ACID BATTLE "making of"

Dieses Thema im Forum "Your Tracks" wurde erstellt von tom f, 12. Juni 2011.

  1. tom f

    tom f Moderator

    HIER BITTE NACH MÖGLICHKEIT NUR DIE FAKTEN ZU DEN TRACKS - BITTE KEINE DISKUSSIONEN (wenns geht) :)

    danke
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Re: FORUMS ACID BATTLE "making of"

    Dann fang ich mal, bin sicher auch am schnellsten fertig... :mrgreen:

    Track Name
    insane dance

    Erstelldauer: 6 Stunden

    Klang:
    1x Mam MB33 II
    1x XoxboX
    1x GroveAgent mit 909 Drums (Software)

    FX:
    1x Ultranova, 1x Sylenth1 (Software),
    Rest Cubase FX

    Sequenzing:
    1x Urzwerg und 1x Era (Software) Stepsequenzer
    alles in Cubase 6 arrangiert und gemixt


    Da ich vorher schon 3 andere Tracks fertig gemacht hatte und die mir dann aber nicht mehr gefielen,
    hab ich Sonntags auf die schnelle noch diesen Track produziert... :roll:
     
  3. Anonymous

    Anonymous Guest

    sleep


    zwei tr909 pattern (snare fills), ein 3step tb303 pattern und ein tr606 (hihat) pattern. 808clap und etwas percussion aus der MPC.
    der gate ausgang der 303 triggert den sh101 sequenzer der eine kurze atonale sequenz loopt.
    der jx3p ist im hold modus und per hand wird in echtzeit ein akkord "gespielt bzw durch deaktivieren deshold modus beendet.
    die einzelnen sounds der 606,909,mpc und der restlichen spuren werden lautstärketechnisch per hand ein und ausgefadet.
    alles geht durch nen mackie mixer nebst auxeffekte und direkt per chinch miniklinke in die onboard soundkarte vom laptop.
    one take jam,kein schneiden und keine grossartige nachbearbeitung. bischen summenkompression.fertig.

    dauer: ca 2 stunden.

    amen.
     
  4. kl~ak

    kl~ak -

    hi

    von mir ist der unterste tune gewesen (äsidbädll _ oder so) - obwohl ich das eigentlich nicht so nennen würde, weil ich nicht fertig geworden bin = mußte 2 wochen vor abgabe ganz dringend ins türkise wasser .... naja zumindest die 5% hürde geschafft ;-)


    gemacht war der eigentlcih ganz einfach.

    sequencer mpc = 7 pattern _ in denen waren HH BD SN arrangiert

    die kommen alle aus dem modular und sind da miteinander verschachtelt ... die HH ist ein sample aus der mpc, welches durch das mod. ging und dort gehüllkurvt usw würde

    alle drei sounds gehen auf den mischer und dort sind 3pärchen hall und delay auf 6FXsends verteilt gewesen. die FX sends laufen auch duch das mod. (vca) und werden mit der mpc und den qlinks geöffnet bzw geschlossen.

    dh: 3 tracks in der mpc1000

    je track ein instrument (BD HH SN)

    die zwei qlinks senden cc´s = diese werden umgeandelt in CV und steuern die FXsend pro track (instr.) _ das schicke daran ist, dass man die fxsends recorden kann (in der daw völlig normal - analog naja .. geht schon) es arbeitet sich so sehr schnell und intuitiv.

    der acid ist der OSC303 und ein a106-6 _ ein paar s&h _ und ansonsten live eingespielt mit der mpc und die qlinks wieder für FX



    jedes der 4 instrumente geht auf eine subgruppe zusammen mit den FX und wird stereo recordet.

    ____________________________________________________________________________



    der tune ist dann ganz einfach entstanden

    1. record BD HH SN = 3 stereospuren

    2. record acid = 1 stereospur

    jede stereospur hat vor dem ad noch ein comp spendiert bekommen _ mache ich damit nichts übersteuert (dogi) alles was übersteuert sind dan analoge kisten ... bzw mein vesta :floet:


    am ende habe ich einfach anfang und ende weggeschnitten und alles zusammengebounced ____ einwenig denoised auf der SN und HH



    hätte gerne noch ein wenig geschnitten usw aber einfach keine zeit gehabt. mit dem part am ende hätte ich gerne mehr gemacht und das ganze stück vielleicht so 2-3min gekürtzt ....

    habe einen abend den drumpatch gebaut und recordet und eden anderen abend die 303 geschichte. habe dann noch ein paar parts, die mir gar nicht reinpasseten rausgefadet im rechner und weiter bin ich nicht gekommen ....


    mach ich vielleicht noch :mrgreen:


    grüße jaash

    war hübsch - auf ambient hat anscheinend keiner bock - oder ich stehe schon bei allen auf ignore :phat:
     
  5. Hyla

    Hyla -

    ahoi,

    danke an alle voter, dass ihr meinen track "phat butt" auf den dritten platz gewählt habt. das hätte ich nie gedacht, dass ich mit dem track hier soweit nach vorn komme, zumal die meisten tracks doch eher smoother oder housiger sind, mir aber durchaus gefallen. bin echt überrascht.

    ich bin ziemlich spät in das battle eingestiegen, hatte aber einen guten flow und war in ca. acht stunden "fertig".
    die abmischung ist noch nicht perfekt, ja die bassdrum ist vielleicht zu basslastig, aber eine drehung am eq behebt das problem. habe den track auf vielen anlagen gehört und mir passt er so ganz gut.

    ein kleines making of meines tracks PHAT BUTT

    das sogenannte vocal "phat butt" habe ich aus einem youtube video von einem amerikanischen wohnzimmerrapper gesampelt. klar, schlechte qualität, da ich aber in erster linie dreckigen, härteren techno für den dancefloor produziere und keine cleane popmusik, ist das weniger relevant ;-)

    die bassdrum ist ein sample, bisschen mit software eq und compressor bearbeitet.

    die toms stammen von der tr606

    die clap stammt von meinem casio rz1, genauso wie die markanten closed und openhihats, welche mit einem einfachen software eq bearbeitet wurden, sowie zwei mal aufgenommen wurden. dadurch kommt dieser flanger oder chorus effekt zustande.

    die nächste open hihat besteht aus zwei samples von einer tr909 - jedes hihat sample wurde mit eq bearbeitet - eins mit lowpass und tiefer gepitcht, das andere höher gepitcht.

    die rides stammen von der tr606 und dem boss dr110. beide rides oder cymbals klingen sehr ähnlch, jedoch jeweils links und rechts im panorama verteilt, macht den sound gesamt breiter im klang.

    die erste acidline wurde mit der acidcode ml303 v6 gemacht, die zweite acidline mit der tb303, beide wurde jeweils durch einen acidscreamer ts303 mk2 gejagt. beide wurden per midi angesteuert. aufgrund des shuffles und des zeitdrucks

    der hoover sound stammt von meinem roland alpha juno 1 , welcher durch den filter des korg ms20 plugins geschickt wurde.

    alle geräte wurden mit meinem alesis multimix firewire 16 interface aufgenommen. alle geräte, auch die 303en, wurden per midi angesteuert vom rechner aus. mein arrangement wurde in fl studio 10 gesetzt. viele werden jetzt lachen, doch bekomme ich in diesem softwaresequenzer den besten flow hin und kann zügig und patternorientiert arbeiten. mit cubase und co brauch ich einfach zu lang

    am ende wurde noch das plugin glitch angewand bzw im wave editor der eine oder andere break bearbeitet.

    da ich abwechslung brauche, passiert auch alle paar takte etwas und da es grooven soll habe ich 50 prozentigen shuffle/swing angewand, mach ich in sehr vielen tracks so, gerade im wonky techno bereich ein muss

    grüße an die füße
    markus
     
  6. Track Name: G.A.S.

    Erstelldauer: ca. 5 Stunden

    Klang:
    1 x TB 303 -> Basslines
    1 x TR 808 -> Drums
    1 x FM7 (Softsynth) -> Pad
    1 x TI Dictionary (german, english, french, Spanish module) -> Sprachsamples

    FX:
    1 x Line 6 POD
    Diverse Cubase 4 FX

    Sequenzing & Arrangement: Cubase 4

    Besonderheiten: 3stimmige Akkordsounds wurden mit der 303 gemacht; G.A.S. ist der offizielle Track zu folgendem Thread :) -> https://www.sequencer.de/synthesizer/viewtopic.php?f=75&t=55122

    Hier noch ein Bild zu meinem Setup:

    [​IMG]
     
  7. CO2

    CO2 eingearbeitet

    "TheLastRide"
    Verweildauer im CouchStudio: ca 3h
    Equipment:
    Acidlines - MLv6
    Drums - TR909 Samples
    Stabs - YouTube FreeSamplerator
    FX/Mix - Ableton Live
     
  8. kl~ak

    kl~ak -

    waren das nur 6 tracks ?
     
  9. tom f

    tom f Moderator

    track: so little time is over

    bpm 122

    instrumente: 909, 303, 707

    sequencer: sonar produvcer 8.53

    effektive arbeitszeit für recording und mixing ca 10+ stunden

    fx für 707 und 303: mxr distortion+
    fx für 909: compressor von sonar - super übersteuert und das signal einmal durch da/ad re-recorded

    insgesamt ca 15 spuren - 909 loops in sonar geschnitten und stellenweise rearramged
    3 lange 303 takes inkl live geschraube - später kürzere segmenete daraus geloopt und arrangiert

    battery diente als 707 sample verwurster für die schnellen rolls und diveres reversed sounds etc... wurde aber auch nur mit den eigenen sample sgefüttert

    fx im mix: nur sonar interne "billig" plugs: ein paar mal eq, eine einzige spur compressed, 2 instanzen mit hall...

    "exzessive" nutzung von panning bei einigen spuren und send-intesität beim hall
    mfg
     
  10. ...ich krieg es nicht mehr richtig zusammen...

    ...für Acid Trance habe ich ein Interface für den Lemur programmiert, welches einerseits - nach einem Seeding und mit permanenter manueller Einflussnahmemöglichkeit - automatisch Steuersignale für den speziell für diesen Battle gekauften MAM MB33 MKII für folgende Parameter generierte:



    ...das sehr ausführliche Pfeifen im zweiten Drittel des Tracks kommt daher, dass ich während der entscheidenen Aufnahme zu spät überrissen habe, dass der Distortion-Parameter-Wertebereich (letztes Range-Element) weiter von oben her eingeschränkt hätte werden müssen...


    ...in einem zweiten Teil der Oberfläche steuerte der Lemur (automatisch) mit Hilfe der programmierten physikalischen Parameter eine Reihe von Effekten auf einer G2-Engine, durch welche ein Großteil der Drums - speziell Kick, Clap und Snare - generiert von der ebenfalls gerade erst angeschafften Vermona DRM 1 MK III - bearbeitet wurden:




    ...der G2-Patch - welcher weiter ausgebaut werden wird sieht ungefähr so aus:




    ...Aufnehmen wollte ich das Ganze dann auf einem HD24-Recorder, welcher allerdings während der ersten Aufnahmen das zeitliche segnete - also erfolgte der Umstieg auf Record (Propellerheads) zur Aufnahme und zum Mischen...

    ...sowohl der MAM MB33 MKII als auch die Vermona DRM 1 MK III wurden aus mehreren aufeinanderfolgenden, variierenden Pattern vom Octopus getriggert; die Audiosignale gingen dann entsprechend durch die G2-Engine (oder nicht) und dann durch den A&H System 8 Mixer, welcher einen guten Anteil an räumlicher Trennung und EQs lieferte...

    ...das Ganze hat mehrere Tage beansprucht - in Stunden kann ich das nicht mehr beschreiben :mrgreen: ...
     

    Anhänge:

  11. Anonymous

    Anonymous Guest

    :roll: äähh, bei meiner Produktion wurden keine Tiere gequält !
     
  12. ... :supi: ...

    ...meine Tierchen sind ja wohlerzogen und ein bisserl trainiert - die muß man auch nicht quälen ;-) ...
     

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