E-Bass (Aufnahme, neue Elektronik, Beratung und Allgemeines)

"Das mit dem Umpolen" habe ich Dir NOCH NICHT geraten.
Denn in meinem ersten "Umpolbeitrag" ging es darum, daß Du eine Gegenphasigkeit angedeutet hast (also daß die Bässe abnehmen, wenn BEIDE Tonabnehmer auf maximaler Lautstärke stehen.)
Und DANN muß nur EIN Tonbnehmer umgepolt werden.

Jetzt hingegen (also wenn KEINE Gegenphasigkeit mehr vorliegt) ginge es darum, BEIDE Tonabnehmer umzupolen.
Das heißt:
Von jedem Tonabnehmer kommen zwei Leitungen (Eine Leitung geht auf Masse, und eine Leitung geht auf den jeweiligen Lautstärkepotentiometer). Und diese beiden Leitungen wären jeweils zu vertauschen (bzw. umzupolen).
Anders formuliert:
JENE Leitung eines Tonabnehmers, die zuvor auf Masse gelötet war, kommt an den Schleifer des Lautstärkepotentiometers, und JENE Leitung, die zuvor an den Schleifer des Lautstärkepotentiometers gelötet war, kommt auf Masse.
Und das gilt für BEIDE Tonabnehmer.
 

ganje

Fiktiver User
Ok, danke für die Erklärung.
Also muss ich die Tonabnehmer gar nicht rausnehmen, sondern einfach die Kabel anders verbinden/anlöten.. Das ist schon mal gut. Hört sich nach weniger Arbeit an =)
Das mache ich nächste Woche.
 
Exakt.

Und der Einfachheit halber kannst Du VOR dem Umpolen der beiden Tonabnehmer noch Folgendes untersuchen:

Nachtrag:
Ein weiterer äußerst wichtiger Punkt ist die sog. Saitenerdung.
Das heißt:
Die Metall-Saiten müssen ZWINGEND eine Masseverbindung aufweisen!
Es muß also eine Leitung von der metallischen Gitarrenbridge (bzw. vom metallischen Gitarrensteg) zur Masse (im Pickguard-Bereich) führen.

Messung mit dem Multimeter auf Durchgangsprüfung.
 

ganje

Fiktiver User
Ist die Erdung nicht gegeben, wenn beim Berühren der Saiten das Brummen nicht leiser wird? Wurde hier schon paar mal erwähnt. Beim Potiwechsel habe ich das Kabel von der Brücke mit der Masse verbunden, aber nicht unter die Brücke geschaut, weil es mir, angesichts der miesen Verarbeitung, zu riskant war. Wollte nicht riskieren, dass die Locker wird oder sich verschiebt..
 
Da eine E-Gitarre (bzw. ein E-Baß) technisch gesehen ein EXTREM schwindliges (steinzeitliches) Konstrukt ist, läßt sich dies nicht immer mit absoluter Sicherheit sagen.

Hinsichtlich einer funktionstüchtigen Saitenerdung gibt es aber sowieso nur EINEN Weg, um Gewißheit zu erlangen:
Nämlich die Messung (bzw. Durchgangsprüfung) mittels eines einfachen Multimeters.
Kurzum:
Es wird nichts zerlegt, sondern es wird gemessen.
 
Jetzt habe ich diesen Thread nun doch einmal (hochgeschwindigkeits-) diagonal quergelesen (damit ich möglichst nicht über zwei Meter Schädeldurchmesser bekomme).

Abgesehen davon, daß Du im Thread ja schon gefühlt 100e sinnvoller Tips bekommen hast, und ein nagelneuer Harley Benton JB-20 SB E-Bass lappige 98 Euro kostet, schriebst Du am 13. Mai in Beitrag 120 Folgendes:
"Wenn ich den Bass bewege, verändern sich die Geräusche und es gibt auch Stellen wo keine
auftreten."

Und dies ist DER Satz, der praktisch sämtliches bis jetzt durchgeführtes Herumgelöte als völlig sinnlos entlarvt, weil dies ganz einfach darauf hinweist, daß speziell in Deinem Wohnraum Netzbrumm-Einstreuungen in die Tonabnehmer des Basses erfolgen.
Eigentlich wäre es ja naheliegend, mit dem Bass einfach AN JENEM ORT zu spielen, an dem es NICHT brummt.

Noch etwas:
Falls der Baß nicht "verbastelt" worden, bzw. im Bereich unmittelbar an den Tonabnehmern nichts verändert worden ist, wird natürlich auch das von mir oben beschriebene Umpolen nicht zielführend sein, um Dein Problem zu lösen.

Ansonsten bleiben dann nur noch zwei Möglichkeiten:

1.) Tonabnehmer durch zwei SPEZIELLE (aufeinaner abgestimmte, kompensierende) Tonabnehmer ersetzen. Prinzip:
Eigenzitat:
"Anmerkung:
Bei Stratocaster-Gitarren ist der mittlere Tonabnehmer in der Regel ein sog. RWRP-Tonabnehmer ((Reverse Wound, Reverse Polarity). Hier ist also die Wicklung (bezüglich der beiden anderen Tonabnehmer) gegensinnig, und die Rundmagnete sind gedreht (also Nord und Süd vertauscht). Dies dient dazu, daß (gemäß dem Humbucker-Prinzip) bei der gleichzeitigen Verwendung von zwei Tonabnehmern eine Brummkompensation erfolgt (Bridge-Middle oder Neck-Middle)."

2.) Pickup-Fächer abschirmen. Prinzip:
Zitat Doc Orange (Beitrag 296):
"Zu der Brummproblematik: Ich weiß gar nicht, warum das hier bis jetzt noch niemand erwähnt hat, aber Du kannst versuchen, die Fächer für die Pickups und die Elektrik mit Kupferfolie zu isolieren. Du baust quasi einen Faradayschen Käfig um die Elektrik, die dann resistenter gegen elektrische Einstreuungen wird. Es gibt auch 'Abschirmfarbe', da sind Metallpartikel drin, mit denen kann man die Fächer auch auspinseln (ist bei meinem Fender so). Wichtig ist natürlich, dass alle Masseleitungen verbunden sind."

Und nachfolgend sind hinsichtlich Abschirmung auf den nachfolgenden Threadseiten auch viele Bilder mit Erklärungen eingestellt worden.

Ich bezweifle jedoch ernsthaft, daß eine Kupfer- oder Leitlackabschirmung eine niederfrequente Brummeinstreuung ernsthaft beeinflussen kann (Denn hier wäre wohl eher Stahl oder Mu-Metall besser geeignet.).

Um vorab jedoch zu untersuchen, inwieweit eine Abschirmungsmaßnahme Sinn ergibt, könntest Du behelfsmäßig zuvor folgenden Versuch machen:
Die Unterseite des Gitarrenkorpus auf der gesamten Fläche mit Silberfolie bedecken.
Gitarre anschließen.
Eine Masseleitung an die Silberfolie halten und dabei auf Veränderungen des Brummverhaltens achten.
 

Michael Burman

⌘⌘⌘⌘⌘
Das weiße Zeug erinnert mich daran..
Im Body meiner Jackson war so ein weißes Pulver drin. Nee, bestimmt kein Koks, sondern ich denke, wurde evtl. zum Polieren benutzt und nachher nur auf der Oberfläche abgewischt, aber nicht in den Fräsungen. Ich habe es mit nassem Lappen entfernt, bevor ich transparentes Pickguard drauf gemacht habe.
 

ganje

Fiktiver User
@Christian Böckle
Danke, dass du dir so viel Zeit nimmst du Mühe investierst.

Abgesehen davon, daß Du im Thread ja schon gefühlt 100e sinnvoller Tips bekommen hast, und ein nagelneuer Harley Benton JB-20 SB E-Bass lappige 98 Euro kostet,
Gibt es ein besseres Gerät um sich mit dem Aufbau vertraut zu machen und bedenkenlos daran zu schrauben? Wie schon oft geschrieben, habe ich keine Ahnung von Elektronik und an einem Fender, der über 1.000 Euro kostet würde ich mich ohne Vorkenntnisse nicht ran trauen. Am Benton ist es mir egal ob ich was falsch mache.
Ich hätte auch einen "fertigen" Bass für paar hundert Euro kaufen können, aber 1. wollte ich so wenig wie möglich ausgeben, um überhaupt zu sehen ob es mit einem 4-Saiter besser laufen wird und 2. als es der Fall war, bekam ich ja den Fender und konnte den Benton entweder sehr günstig verkaufen, verschenken, verbrennen oder als Versuchsobjekt behalten. Ich entschied mich für Letzteres. Der Vorteil ist, dass ich schon vieles gelernt habe und der Nachteil, dass ich die Leute im Synthesizer-Forum mit meinem Unwissen und der Unfähigkeit belästige 🤷‍♂️

schriebst Du am 13. Mai in Beitrag 120 Folgendes:
"Wenn ich den Bass bewege, verändern sich die Geräusche und es gibt auch Stellen wo keine
auftreten."

Und dies ist DER Satz, der praktisch sämtliches bis jetzt durchgeführtes Herumgelöte als völlig sinnlos entlarvt, weil dies ganz einfach darauf hinweist, daß speziell in Deinem Wohnraum Netzbrumm-Einstreuungen in die Tonabnehmer des Basses erfolgen.
Eigentlich wäre es ja naheliegend, mit dem Bass einfach AN JENEM ORT zu spielen, an dem es NICHT brummt.
Nunja.. So einfach ist das aber auch nicht, denn der Fender brummt nicht, also kann es nicht nur an den Einstreuungen liegen.

Noch etwas:
Falls der Baß nicht "verbastelt" worden, bzw. im Bereich unmittelbar an den Tonabnehmern nichts verändert worden ist, wird natürlich auch das von mir oben beschriebene Umpolen nicht zielführend sein, um Dein Problem zu lösen.
Dass er verbastelt ist, kann ich nicht ausschließen.. Hat ja schon eine Jahre auf dem Buckel und wer weiß was er schon alles mitmachen musste.

Ansonsten bleiben dann nur noch zwei Möglichkeiten:

1.) Tonabnehmer durch zwei SPEZIELLE (aufeinaner abgestimmte, kompensierende) Tonabnehmer ersetzen. Prinzip:
Eigenzitat:
"Anmerkung:
Bei Stratocaster-Gitarren ist der mittlere Tonabnehmer in der Regel ein sog. RWRP-Tonabnehmer ((Reverse Wound, Reverse Polarity). Hier ist also die Wicklung (bezüglich der beiden anderen Tonabnehmer) gegensinnig, und die Rundmagnete sind gedreht (also Nord und Süd vertauscht). Dies dient dazu, daß (gemäß dem Humbucker-Prinzip) bei der gleichzeitigen Verwendung von zwei Tonabnehmern eine Brummkompensation erfolgt (Bridge-Middle oder Neck-Middle)."
Ich weiß nicht welche Tonabnehmer im Fender verbaut sind, aber meine Idee war ja die Noiseless für den Fender zu kaufen und die vom Fender in den Benton einzubauen. Da ich die Potis ausgetauscht habe, bleiben wohl nur noch die Pickups als Ursache übrig.
Zu allererst versuche ich aber die PUs umzupolen, wie du's ja schon vorgeschlagen hast. Den Umbau auf andere PUs muss ich mir noch wohl überlegen, aber es reizt mich schon sehr.

2.) Pickup-Fächer abschirmen. Prinzip:
Zitat Doc Orange (Beitrag 296):
"Zu der Brummproblematik: Ich weiß gar nicht, warum das hier bis jetzt noch niemand erwähnt hat, aber Du kannst versuchen, die Fächer für die Pickups und die Elektrik mit Kupferfolie zu isolieren. Du baust quasi einen Faradayschen Käfig um die Elektrik, die dann resistenter gegen elektrische Einstreuungen wird. Es gibt auch 'Abschirmfarbe', da sind Metallpartikel drin, mit denen kann man die Fächer auch auspinseln (ist bei meinem Fender so). Wichtig ist natürlich, dass alle Masseleitungen verbunden sind."
Abgeschirmt habe ich nur das Elektronikfach. Habe es irgendwie überlesen, dass auch die PU-Fächer abgeschrimt werden sollen.. Hole ich nach. Genug Farbe habe ich ja noch..

Um vorab jedoch zu untersuchen, inwieweit eine Abschirmungsmaßnahme Sinn ergibt, könntest Du behelfsmäßig zuvor folgenden Versuch machen:
Die Unterseite des Gitarrenkorpus auf der gesamten Fläche mit Silberfolie bedecken.
Gitarre anschließen.
Eine Masseleitung an die Silberfolie halten und dabei auf Veränderungen des Brummverhaltens achten.
Ist mit Silberfolie tatsächlich Silber (Ag) oder Aluminium (Al) gemeint?
 

ganje

Fiktiver User
Im Body meiner Jackson war so ein weißes Pulver drin. Nee, bestimmt kein Koks, sondern ich denke, wurde evtl. zum Polieren benutzt und nachher nur auf der Oberfläche abgewischt, aber nicht in den Fräsungen. Ich habe es mit nassem Lappen entfernt, bevor ich transparentes Pickguard drauf gemacht habe.
Ja, meins ging auch mit dem nassen Lappen weg. Gut möglich, dass es auch sowas war.
 
Natürlich ist es am besten und sinnvollsten, an einem "wertlosen" Objekt herumzubasteln und
Erfahrungen zu sammeln.

Ich selbst (in meiner Funktion als Fossil) entstamme ja einer Zeit, in der ich (bzw. man) zuerst Garnichts hatte. Und meine Eltern hatten dann später einen Schwarzweiß-Röhrenfernseher (Ich selbst hatte immer noch nichts.).
Und auf dem Audio-Sektor hatte ich zuerst nichts, und danach einen kleinen UKW/MW-Radio (Nämlich einen ITT Schaub-Lorenz Junior automatic 103). Ein wirklich fürchterliches Ding ohne Kurzwelle. Und danach kam wieder sehr lange nichts.

Was ich damit sagen will:
Mein technischer Werdegang (bis letztendlich zum elektronischen Reparatursektor) begann praktisch bei Null, wodurch es mir in Endeffekt aber möglich geworden ist, technische (und natürlich auch andere) Objekte wertzuschätzen, da ich jederzeit zurückdenken und Vergleiche ziehen kann.
Dies begründet auch meine ungebrochene Phaszination und erklärt gleichzeitig, weshalb ich mich von meinem Atari 1040ST und dem dazugehörigen Schwarzweiß-Monitor nicht trennen kann (obwohl mir mittlerweile das fürchterlich zahlreiche technische Inventar bis zur Oberkante des Unterkiefers steht).

Auf dem E-Gitarrensektor habe ich mich bisher aber nur mit einer einzigen E-Gitarre befaßt, nämlich mit einer "wertlosen" Ibanez (die damals wohl Teil eines günstigen "Bundles" gewesen ist.).
Ich persönlich stufe den Wert eines Gegenstandes jedoch nicht in Verbindung mit dem "Dollarzeichen in der Pupille" ein.
Man kann es in einem einzigen Satz zusammenfassen:
Der Vorteil eines 20-Euro-Objekts gegenüber einem 1000-Euro-Objekt besteht darin, daß man in das 20-Euro-Objekt bedenkenlos Löcher hineinbohren kann.

Insofern ist Dein E-Baß für Experimente und Lernprozesse natürlich absolut ideal, und kann Dir noch sehr viel Freude bereiten.

Mit "Silberfolie" habe ich natürlich nur gewöhnliche Haushalts-Aluminiumfolie gemeint und ich bin
davon ausgegangen, daß Du keine Abschirmfarbe hast. Wenn Du hingegen bereits die Farbe eingekauft hast, spricht eigentlich nichts dagegen, die Pickup-Fächer gleich damit zu behandeln (Dann wäre der Folienversuch gar nicht erforderlich.).

Vorgang:
1.) Pickup-Fächer großzügig "ausmalen".

2.) Nun fertigst Du Dir für die zwei Fächer zwei Massekabel an, die Du dann durch die Kanäle zum
Pickguard durchfädelst. Und für das bereits ausgemalte Pickguard-Fach noch ein zusätzliches
Massekabel!
Am besten, Du benutzt dazu drei kleine Kabelschuhe (Entweder U- oder Ringförmig), die Du auf die drei Massekabel preßt.

3.) Nun schraubst Du die Kabelschuhe mittels kleiner Holzschrauben am Boden der Pickup-Fächer fest (und zwar an einer Stelle, an der sie mechanisch NICHT im Weg sind!) und fädelst die Kabel zum Pickguard durch. Und im Pickguard-Fach schraubst Du das dritte Kabel fest.

4.) Jetzt übermalst Du die Schraubenköpfe und Kabelschuhe großzügig mit der Abschirmfarbe.

Nachdem die Farbe getrocknet ist, kannst Du eine Kontrollmessung durchführen:
Vom bemalten Holz-Boden des Pickup-Faches zum Ende der jeweiligen Massekabel messen
(Multimeter im kOhm-Bereich. 2k- oder 20k-Bereich).

5.) Abschließend die drei Massekabel irgendwo an Masse mit anlöten.


Achja, den Fender-Baß(?) habe ich übersehen:
In Anbetracht dessen, daß der Fenderbaß noch original ist und auch problemlos funktioniert, weiß ich nicht, ob es Sinn macht, ihn zu modifizieren. Ich würde eher davon abraten.
 
Zuletzt bearbeitet:

Michael Burman

⌘⌘⌘⌘⌘
Mal was anderes ... Sagt bitte Bescheid, wenn es in den Thread nicht passt ...

Es geht um Koffer für E-Bass ...

Ich habe aktuell 3 E-Bässe und hatte bis heute nur einen Koffer ...
Und so dachte ich mir, ich könnte mindestens einen weiteren gebrauchen ...
Neu geht es so ab 50-60 € los ...
Und dann habe ich ein "Schnäppchen" gesehen ... Nur 40 €, war früher viel teurer, für ein spezielles Bass-Modell. Innen drin für dieses spezielle Bass-Modell halt Form-Stücke eingeklebt. Und ich dachte mir, macht nichts, das könnte ich ja umändern ...
Das mit Umändern würde ja auch im Prinzip gehen, aber ... Der Koffer ist riesengroß ... :selfhammer:
Habe nach Abmessungen nicht recherchiert – im Shop war nicht angegeben.
Wenn ich mir z.B. den günstigsten Thomann-Koffer anschaue (kostet 59 €):
"Abmessungen innen (L x B x H): ca. 117,5 x 34 x 8,5 cm"
Mein neuer Koffer: L innen = 140 cm, B innen = 45 cm. :selfhammer:
Ich habe gar keine so großen Bässe. :selfhammer:
 

Michael Burman

⌘⌘⌘⌘⌘
Und wiegen tut der Koffer auch fast 10 kg. :sumo:
Tja, ich brauche zunächst etwas Zeit zum Schock Überwinden. :roll:
Und dann mal schauen. Vielleicht werde ich ihn innen einfach so umbauen, dass ein normaler E-Bass rein geht.
Den Koffer könnte man schon fast für eine 88er Workstation verwenden, dafür ist er aber nicht tief genug.
Von der Länge und Breite her würde aber z.B. ein Yamaha MODX8 locker reinpassen. :lol:
Erst Montage 8 und Kronos 88 sind noch etwas breiter. Montage 8 sogar noch etwas tiefer.
Aber egal, von der Höhe her würde eine 88er nicht reinpassen.
Vielleicht aber zwei E-Gitarren, wenn man sie jeweils gegenüber reinlegt. :lol:
 

Michael Burman

⌘⌘⌘⌘⌘
Der Witz an der Geschichte ist, dass ein für diesen Bass passender Koffer mehr als doppelt so teuer wäre. :meise:
Andererseits war dieser Koffer wahrscheinluch gerade deswegen reduziert, weil zu exotisch, zu groß, zu wenig nachgefragt. :agent:
 

ganje

Fiktiver User
Ui, ein sehr edler Bass. Ich mag Gitarren, bei denen der Körper nicht lackiert ist (bzw. nur Klarlack o.ä. aufgetragen wurde). Bei meinem Roten konnte ich es mir nicht aussuchen, aber zum Glück ist er matt. Die glänzenden roten Lackierungen finde ich nicht so schön.

Nur darf der Koffer nicht von einem Panzer gerammt werden. Sonst könnte die Kopfplatte was abbekommen. ;-)
Wenn Panzer kommen, nehme ich den Koffer in die Hand. Macht der Angewohnheit :D
 

Michael Burman

⌘⌘⌘⌘⌘
Ui, ein sehr edler Bass. Ich mag Gitarren, bei denen der Körper nicht lackiert ist (bzw. nur Klarlack o.ä. aufgetragen wurde). Bei meinem Roten konnte ich es mir nicht aussuchen, aber zum Glück ist er matt.
Naja, edel... :lol: Der Hals vom chinesischen RockBass, und der Body auch ein Billig-Teil aus China aus 4 Stücken verleimt. Aber klanglich ist der Body gut, wenn man vom Holz-Klang spricht.
Ich habe ja den Body unbehandelt als P-Rohling bekommen und zunächst die Form geändert. Und dann im Baumarkt den billigsten Klarlack auf Wasserbasis gekauft. Im Prinzip hat der Lack auch gehalten, bis ich den Bass in einen Billig-Ständer gestellt habe, wo das Gummi-Stück, wo der Bass angelehnt wird, den Lack angegriffen hat. Die kaputte Stelle im Lack (hat sich vom Holz komplett abgelöst) habe ich dann mit Öl behandelt, damit das Holz halt an der Stelle nicht blank bleibt und schmutzig wird. Auf den Fotos ist der Bass noch "neu", kurz nach der Lackierung. Der Bass ist für mich aber einfach ein "Arbeitsgerät". Muss den Klang machen und soll nicht gut aussehen. Ich habe ihn so ergonomisch gestaltet, dass er für mich bequem zu spielen ist. Akustisch klingt er wie Jazz Bass. Elektrisch halt so, wie der verwendete Pickup es umsetzt. Und im Gitarren-Prozessor kann ich den Klang dann weiter modeln.
 
 


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