Beatles und Tears for Fears

virtualant
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weil ich grad mal wieder drauf gestossen bin: ich bin der Meinung dass Tears for Fears mit Shout, ihrem genialen Track, ganz klar Tribut an die Beatles gezollt haben.
Ich spreche von Beatles - Hey Jude, was live immer (ich könnt schwören ich kenn noch ein anderes Video, was ich aber heute nicht gefunden habe) mit einer Endlosschleife am Ende versehen war, und das ganze Publikum steht auf und fängt an zu tanzen und mitzusingen. Grossartig!
Grossartig, weil dieser Refrain repetitiv engesetzt sich ins Bewusstsein brennt und man kann es nicht vergessen.
Ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=A_MjCqQoLLA

Ansehen: https://vimeo.com/100596059

Und bei Tears for Fears - Shout funktioniert das nicht nur genauso, sondern es gibt eindeutig grosse Ähnlichkeiten im Video. Man vergleiche also jeweils das Ende, minutenlang.
Ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=Ye7FKc1JQe4


ist das Zufall? wohl kaum.
 
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Moogulator
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Admin
Wo genau sind diese gemeinsamen Dinge? Oben das ist verzerrt für meine Ohren, etwas unangenehm. Möchte damit nicht stören, eher nachfragen…
 
virtualant
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ich mein nicht Akkorde und Melodien, sondern das Grundprinzip: eine repetitive Endlosschleife, die ausgeblendet wird, und dabei fangen alle drumrum an zu tanzen und mitzusingen. Das ist in beiden sehr ähnlich, kann doch kein Zufall sein denke ich. Also gehe ich davon aus, dass Tears for Fears eine Hommage an die Beatles damit gemacht haben. Also eine kleine Huldigung an die Beatles.
 
tholan
tholan
......
ist das Zufall? wohl kaum.
Mitnichten, eher Stilmittel .
Derartiges gibt es auch z.B. von Allan Parson,
das letzte Sück der 2. Seite von "I Robot"
oder wer kennt noch "this is what you want" von PIL?
 
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virtualant
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PIL ist aber gar nicht damit vergleichbar,
1. instrumental + Spachsample
2. keiner singt
3. kein video wo alle tanzen

versteh also die Erwähnung nicht.

Und von Alan Parsons was? bitte mit Video wo alle tanzen ;-)
 
phonos
phonos
......
Was das Repetetive angeht, gäbe es noch "Head over Heels" von Tears for Fears...

Es gibt einige Bands aus den 80igern, die die Beatles Ihr musikalisches Vorbild nennen. Alan Wilder von Depeche Mode zum Beispiel.

Eine vordergründigere Hommage an die Beatles seitens TFF finde ich dieses Stück:



Wobei Roland Orzabal offenbar schon Freude darin hat, so ähnlich wie möglich wie seine musikalischen Vorbilder zu klingen:

Hier eine fast exakte Kopie von David Bowies "Ashes to Ashes":

Und hier ein TFF-Original namens "Brian Wilson said":
 
tichoid
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Maschinist
ich mein nicht Akkorde und Melodien, sondern das Grundprinzip: eine repetitive Endlosschleife, die ausgeblendet wird, und dabei fangen alle drumrum an zu tanzen und mitzusingen.
Da fällt mir ein zB God Gave Rock And Roll To You. Oder Uriah Heep mit Lady in Black. Ich sage dazu 'Fussball-Lieder', wo man sich gut vorstellen kann wie das im Stadion klingt. Das ist nicht abfällig gemeint. Es ist schwer so einen Song zu komponieren, so eine einfache und eingängige Melodei zu erfinden.

Noch eins ist mir eingefallen: Omega - The Girl With The Pearl's Hair, von den Scorpions gecovert als 'White Dove'..
 
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virtualant
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das ist ein grossartiger Thread!
weil: ich kenne wirklich alle erwähnten Bands, und alle davon bedeuten mir auch etwas. Naja, Minsitry find ich besser als Lard, Jello Biafra hingegen fand ich wieder gut bei den Dead Kennedys, KISS waren am besten 73 - 77, Uriah Heep 70 - 75, Gary Thain rulez am Bass... Schade das David Byron so abgedriftet ist. Selbst Omega kenn ich, hab ich als Kind in den 70ern in der Türkei kennengelernt (jaja!) und habe die Skyrover damals gehabt (oder sogar immer noch? müsste ich mal nachsehen).

Doch ich schweife ab. Wirklich verstanden, worum es mir geht, oder was ich dabei empfinde, das hat bisher aber nur @phonos‬.

Deine Videos bestätigen meine Einschätzung, dass Beatles für Tears for Fears ein grosser Einfluss waren.
Sowing the Seeds of Love ist sowas von Beatles...
Ashes to Ashes ist klasse.
Der Track Brian Wilson ebenfalls.
 
soderstrom
soderstrom
Hardlöter
Du bist nicht der Erste, der da eine Nähe zwischen TfF und den Beatles sah/sieht! Ich erinnere mich gut, als die Platte "The Seeds of Love" 1989 raus kam. Viele Rezensenten verglichen es damals mit "SGt Pepper" und "Magical Mystery Tour" der Beatles, was auch nahe liegend ist.

Nicht nur die Musik, auch das Artwork, die Videos und die gesamte Präsentation trugen dazu bei.
 
darkstar679
darkstar679
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wahnsinn, klingt brian wilsons said toll. hätte in der tat von den beach boys sein können, besonders der einstieg.
 
tholan
tholan
......
Ich verehre eigentlich auch Tears for Fears, die waren großartig
und sind nur selten mal ins wirklich Kitschige abgeglitscht.
"Woman in chains" macht mit immer noch nen Kloß im Hals,
aber bei "Advices for the young at heart" werde ich zum Fremdschämer.
- nur nebenbei.

Eines der meistgecoverten Beatlesstücke, daß wohl dem entspricht,
was Du meinst, ist wahrscheinlich "Tomorrow never Knows"
-Ein kurzes Thema, das sich ständig wiederholt.
Eine Art Om-Mantra aus der Harrison-Indienphase, daß wohl Musiker besonders mögen.
Ich habe den Eindruck, daß das in der Masse der Konsumenten dagegen
weniger bekannt ist.
 
Jan_B
Jan_B
Vegetarier
ich mein nicht Akkorde und Melodien, sondern das Grundprinzip: eine repetitive Endlosschleife, die ausgeblendet wird, und dabei fangen alle drumrum an zu tanzen und mitzusingen.
Das ist großartig! Zum Beispiel wird das hier auch gemacht, Live ist sowas dann einfach der Hammer wenn sich alle grölend in den Armen liegen. Hier gehts so ab 3:40 los:

 
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Individueller Benutzer
Ich erinnere mich gut, als die Platte "The Seeds of Love" 1989 raus kam. Viele Rezensenten verglichen es damals mit "SGt Pepper" und "Magical Mystery Tour" der Beatles, was auch nahe liegend ist.
Und genau das war auch mein erster Gedanke damals. Nicht das Gleiche, aber sehr ähnlich gemacht...
 
soderstrom
soderstrom
Hardlöter
moogist
moogist
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Umgekehrt haben sich die Beatles - insbesondere George Harrison - oft Jeff Lynne als Produzent für ihre Soloplatten geholt. Auch die "Traveling Wilburys" war das Kind von Harrison und Lynne...
 
Horn
Horn
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Alles großartige Musik hier. Und wenn es um Rock/Pop geht, dann haben die Beatles es im Prinzip sowieso immer zuerst gemacht. Sie sind und bleiben einfach "Titanen" im Vergleich zu eigentlich allen anderen.
 
Rolo
Rolo
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Pioniere trifft es eher , was nicht heisst daß sie besser sind als irgendwelche "Nachkommen". Sonst bräuchte man heute ja eigentlich gar keine Musik mehr machen
was nicht sein kann. Habe ich erst heute wieder gemerkt als ich einen völlig neuen, nie dagewesenen Track gezaubert habe. Freue mich schon jetzt morgen
daran weiterzubasteln.
"Shout" hat mich damals als es erschien übrigens auch direkt ins Herz getroffen.
Gefällt mir heute noch. Eigentlich ist und war es bei mir immer so, daß wenn mir mal etwas gefällt das auch so bleibt. Kenne viele bei denen das nicht so ist. Es gibt Leute die wechseln ihre Meinung wie die Unterhosen...ts..ts
 
M
Mdxl8338
Guest
Und wenn es um Rock/Pop geht, dann haben die Beatles es im Prinzip sowieso immer zuerst gemacht. Sie sind und bleiben einfach "Titanen" im Vergleich zu eigentlich allen anderen.
In anerkannter Fachlektüre steht, "The Beatles" seien im Grunde die erste Gruppe gewesen, die ihre eigenen Lieder in der populären Musik geschrieben und aufgeführt haben. Tatsächlich waren aber etwa "The Beach Boys" mit "Surfin Safari" schon im Spätherbst 1961 mit einer eigenen Single auf dem Markt. "Sergeant Pepper" von 1967 gilt als Meilenstein, was es sicherlich ist. Es orientierte sich jedoch an "Pet Sounds" von 1966 der "Beach Boys". Paul McCartney gab bereits diesen Einfluss zu. Das Album der amerikanischen Band hat beispielsweise in seiner Art von "Musique Concrète" im Bereich Tiergeräusche und Klänge Maßstäbe gesetzt.
 
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darkstar679
darkstar679
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die beachboys und die beatles waren die ersten, die wirklich sich die freiheit nahmen (gegen die produzenten) und experimentelle musik machten.
pet sounds album bei den beachboys
revolver, yellow submarine, white album, magical mystery tour bei den beatles.

interessant, daß sowohl brian wilson, als auch die beatles keine absolventen von musikhochschulen waren, sondern relativ autodidaktisch lernten und vorgingen.
tolle sache, wenn man talent hat.
 
darkstar679
darkstar679
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Das ist die größte Beleidigung die man überhaupt aussprechen kann.... :)

weshalb?
immer dann, wenn es über den durchschnitt hinaus geht, kommt talent ins spiel.
in die F1 kommt man mit talent, die größten sänger haben talent, schachweltmeister wird man nicht ohne talent.

übung bingt einen sehr weit und macht auch einen meister.....aber ich meinte überragendes.
 
Horn
Horn
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Und wenn es um Rock/Pop geht, dann haben die Beatles es im Prinzip sowieso immer zuerst gemacht. Sie sind und bleiben einfach "Titanen" im Vergleich zu eigentlich allen anderen.
In anerkannter Fachlektüre steht, "The Beatles" seien im Grunde die erste Gruppe gewesen, die ihre eigenen Lieder in der populären Musik geschrieben und aufgeführt haben. Tatsächlich waren aber etwa "The Beach Boys" mit "Surfin Safari" schon im Spätherbst 1961 mit einer eigenen Single auf dem Markt. "Sergeant Pepper" von 1967 gilt als Meilenstein, was es sicherlich ist. Es orientierte sich jedoch an "Pet Sounds" von 1966 der "Beach Boys". Paul McCartney gab bereits diesen Einfluss zu. Das Album der amerikanischen Band hat beispielsweise in seiner Art von "Musique Concrète" im Bereich Tiergeräusche und Klänge Maßstäbe gesetzt.
Natürlich gab es auch andere innovative Gruppen. Aber die Bedeutung der Beach Boys bleibt hinter der der Beatles letztendlich doch wohl weit zurück. Übrigens hatten die Beatles ja vor Pet Sounds schon "Revolver" und "Rubber Soul" veröffentlicht, die bereits die Richtung auf Pepper andeuteten. "Revolver" gilt unter Beatles-Fans übrigens als das wichtigere Album als Pepper.
 
M
Mdxl8338
Guest
Und wenn es um Rock/Pop geht, dann haben die Beatles es im Prinzip sowieso immer zuerst gemacht. Sie sind und bleiben einfach "Titanen" im Vergleich zu eigentlich allen anderen.
In anerkannter Fachlektüre steht, "The Beatles" seien im Grunde die erste Gruppe gewesen, die ihre eigenen Lieder in der populären Musik geschrieben und aufgeführt haben. Tatsächlich waren aber etwa "The Beach Boys" mit "Surfin Safari" schon im Spätherbst 1961 mit einer eigenen Single auf dem Markt. "Sergeant Pepper" von 1967 gilt als Meilenstein, was es sicherlich ist. Es orientierte sich jedoch an "Pet Sounds" von 1966 der "Beach Boys". Paul McCartney gab bereits diesen Einfluss zu. Das Album der amerikanischen Band hat beispielsweise in seiner Art von "Musique Concrète" im Bereich Tiergeräusche und Klänge Maßstäbe gesetzt.
Natürlich gab es auch andere innovative Gruppen. Aber die Bedeutung der Beach Boys bleibt hinter der der Beatles letztendlich doch wohl weit zurück. Übrigens hatten die Beatles ja vor Pet Sounds schon "Revolver" und "Rubber Soul" veröffentlicht, die bereits die Richtung auf Pepper andeuteten. "Revolver" gilt unter Beatles-Fans übrigens als das wichtigere Album als Pepper.

Ich bin auch "Beatles-Sympathisant" und "Revolver" und "Rubber Soul" habe ich ebenfalls. Die sind aber soundtechnisch beispielsweise nicht vergleichbar mit "Pet Sounds" im Bereich des Einsatzes von animalisch-klanglicher Ausdrucksweise. Und "Pepper" ist musikhistorisch, konzeptionell und von der Produktionsweise her insgesamt wohl noch einflussreicher als "Revolver" und "Rubber Soul", denke ich. Es zählt ja auch nicht nur, was bei Beatles-Fans allein höher im Kurs steht, sondern generell für die Entwicklung der Musikbewegung bedeutsamer war. Der Blick über den Tellerrand eben.
 
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Horn
Horn
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Es zählt ja auch nicht nur, was bei Beatles-Fans allein höher im Kurs steht, sondern generell für die Entwicklung des Musikbewegung bedeutsamer war. Der Blick über den Tellerrand eben.
Ja, aber das ist ein bisschen so, als darüber zu streiten, ob Beethovens Sechste nun wichtiger ist als die Fünfte oder umgekehrt oder ob Mozart vielleicht auch etwas vergleichbar Wichtiges hinbekommen hat. ;-) ...
 
 


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