Wann habt Ihr angefangen Musik zu machen ?

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    niemand hat die absicht musik zu machen
Jingoba Electric

Jingoba Electric

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Mit 10 oder 12 Percussion (ausgelöst durch ein Video von Carlos Santana bei Woodstock) in einer Kirchenmusikgruppe.
Direkt danach Tonbandexperimente mit dem AKAI-Tonband meines Bruders.
Mit 17 dann frühe elektronische Anwandlungen mit einem Kumpel. Casio Keyboard, Heimcomputer (Atari 800XL und C64) und Kurzwellenempfänger. Das ganze ausgelöst durch Tangerine Dream, Kraftwerk und die WDR-Radiosendung "Schwingungen".
 
Altered States

Altered States

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Genau genommen habe ich damals damit angefangen mit ner Akustikklampfe zu Schallplatten zu spielen, also so einzelne Töne auf der Gitarre dann rausgefunden die zum Rest passten, so nach Gehör. Das war eigentlich der Anfang von allem was danach kam.

Nachtrag: Ach so, die Frage war ja wann. Da müsste ich so ca. 14-15 Jahre alt gewesen sein.
 
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ringmodifier

ringmodifier

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Vor fast genau 30 Jahren...


War schon immer irgendwie....“ elektronisch“
 
erixmam

erixmam

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Mit Blockflöte angefangen. Muss so 2. oder 3. Klasse gewesen sein. Ab 5. Klasse Keyboard. Der Nachbarsjunge hatte eins. Ich fand das so klasse mit den vielen Knöpfen und hab mir das auch gewünscht. Habe ich bekommen (Yamaha PSR400 - ich habe es noch, es klingt furchtbar) - Bedingung war aber Keyboard-Unterricht nehmen. War ca. 6 Jahre dabei, etwas später bisschen Schulband. Dann lange nichts. Mit Anfang 20 hat man mich überredet, in einer Coverband mitzumachen. Der Vorgänger-Keyboarder ging mit mir in einen Musikladen und hatte mir den Korg X5D zum Einstieg empfohlen. Später folgte die Korg TR, die ich heute noch als Masterkeyboard nutze. Wir haben in der Band einmal was mit Cubase aufgenommen. Ich fand das klasse. Hatte am Livespielen keinen Spaß (ich übe nicht gerne, mag nicht gerne vor Leuten spielen). Wollte lieber Recording machen. Das war mit ca. 30 Jahren. Erst Hardware (Electribe), bisschen Cubase, dann Ableton: Samples, kostenlose VSTs, noch mehr Samples, noch mehr kosenlose VSTs, jetzt nur noch wenige (und bewußt ausgesuchte) Plugins (Diva, Lounge Lizard, vielleicht mal noch Repro). Zwischendurch habe ich mich auch noch etwas mit akustischen Percussion-Instrumenten (Cajon, Bongos, Shaker...) beschäftigt. Habe inzwischen eine professionelle Kalimba von Hugh Tracey mit Pickup, die ich auch gerne mal in meine Musik einbaue oder so mal zum Spielen in der Natur oder auf dem Sofa nutze - als Abwechslung zur Computermusik.
 
Moogulator

Moogulator

Admin
Es gibt 2-3 Threads dazu, verweise also darauf - ua siehst du das indirekt auch an der "erster Synth" Diskussion.
Ich mache eigentlich Musik seit ich irgendwie unabhängig denken kann, ab 5 gabs dann ein Klavier und eine "Orgel" kam dazu. Aber natürlich habe ich auch einfach nur Musik toll gefunden. Ich wollte Klavierunterricht für die Basics und dann weiter mit Elektrozeug und Synths, musste ich mir aber auch erarbeiten, dass es das gibt und wo es das gibt. Es gab noch nicht mal Heimcomputer für Preise die ok sind. Stücke die vorspielbar waren beginnen aber erst Mitte/Ende der 80er. Alles andere ist Prahlquatsch. Ich habe eh erst anderen Sachen vorgespielt als ich sie auf Tape hatte. Das war spät. 85 oder sowas. 1885 ;-)

Weiss nicht ob das so das ist - "wirklich ambitioniert" wurde es eigentlich erst mit und nach der 2-3 Jahren Suche in Musikläden, weil dann einfach auch finanziell sowas möglich wurde wie Synths - weil die waren superteuer.
Die ersten digitalen kamen und MIDI wurde vorgestellt.
 
M

Miss Magic Pad

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Ich habe im Alter von 16 Jahren angefangen, Musik und Musikaufnahmen zu machen. Damals habe ich meinen ersten Synthesizer mit triggerbaren, astabilen Multivibratoren gebaut - der konnte Chords spielen. Tünker`s Elektronische Musikinstrumente verleitete mich dazu, seine Schlagzeugschaltungen zu bauen. Habe aus dieser Zeit noch eine Snare und die Bassdrum. Damals habe ich noch Schalenkerne manuell gewickelt. Die Bassdrumspule hatte so 3600 Windungen CuL 0,05 oder so. Eine Handbohrmaschine half beim Wickeln :)

Aufgenommen habe ich mit einem Uher-Tonband, das ich so umgebastelt habe, damit ich Overdubs machen kann. Und es dauerte nicht allzu lange, dann hatte ich meine erste E-Gitarre.....Und schließlich auch den ersten E-Bass.

Anlass, überhaupt Musik zu machen, entstand aus den Basteleien mit Elektronik. Erst waren Radios interessant, und später die Musikelektronik :)
 
Cyborg

Cyborg

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Hey Leute, wann habt Ihr angefangen ?

Mich interessiert das Alter und evtl. die Gründe.
Ganz früh, wenn man unkoordiniertes rumspielen auch dazu zählen kann. Ich kenne ein Foto auf dem ich zu sehen bin, mit Windeln (damals keine Pampas) an unserem Klavier stehend bei dem ich die Tastatur gerade so erreichte. In der Familie war Hausmusik noch angesagt, zumindest bei größeren Familienfeiern fand sowas spontan statt. Mein Vater hatte eine amerikanische Mandoline und spielte auch Mundharmonika, meine Mutter hatte ein Akkordeon und ein kleineres Wanderakkordeon, konnte auch Flöte spielen, Opa spielte Geige und in der Verwandschaft war noch eine Akkordeonspielerin die regelmäßig z.B. in Turnvereinen die Übungen mit Musik unterstützte. (50er/60er). Auch die war oft bei Feiern dabei. Das erwähnte Klavier wurde noch in den 50ern verkauft. Im Haus war nicht genug Platz, immerhin wohnten zusätzlich zu Eltern und vorerst nur mir, auch die Großeltern dort und für einige Zeit auch noch Onkel und Tante. Kurzum: angefangen mit etwa 1 1/2 Jahren ;-) Erste Instrumente: Wandergitarre, Melodica..vielleicht mit 12 JAhren
 
Labsounds

Labsounds

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Ich hab schon mit 5 Jahren am Amiga 500 losgelegt, das war so 1990 rum. Das klang dann auch entsprechend 😅 .
Mit 8 wurde ich von meinen Eltern genötigt, die Musikschule zu besuchen. Das hat mir damals nicht so wirklich viel Spaß gemacht. Aber gelernt hab ich ein wenig, auch Noten lesen/schreiben und etwas Klavier spielen.
So etwa um die Zeit hat meine Schwester ihr erstes Keyboard bekommen, wo ich dann auch mal drauf rumklimpern durfte. Schön wars immer wenn ich bei meiner Tante zu Besuch war, denn die hatte ein richtiges Klavier, und konnte damit auch spielen.
Da hab ich dann so einiges aufgeschnappt.
Dann war einige Jahre Ruhe, bis ich so mit 14 meinen ersten eigenen PC gekauft habe, mit meinem Konfirmationsgeld. Kurz drauf kam Fruityloops raus. Ich hab mit Version 1.7 angefangen 😲
Mit 17 hab ich mir dann mein erstes Midi Keyboard gekauft und einen Access Virus A. Mein erster Synthesizer.
Und ab da nahm dann alles seinen Lauf. Hier und da hab ich mal für einige Zeit die Musik aus den Augen verloren wegen Schule, Arbeit, Freundin etc, aber ich hab nie wirklich aufgehört.
Vor 2 Jahren bin ich auf Mac umgestiegen, hab Fruityloops hinter mir gelassen und mich in Logic eingearbeitet.
 
Bernie

Bernie

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Ganz früh, wenn man unkoordiniertes rumspielen auch dazu zählen kann.
nee, lass mal.
Hab mit 11 auf dem Klavier der Oma meines Freundes, welches in seinem Zimmer stand, gerne wild herumgehackt.
Mein Kumpel hat dann dazu mit dem Kochlöffel auf einen OMO Waschmitteleimer herumgedroschen.
Aber das hatte ja nichts mit Musikmachen zu tun.
 
A

Acerep

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Die Melodica war mein erstes Instrument mit 8 Jahren. Dann paar Jahre später Klavierunterricht (war zu dieser Zeit aber nicht so ergeizig und habe das nach einem Jahr gelassen).
Dann später nochmal 2 Jahre Keyboardunterricht.
Anfang der 90er auf dem PC mich mit dem Fasttracker 2 unter DOS versucht, aber irgendwie nie so 100% gepeilt das ganze. Dann war es ein paar Jahre ruhig mit Musik "machen".

Anfang der 2000er habe ich dann mit Reason eine DAW gefunden mit der ich dann schon besser zurecht kam.
So, und mittlerweile habe ich mir ein kleines Homestudio (Bass Station 2, TD3, Crave, Maschine MK1, Komplete Kontrol S25) zusammengestellt und nutze FL Studio. Aber alles nur als Hobby.
 
Labsounds

Labsounds

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Der Threadtitel war ja irgendwas mit "Musik machen", wäre schön, wenn man die Zeit des unrhythmischen Bauklötzchenklopfen mal ausklammern würde.
Es wurde gefragt, wann wir angefangen haben Musik zu machen, und meine Antwort ist halt mit 5, aber schön dass immer irgendwer das Haar in der Suppe sucht.
Dann klär uns doch mal bitte auf, welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit für dich der Zeitpunkt an dem man angefangen hat, "Musik zu machen" auch wirklich gilt.
Ich hatte nen Amiga 500 und ein Musikprogramm und da konnte man Musik mit machen. Das klang zwar jetzt nicht toll was ich da als kleines Kind mit gemacht hab, aber das war mein erster richtiger Kontakt mit Musik.
Aber ich werde mich zukünftig zurückhalten, was so Smalltalk Themen angeht, wenn man sich selbst in so nem Larifari Thread rechtfertigen muss.
 
Moogulator

Moogulator

Admin
Also ich werde demnächst anfangen.. *G* -
Wäre schön, wenn ihr insgesamt nicht so Goldwaagig arbeitet, denn eigentlich ist gerade der "Smalltalk" und das Zwischenzeug das interessantere, weil über Filter und Technik wissen wir genug, über euch und Musik und eure Gedanken eher wenig.

*I Don't Kehr - ich mach hier nicht sauber - Aber bitte euch ein bisschen aufeinander zu achten, die meisten sind hier dann noch lieber. Und weiter bitte! Und nicht klein werden, wenn einer mal was sagt was ein bisschen einschränkt. Die meisten FREUEN sich über das was dabei frei wird.
 
Omega Minus

Omega Minus

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Dann klär uns doch mal bitte auf, welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit für dich der Zeitpunkt an dem man angefangen hat, "Musik zu machen" auch wirklich gilt.
Es gibt ja noch einmal einen Konsens, was Musik denn ist.

Wikipedia:
"Musik ist eine Kunstgattung, deren Werke aus organisierten Schallereignissen bestehen."
und
"Da während der gesamten Spieldauer der Komposition kein einziger Ton gespielt wird, stellt ihre Aufführung die gängige Auffassung von Musik in Frage."

John Cage hat wahrscheinlich eine andere Auffassung von Musik als Dieter Bohlen oder Vertreter der karnatischen Musik oder afrikanische Trommler.

Für meiner Mutter war das hingegen einfach: Wer Strom braucht, um Musik zu machen, ist kein "richtiger" Musiker und das Ergebnis keine "richtige" Musik. Strom ist böse, ist ja allgemein bekannt. Hat in der Musik nix zu suchen. Mein Einwand, dass die meisten Kirchenorgeln ohne Strom auch nicht funktionieren, wurde abgebügelt mit "Du weißt genau, was ich meine!".

Ich habe dann auch mit OMO-Waschtrommeln angefangen ... aber ein paar Jahre später gab's ein Klavier, ein Klavier, ein Klavier!

Grüße
Omega Minus
 
A

aven

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Ich hab mir an meine Melodica einen Schlauch angebaut. So konnte ich das Instrument wie ein Keyboard vor mich legen und spielen. 😇
 
Cyborg

Cyborg

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nee, lass mal.
Hab mit 11 auf dem Klavier der Oma meines Freundes, welches in seinem Zimmer stand, gerne wild herumgehackt.
Mein Kumpel hat dann dazu mit dem Kochlöffel auf einen OMO Waschmitteleimer herumgedroschen.
Aber das hatte ja nichts mit Musikmachen zu tun.
Musik ist ein weitgefasster Begriff. Im Windelzeitalter war das nur der Spaß etwas nachmachen zu können, auf OMO-Eimern und ähnlichem hatte ich später aber schon Musik gemacht, ebenso wie mit Händen und Füßen auf allem den Takt kloppen. Als ich dann mal ein altes Schlagzeug ausleihen durfte, setzte ich mich ran und spielte. Geübt hatte ich sozusagen schon ewig zuvor (und damit sicher andere genervt mit der Schenkelklopperei ;-) )
 
mnb

mnb

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wenn man fruehkindliches krachmachen, floeten-,klavier- und gitarrenuntericht weglaesst, dann wohl mit einem
casio sk-1 und zwei cassettenrecordern. da war ich so um die 15.
 
Cosso

Cosso

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Großvater (Orchestermusiker&Jazzdrummer) wollte, dass wir 3 Enkel alle ein Instrument erlernten.
Zur Auswahl standen uns Zuhause im Wechsel und mir somit als 6jähriger ein total verstimmtes Harmonium, Gitarre, Ukulele, Banjo, Balalaika, Violine, Trompete und Posaune zur Verfügung.
Ein paar Wochen Schlagzeugunterricht gab es zudem in der Schule.

Fasziniert hat mich allerdings nur wirklich das Harmonium, dass so verstimmt war das es in jedem Horrorfilm eine Bereicherung gewesen wäre und für mich wohl auch das prägende Instrument schlechthin war.

Zum einen hatte es A) Tasten und B), der mehr als seltsame Sound stieß auf mein Interesse und Akzeptanz, ungewöhnliche Klänge auch gut finden zu können.
Sicherlich mein Schlüssel, sich später vor allem auf Synthesizer und Sampler zu fokussieren.
Man erzeugte damit direkt eine Emotion (zumeist eine beängstigende ) aber das faszinierte mich so sehr daran, weil es nicht wichtig war, welche Noten gespielt würden, sondern der Klang diese Emotion voller Unbehagen aber auch Spannung hervorbrachte, die sich mit einer Gitarre oder Trompete so nicht erzeugen ließen.
(Maximal noch mit der Violine, die nicht nur mir Zahnschmerzen verursachte).

So kam dann das eine zum anderen und um 1984, nebst Gitarren mit ein paar Synthesizer (Juno-6, Juno-106, DX7), einer Boss DR110 Drumbox, kleinen 4-Kanalmischer und Bandmaschine bewaffnet, sind dann auch fern von Experimentierstadien die ersten echten musikalisch haltbaren Ergebnisse auf Band zu verzeichnen.
 
Cyborg

Cyborg

......
Auch probiert und schnell aufgegeben: Zu lange Latenzzeit!
Ich habe es motorisiert und die (große) melodica mit einem Fahradschlauch an einen Siemens Staubsauger angeschlossen. Weil der Staubsauger zu kräftig war hatte ich einen schlitz in den Schlauch geschnitten. Auf die Weise hatte ich ein "fußpedal" für die Blasstärke. Ok, der Nachteil war der höllisch laute Staubsauger..aber ich hatte meine erste Orgel ;-) 71682-2dcf6a0a04d109a19781eb83bceab30c.jpg
 
Scenturio

Scenturio

O̡̯̮̘̗̻͟͡i̸̼̘͞ṟ́͢u̻̯̤͘t͉̪̦͇̹̥n̛͚̯̯͙ͅͅe̛̟̠̞c҉҉̤͕̹̩
Strom ist böse, ist ja allgemein bekannt. Hat in der Musik nix zu suchen.
wäre es in ihren Augen dann legitim gewesen, Instrumente per Dieselgenerator zu betreiben?
Generator zur Stromerzeugung dürfte wohl flach fallen, aber es gibt ja Ansätze in Richtung "Motorsynth" und ein paar Orgelpfeiffen am Krümmer lassen sich sicher anbringen ...

und die (große) melodica mit einem Fahradschlauch an einen Siemens Staubsauger angeschlossen
Konnte der denn auch blasen wie der Heinzelmann? 🤔

@Topic: Ich wurde im Kingergartenalter zur sogenannten "Musikalischen Früherziehung" geschickt, wo wie hauptsächlich auf solchen Teilen rumgekloppt haben:

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(es gab dann immer mal einen neuen Ton, wenn man die bisherigen ausgereizt hatte ...)

Später dann der obligatorische Blockflötenunterricht (ich hab es bis zur F-Flöte geschafft), und noch etwas später etliche Jahre Klavierstunden (ausschließlich klassik).
Zwischen 10 und 12 konnte ich dann erste Keyboarderfahrungen mit diversen Modellen der Firma Bontempi und Yamaha (PSR-6, anyone?) sammeln, und ab 14/15 fing es dann erst richtig an mit dem HT 3000, der immerhin über ein analoges Resonanzfilter verfügt, und einige Parameter zur Sounderstellung bietet.
 
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