arpeggio hinzufuegt (was ja eigentlich fast schon als "ganz normal" einzustufen sein sollte, zumindest kenne ich keinen Arpeggiator der das nicht so macht - vielleicht ist das bei super-vintage Synths so?)
 
Also ich faende dieses Feature auch praktisch... also Steps hinzufuegen und somit die Arpeggio-Reihenfolge selbst bestimmen. Habe die Anleitung aber auch angeschaut und man kann nicht eindeutig herauslesen, ob das moeglich sein soll oder nicht. Also ob sich dadurch eine "Sequenz" ergibt, oder ob man einfach nur Toene zum gewoehnlichen Arpeggio hinzufuegt (was ja eigentlich fast schon als "ganz normal" einzustufen sein sollte, zumindest kenne ich keinen Arpeggiator der das nicht so macht - vielleicht ist das bei super-vintage Synths so?)
Eben.
Das "normale", auch von mir erwartete Verhalten wird ja hier sogar beschrieben: Hinzufügen oder Weglassen von Noten ändert das Pattern.
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Wobei man sagen muss, dass das Manual aus einer Zeit war, wo solche Funktionen (noch) erklärungsbedürftig waren.

Wenn ich mir aber meiner Sache nicht so sicher wäre, würde ich auch nicht darauf 'rumreiten.
Meine Erinnerung war: laufendes Arpeggio mit C',F',G',C'', eine Taste wird gehalten, dann E' mehrfach (!), z.B drei Mal, gedrückt -> Arpeggiator fügt genau 3 Steps mit E' in das Arpeggio.
Gab es noch andere Nebenbedingungen?
Ich weiß leider nicht mehr, ob das oben beschriebene nur in einem bestimmten Voice Mode ging (ich war viel im Poly/Poly Mode unterwegs damals) oder in einer bestimmten Kombination mit "Auto Damp" (glaube eher nicht) oder "Trigger" (mglw. = Multi)?

Oder gab es Mods für den Mono/Poly in den 80ern (frühen 90ern), die so etwas nachgerüstet haben?
War es am Ende nur ein feuchter Traum? :sad:
Oder wenn das von mir beschriebene nicht beim Mono/Poly ging, welcher Synth konnte das?

Wo wir beim Fehlersuchen sind ... im Grossen und Ganzen scheint ja inzwischen alles soweit zu passen -
aber das hier (siehe Screenshot vom Korg-Manual - das sequentielle Durchgehen der VCOs per Keyboard) geht anscheinend nicht.
Bei mir spielt da immer nur Oszillator 1.
[...]
Ich kann das bestätigen.
Mein BonoPoly verhält sich so wie in Absatz 1 oben (startet mit POLY) beschrieben.
Mit MG2 = 0 (zweiter Absatz) ist das Arpeggio eingefroren und nur OSC1 spielt, egal ob eine oder mehrere Noten angeschlagen wurden.
Mit dem Anschlagen wird MG2 resettet und es bleiben 10 s für die nächsten Noten, von denen immer nur eine durch OSC1 gespielt wird.
Ich würde das aber bei der sonstigen Funktionsweise des Arpeggiators auch so erwarten.
Denn warum sollte es einen Unterschied machen zwischen MG2 != 0 (also z.B. 0,0001) und MG2 = 0?
Um so etwas zu realisieren, müsste es eine Logik geben, die beim Minimalwert von MG2 eine andere Stimmenzuteilung einschaltet.
Ich denke das Handbuch liegt hier falsch.

EDIT: Fehlerchen korrigiert.
 
Wieviele Noten umfasst Dein Arpeggio? Ich glaube wenn man nur eine Taste drückt, dann rolliert die VCO-Zuweisung auch beim Original nicht. - müsste ich jetzt aber auch erst genauer ausprobieren.
in dem Fall geht es um das im Korg-Handbuch beschriebene Feature (Absatz zwei, also erste Spalte unten - "Additionally..." siehe Anhang oben), dass die Stimmenzuweisung bei eigeschaltetem Arp und bei der Minimalfrequenz von MG2 (Periodendauer ca. 10sec) auch einzeln gespielte Noten durch die VCOs rotieren würde. Lefty scheint zu vermuten, dass dies ein Fehler im Handbuch wäre - aber warum sollte eine Funktionsweise ausführlich beschrieben werden, wenn sie nicht existiert? Wenn Du einen Korg MP hast, wäre es interessant zu wissen, ob die VCOs in diesem Fall (Arp ON, MG2 Linksanschlag) tatsächlich beim non-legato Einzelnotenspiel rotieren.
 
Ich glaube, ich liege falsch. Hat noch jemand die 1.04 installiert?
 
Sync auf "Trigger"; "1PPS"
Arp auf "on", MG2 auf "0"....im Poly-Modus.

Damit kann Ich schon irgendwie durch die Oszillatoren "spielen".
...aber ist vermutlich nicht das gesuchte Feature, oder?


Edit : Muss erstmal Wach werden :)
 
Clock source sollte schon so eingestellt sein, dass MG2 den Arp triggert, also entweder AUTO (ohne extern empfangene MIDI-Clock) oder INTERNAL.
Wenn Clock Source = TRIG ist, passiert logischerweise gar nichts, wenn man das Keyboard benutzt.
 
oops - plötzlich was ganz anderes... mein Behringer Monopoly macht seit gerade eben seltsame Sachen:
Ich hab eine Weile mit dem Arpeggiator rumgespielt, einfach nur am Gerät, ohne externe Verbindungen etc..
Und auf einmal fängt er an, bei allen Arpeggios die Randdtöne und Anschlusstöne zu verdoppeln, also bei UP/DOWN die äusseren Töne (beim Richtungswechsel) und bei mehr als 2 Oktaven die Übergangstöne, bei den UP und DOWN Modi ebenso ...

(es sind nicht dieselben Tonwiederholungen, die entstehen, wenn man im Polymode "EFFECTS" mit bestimmten Settings zuschaltet... alles gecheckt)

Und dieser Zustand ist jetzt permanent, ich habe den Synth jetzt schon mehrfach ein und ausgeschaltet, komplett vom Strom genommen, in Synthtribe die Factory Settings wiederhergestellt, etc... keinerlei Änderung. Die Firmware lässt sich ja nicht neu aufspielen, wüsste jedenfalls nicht wie.

Sämtliche Arpeggios hoppeln nun mit ständigen Tonwiederholungen rum. Seit 4 Monaten hat alles problemlos funktioniert, und ich hab Version 1.06 jetzt auch schon eine Woche drauf, daran liegt es auch nicht.

Häh ??
Sowas kann doch kein plötzlicher Hardwarefehler sein ?
Total skurril, bis eben funzte noch alles - ich sitz grad ratlos vor mein durchgedrehten Monopoly...

Irgendwas hat sich da in der Software verhakelt, aber es ausser Ausschalten gibt des ja keinen reset - und das hilft nichts. Oh Mann...

Ich werd wohl wieder ein Ticket beantragen - oder tausch ich ihn in der Garantie um ? Aber das kann doch eigentlich kein Hardwareproblem sein - aber wer weiss ?

hier ein roughes Video:

seltsames, plötzliches Arpeggiator Verhalten

Ich schreib grad mal an Behringer und frag sie auch, ob es ein Garantiefall sein könnte.
 
bei allen Arpeggios die Randdtöne und Anschlusstöne zu verdoppeln, also bei UP/DOWN die äusseren Töne (beim Richtungswechsel) und bei mehr als 2 Oktaven die Übergangstöne, bei den UP und DOWN Modi ebenso ...
Das ist so. Original MonoPoly. Siehe auch meine Kommentare beim Starsky Carr Video auf Youtube:
ambioSonics ambioSonics
vor 1 Monat (bearbeitet)

Just a comment on the arpeggio of the Korg: in Up-Down-Mode the Korg repeats the endnote, a two note arpeggio is C E E C C E...; a three note arpeggio on the Korg is C E G G E C C E G .... The Behringer appearently does not(!) repeat the the endnote on Up-Down-Mode; it plays the three note arpeggio like C E G E C. What you thought that it is an "shuffle" or a halted note is simply two notes - which you don't hear, because your sustain is set to maximum and you are in unisono- or mono-mode. Set the decay and sustain to something like 5 and you will hear it easily. Regards, Florian Anwander

Starsky Carr Starsky Carr
https://www.youtube.com/channel/UCvqGJkKHb-VHgxJmuBbIfIQ
vor 1 Monat

Thanks, but apparently it’s a flaw in this machine.. it always does this no matter what the settings. The owner has told me he’s always just considered it was weird.. turns out it’s not acting like it should.
Florian AnwanderFlorian Anwander
vor 1 Monat

@Starsky Carr Hi, I re-checked the behaviour now on my Korg MonoPoly. It is definitely as I described above (using my band account - now I am writing with my personal account). In UpDown-Mode the end note is repeated. In up-only mode or down-only mode this repetition does not happen of course.

Starsky Carr Starsky Carr
https://www.youtube.com/channel/UCvqGJkKHb-VHgxJmuBbIfIQ
vor 1 Monat

@Florian Anwander I've just had another quick play with the MonoPoly before I return it to its owner. You're quite right about the arpeggiator.
 
Total strange das Ganze - ich hab den seit 4 Monaten und bis gestern hat er das definitiv nicht gemacht !
Auch nicht mit Version 1.0.6., die ich seit einer Woche drauf habe - 100prozentig- das hätte ich gemerkt, da ich ständig mit dem Arpeggiator rumspiele.
Da geht ja selbst das "Stranger Things" Arpeggio nicht mehr - und das hat funktioniert, ich weiss es 😎
Ich bin sehr gespannt.
Das Irre ist ja auch, dass es urplötzlich auftrat - also nicht nach einem Update oder so.
Mitten beim Rumnudeln fängt er an, alle möglichen Töne zu wiederholen. Verrückt.

Und stimmt - beim Original scheint es laut Manual tatsächlich teilweise so ähnlich gewesen zu sein - allerdings geht es da nur um die Ecktöne bei UP/DOWN, bei meinem werden jetzt auch alle Übergangstöne in allen Modi wiederholt.
Selbst wenn ich nur 2 Töne greife , z.B. C G spielt er jetzt CCGGCCGGCCGG... das kann nicht im Sinne des Erfinders sein. Mal schaun, was bei rauskommt....



edit: hier in dem Video sieht man gleich am Anfang, dass es beim Behringer normalerweise nicht so ist, genauso hat sich meiner bis vorhin auch noch verhalten:


https://www.youtube.com/watch?v=78MLU5Tu97E

nochmal edit: ein weiteres Video, diesmal ein Korg MP (Video aus Facebook https://fb.watch/52-qTA2ZRg/ )
hier wiederholen sich die Ecktöne im UP/DOWN Modus auch nicht - gab es vielleicht unterschiedliche Versionen des originalen MP ?
Aber wie auch immer, das Problem, welches meiner gerade hat, ist ja noch etwas anders gelagert.

 
Zuletzt bearbeitet:
ich forsche den ganzen Abend rum, ohne Ergebnis.
Eine Frage: hat vielleicht irgendjemand von Euch ein (Behringer) Monopoly Firmware Update *.syx File auf der Festplatte rumliegen? Auf dem Mac landen die unter downloads/FWData - da werden die wahrscheinlich vorm Flashen gespeichert und dann wieder gelöscht, bei mir ist dort mal eins vom Poly-D da liegengeblieben, aber leider keins vom Monopoly.
Dann könnte ich versuchen, den Synth neu zu flashen, egal mit welcher Version (vielleicht geht ja über Midi ein Downgrade - ein Update ist ja immer wieder möglich.)

Vielleicht hat sich ja bei mir zufällig irgendeine Entwickler-Option aktiviert bzw. umgeschaltet, die verschiedene ARP-Modi beinhaltet oder irgendsowas?
Ich konnte inzwischen mit Poly + Hold beim Einschalten eine Art Testmodus aktivieren (mit Hold + Chord Memory kommt man wieder raus) - aber ohne Dokumentation ist das alles Trial&Error - überwiegend Error gerade.

Also, wenn jemand irgendein *.syx mit Bonopoly Firmware rumliegen hat, könnte er mich happy machen :) Wer weiss, wann Behringer reagiert.

Thanks Helfried
 
und noch ein Video, in dem man sieht, dass beim Behringer im UP/DOWN Modus normalerweise die oberen und unteren Töne nicht wiederholt werden :


https://youtu.be/srbFHVxkSz4?t=17



(ganz kurz vor Schluss, wenn er auf UP/DOWN umschaltet) Es geht da zwar eigentlich ums Portamento und es ist Version 1.05 - aber bei meinem würden jetzt immer die die oberen und unteren Töne doppelt erklingen.

Ist das vielleicht doch bei V.1.06 eingeführt worden und ich habs jetzt erst zufällig gemerkt ? Glaub ich aber nicht wirklich, da ich, wie gesagt ständig mit dem Arpeggiator rumgespielt habe - und ich weiss, dass ich "Stranger Things"" immer wieder mal benutzt hatte (CEGHC) - das wäre mir aufgefallen. Das lief immer glatt rauf und runter...

sorry fürs Zutexten...:traurig:
 
Hast Du mit dem Sythtribe schon ein Factory Reset gemacht?
 
habe ich gemacht, der setzt anscheinend nur die Einstellungen aus Synthtribe zurück - das hatte sonst keine Auswirkungen
 
hm, bei Behringer wurde das Ticket erstmal direkt mit "Problem solved" geschlossen und ich bekam eine email, dass ich mich an Thomann wenden sollte...
Die haben meine Problembeschreibung (und das Video) glaube ich gar nicht richtig gelesen bzw. verstanden - ich hab also nochmal eine mail hinterhergeschrieben.
Nicht so toll bis jetzt...

Um absolut sicher zu gehen, dass ich mich wirklich nicht täusche, habe ich mir noch mal alle möglichen Videos vom B-Monopoly angeschaut, in denen der Arpeggiator spielt - und es ist mehrfach zu erkennen, dass im UP/DOWN Modus keinerlei Ecktöne wiederholt werden.
Es ist aber tatsächlich so, dass es beim Original und auch beim Polysix anders war (wie von Florian oben auch ausführlich beschrieben ) - andererseits war dieses Asp-Verhalten nach meinen Recherchen auch ein häufiger Kritikpunkt.
Behringer hatte es also nicht originalgetreu, aber musikalisch sinnvoller umgesetzt.

Ich habe daher ein wenig die Vermutung, dass meiner entweder durch irgendetwas in eine Art alternativen Original-ARP-Modus geschaltet hat (Entwicker-Easter-Egg ? versteckte Buttonkombination ? Zufall?) -
oder aber , dass das Verhalten in 1.06 doch geändert wurde und ich es irgendwie nicht mitbekommen hatte (würde mich wundern).

Lefty, nur zur letztendlichen Sicherheit die Frage - was macht denn Deiner wenn Du im Arp UP/DOWN Mode z.B. C und G drückst , spielt er C G C G C G... oder doch auch CC GG CC GG ?
Danke !!
Helfried
 
Wie ist das eigentlich, kann man beim Monopoly wie beim Vorbild auch den Filter per KB-Tracking in Vollresonanz spielen, also ohne VCO Eingangssignal?
Ich kenne diesen Sound zwar nur vom Korg Legacy VST (ein Preset dazu nennt sich "Spelunking") und habe diesen Sound nun schon versucht auf mehreren Synths nachzubauen. Am ehesten kam der elektron A4 dran, aber auch nicht ganz so knackig wie beim Mono/Poly und auch halbwegs nur über eine Oktave stimmstabil.
 
Das ist möglich, man muss halt Tracking und Cutoff feinfühlig einstellen - dann hat man einen 5. (Sinus)Oszillator 🤓
 
die Filter-envelope ist ja für das oszillierende Filter eine Pitch-envelope.
Klar, und ob das wirklich ein sauberer Sinus ist, der in dem Fall erzeugt wird, weiss ich jetzt nicht - ich werds mir nachher gleich mal „visualisieren“ 😃 - und probieren, was da so soundmässig möglich ist. Ich hatte jedenfalls vor einer Weile schonmal mit der Selbstoszillation rumgespielt, man bekommt es recht genau getrackt über den Tastaurbereich.
 
CC GG CC GG CC GG
Oh, vielen Dank !! das ist sehr interessant und hilfreich - dann ist das seit 1.06 so und nicht plötzlich gekommen
(also hatte ich es offensichtlich seit beim Aufspielen des Updates nicht gemerkt,
wahrscheinlich stand der Arp in der letzten Woche die ganze Zeit nur auf UP und 1 OCT
und mir fiel es dann erst beim Rumnudeln auf - so kann man sich täuschen, ich war mir so sicher :selfhammer:) !!

Dann liegt bei meinem keinerlei Fehler vor und Behringer hat einfach des Verhalten des Arpeggiators in der Firmware geändert.
Das ist natürlich sehr, sehr schade, und man kann sich ja noch nichtmal so richtig beschweren, da es ja ein Klon des Originals sein soll.

bei diesem Video ist dann auch offensichtlich noch eine ältere Firmware im Einsatz:

https://youtu.be/kU5nt6MRVNo?t=311

und hier wohl auch (kurz vorm Ende - Umschalten auf UP/DOWN):https://youtu.be/srbFHVxkSz4?t=12

https://youtu.be/srbFHVxkSz4?t=12

So ein Arpeggio ist ja jetzt garnicht mehr möglich... 🤔
Hätten sie es doch per Synthtribe umschaltbar gemacht !!
Und "stranger Things" geht auch nicht mehr...:traurig:

ich glaub, ich mach ein ganz neues Ticket auf und beschreib die Sache jetzt noch mal ganz korrekt im Detail,
ich finde diesen Arp-Modus ziemlich unbrauchbar - jedenfalls im Vergleich dazu, wie es vorher war.
 
Habe eigentlich nur die ARP "Playorder" überprüfen wollen...

https://www.youtube.com/watch?v=eq96g8Q1FBw


Hatte den mit dem Trigger der E-RM getriggert und habe dann den Tempo Divider von "24" auf "32" gestellt.
Scheinbar wird die "Playorder" bei zu großem Abstand der Trigger "resettet", die Ansteuerung der Oszillatoren aber nicht..?
Oder was meint ihr?

Hab es jedenfalls mal gemeldet.
 
horacewimp schrieb:
Das ist möglich, man muss halt Tracking und Cutoff feinfühlig einstellen - dann hat man einen 5. (Sinus)Oszillator 🤓
Nicht wirklich oder? Die anderen vier hört man dann ja nicht mehr.
na, man kann sie ja zusätzlich aufdrehen - aber natürlich durchlaufen sie dann das resonierende Filter mit relativ niedriger Cutoff-Frequenz - dementsprechend wenig bleibt von ihnen übrig.
Es macht aber schon einen Unterschied, ob man nur das Filter hört, oder zusätzlich noch die anderen 4VCOs.
Je nach ihrer Fusslage und der eingestellten Cutoff-Frequenz kommen sie mehr oder weniger zur Geltung.
Das kann schon interessant klingen.
Die 4VCOs können ja auch zusätzlich fiese Sachen machen mit Sync etc... (da bleibt auch nach dem Filter noch einiges Gebratzel übrig)
- hinzu käme auch noch Rauschen als 6. Geräuschquelle.
Ich sitz grad vor meinem Monoboly und probier genau solche Sachen aus. Vielleicht nehm ich gleich mal paar Audios auf..Momentchen
 
Dann wäre er tatsächlich interessant.
So ganz nur einfache Sinuswelle ist das aber nicht, durch die Filter Env entsteht da ein ganz eigener Plucksound.
Hier, mit diesem Sound aus dem VST hatte ich mal einen Track gemacht, das ist der Lead Plucksound gleich am Anfang

https://soundcloud.com/raziel-ambientmusic/wide-fields

schöner Track btw. :hifi:

So, ich hab mein MonoBoly-Filter mal zur Erregung gebracht (bzw. es sich selbst erregen lassen) - das klingt dann so (alles direkt aus dem Synth und trocken - mit Ausnahme des letzten Beispiels):

B_Monopoly_Resonance_Noise_Pluck_dry

etwas tricky ist die richtige Einstellung von Tracking und Pitch (Cutoff) in der Tat - ich hab zunächst das Tracking mit Stimmgerät-Hilfe ungefähr oktavrein gemacht und danach mittels Cutoff die Tonhöhe eingestellt.
Das Ganze passiert in einem sehr engen Regelbereich und verjustiert sich auch relativ schnell wieder, ich habe den Eindruck, selbst Erschütterungen beim Spielen führen zu einem leichten Wegdriften der Parameter.
Aber es klingt recht nett und ähnlich zu dem, was Du in Deinem Track eingesetzt hast.

Pluck.JPG

Das Klicken kommt sowohl durch die beiden schnellen Attacks (auf VCF und VCA) - die VCF Hüllkurve ist minimal kurz und nur dazu da, dieses Attack zu erzeigen.
Man hört im Ton ein Wackeln in der Tonhöhe, das ist keine Modulation, sondern kommt von dem Rauschanteil. Hier mal mit gehaltenen Tönen:

B_Monopoly_Resonance_Noise_Sustain_dry

Wenn ich jetzt die anderen VCOs aufdrehe und diese auch noch polyphon spiele, hat das ein sehr eigenes Flair - irgendwie 60er Weltraumorgel 🪐🚀 :

B_Monopoly_Resonance_4VCO_Noise

Das schwingende Filter alleine erzeugt einen ziemlich sauberen Sinus, wie man auch deutlich sieht:

B_Monopoly_Resonance_only_dry

Sinus.JPG

mal was mit Xmod und etwas Portamento + Noise:

B_Monopoly_Resonance_4VCO_Xmod_Noise_Mod

und hier der Pluck vom Anfang mit "bissi" Reverb - das gefällt mir :tanz::

B_Monopoly_Resonance_Noise_Pluck_reverb
 


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