Nochmal ein Ratesynth (Aufloesung AN1x)...

Dieses Thema im Forum "Demos / Reviews" wurde erstellt von Summa, 2. Oktober 2007.

  1. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

  2. es ist die Katze, nicht wahr?
     
  3. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Die da ueber das Keyboard laeuft, koennte man fast meinen ;-)

    [​IMG]

    Ich will aber dass jemand den Synth erraet, gibt doch einige im Forum die ihn haben..
     
  4. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    aelter...
     
  5. ACA

    ACA engagiert

    Ne, der hat keine solche Filter.

    Das muss ein VA sein, mit speziellen Filtermodellen.
    So vielleicht ein Yamaha AN1x?
     
  6. Xenox.AFL

    Xenox.AFL engagiert

    AN1x würde ich sagen...

    Frank
     
  7. rauschwerk

    rauschwerk pure energy noise

    aus welchem land kommt das ding?
    japan, us, d, schweden... so in etwa?
    ist es etwa ein seq.-circ.?
     
  8. sec circ glaube ich nicht.Ich denke auch an1x.
    Wat isses nu?
     
  9. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Hmmm... das war wohl zu leicht, ist tatsaechlich der AN1x ;-) Die Sounds gibt's demnaechst als freien Download von Summasounds.de...

    Werd' sehen dass ich spaeter noch 'ne weitere Demo Online stelle, diesmal hoffentlich ohne die leichten Knackser, irgendwas scheint mit meiner ADAT-Konfiguration noch nicht zu stimmen...
     
  10. Eines ist sicher.Der an1x fehlt in meiner Sammlung.
    Ist echt ne geile Sau das Teil :cool:
     
  11. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

  12. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Welche Filtermodelle meinst du? Ausser Bandpass (beim ersten Beispiel) hab' ich keine Filtermodelle verwendet, die der Evolver nicht auch gleichziteig erzeugen kann...
     
  13. das klingt wirklich sehr geil !! AN1x :heyho:
     
  14. ACA

    ACA engagiert

    Bei deinem Demo habe ich beim zweitletzten Sound einen speziellen Filter vermutet. Aber so wie du schreibst wäre es demnach eine spezielle Wellenform des Oszillators.
    Was für eine Wellenform ist den da im Einsatz?
    Und beim ersten Sound, hast du da auch eine spezielle Wellenform die den Chorsound erzeugt?

    Der Filterklang war für mich jedenfalls eindeutig digital und somit habe ich den Evolver gleich ausgeschlossen.
     
  15. rauschwerk

    rauschwerk pure energy noise

  16. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Das ist weder ein spezieller Filter noch eine spezielle Wellenform sondern eine Kombination aus Sine Sync und Ringmodulation. Was sonst nur mit 3 Oszillator Synths funktioniert und auch nur wenn sich 2 Oszillatoren Sync en lassen und dann immer noch ein Oszillator zur Ringmodulation mit dem Sync Slave frei ist, woran scheinbar die wenigsten Hersteller denken...

    Anders als bei anderen Zwei-Oszillator Synthesizern erlaubt der AN1x Oszillator1 mit seinem "Sub-Oszillator" zu syncen. Praktisch so 'ne Art Pseudo Sync, auf diese Weise bleibt weiterhin Oszillator 2 frei.

    Die richtigen Frequenzverhaeltnisse (meist Oktaven und Quinten ) zwischen Osc1 und Osc2 vorausgesetzt, erzeugt ein Sine Sync Sweep per Ringmodulation kombiniert mit 'nem Sinus, einen Sound der die Formante durchlaeuft, also das typische EIA, das man auch per FilterFM, Linear FM PWM-> Sinus oder prefiltered Ringmod erzeugen kann...
    Oft lohnt es sich auch Oszillator2 als Traeger reinzudrehen um aus der Ringmodulation eine Amplitudenmodulation zu machen und per Edge den Obertongehalt von Oszillator2, praktisch als ersten Formanten, ein klein wenig zu erhoehen.
    Den Choir Sound am Anfang hab' ich zudem noch mit dem eingebauten EQ ein klein wenig unterstuetzt, mit dem parametrischen Band 'ne weitere Frequenz als Formante betont...
    Diese Kombination aus Sine Sync, Oszillatoren deren Obertongehalt sich regeln laesst und div. Symmetrie-Funktionen, um den Sounds entsprechend einzustellen, findet man leider viel zu selten...
     
  17. AN1X - du sagtests ja mal er hätte die besten digitalen Filter.
    Natürlich ist das auch etwas Geschmacksache, aber die klingen wirklich gut.
    Aber gerade diese Sync, Ringmod.... Sounds. Da krachts in der Bude
    ;-)
    Vielleicht sollte Yamha den mal als Softsynth konvertieren.
    Da stehen gute Tips. Syncsweeps, wie mit wem.... was mich irgendwie auf dein "FM-Buch" zurück bringt. Sowas sollte sich doch mal als gesammeltes Werk in irgendeiner Form kontinuierlich anbieten lassen.
     
  18. herw

    herw -

    völlig richtig; das systematische Untersuchen der Hardsynchronisation ist ein unglaublich weites Feld.
    Die Klänge, die dabei entstehen, können ähnlich klingen wie bei Filtern, sind aber wesentlich besser steuerbar und kontrollierbar. Man kann äußerst feinfühlige Obertonverdichtungen und -änderungen erreichen.
    Es ist ist erstaunlich, was man aus zwei synchronisierten Oszillatoren herausholen kann. Wegen der systematischen Reproduzierbarkeit ist hier ein digitales System klar im Vorteil. Ich finde die Synchronisation im Gegensatz zu einer Filtersteuerung wesentlich variantenreicher, einsichtiger und planbarer.
     
  19. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Im Moment bin ich noch bei der Stoffsammlung, ausserdem warte ich noch auf 'ne Inspiration fuer 'nen einfachen Zugang zur Materie, bei dem man sich sofort vorstellen kann was bei der FM mit der Wellenform (auch klanglich) passiert... :birne:
     
  20. ACA

    ACA engagiert

    Danke an Summa, Herw für die Erklärung.
    Bis auf einfache Sounds habe ich mit Hardsync noch nicht viel gemacht.
    Muss das also mal genauer unter die Lupe nehmen.
     
  21. herw

    herw -

    in jedem Fall musst Du zwei Oszillographen haben: einen für die synchronisierende Wellenform (am besten für den Einstieg ein Sägezahn) und einen für die Slave-Wellenform (hier für das Verständnis eine Dreiecksschwingung oder auch Sinusschwingung).
    Am Ende gibt's die verrücktesten Ergebnisse:
    [​IMG][​IMG]

    ciao herw
     
  22. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hallo herw,

    Warum muss ich Oszillographen verwenden ? Reichen da nicht auch die Ohren aus ???

    Ich versuche das was du und Summa hier erklären gerade mit Synth1 nachzuvollziehen und wenn ich das hier alles richtig verstanden und umgesetzt habe, sollte das doch auch nur mit den Ohren nachvollziebar sein oder ???

    Ist vieleicht ja auch zu hoch für mich und ich habe das gar nicht begriffen, kann gut sein (Bin gerade erst aufgestanden -gähn-).

    Also , gehts auch ohne ? Ich kann mich doch auch langsam vortasten und hinhören was sich verändert (AD ENV mit geringer Auslenkung und langsamen Attack und Decay )und muss nicht gleich zwischen extremen Einstellungen hin und her springen.

    Illya
     
  23. herw

    herw -

    nein nur sehr begrenzt; man hört zwar die Veränderungen und ahnt, dass da Obertöne mit hinzu gemischt werden, der Aha-Effekt tritt erst dann ein, wenn man die Veränderung beim Slave-Oszillator sieht:
    Nimm zum Beispiel im rechten Bild die obere Oszillographenanzeige: diese Kurve ist zwar durch Crosssynchronisation entstanden, aber das Prinzip ist ähnlich: angenommen, das ist die synchronisierter Welle, dann wandertr der kleine Zacken bei einer Tonhöhenänderung entlang des Wellengraphen. Regelt man die Tonhöhe des Slave-Oszillators manuell, dann erkennt man den Zusammenhang von Zackenlage (Obertongehalt) und angelegter (manueller) Modulationsspannung. Von Hand regelt man den gewünschten Bereich und kann dann einen entsprechenden automatisierten Verlauf des Zackens (Obertonänderung) "programmieren" z.B. durch einen ADSR oder LFO etc.
    Natürlich kann man das auch durch Hören irgendwie einstellen, will man aber den Klang sinnvoll planen, dann ist es mit der Höranalyse schnell vorbei. Ich habe zum Beispiel hier auch die Summe eines Rechteck und eines Sinus (rechts unten) synchronisiert. Die Kurve ist komplex aber anhand des Oszillographen gut planbar und im Klangverhalten einigermaßen vorhersehbar.
    Natürlich muss man an einer solchen systematischen Analyse Spaß haben.
    Das Hören ist in jedem Fall ein Genuss und natürlich als Spielwiese ebenfalls akzeptabel.
    Interessant ist das Ganze, wenn man es polyphon benutzt (software) und eventuell durch mehrere Modulationsquellen den Slave-Oszillator in der Tonhöhe verändert. Man benötigt dann fast keine Filter mehr (naja ein wenig euphorisch geflunkert ;-) ).
     
  24. herw

    herw -

    nein nur sehr begrenzt; man hört zwar die Veränderungen und ahnt, dass da Obertöne mit hinzu gemischt werden, der Aha-Effekt tritt erst dann ein, wenn man die Veränderung beim Slave-Oszillator sieht:
    Nimm zum Beispiel im rechten Bild (siehe frühere Post) die obere Oszillographenanzeige: diese Kurve ist zwar durch Crosssynchronisation entstanden, aber das Prinzip ist ähnlich: angenommen, das ist die synchronisierter Welle, dann wandert der kleine Zacken bei einer Tonhöhenänderung entlang des Wellengraphen. Regelt man die Tonhöhe des Slave-Oszillators manuell, dann erkennt man den Zusammenhang von Zackenlage (Obertongehalt) und angelegter (manueller) Modulationsspannung. Von Hand regelt man den gewünschten Bereich und kann dann einen entsprechenden automatisierten Verlauf des Zackens (Obertonänderung) "programmieren" z.B. durch einen ADSR oder LFO etc.
    Natürlich kann man das auch durch Hören irgendwie einstellen, will man aber den Klang sinnvoll planen, dann ist es mit der Höranalyse schnell vorbei. Ich habe zum Beispiel hier auch die Summe eines Rechteck und eines Sinus (rechts unten) synchronisiert. Die Kurve ist komplex aber anhand des Oszillographen gut planbar und im Klangverhalten einigermaßen vorhersehbar.
    Natürlich muss man an einer solchen systematischen Analyse Spaß haben.
    Das Hören ist in jedem Fall ein Genuss und natürlich als Spielwiese ebenfalls akzeptabel.
    Interessant ist das Ganze, wenn man es polyphon benutzt (software) und eventuell durch mehrere Modulationsquellen den Slave-Oszillator in der Tonhöhe verändert. Man benötigt dann fast keine Filter mehr (naja ein wenig euphorisch geflunkert ;-) ).

    Ich habe mal kurz die Spezifikationen des synth1 angesehen; damit müsste es im Prinzip gehen. Ein Grundpatch wäre zum Beispiel:
    Master-Oszillator (Sägezahn) in normaler Tonhöhe synchronisiert den Slave-Oszillator (zum Beipiel 20 Halbtöne höher gestimmt). Die Tonhöhe lässt Du exponentiell modulieren durch einen langsamen ADSR-Generator (Modulation auf +- 9 Halbtöne). Dann hört man den Effekt sehr deutlich.
    Das geht mit einem Doepfer natürlich auch. In der Anleitung zum A111 ist die Synchronisation sehr gut beschrieben. Es gibt noch verschiedene Synchronisationen, die mit Software allerdings viel leichter zu realisieren sind; zum Beispiel muss der synchronisierte Oszillator nicht unbedingt mit Phasenlage 0 starten, man könnte ihn auch einfach in der Amplitude spiegeln oder versetzen; dann erhält man Effekte wie beim Doepfer A137 (Wave Multiplier).
     
  25. herw

    herw -

    nein nur sehr begrenzt; man hört zwar die Veränderungen und ahnt, dass da Obertöne mit hinzu gemischt werden, der Aha-Effekt tritt erst dann ein, wenn man die Veränderung beim Slave-Oszillator sieht:
    Nimm zum Beispiel im rechten Bild die obere Oszillographenanzeige: diese Kurve ist zwar durch Crosssynchronisation entstanden, aber das Prinzip ist ähnlich: angenommen, das ist die synchronisierter Welle, dann wandertr der kleine Zacken bei einer Tonhöhenänderung entlang des Wellengraphen. Regelt man die Tonhöhe des Slave-Oszillators manuell, dann erkennt man den Zusammenhang von Zackenlage (Obertongehalt) und angelegter (manueller) Modulationsspannung. Von Hand regelt man den gewünschten Bereich und kann dann einen entsprechenden automatisierten Verlauf des Zackens (Obertonänderung) "programmieren" z.B. durch einen ADSR oder LFO etc.
    Natürlich kann man das auch durch Hören irgendwie einstellen, will man aber den Klang sinnvoll planen, dann ist es mit der Höranalyse schnell vorbei. Ich habe zum Beispiel hier auch die Summe eines Rechteck und eines Sinus (rechts unten) synchronisiert. Die Kurve ist komplex aber anhand des Oszillographen gut planbar und im Klangverhalten einigermaßen vorhersehbar.
    Natürlich muss man an einer solchen systematischen Analyse Spaß haben.
    Das Hören ist in jedem Fall ein Genuss und natürlich als Spielwiese ebenfalls akzeptabel.
    Interessant ist das Ganze, wenn man es polyphon benutzt (software) und eventuell durch mehrere Modulationsquellen den Slave-Oszillator in der Tonhöhe verändert. Man benötigt dann fast keine Filter mehr (naja ein wenig euphorisch geflunkert ;-) ).
    Interessant ist es auch, wenn man den Slave-Oszillator in seiner Tonhöhe nicht einer 1-Volt-Charakteristik laufen lässt. Dadurch gibt es eine gut hörbaren Klangveränderung im Tonhöhenbereich des Slave-Oszillators (Formanten). Ein spannendes und interessantes Feld, vor allem, wenn man bedenkt, dass der Aufwand relativ klein ist (2 synchronisierbare Oszillatoren, 2 bis 3 Modulationsquellen, linearer Mixer.)
     
  26. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Der Synth1 hat nur zwei Oszillatoren und kein Suboszillator mit dem man einen der Oszillatoren syncen kann. Da bringt's dann eher 'ne Kombination aus Pulsweitenmodulation und FM...

    Anbei der passende Synth1 Sound...

    http://www.summasounds.de/files/Temp/007.sy1

    Ansonsten sind Formanten, die man fuer Choir und Voice artiges brauch, eher als Peaks (Berge) im Spectrum Analyzer zu erkennen, denn als Wellenform.
     
  27. Anonymous

    Anonymous Guest

    @ herw

    Aha, jetzt habe ich begriffen warum die Oszillographen sinnvoll sind, danke.

    Da ich nicht über Reaktor verfüge, sondern nur Synthedit habe, mache ich mich dann mal ans Werk. Ich werde aber bestimmt noch mal auf dich zurückkommen (wenn ich darf) um zu verifizieren ob ich das denn dann überhaupt richtig mache.. bin mir da halt manchmal nicht so sicher.

    Also ich werde mich damit die nächsten Tage länger beschäftigen müssen und ersteimal rumbasteln mit Synthedit. Das wird eh länger dauern.

    bis dann

    Illya

    Edit: Kennt jemand zufällig einen Freeware Oszillographen als VST ?
     

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