Welche Form von Synthesizer brauche ich?

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PySeq
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Wolfsgesicht schrieb:
Wie ist das eigentlich, wenn ich in meiner DAW von einem Plugin ins andere springe. Merkt sich mein Midicontroller für jedes Plugin wo was zugewiesen ist oder muss ich jedes mal vorher ummappen?
Das hängt vom Plugin ab. Auch, ob und inwieweit da überhaupt "Midi learn" implementiert ist. Gute Plugins speichern die Einstellungen allerdings, die Du ihnen beigebracht hast.
Ansonsten klingt der Tonus erstmal so dass sich ein Drumcomputer nicht lohnt?
Tonus kenn' ich nicht, aber es gibt sicherlich genug gute Drum-Plugins.
 
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microbug
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MIDI Inquisator
Wolfsgesicht schrieb:
Bei dem Behringer mit 61 Tasten auf Thomann steht in mehreren Rezensionen dass die Anschlagdynamik und Anschlagstärke zu schwerfällig sei.

Auch auf die Gefahr hin, daß das jetzt arrogant rüberkommt: eine solche Aussage kann nur von "Nichtspielern" kommen, also welche, die nicht wirklich auf den Tasten zu Hause sind. Die Tastatur ist recht straff gefedert, bietet also einen sehr guten Gegendruck, mit der Dynamik hat das rein garnichts zu tun.

Wenn einem eine straffe Tastatur nicht liegt, dann fühlt man sich da auch nicht drauf wohl.

Das Infrasonic M49 ist deutlich weicher, aber gut spielbar, aber dazu bitte meine anderen Beiträge lesen, hatte ich alles schonmal geschrieben und so langsam fängt das Ganze an, sich im Kreis zu drehen ...
 
darkstar679
darkstar679
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Wolfsgesicht schrieb:
Ansonsten klingt der Tonus erstmal so dass sich ein Drumcomputer nicht lohnt?

wenn fl studio etwas nicht benötigt, dann ist das ein drum plugin.
fl ist durch den sequencer ideal zum drums programmieren und es sind genügend drum samples als wav-datei in der DAW software dabei.
ich habe zwar 2 drum plugins, aber noch nie genutzt. ich nutze meist samples, oder wenn ich lebhafter schlagzeugern will, sparkle.
 
microbug
microbug
MIDI Inquisator
Bei M-Audio wird vor allem mit Vielfalt geklotzt, aber qualitativ ist das nicht so der Burner.

Die neuen Akai Advance sind dagegen mal richtig gut geraten, hab sie auf der Messe angespielt und war von den Tastaturen sehr angetan, die spielen sich wirklich gut. Ein hier ebenfalls anwesener Kollege, der mit mir unterwegs war, fand daran auch gefallen und lobte die Tastatur.
 
A
Anonymous
Guest
Sieht auch nett aus. Aber für über 550,-EUR müsste ich persönlich schon sehr lange sparen, oder es als Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk zusammen legen. Vielleicht ist ja mal einer hier der das neue Modell von M-Audio mal unter den Fingern hatte.
 
Wolfsgesicht
Wolfsgesicht
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Alph4 schrieb:
EDIT:
Hier ist der Testbericht von Amazona. Dort steht auf der Minus-Seite eine schwammige Tastatur. Hmm...
https://www.amazona.de/test-swissonic-easykey-49-easykey-25-easykey-61-usb-midi-controllerkeyboard/

Plus schreibt jemand in den Kommentaren dass Swiss-Sonic seit der Übernahme von Thomann nur noch "preiswerte Plasteschachteln" sind.
Muss aber nichts heißen, für das Geld erwartet man ja auch nichts großartiges. Schwammige Tastatur klingt aber trotzdem nicht gut..

microbug schrieb:
Auch auf die Gefahr hin, daß das jetzt arrogant rüberkommt: eine solche Aussage kann nur von "Nichtspielern" kommen, also welche, die nicht wirklich auf den Tasten zu Hause sind. Die Tastatur ist recht straff gefedert, bietet also einen sehr guten Gegendruck, mit der Dynamik hat das rein garnichts zu tun.

Wenn einem eine straffe Tastatur nicht liegt, dann fühlt man sich da auch nicht drauf wohl.

Das ist ein sehr guter Hinweis, danke :)

microbug schrieb:
Das Infrasonic M49 ist deutlich weicher, aber gut spielbar, aber dazu bitte meine anderen Beiträge lesen, hatte ich alles schonmal geschrieben und so langsam fängt das Ganze an, sich im Kreis zu drehen ...
Das Infrasonic M49 gibt es nahezu nirgends mehr. Weder auf Thomann noch auf Amazon, Google listet unter Shopping eine einzige Seite die ich nicht kenne wo auch nicht mit Rückgaberecht oder so geworben wird. Ich les mir die Beiträge schon durch :) Ich finde nicht dass sich hier was im Kreis dreht, dafür müssten ja immer wieder die gleichen Fragen kommen. Im Moment bin ich dabei eine Reihe von Keyboarden auszuschließen in der Hoffnung dass jemand vielleicht wie du im obrigen Beitrag Gegenteiliges berichten kann oder andere Vorschläge hat.

darkstar679 schrieb:
wenn fl studio etwas nicht benötigt, dann ist das ein drum plugin.
fl ist durch den sequencer ideal zum drums programmieren und es sind genügend drum samples als wav-datei in der DAW software dabei.

Stimmt wohl..
 
P
PySeq
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Mein Gott, wenn Du eine gute Tastatur haben willst, dann kostet das eben richtig:

https://www.thomann.de/de/yamaha_cp_300.htm
https://www.thomann.de/de/kawai_mp_11.htm
https://www.thomann.de/de/waldorf_zarenbourg.htm
https://www.thomann.de/de/clavia_nord_st ... _hp_76.htm

Was glaubst Du, warum die Dinger so teuer sind? Den Sound kann man heute auch billiger produzieren. Es ist die Verarbeitung und vor allem die Tastatur. Dabei haben sie noch gute Bewertungen, die Leute sind also auch bei dem Preis zufrieden.

Wenn Du nicht mehr als um die 100,- EUR für ein Keyboard ausgeben willst, ist die Tastatur eben scheiße. Trag es wie ein Mann.
 
Wolfsgesicht
Wolfsgesicht
|
PySeq schrieb:
Wenn Du nicht mehr als um die 100,- EUR für ein Keyboard ausgeben willst, ist die Tastatur eben scheiße. Trag es wie ein Mann.

Ich hab nirgends geschrieben dass ich nur 100€ für ein Keyboard ausgeben will, ich würde dafür auch 250€ oder so ausgeben, nur erwarte ich dass die Controller die man da angebracht hat auch ihre Arbeit verrichten.
Und wenn ich dann lese, dass die hälfte der Regler rumspinnt werde ich mir das nicht trotzdem bestellen und mich dann "wie ein Mann fühlen" weil ich hier defekte Hardware rumliegen habe.

Deshalb frage ich in Foren um Meinungen einzuholen. Wenn dann jemand kommt und mir sagt, dass eine Darstellung aus den Reviews so nicht stimmt oder irgendetwas mit nem Firmwareupdate behoben wurde - oder was auch immer, persönliche Erfahrung eben, dann ist das hilfreich.
 
P
PySeq
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Ich denke, man kann sagen, daß die Integration allgemeiner Controller mit Plugins generell nicht sehr gut funktioniert.
Deshalb hatte Steinberg z.B. versucht, selbst Controller für Cubase anzubieten.
Oder hier macht sich jemand die Mühe, für bestimmte Softsynths in Eigenarbeit für sich einzelne Controller zu bauen, die aber unverkäuflich sind.
Hier konnte man einen Controller für den Softsynth "Imposcar2" kaufen, sowas kostete durchaus so um die 1.000,- EUR.
Controller sind also ein Problem, sie sind nicht nur eine Nebensache. Viele kaufen sich dann lieber gleich 'nen Synth, weil bei dem die Controller-Einheit schon auf die Klangerzeugung zugeschnitten ist.

Also: Möglich wäre ein billiges Keyboard plus diesen Allround-Controller, der z.B. von Nick Batt hier ganz effektiv eingesetzt wird.

Ansonsten bietet Arturia noch ein Komplettpaket von (ganz passabler) Tastatur, Controller und passender Software an (339,- EUR):

https://www.thomann.de/de/arturia_keylab_49.htm

Es gibt davon noch ein paar Parallelprodukte. Werbevideo (und Prinzip) von "Laboratory":
Mußt dann mal gucken, welche Software Du genau davon haben willst, ich würde z.B. zu den Plugins MinimoogV und Jupiter8V selbst tendieren.

Recht viele Knöpfe bietet der Synth "Studiologic Sledge" (ca. 800,- EUR (?)); der läßt sich daher auch ganz gut als allgemeiner Synth-Controller verwenden.
 
A
Anonymous
Guest
Am besten wirklich ausprobieren. Ich persönlich bin mit meinem Billigkeyboard jetzt schon 15 Jahre über die Runden gekommen, aber ich mache auch nicht viel. Mal ein paar Akkorde mit BassOktave, dann Melodien und Basslines ausprobieren und einspielen. Wenn ich mal einen Track wirklich machen will, was nicht so oft vorkommt, dann ist das Ausprobieren und Einspielen der absolut kleinste Teil der Arbeit. Viel mehr Zeit nimmt das Ausproduzieren in Anspruch, da spielt das Keyboard nur noch eine Nebenrolle.

Tja, ansonsten Spiele ich halt so mit den Plugins vor mich hin. Je nach Lust und Laune und erstelle den ein oder anderen Patch, dafür reicht mir sogar die Computertastatur in der Regel.

Also, versuche es irgendwie irgendwo zu testen ob du wirklich was qualitativ hochwertiges brauchst.

Ich bin halt kein Spieler und komme auch mit den Billigkeyboards meiner Kinder klar. Für mich ist halt nur wichtig, dass ich eine Taste drücke und irgendwie kommt dadurch ein Klang dabei raus. Wahrscheinlich würde mir an so ein Kork Nanokey reichen, wenn ich da mehr Oktaven hätte. Hauptsache ich drücke was und höre dann den Sound.

Man muss aber dazu sagen, dass ich schon immer mehr ein Computermusiker war. Also C64 und Amiga, da hat mir auch immer die Computertastatur gereicht. Irgendwein Keyboard zu haben ist für mich also schon Luxus. Dann kam halt die Zeit wo ich richtige Synths und einen AtariST hatte, war auch nett aber nicht so geil wie heute wo sich endlich alles wieder im Rechner abspielt, Computermusiker seit den 80er halt ;-)
 
microbug
microbug
MIDI Inquisator
PySeq schrieb:
Mein Gott, wenn Du eine gute Tastatur haben willst, dann kostet das eben richtig:

Das sind aber alles Hammermechaniktastaturen, die Du da aufzählst, und die sind nicht für jeden "gut".
 
A
Anonymous
Guest
chain schrieb:
der Roland bietet Dir direkte Integration, d.h. Soundkarte, Midi, Controller, Klangerzeugung (auch drums), schneller und spielerischer Zugriff usw

und ist in ca 2 Stunden erlernbar.

Der kostet aber auch 500€, hat nur 37 Tasten (Ich wollte mindestens 49 zum spielen) und lässt mir möglicherweise nicht die Freiheit mir für 500€ stattdessen genau die Synthesizer und Plugins zusammenzukaufen die ich brauche / haben möchte. Ich fand den präsentativ auch ganz klasse aber für den Start und die starke Integration in meine DAW möchte ich jetzt auf jeden Fall mit Software anfangen.

Padavan: Bei Deinem gewähltem Hobby sind 500€ einfach nix ;-) :mrgreen:

Aber das wirste schon noch merken :floet:

(Gibts eigentlich ein Gerät mit den HIT Knopf :denk: darf aber auch nur 5€ kosten... )
 
Wolfsgesicht
Wolfsgesicht
|
Soo, wollte erstmal ein paar Entscheidungen treffen bevor ich mich hier wieder melde da ihr mich ja bisher eifrig mit Tipps versorgt habt :)

Ich habe mir das Novation Impulse 49 bestellt, sollte heute da sein, wird aber erst morgen kommen - bin gespannt!
Bei den Softwaresynthesizern habe ich inzwischen auch schon einige Demos durch.

Meine engere Wahl fällt jetzt auf Dune II vs. Zebra II. Mit einem von beiden möchte ich starten und mich dann für eine ewig lange Zeit da reinarbeiten.
Habt ihr ein paar Hinweise für mich, was der eine kann was der andere nicht kann bzw. was sie voneinander unterscheidet (in für einen Anfänger verständlichen Worten) was mir möglicherweise
die Entscheidung erleichtert?

Danke :)
 
A
Anonymous
Guest
Ist ja witzig. Ich werde mir auch dass Novation Impulse 49 holen. Ich habe ein paar alte Sachen verkauft und habe ein wenig Geld für mein Hobby über. Von den beiden Plugins würde ich Dune2 nehmen. Zebra ist modularer und kann mehr, aber Dune2 ist in meinen Augen einsteigerfreundlicher.
 
A
Anonymous
Guest
Für den Anfang ist Dune 2 besser geeignet als Zebra 2.
Ich würde mir zum Dune 2 noch den U-HE ACE holen um Modular noch was zu lernen,
außerdem klingt der ACE atemberaubend und kostet neu nur 69€ und ist sehr überschaubar.
Auch sehr gut zum Lernen.
Ist quasi ein Nobrainer. :supi:
 
Moogulator
Moogulator
Admin
Zebra ist ein tiefes vielschichtiges Teil. Das hat Bestand.
Dune 2 ist eher eine simple "Umverpackung" im Vergleich. Das ist schon eine andere Kategorie.

Es macht schon Sinn sich da "langfristig" zu orientieren. Aber mit etwas, was man mag.
Dann ist das schon gut. Aber - das "mag" sollte nicht nur auf Hall oder Effekten basieren - wenn sie ausgeschaltet sind und das Ding klingt dann auch noch gut, dann ist das schon ein gutes Zeichen.

Das kannst du in einem Demo ausprobieren. Dann entscheiden. Es gibt noch ne Menge mehr interessante Sachen.
 
B
Bug2342
....
Wolfsgesicht schrieb:
Meine engere Wahl fällt jetzt auf Dune II vs. Zebra II.

Würde da eher Zebra sagen. Ich habe allerdings nur immer mal wieder eine Weile mit der Zebra Demo rumgemacht (war mehrfach kurz vor dem Kauf, dann aber immer von anderen Spielzeugen abgelenkt) und nur wenig Ahnung von Dune, aber:

Dune ist zwar einen Tick einfacher für den Einstieg, Zebra kann aber tendenziell einfach mehr und interessanteres. Die große Dune Stärke ist das Aufschichten von einzelnen Klanglagen. Bei Zebra geht es eher darum, dass die einzelnen Elemente recht flexibel und mächtig sind und dass man den Signalfluss ziemlich frei bestimmen kann.

Vor der Kaufentscheidung würde ich noch einen Test empfehlen: Schalte bei beiden Synths mal auf den Init sound (ist bei Zebra ganz unten in der Patchliste, keine Ahnung wo er in Dune ist). Schau dann mal, wie du mit dem Soundschrauben zurecht kommst. Sonst ist man doch sehr versucht, den Synth nach den Presets auszusuchen.

Nicht so geheimer Geheimtip für Zebra: Mal die Oszillator Effekte anschauen, da geht einiges.
 
P
PySeq
|||||
Dune II vs. Zebra II.
Also, mein Geschmack sind beide nicht. Zebra, ja, ja, kann viel, aber viel zu komplex für einen Anfänger. Und ob ein Fortgeschrittener das braucht, was Zebra kann, erscheint mir auch zweifelhaft. Will ja nicht jeder einen Batman-Soundtrack schrauben.
Meist will man doch einfach schöne Bässe und Leads wie die von Moog und dazu schöne Pads wie die von Roland. Ich wäre also mehr für

- Diva,
- Monark (wobei auch schon die Diva-Bässe reichen würden),
- TAL UNO LX,
- OP-X Pro II,
- dazu FM8 für den DX-Touch. ;-)
vielleicht Spire, wenn's denn mehr in die VA-Richtung gehen soll.

Was hast Du denn vor? Trance?
 
Wolfsgesicht
Wolfsgesicht
|
Hi! Am liebsten in diese Richtung https://www.youtube.com/watch?v=tyG6YMLEWus , aber gern auch Cinematic/Soundtrack, Ambient, Dronenmusik und Elektronik.
Also das etwas einen am Anfang mit Möglichkeiten erschlägt ist nicht das problem ich werd mich reinarbeiten, hauptsache ich habe sie am Ende. Hab diverse Demos samt Diva ausprobiert und Dune II und Zebra II sagen mir am meisten zu, wobei ich im moment zu Dune II tendiere.

Eine Frage am Rand, mein Novation Impulse II ist da: Ist es normal dass das Mod Wheel da bleibt wohin man es einstellt? Weil mein Pitchwheel immer zurück auf 0 federt wenn ich es loslasse. Das Mod Wheel funktioniert zudem im Synthesizer nicht, das Pitchwheel schon.
 
Physical Evidence
Physical Evidence
hey poor
Wolfsgesicht schrieb:
Eine Frage am Rand, mein Novation Impulse II ist da: Ist es normal dass das Mod Wheel da bleibt wohin man es einstellt? Weil mein Pitchwheel immer zurück auf 0 federt wenn ich es loslasse. Das Mod Wheel funktioniert zudem im Synthesizer nicht, das Pitchwheel schon.

Ja, das Modwheel ist immer ungefedert und bleibt auf der eingestellten Position - und funktioniert meist erst, wenn Modulationsquelle und-ziel zugewiesen worden sind.
 
Wolfsgesicht
Wolfsgesicht
|
Physical Evidence schrieb:
Wolfsgesicht schrieb:
Eine Frage am Rand, mein Novation Impulse II ist da: Ist es normal dass das Mod Wheel da bleibt wohin man es einstellt? Weil mein Pitchwheel immer zurück auf 0 federt wenn ich es loslasse. Das Mod Wheel funktioniert zudem im Synthesizer nicht, das Pitchwheel schon.

Ja, das Modwheel ist immer ungefedert und bleibt auf der eingestellten Position - und funktioniert meist erst, wenn Modulationsquelle und-ziel zugewiesen worden sind.

Und wo mach ich das? Im Synth selber kann ich überall Midilearn machen, nur nicht auf den beiden Rädern. Trotzdem ist das Pitchwheel automatisch eingestellt.
 
A
Anonymous
Guest
Mein Rat wäre Dune2 und U-HE Diva zu nehmen.
Denn mit Dune 2 wirst du auf Dauer nicht glücklich,
da die Diva noch Analoge Bässe und Pads liefert, die Dune2 so nicht hinbekommt.
Die klingt nämlich auch ohne Effekte göttlich.
Die 2 ergänzen sich perfekt.
Diva hat auch noch die JP8000 OSCs mitdrin.

Serum und Diva wäre aber auch ein perfektes Pärchen.

Schau dir auch mal den FXPansion Strobe2 an. Auch ein sehr genialer Synthesizer.
 
Wolfsgesicht
Wolfsgesicht
|
Hab das Mapping jetzt hinbekommen :) Zum Novation Impulse 49 kann ich soweit sagen: Tasten fühlen sich gut an, Latenz ist mit USB gleich 0 (merke ich nichts von, selbst wenn ich in highspeed spiele kommt alles sofort und deutlich an), das zuweisen neuer Controller läuft einwandfrei und jetzt tuns im übrigen auch beide räder am keyboard problemlos. Einzig kleines Minus ist, dass die Regler sich teilweise anfühlen als wäre da etwas Sand drunter, trifft aber echt nur auf die Regler zu. Knöpfe und auch die Pads sind super. Anschlagdynamik funktioniert auch gut, wobei man nie schafft konstant in einer Lautstärke (außer maximal laut natürlich wenn man reinhämmmert) zu spielen (kleine Abweichungen), die aber eher nicht hörbar sondern nur sehbar sind. Ich denke das ist einfach so, auch am Klavier, dass es da kleine Unterschiede gibt. Das macht eben der menschliche Part :p Ansonsten kann man das natürlich auch abstellen wenn man nur die Standardlautstärke braucht.

Bin also soweit rundum damit zu frieden. Kann natürlich nicht für später sprechen, ich bin gerade erst dabei "einzutauchen", aber selbst der Dune 2 Synth lässt sich per rechtsklick -> midi learn sofort auf beliebige controller mappen und die tun alles so wie sie sollen. :)

Eure Synth-Tipps hab ich natürlich gelesen, muss ich alles nochmal inruhe richtig anschauen. Ich hab hier rausgelesen dass Zebra II langfristig gesehen mehr kann als Dune II - seid ihr euch da sicher?
Ich finde diese Sounddemo zum Dune II wirklich wundervoll: https://www.youtube.com/watch?v=RjsyNdXyMwY

Für Zebra II hab ich mir Dark Zebra angehört. https://www.youtube.com/watch?v=4rBMb2oijyo
Auch klasse!
 
B
Bug2342
....
Wolfsgesicht schrieb:
Eure Synth-Tipps hab ich natürlich gelesen, muss ich alles nochmal inruhe richtig anschauen. Ich hab hier rausgelesen dass Zebra II langfristig gesehen mehr kann als Dune II - seid ihr euch da sicher?
(...)
Für Zebra II hab ich mir Dark Zebra angehört.

Das mit dem mehr können ist gar nicht so einfach zu beurteilen. Ich habe Dune II jetzt tatsächlich mal angetestet. Die Hauptstärke liegt eindeutig im Aufschichten ganz vieler Oszillatoren. Die Synthesestruktur innerhalb der Schichten ist für einen modernen Softsynth relativ simpel. Dune II ist eher eine Weiterentwicklung des klassischen VA Konzepts. Die Oszillatoren können ein paar nette Sachen (insbesondere der FM Oszi ist lecker). Die Modulationsmatrix erlaubt es zwar, die Oszillatoren als Modulatoren zu verwenden, da kommt es aber schnell zu Aliasing ("falsch" klingende/unharmonische Klanganteile).

Beim Zebra kommt die Komplexität eher vom (nahezu) freien Signalfluss und von den ziemlich beeindruckenden Oszillatoren (Wavetable und zwei mal Oszi-Effekt heißt dreidimensionale Klangverbiegung). Man kann zwar auch im Zebra einiges an Klangquellen aufstapeln, oft wird man aber relativ wenige verwenden, die dafür detaillierter sind. Zumindest ich komme beim rumspielen mit Zebra auch schneller zu interessanten Klängen, die ich mag.

Beide Synths haben aber auch einen recht ausgeprägten Klangcharakter. Beide muss man z.B. ziemlich treten, dass sie brachial und aggressiv klingen (z.B. im Vergleich mit Serum). Nach dem, was Du an Beispielen gepostet hast, brauchst Du das aber nicht so, so dass der Zebra "Grundsound" Dir ganz gut passen müsste.

Nervige Zebra Einschränkung: Herr Heckmann glaubt nicht, dass man jemals mehr als 16 Stimmen braucht. Drum kommen aus Zebra leider nie mehr raus. Stört nur ganz selten (perkussive Sounds mit langem Release) und man kann sich meist drum herum mogeln (kürzerer Release, mehr Hall), hat mich aber trotzdem schon mal am Kauf gehindert...(Dune kann glaube ich auch nicht mehr Stimmen?)

Etwas Vorsicht ist bei dem Dark Zebra Demo geboten, da es eine andere Zebra Version nutzt, die nochmal 100 € extra kostet. Die meisten Klänge scheinen aber normale Zebra Komponenten zu nutzen und Zebra klingt tatsächlich ungefähr so. Nur der eine oder andere Filter sweep könnte von den neuen Filtern kommen...

Du solltest dich aber nicht allzu sehr vom streben nach Maximalkomplexität in deiner Wahl einschränken lassen. Wenn du dich in Dune II "verliebt" hast solltest du einfach den nehmen. Die Auswahl, mit welchem Synth man glücklich wird, ist was sehr subjektives. Es gibt einen Haufen Synths, von denen ich abstrakt weiß, dass sie toll sind, die ich aber trotzdem kaum nutze. Umgekehrt mag ich einfach auch mal den einen oder anderen Synth, der vielleicht nur mittelmäßig ist. Die Synths, die in deiner engeren Auswahl stehen sind alle ausreichend komplex, dass man damit sehr viel an Klängen abdecken kann und dass einem auch für das eine oder andere Jahr nicht langweilig werden sollte. Zum auflockern kann man dann alle paar Monate mal mit einem netten kostenlosen Synth rummachen und dann mit frischen Ideen zum "Hauptsynth" zurückkehren.

Bei deinem Klangbeispiel fällt mir ein: Es könnte sich lohnen, sich einen schönen Reverb zu gönnen, da grade der gepostete Soundtrack doch sehr Hall-dominiert war. Der Zebra Reverb ist ganz OK, aber nicht trivial zu nutzen. Ich mag den Valhalla Vintage Verb sehr. Demo gibt es hier:
https://valhalladsp.com/shop/reverb/val ... tage-verb/

Zur Verwirrung: Zum Aufschichten von gigantischen Oszillatorstapeln mit tollen Effekten hintendran scheint sich auch der neue UVI Falcon anzubieten. Da gibt es leider kein Demo und auch nur wenig an Demos. Könnte aber grade für soundtrackartiges fantastisch sein...

Noch was: demnächst ist Black Friday, da gibt es bei vielen Anbietern voraussichtlich Plugins als Sonderangebot. Manchmal sind das 50%, das lohnt sich...
 
A
Anonymous
Guest
So weit ich weiß wurde im Dark Zebra die Filter von der Diva mit eingebaut auf Wunsch von Hans Zimmer.
 
A
Anonymous
Guest
Im Dark Zebra sind die Diva Filter mit dabei.
Sehr leckere Sache.
Kann ich nur empfehlen.
 
Wolfsgesicht
Wolfsgesicht
|
Ok, werd mich nochmal mehr mit der Zebra II Demo auseinandersetzen und mal schauen :)

Eine andere Frage: Kennt ihr gute (auch gern deutsche) Tutorials/Seiten/Guides/Bücher (letzteres wäre vielleicht am besten wegen der Vollständigkeit) mit denen ich Synthesis lernen kann?
Darf auch gern komplizierter sein und auf die ganzen Hintergründe und Details eingehen - je mehr Wissen desto besser :)

Syntorial schwebt mir auch vor, kostet aber ca. 110€ und bis zum Black Friday sind noch knapp 2 Wochen hin.
 

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