Behringer MonoPoly

Es gibt doch einen Trick durch die VCOs zu cyclen ohne den Arp zu benutzen, korrekt? Finde ich leider nicht mehr wieder…
 
Wie ordnet ihr eigentlich den Vorteil der Korg Software Version hinsichtlich Unison und Polyphonie gegenüber der Hardware (in dem Fall Behringer) ein?

In der Hardware bedeutet Unison schlicht alle 4 OSCs spielen zusammen einen Mono Klang richtig? In der Software gibt es ja bis hin zu 16 fache Unison.

Solange es nicht ein allzu komplexer Sound ist, weil X-Cross und der steppige Filter der Software schon murksig klingen können, sollte die Software hinsichtlich breiter Leads oder auch Bässe doch im Grunde in der Theorie "fetter" klingen als die Hardware oder nicht?

Hat hier jemand beide Varianten und das mal ausgiebig getestet? Würde mich mal brennend interessieren.
 
Nach meiner Erfahrung hat Unisono nur bis zu einer gewissen Anzahl von Oszillatoren die beeindruckende Durchsetzungskraft. Bei mehr als 6 Stimmen wird es immer schwammiger. Das ist mir früher bei Jupiter-4 versus Jupiter-6 oder -8 schon manchmal aufgefallen. Als ich jetzt den 16-stimmigen UB-Xa da hatte, war es überdeutlich: Das Unisono-Setting produziert dann mehr den "String"-Brei, den auch ein übertrieben eingestellter Supersaw-Sound haben kann. Erst wenn man die Stimmanzahl reduziert gibts wieder diesen gewissen "Punch".

Von daher finde ich die vier VCOs des MonoPoly genau richtig.
 
Hier kommt nur Zusatz, weil Florian das sehr gut schildert, ggf. bestärkt es aber noch etwas:
finde, dass gerade zB bei einem Jupiter 4 die "vierfach" Unisono mit viel Detune und Random-Parameter Drift einen interessanten Sound hat, mehr als 4 Stimmen braucht man extrem selten, und auch nur dann, wenn dieser Drift gut ist - Siehe "Vintage Knopf" bzw. die Einstellungen dazu zB PWM und Co ebenfalls leicht abweichen zu lassen a la SEM bis Monopoly. Dann passt das - der Monopoly selbst (inkl Clone) machen das mit 4x3 OSCs schon sehr eindrucksvoll. Am Xpander finde ich für etwa 2 Sounds die 6fache Option sehr cool und fett und für bestimmte Songs gut, aber nur für die. Alles andere braucht sparsamere Sets.

Und kann mich Florian sehr anschließen - am Andromeda zB stelle ich den Unison-Mode auf auf 2 oder 3 - mehr ist oft too much. Ausnahme: Alleinstehende Sounds, die quasi für sich stehen sollen als Drone oder als atonale Klanggewalt.

Je nach Synth wirkt das verschieden. Beim Nina finde ich zB auch den "alles was drin ist" Modus unfassbar schön - aber auch nur weil der so exakt ist und einen sehr klaren Grundsound hat. Aber MonoPoly darf auch weniger…
 
Muss hier mal kurz AbKraften.

Der Behringer Monopoly ist der langweiligste Synth den ich je hatte.
Lfos lahm , lassen sich in der Geschwindigkeit nur händisch beeinflussen.
Lfos auf Filter, nein, warum auch...
Wir wollen nicht zu experimentell werden.
Sample and hold , nein.


Roundrobin der osc und crossmod sind die einzigen halbwegs interessanten Möglichkeiten.
Der Filter klingt dumpf und in der Resonanz super spitz...kein Mojo.
Das durchwechseln der Oszillatoren ist beim vermona Performer in weitaus besserer Klangqualität zu haben, mit ,Lfo pro Stimme und Effekt/Feedback Schleife pro Kanal.

Habe auch den Behringer Ms5. Der ist Gut !

Es ist mir ein , Rätsel warum man mit einem Behringer Monopoly Musik machen können sollte und wollte. Da wird man abgescamt.
Will man das Teil vom Wohnzimmer ins Klo tragen ist ein Bandscheibenvorfall vorprogrammiert.
Wir haben 2025, die wollen euch betrayaln.
Espen Kraft hat auch keinen , und wenn der keinen hat muss der kacke sein.

Ist also eher ein Synths von dem man erlöst werden will.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der B-MP ist jetzt nicht Weltmeister, aber finde schon, dass der eine Menge Sounds ganz gut kann.
Für Experimentelles eher weniger bis überhaupt nicht. Aber tolle „i don’t wanna be a Moog“-Bässe oder Drones und Leads.
 
Muss hier mal kurz AbKraften.

Der Behringer Monopoly ist der langweiligste Synth den ich je hatte.
Lfos lahm , lassen sich in der Geschwindigkeit nur händisch beeinflussen.
Lfos auf Filter, nein, warum auch...
Langweilig ist kein Synth, man hat entweder den falschen Synth für die eigene Sachen oder man versteht seine Funktionen nicht.
Die LFO's des B-MP sind überhaupt nicht lahm und lassen sich problemlos auf das Filter anwenden.
Und der Monopoly ist auch kein Vermona Perfourmer, das sind strukturell zwei völlig unterschiedliche Synths.
Für meine Sachen ist der Monopoly geeigneter (habe den Perfourmer wieder verkauft). Für Experimentielles habe ich den SyntrX 1 :xenwink:
 
Lfos auf Filter, nein, warum auch...
An sich ist der MonoPoly keine Wundermaschine, ist sicherlich in einigen Punkten auch limitiert. Dennoch lässt sich damit doch einiges machen wie hier schon beschrieben wurde.

Die zitierte Aussage stimmt übrigens nicht.
Was man machen kann:

LFO1 (bei Korg: MG1) -> VCF (geht aber zugegebenermaßen nur auf Wheel)
VCF Env (bei Korg: EG) -> PWM oder FM modulieren

Also bissi was geht schon in Richtung Filter. Man kann also auch den Filter (VCF) modulieren. Trotzdem natürlich schon stark limitiert im Vergleich zu moderneren Synths.

Natürlich kann man sich fragen ob man für den Preis nicht bei anderen Synths mehr fürs gleiche Geld bekommen kann.
 
…und wheel kann Midi.

Von“LFO->Filter geht nicht“ sind wir jetzt schon bei: kann man sogar über Midi steuern.Huch.
 


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