Wann sollte man sich sein ersten modularen Synthesizer holen

Dieses Thema im Forum "Modular" wurde erstellt von Anonymous, 22. Juli 2009.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hej,

    sicherlich und logischerweise gab es bei jedem von euch (sofern ihr einen besitz) den Moment in dem ihr euch euern ersten modularen Synthesizer gekauft habt.

    Bei mir stellt sich die Frage wann dieser Moment für mich kommt, da ich modulare System schon immer geil fande und mich das konzept sehr beeindruckt.

    Jedoch bin ich jetzt noch kein profi was synthesizer anbelangt, sodass ich nicht von mir behaupten würde ich könnte jeden sound nachbauen oder zumidest wissen wie es theoretisch gehen würde.

    Nun brauch ich eure Hilfe:
    Sollte man sich ein modulares system erst zulegen wenn man einige jahre synthesizer erfahrung hat oder gilt auch hier das prinzip von wegen ins kalte wasser springen und "learning-by-doing"

    was meint ihr?
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    edit:
    ist es vielleicht eine gute alternative zu anfang sich einen semi-modularen synthesizer anzuschaffen?
    z.B. Korg MS 20
     
  3. Moogulator

    Moogulator Admin

    Echte Modulars, wie zB der G2 oder der <a href=http://www.sequencer.de/syns/clavia>Clavia</a> Nord Modular sind mit Sicherheit besser. Semi ist nichtmodular. Das ist nicht wirklich was.

    Man braucht ihn wenn man die Signalwege bei Audio verändern will, also wenn einem das System 1-3 OSCs in Filter in VCA zu langweilig ist. Verschoben nach modular. passt besser.
    Eigentlich kannst du es nur selbst rausfinden, ob das was ist. Es gibt zzt ja mehrere Ideen: Software wie Reaktor oder erstmal den kostenlosen Software-Modular(Demo) von <a href=http://www.sequencer.de/syns/clavia>Clavia</a> runterladen? Dann kannst du's probieren, ob das was ist - Natürlich ist dann später was anderes kaufbar. Es könnt auch ein Origin von Arturia sein oder ein analoger.

    modula sagt dir, was man so etwa braucht.
     
  4. XCenter

    XCenter Stimmungsmacher

    Jahre braucht man sicherlich nicht warten. Ok, bei mir hat´s über ein Jahrzehnt gedauert, aber da lagen vorher die musikalischen Interessen woanders. Wer sich taufrisch mit Synths beschäftigt sollte sich vielleicht einen einfachen Analogen anschaffen, der reinstes WYSIWYG bietet. Dann begreift man rasch den Signalweg und das Grundprinzip. Wenn man dann scharf auf Modular ist, baut man das mit Modulen nach und fängt an mit Patches zu Experimentieren. Lesen hilft auch. ;-)

    Generell bin ich da aber anderer Meinung als der Moogulator oben: anfassen, schrauben, stecken, be"greifen" kann man das am besten mit einem echten Modularen. Die Clavia Kisten bieten zwar irre Möglichkeiten für´s Geld und out of the Box, sind aber für den Einsteiger sehr abstrakt IMHO.

    Deinem Avatar nach hast du ja schon einen einfachen Analogen? Keine Probleme, das Teil zu stemmen? Dann bist du eigentlich schon reif für ein Doepfer-Basissystem o.ä.
     
  5. Ich hab Modular angefangen, ist nicht so schlimm, muss halt zuerst mal ein bischen lesen und sich schlau machen. Besser als als Preset-Stepper anzufangen, dann kann man gleich beim Klavier bleiben. Würd ich wieder so machen..
     
  6. Moogulator

    Moogulator Admin

    Die Modulars von Clavia kosten so um die 200 für den Micro, 500-550€ für den alten, und bisschen mehr für den G2. Analoge sind so bei 1000€, zB ein TMSS von Theis. Da gibts sowas wie eine Komplettsystemchen für knapp über 1k€ oder ähnliche Sachen.

    Gibt aber auch so Halbmodulare Systeme zum Stöpseln wie der Future Retro XS oder sowas. Das ginge auch.
     
  7. http://www.nordkeyboards.com/main.asp?t ... nformation

    Hier gibts die Nord Modular Software gratis zum testen, hat ein paar grobe Einschränkungen, aber ist perfekt um das Ganze mal zu testen. Reaktor kann ich als Anfang nicht empfehlen, das ist zu fummelig. Sonst am besten ein einfaches System von Doepfer oder der Semimodulare Kraftzwerg von MFB, aber ich würde eindeutig den Nord Modular zum Einstieg empfehlen.
     
  8. Anonymous

    Anonymous Guest

    @theorist: ja man könnte mich preset-stepper nennen.


    so nochmal ein nachtrag: die ganzen digitalen modularen sachen wie der clavia nord modular oder reaktor sind nichts für mich.
    wie xcenter schon sagte, sicherlich sehr gute geräte aber ich als anfänger möchte mich nicht weiter durch menüs und doppel-belegte knöpfe drücken.
    ich meinte mit modular im eingangspost eher analoge modulare sachen...sorry hatte ich vergessen zu erwähnen.

    dachte da an ein kleines doepfer a-100 system.
    gibt es ja auch schon für ca. 1000€ das kleinste.

    und ja ich habe bis jetzt einen doepfer ms-404 mit dem ich mittlerweile ganz gut zurecht komme :)
     
  9. Moogulator

    Moogulator Admin

    Naja, es gibt auch so Modularerstausstattungen. Einer davon ist der XS, es gibt bei Schneiders mehr so Teile.
    Allerdings sind die idR nicht so billig. <a href=http://www.sequencer.de/syns/mfb>MFB/Fricke</a> würde auch gehen. Aber wenn du wirklich analog willst, dann einfach machen. Kriegst du idR ja auch mit wenig Verlust wieder weg. Naja, solang du berücksichtigst, dass das keine Geldanlage ist.

    Der MS20 ist viel zu teuer heute. Den empfehle ich niemandem mehr. Er ist eh nicht modular und kann ansich wenig. Die Filter sind halt speziell und auch cool. Aber schon die ENV1 ist nicht soo toll und das Routing ist rel. doof, gibt nicht mal VCO FM.
     
  10. Sorry, wegen dem Preset-Stepper, war nicht böse gemeint, ich hab viele Freunde die auch Preset-Stepper sind und die machen die bessere Musik wie ich.

    Auch wenn du jetzt den Nord Modular ausschliesst, das ist wirklich ein sehr einfacher weg um in die modulare Welt einzutauchen. Gerade weil es Presets gibt. Da kann man nämlich schon fertige Klänge reinladen und schauen, wie die denn gebaut sind. Wenn du dir ein analoges Modularsystem holst, dann ist da erstmal gar nichts zu hören und du musst dich ziemlich lange damit beschäftigen, bis da überhaupt ein vernünftiger Ton rauskommt. Beim Nord Modular kannst du mal einen Klang laden, die verschiedenen Kabel ausblenden und mal nur den Audioweg analysieren, dann die Modulationswege etc. Dann baust du mal ein anderes Modul ein und so weiter. Es gibt für den Nord Modular ein Buch von Peter Georges, das ist auch ein guter Leitfaden um in das Klangschrauben einzusteigen.

    Ansonsten würd ich dir jedes x-belibige Modularsystem empfehlen, zum Beispiel auch Doepfer. Das Eurorack Format ist ziemlich weit verbreitet und es gibt dafür sehr viele verschiedene Module. Als Einstieg reichen 2 Oszillatoren (OSC), 1 Filter (VCF), 1 Verstärkermodul (VCA), 2 Hüllkurven (ENV) und ein LFO oder weiteren Oszillator der langsam schwingen kann. Dann noch Multiples, Abschwächer und Mischer, wenn die Module nicht schon eigene eingebaut haben. Damit kann man schon 90% der am meisten verwendeten Sounds basteln.

    Der MFB Kraftzwerg erfüllt diese Kriterien und ist Semi-Modular d.h. der am häufigsten verwendete Signalweg ist schon vorgepatches und man kann die Verbindungen durch einstecken von Kabeln aufbrechen, von daher vielleicht der einfachste Einstieg. Ist halt eher ein Toyota als ein Mercedes, von A nach B kommt man aber auch mit dem.
     
  11. Mr. Roboto

    Mr. Roboto positiv eingestellt

    Ich würde mals sagen: kaufen, wenn das Geld da ist, ganz einfach.

    Mit so einem G2-Quatsch würde ich nicht anfangen. Wo bleibt denn da der Spaß? Ist ja schließlich auch eine Frage der Haptik. Beim G2 siehste 'n paar Gnöbsches und hängst doch wieder vor dem PC. Schrott. Dann würd' ich's lieber ganz lassen.

    Die Tatsache, daß man bei einem echten Modularsystem nichts speichern kann zwingt einem übrigens eine völlig andere Arbeitsweise auf. Das meine ich positiv. Man nimmt halt viel schneller etwas auf.
     
  12. Moogulator

    Moogulator Admin

    Diese Ansicht würde ich nicht unterschreiben. Hab selbst am G2 eher mehr Spaß als mit der nervigen Kabelsteckerei an ausladenden Maschinen (ehm, naja so als Opposition). Man machts halt, weil es gut klingt. Nur mal so als Gegenthese - Allerdings gehts vermutlich auch nicht wirklich darum, weil der Threadstarter eh keine Digitalen will. Wollt es nur anmerken.
     
  13. XCenter

    XCenter Stimmungsmacher

    SOWAS! Wenn DU mir über den Weg läufst, werde ICH die Straßenseite wechseln!! ;-)

    @Mr.Roboto
    Die VA-Modularen sind fantastische Maschinen. Wenn einem die Arbeitsweise nicht zusagt, ist das ein anderes Thema. "Schrott" und "Quatsch" sind solche Statements, weil sie keinen Gewinn bringen.
     
  14. mira

    mira aktiviert

    sehe ich komplett anders, Analog macht bestimmt auch Spass, aber der G2 ebenso. Ist halt für ne andere Zielgruppe.
    G2 ist eine Livemaschine für "richtige" Musik und nicht nur so'n Gefrizzel ;-)

    Zudem ist der G2 nicht nur Modular, sondern auch eine echte Alternative zu einem "normalen" Synth. Schnell mal in die Soundstruktur eingreifen und etwas integrieren, was ein vorverdrahtetes Modell nicht bietet. Und es läßt sich noch viel mehr damit anstellen, Steuerungszentrale, FX, Sequencer bauen...

    Haptisch ist der G2 für mich das Maß aller Dinge. Ich kenne keinen Synth, der derart gut bedient werden kann, natürlich auch ohne PC. Und soundmäßig ergänzt er sich hervorragend mit Analoggear.

    Die vielen Kabel machen natürlich optisch was her, wer das unbedingt braucht, bitte.

    Wie gesagt, die Zielgruppe... :roll:
     
  15. Klingt danach, als ob du noch nie lange mit einem Nord Modular gearbeitet hast. Ich sags jetzt mal so, hier im Forum haben meines Wissens nach die prominentesten Klangschrauber alle einen G2, das wird schon seine Gründe haben. Meine Erfahrung ist, dass es keinen Synth gibt, mit dem man schneller am Ziel ist wie mit dem G2 und er klingt auch wirklich sehr gut.

    Das ist sicher ein wichtiger Aspekt, den kann ich auch unterschreiben, wenn man aber in die Klangforschung einsteigen will, dann gehts ja ersmal ums erlernen der Synthese und nicht darum gleich etwas zu recorden.

    Der Nord Modular ist übrigens auch für live sehr geeignet, mit dem G2 hat man zudem auch noch ein perfektes Interface um die Sache auch gut bedienen zu können. Viele Modular User ergötzen sich ja eher an irgendeiner Nudelsuppe und am Debattieren ob jetzt Filter X oder Ringmodulator Y besser klingt. Wenn man Musik machen will, dann ist der G2 eindeutig die bessere Wahl.
     
  16. moondust

    moondust aktiviert

    kling hier so pro g2 oder lassen wir ihn auf dem scheiterhaufen abfackeln :mrgreen:
    ich habe meine ersten modularen praktisch aufgedrängt bekommen . und war am anfang etwas ratlos . habe im forum dumm rumgefragt, nette antworten bekommen und jetzt weiss ich , ich brauche module!!!!!!!(G.A.S. alarm)
    es braucht etwas einarbeitung aber macht ne menge spass
    ich würde einfach mal mit dem klasischen anfangen vco,vcf ,vca und env, und lfo . kommst dann selber drauf was du noch brauchen könntest oder müsstet.
    mir haben sie damals geraten, ohne pan modul läut nix , ist das ultimative. pan modul habe ich mir erst letztes jahr gekauft. konnte gut ohne leben :)

    was mr.robot geschrieben hat, würde ich auch sagen : wenn geld da ist module kaufen
     
  17. Hallo,

    der MS-404 entspricht ja in sehr weiten Bereichen den entsprechenden Modulen dem A-100. Man kann mit relativ wenig aufwand (am schlimmsten ist das Löcherbohren in der Frontplatte) den 404 semimodularisieren. Dadurch würdest Du jede Menge Geld sparen, weil du die ganzen Basis-Module VCO/VCF/VCA/ADSR/LFOs erstmal nicht nochmal kaufen musst.

    Florian
     
  18. Orphu

    Orphu -

    Das nenn ich jetzt mal ne coole Idee - wusste gar net, das man das mit dem MS404 machen kann. Klingt aber logisch. Aber nich vergessen das wär nen DIY-Projekt und das ist auch nicht jedermanns Sache.

    Als Vorschlag hätte ich noch, dass man sich auch ein kleines Modular-Effekt-Gerät zusammenstellen kann. So als Zusatz für den MS. Preislich hält es sich in Grenzen. Patches sind schon mal möglich und Zukaufen kann man immer noch.
     
  19. Anonymous

    Anonymous Guest

    Uii ziemlich viele Antworten mit verschiedenen Anregungen und Ansichten. Erstmal ein dickes DANKE!

    Allerdings hat sich hier ja fast schon eine Art Kleinkrieg entwickelt: G2 vs. analog

    Für mich kommt -wie ich bereits sagte- ein G2 o.ä zur Zeit nicht in Frage.
    Wie einige schon richtig erkannt haben: Der Haptik wegen!

    Mir macht es viel mehr Spaß vorm Rack zur sitzen und an der MS 404 und der Filterbank rumzuschrauben und zu stecken als vorm Computer zu sitzen.



    Mit der eventuellen Anschaffung eines modularen Systems wollte ich eigentlich nicht zum Klangprofessor, Physiker oder Synthesespezialist werden.
    Die einzige Absicht die ich mit Synthgesizern generell habe ist : MUSIK MACHEN!...sicherlich gibt es hier auch einige wenige die keine Musik machen, nichtmal Ahnung von Musik haben sondern den Synthesizer nur zum rumschrauben benutzen aber nie etwas aufnehmen..etc.
    Das will ich auch garnicht verurteilen...jedem das Seine.


    An sich eine coole und wahrscheinlich auch lohnenswerte Idee.
    Allerdings bin ich derjenige mit zwei linken Händen. Sprich: Handwerklich bin ich eine Null!

    Wenn es sowas gibt kannst du trotzdem mal eine Anleitung oder Ähnliches davon posten, dann werde ich mal reinschauen.
     
  20. Bernie

    Bernie Anfänger

    Ich würde da nicht zwischen konventionell, semimodular oder modular unterscheiden. Grundsätzlich sollte man seinen Synthesizer auch weitgehend kennen und möglichst perfekt beherrschen. Das man ohne entsprechendes Grundwissen nicht richtig weiterkommt und dann zum Presetuser verkümmert sollte einleuchten.
    Infos gibts dazu überall und neben den Infos aus dem Forum, bieten da einige Leute auch Synthiekurse an (z. B. bei cvyborgs.de online oder bei Herrn Moogulator auf DVD oder real zum Anfassen.

    Was spricht eigentlich dagegen, mit einem kleinen Modularsynthesizer einzusteigen?
    Gerade hier kann man doch sehr schön die ganze Technik eines Synthies auch visuell nachvollziehen und verstehen lernen. Kaputtmachen kann man nix und aus jedem "falschen" Patch kann man doch nur etwa lernen. Ein großes Risiko geht man auch nicht ein, denn wenn man sich beispielsweise einen gebrauchten Döpferkoffer als Basissystem anschafft, hat man so gut wie keinen Verlust, wenn man das Ding wieder verkaufen möchte, wenn man merkt, das es doch nix passendes ist.

    Ob es vom Klang her das ist,w as man möchte, sollte man jedoch vorher wissen.
     
  21. Also, dann wie gesagt, 2 Oszis, 1 Filter, 1 VCA, 2 Env, 1 LFO, Multiples, Mischer, Abschwächer ein paar Kabel und Midi to CV Interface, am besten alles in Eurorack, ausser du hast Wurstfinger..kannst dann mit weiteren LFO's oder Filtern, Ringmodulator, weitere Hüllkurve, zweites Filter, Sequencer etc. weitermachen.
     
  22. Mach ich. Meiner ist im Prinzip der zeit in der Modularisierungsmache. Allerdings ist mir ein SH3A dazwischen gekommen, der erstmal wieder zum Leben erweckt werden muss.... Dauert also ein bisschen.
     
  23. Mr. Roboto

    Mr. Roboto positiv eingestellt

    Mir ging es bei meiner Antwort ja nicht darum, den G2 madig zu machen. Wieso auch? Na klar ist das 'ne tolle Kiste und wenn man das Arbeiten am Rechenknecht gewohnt ist, dann ist es sicherlich auch ein Mordsspaß.

    Ich hatte allerdings den Eindruck, daß der Threadstarter von Hardware sprach und es ihm auch wirklich darum geht, seine Patches "anzufassen".
    Stattdessen ist das erste, was ihm hier empfohlen wird so 'ne Hybrid-Softwarelösung. Ist ja leider oft hier im Forum so. Jemand fragt nach einer Hardware und das erste was er als Antwort bekommt is etwas wie "ich kenne das von Dir angefragte Hardwareteil zwar nicht, aber hast Du schon einmal darüber nachgedacht, die Software xyz als Alternative zu nutzen?" :roll:

    Will hier keinen damit beschimpfen, fällt mir halt nur ziemlich oft auf.
     
  24. Hast recht, die Antworten kommen hier manchmal schon etwas quer.
     
  25. Anonymous

    Anonymous Guest

    Dann wenn man Bock drauf hat.

    Gibt´s sonst noch andere Gründe? :dunno:
     
  26. Anonymous

    Anonymous Guest

    wenn ma genug Geld hat und nicht in teifels Küche kommt wenn mans raushaut.

    1000€ ist IMO zuwenig.
    würde bis 1500e sparen und dann ne FX Box machen.


    einfacher synth in modular macht aus meiner sicht keinen sinn,
    patchbarkeit greift erst rihctig wenn schon ein bisschen was an modulen da ist.
    gleiche funktionalität bekommst für nen bruchtel des geldes in den kompaktkisten.
    D.h wenn einfacher Modularsynth dann mit sehr gut klingenden modulen.
    Dann gehts aber erstmal ums hochwertige, udn nicht um patchbarkeit


    bei kleinem budget ist zudem dringenst anzuraten mal im freundeskreis nach jemandem zu suchen der einem die stromverkabelung machen kann,
    dann rack DIYen.
    Überhaupt rate ich dann zum eintisg ins basteln.
     
  27. Diese Ansicht teile ich nicht, man braucht auch bei einem Modularen eine Grundausstattung, erst dann machen spezielle Module als Erweiterung Sinn. Ein normaler Synth ist von der Architektur her nicht flexibel und in den wenigsten Fällen patchbar, zum Beispiel Filter FM. Wenn man dann nur am Ausgang ein paar Module dranhängt, dann ist das für mich nicht modular. Daher macht es meiner Meinung sehr viel Sinn sich mal einen normalen Synth in modular zusammenzustellen und dann erst zu erweitern. Sonst versteht man nämlich nicht, was eigentlich alles machbar ist, bevor man Effekte etc. bemühen muss. Wenn man Geld hat, kann man sich ja schon am Anfang ein paar Module mehr ins Rack schrauben, zum Beispiel eine dritte Hüllkurve, ein paar LFOs, Ringmodulator, zweiten Filter etc. Dann würd ich aber eher in richtig hochwertige Module investieren die flexibel sind und gut klingen.
     
  28. Anonymous

    Anonymous Guest

    sicher näher betrachtet hast du natürlich recht.
    Ich hatte mich einafch sehr kurz gefasst

    Der punkt ist hier aber dass der junge wenig Geld hat.
    Und unter so umständen würde ich dann bei meinem statement bleiben.


    edit:
    ist aber übel wenn man wegen filter FM schon an nen modularen denken muss. haben die kisten die es so gibt das wirklich nicht ?

    Hätte ich vermutlich vor einigen monaten auch noch so gesehen.
    aber die amis und schweden un ein paar andere mit ihren kleinen systemen beweisen das gegenteil.
    auch meine patchereinen die letzten monate beweisen das gegenteil.


    er hat das geld eben nicht, das ist das problem..........




    ich denke wir sind genau der gleichen meinung !

    bei guten modulen macht alles sinn............
    wobei sie eben _auch_ gut auf die eigenen bedürfnisse passen müssen.
    einfach die in den foren am meisten gehypten module zu besorgen kann für ganz üble reinfälle sorgen :lol:
     
  29. Cyborg

    Cyborg aktiviert

    Hallo
    aus eigener Erfahrung und aus der unserer Synthy-Kurs-Schüler (einst in Berlin): Der geradlinigste und zwangsläufig beste Weg, die ganze Synthesizerei zu verstehen ist ein modulares System und zwar ein richtiges, keine Software.
    An einem PPG System machte ich meine ersten Erfahrungen mit richtig viel Knöppen und Kabeln. Als nach einigen "Experimenten" kein Ton mehr aus der Kiste meines Freundes kam, legte ich alle Patchcords der Größe sortiert nach auf den Boden und ging systematisch vor. Erst mal einen Tongenerator lange "tuten" lassen und hier und da rumschrauben, hören, was passiert. Dann mal ein anderes Modul dazu usw. Nach einer langen Nacht hatte ich das meiste zumindest für mich erklärt. Genauere Erklärungen und Hintergründe zu den Funktionen lernte ich später nach und nach. Es gab ja niemanden, den man hätte fragen können. Nach einiger Zeit, als uns mal ein Besucher aufforderte: "Warum macht ihr nicht Kurse und bringt das auch anderen bei", wurde es heftig. ;-) Jetzt mussten wir uns wirklich um die Hinztergründe Gedanken machen damit wir dsas auch alles theoretisch-physikalisch auf die Reihe bekamen. Wir entwarfen unsere Kursbegleithefte, stelten ein Konzept für die Kurse zusammen, fertigten unzählige DIAs von augwändigen Zeichnungen an (Computer waren damals nicht diskutabel) und trotzdem gab es in den ersten Kursen immer wieder Fragen, die wir nicht gleich beantworten konnten. Tja, da haben wir dann zusammen mit unseren Schülern gelernt ;-)
    Im Ernst: ein Modularsystem das in der Praxis so funktioniert, wie es die Theorie erwarten lässt, ist ein ideales Lerninstrument. Vor allem ist man ja gezwungen alles immer wieder neu aufzubauen, das übt ungemein und 1000x besser als es kostenlose Downloads von Klängen oder Loops aus dem WWW können.
    Mein, nicht nur mein Preis-Leistungsssieger: DOTCOM. Doepfer ist für Anfänger weniger gut geeignet, zuviel Spielereien und teils abstruse Funktionen. Das verwirrt eher als das es nützt und fummelig ist es obendrein. (naja, auch Geschmackssache)

    Warte nicht, hau ran!
     
  30. Anonymous

    Anonymous Guest

    Dann kann man entweder beim Dotcom 100$ per month a module Aktion mitmachen, sofern man den Platz hat. Oder man vergißt das ganze einfach.
     

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