Behringer Pro-1

Und wie siehst Du das beim, sagen wir Novation Peak? Was muss da Seite an Seite stehen? Und warum darf man einen Synthesizer nicht als das Testen, was er ist: ein für sich stehendes Musikinstrument?


Ich denke halt wenn man etwas vergleichen möchte dann wäre es nicht schlecht eine Referenz in diesem Fall den Original Pro-one vor sich zu haben? Erinnerungen sind halt trügerisch. Diese Erfahrung musste Ich erst letztens mit einem Holländischen Plundergebäck machen. Hersteller meinte Ich die ein Replikat herstellen! Nicht die ein eigenständiges Design entwickeln.
 

fanwander

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Ich denke halt wenn man etwas vergleichen möchte
Genau das ist die Frage: Warum will man denn vergleichen? Warum kann man eine Sache nicht am Bedarf bewerten?

Nehmen wir an, es gab das Original Nix-One; das war ein Synth mit toll gestalterer Bedienoberfläche, zudem in schickem Rot. Nur dummerweise kam kein Ton raus. Und jetzt gibts Nix-1, aus dem auch kein Ton raus kommt, nur ist sein Gehäuse blau? Soll dann die Bewertung lauten: der ist Mist, denn er ist ja blau? Nein, die Bewertung muss lauten: der ist Mist, denn es kommt kein Ton raus. Ob er gelb grün oder blau ist, ist völlig unerheblich.
 
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Servus in die Runde,
ich hab den bonedo Test geschrieben und wollte auch noch ein paar Sachen einwerfen: Das das Ding CCs sende ist mir schon aufgefallen, da es aber abgesehen vom Wheel keine empfängt, fand ich das nicht weiter erwähnenswert – oder hat jemand vor das als MIDI-Controller zu nutzen? Jetzt stellt sich natürlich die berechtigte Frage, warum er sendet und nicht empfängt und ich hab dazu auch eine Theorie, aber Spekulationen haben im bonedo Test meiner Meinung nach nichts zu suchen. Das die ADSR-Potis den Chip ansprechen und der die Hüllkurven erzeugen, soweit sind wir ja schon alle. Das das Ding MIDI ausgeben kann, macht also Sinn. Warum es aber kein MIDI verarbeitet ist schwierig zu mutmaßen. Eventuell weil intern eine höhere Auflösung verwendet wird, als MIDI zulässt, und man dann einen zusätzlichen Workaround programmieren hätte müssen. Extra-Arbeit an der Firware sozusagen und die ist ja immer ein wenig mit der heißen Nadel gestrickt bei B wie ich finde. Also ausgereift sieht anders aus. Vielleicht wollte man aber nicht nur die Hälfte der Parameter via MIDI anbieten – also ganz oder gar nicht, hätte dann ja auch wieder einige gestört. So kann man zumindest behaupten, dass Ding ist 100% analog und da geht sowas nicht bei dem Budget. Ob da noch was kommt? Woran das am Ende genau liegt? Kein Ahnung, Feedback erhalten ja nichtmal wir Autoren – also schreibe ich meine Test auch nur als "what it is" und genau deswegen finde ich die Vergleich aus so unnötig. Zum Testzeitpunkt gab es via MIDI Noten ON/Off und Wheel – und das ist bereits mehr als beim Orignal, das nur CV hatte. Wer das Original will, kauft sowieso das Original – wer die Kohle nicht hat, kann wiederum froh sein, dass Behringer dem Ganze schon sehr nahe kommt - aber eben auch immer nur nahe bis sehr nahe. Die Zielgruppe die diese kleinen Unterschiede zu einer tatsächlichen Kaufentscheidung zwischen Behringer und Original nutzt, halte ich für sehr klein bis nicht existent. Denn wer es sooo genau nimmt, der verlässt sich sicherlich auch nicht auf meine subjektiven Einschätzungen. Also nochmal: Pro-1: gutes Teil, top Preis/Leistungs-Verhältnis. Meins ist es aber nicht.
 
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micromoog

Rhabarber Barbara
Der Pro-1 steht zuhause bei mir, aber ich stellte mir gerade folgende Frage: Kann der denn CC empfangen oder nur senden? Falls letzteres, ist dieses Feature doch nahezu unbrauchbar, oder?
Nö, du könntest damit was unbeknopftes oder sogar plugIn steuern.
Sendet nur ADSR CCs oder auch andere Parameter, bei nur 4 oder 8 "Sendern" ist das natürlich wieder etwas eingeschränkt nutzbar. Wobei eine 8 fach CC-Box kostet Stand Alone auch mind. einen 50er.
 
Nö, du könntest damit was unbeknopftes oder sogar plugIn steuern.
Sendet nur ADSR CCs oder auch andere Parameter, bei nur 4 oder 8 "Sendern" ist das natürlich wieder etwas eingeschränkt nutzbar. Wobei eine 8 fach CC-Box kostet Stand Alone auch mind. einen 50er.
Ich weiß nicht... Ich glaube nicht, dass sich der normale Pro-1-Käufer das Ding zulegt, um damit den Repro 1 am Rechner zu steuern. Anders rum wäre das für mich deutlich sinnvoller. Aber ich empfinde das nicht als Mangel - mir ist es schlicht egal.
 

bernybutterfly

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Servus in die Runde,
ich hab den bonedo Test geschrieben und wollte auch noch ein paar Sachen einwerfen: Das das Ding CCs sende ist mir schon aufgefallen, da es aber abgesehen vom Wheel keine empfängt, fand ich das nicht weiter erwähnenswert – oder hat jemand vor das als MIDI-Controller zu nutzen? Jetzt stellt sich natürlich die berechtigte Frage, warum er sendet und nicht empfängt und ich hab dazu auch eine Theorie, aber Spekulationen haben im bonedo Test meiner Meinung nach nichts zu suchen. Das die ADSR-Potis den Chip ansprechen und der die Hüllkurven erzeugen, soweit sind wir ja schon alle. Das das Ding MIDI ausgeben kann, macht also Sinn. Warum es aber kein MIDI verarbeitet ist schwierig zu mutmaßen. Eventuell weil intern eine höhere Auflösung verwendet wird, als MIDI zulässt, und man dann einen zusätzlichen Workaround programmieren hätte müssen. Extra-Arbeit an der Firware sozusagen und die ist ja immer ein wenig mit der heißen Nadel gestrickt bei B wie ich finde. Also ausgereift sieht anders aus. Vielleicht wollte man aber nicht nur die Hälfte der Parameter via MIDI anbieten – also ganz oder gar nicht, hätte dann ja auch wieder einige gestört. So kann man zumindest behaupten, dass Ding ist 100% analog und da geht sowas nicht bei dem Budget. Ob da noch was kommt? Woran das am Ende genau liegt? Kein Ahnung, Feedback erhalten ja nichtmal wir Autoren – also schreibe ich meine Test auch nur als "what it is" und genau deswegen finde ich die Vergleich aus so unnötig. Zum Testzeitpunkt gab es via MIDI Noten ON/Off und Wheel – und das ist bereits mehr als beim Orignal, das nur CV hatte. Wer das Original will, kauft sowieso das Original – wer die Kohle nicht hat, kann wiederum froh sein, dass Behringer dem Ganze schon sehr nahe kommt - aber eben auch immer nur nahe bis sehr nahe. Die Zielgruppe die diese kleinen Unterschiede zu einer tatsächlichen Kaufentscheidung zwischen Behringer und Original nutzt, halte ich für sehr klein bis nicht existent. Denn wer es sooo genau nimmt, der verlässt sich sicherlich auch nicht auf meine subjektiven Einschätzungen. Also nochmal: Pro-1: gutes Teil, top Preis/Leistungs-Verhältnis. Meins ist es aber nicht.

Servus,
mich würde noch interessieren, wie sich die im Test konstatierte schlechte Verarbeitung am Behringer Pro-1 offenbart?
Es wurde ja so etwas wie eine "Qualitätsverwandschaft" zwischen dem Original und dem Behringer beschrieben.
 
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Servus,
mich würde noch interessieren, wie sich die im Test konstatierte schlechte Verarbeitung am Behringer Pro-1 offenbart?
Es wurde ja so etwas wie eine "Qualitätsverwandschaft" zwischen dem Original und dem Behringer beschrieben.

hey bernybutterfly,

da hast du mich wohl ertappt :) also der boog und der pro-1 nehmen sich nicht o viel, beide nicht schlecht aber eben auch nicht richtig geil, plastik eben. den boog hab ich damals in der robin hood euphorie zu gut bewertet. fakten wie die schlechte qualitätskontrolle (unsauberes tuning) beim pro-1 spielen dennoch in meine sprachlich ausschmückung auch mit rein. oder anders formuliert: boog, pro-1 und pro-one sind gefühlsmäßig für mich eins, als ich den boog zu meinem moog vergleichen habe, spielte der krasse preisunterschied jedoch sehr in die karten des boogs und ich hab sein feeling wohl zu sehr relativiert. mea culpa

LG,
Felix
 

Reisender

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Als bei meinem Model D ist nicht viel plastik dran. Das fühlt sich alles sehr hochwertig an. Gut ist mein erster Analogsynth von daher habe ich keinen Vergleich hier, aber Plastik würde ich den überhaupt nicht nenen. Mein Laptop ist da eher plastik gegen. Ich halte den Model mindestens genauso gut verarbeitet wie mein Arturia Keystep, beide massive und wertige Geräte für die Größe.
 

sternrekorder

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Servus,
mich würde noch interessieren, wie sich die im Test konstatierte schlechte Verarbeitung am Behringer Pro-1 offenbart?
Es wurde ja so etwas wie eine "Qualitätsverwandschaft" zwischen dem Original und dem Behringer beschrieben.
Meiner Meinung nach ist der Pro-1 von Behringer sehr sauber und stabil verarbeitet. Die Knöpfe fühlen sich wertig an, wackeln nicht.
Die Seitenteile wirken nicht sonderlich wertig, juckt mich aber überhaupt nicht. Die Schalter sind das einzige, was ich so lala finde.
Diese Schiebeschalter waren schon 1981 sicher ein low Budget Produkt und sind im Clone eigentlich nur der Originalität wegen verbaut.
Wären dort Kippschalter (Roland) oder Rocker Switches (Moog) würde es viel hochwertiger wirken. Wäre dann aber kein Prophet mehr.
Zwischen zwei Schalterstellungen ergeben sich die seltsamsten Effekte, die teilweise schon als Feature gelten könnten :)
Kann mich leider nicht mehr erinnern, ob das am Sequential Pro-One schon so war...
 
Meiner Meinung nach ist der Pro-1 von Behringer sehr sauber und stabil verarbeitet. Die Knöpfe fühlen sich wertig an, wackeln nicht.
Die Seitenteile wirken nicht sonderlich wertig, juckt mich aber überhaupt nicht. Die Schalter sind das einzige, was ich so lala finde.
Diese Schiebeschalter waren schon 1981 sicher ein low Budget Produkt und sind im Clone eigentlich nur der Originalität wegen verbaut.
Wären dort Kippschalter (Roland) oder Rocker Switches (Moog) würde es viel hochwertiger wirken. Wäre dann aber kein Prophet mehr.
Zwischen zwei Schalterstellungen ergeben sich die seltsamsten Effekte, die teilweise schon als Feature gelten könnten :)
Kann mich leider nicht mehr erinnern, ob das am Sequential Pro-One schon so war...
Bei den Moog Rockerswitches ist unter der farbigen Kappe exakt optisch ein gleicher Schiebeschalter verbaut.
ich hatte schon 1990 mit dem Pro One Sequenzerschalter Probleme das taktgenau einzustarten.
s-l300.jpg
 

ringmodifier

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Als kleines Dankeschön, weil deren Musik bei vielen erst Interesse an Synths geweckt hat.
Meine Sampler-Manie hab ich auch in erster Linie Skinny Puppy zu verdanken. Und Public Enemy.
Als ich vor 30 Jahren das erste mal assimilate gehört hatte war es das erste mal um mich geschehen. Der Track wirft noch immer Fragen auf. Wie kann man eine solche Dichte hinbekommen.
 


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