Behringer - Bewertungen und Meinungen (Pro/Contra) - Sachlich!

Behringer?

  • ..sehe ich kritisch

    Stimmen: 28 22,6%
  • ..finde ich gut

    Stimmen: 37 29,8%
  • ..deren Umgang mit (..) finde ich nicht gut

    Stimmen: 32 25,8%
  • ..das Thema Clones finde nicht gut.

    Stimmen: 7 5,6%
  • ..die Preise sind gut, endlich werden bekannte Synths verfügbar

    Stimmen: 50 40,3%
  • ..Diese Moraldiskussionen brauche ich nicht

    Stimmen: 54 43,5%
  • ..Es ist eine Firma wie andere auch

    Stimmen: 36 29,0%
  • ..Der Umgang mit Kritikern / Medien gefällt mir nicht

    Stimmen: 32 25,8%
  • ..ich kaufe nichts von denen

    Stimmen: 12 9,7%
  • ..ich kaufe da gern

    Stimmen: 22 17,7%
  • ..mir egal

    Stimmen: 8 6,5%
  • ..was für eine Aufregung um eine einzige Firma

    Stimmen: 37 29,8%
  • ..Die killen die anderen Anbieter mit Dumpingpreisen

    Stimmen: 11 8,9%
  • ..die sind offen für Ideen

    Stimmen: 10 8,1%
  • ..sie informieren gut über ihren Status

    Stimmen: 7 5,6%
  • ..ist mir „egal“ als Firma

    Stimmen: 7 5,6%

  • Umfrageteilnehmer
    124
reznor
reznor
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Ich glaube, eines kann man Behringer nicht vorwerfen: dass sie sich nicht bemühen würden.
Sehe ich ganz genauso. Die machen ihre Hausaufgaben und machen einen verdammt guten Job und liefern das, was die Leute wollen, wenn sie solche Synth kaufen. Verdammt guten Analogsound.
Es ist immer noch nicht einfach einen synthesizer zu bauen, der den, von vielen so geliebte, vintage analog sound liefert.
Und auch wenn behringer "nur"nachbaut, sound ist sound und deswegen kann sich heute jeder einen klassiker leisten, was vor ein paar jahren noch unmöglich war.
Für viele macht behringer träume wahr und sie machen es gut.
Und meiner Meinung sind die demos vom ubx sehr potent. Das klingt richtig breit und lebendig. Sowas würde ich den teuren alten Kisten zuschreiben. Durch ihre Nachbauten lernen sie eben auch was den Sound der großen Klassiker ausmacht und lernen dieses Wissen weiter zu verwenden.

Viele hater wollen einfach nicht, das jeder sich einen ihrer exklisiven und teuren Schätze kaufen kann. Dann sind sie gar nicht mehr so exklusiv oder so toll und es darf einfach nicht so gut klingen.
Shout out an behringer, sag ich jetzt mal!

__
MOD: Dieser Thread wurde NICHT von "Reznor" gestartet, dennoch scheint es einen Bedarf zu geben, daher ist dies nun ein eigener Zweig für sich über Pro/Contra Behringer. Quelle https://www.sequencer.de/synthesizer/threads/der-uliheim-behringer-ub-xa.129556/post-2070940
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
FixedFilter
FixedFilter
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Viele hater wollen einfach nicht, das jeder sich einen ihrer exklisiven und teuren Schätze kaufen kann. Dann sind sie gar nicht mehr so exklusiv oder so toll und es darf einfach nicht so gut klingen.
Soit out an behringer, sag ich jetzt mal!
Das ist sicherlich für manche ein Aspekt. Für andere haben die alten Hersteller bzw. die Personen dahinter bestimmt auch so eine Art Kultfaktor. So wie es für manche Fans von etablierten Musikgruppen immer nur "das Original" sein kann und keine Coverband und keine andere Band da rankommen können oder jede stilistische Ähnlichkeit von anderen als "Nachmacherei" bezeichnet wird, so ähnlich dürfte das auch hier sein. Das gleiche gilt wahrscheinlich für Leser bestimmter Autoren, Fans von bestimmten Modeschöpfern, Regisseuren, usw.
 
reznor
reznor
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Ja stimmt, ich meinte nur, dass behringer viel hate abbekommt, von Leuten, die irgendeine Art Ehre verletzt sehen. Verletzter stolz, was auch immer. Es gibt natürlich auch Gründe das Original trotzdem zu kaufen, dass ist klar. Ich wollte nur eine Lanze für Behringer brechen, weil die allgemein viel ungerechtfertigte Kritik abgekommen.
Sehr viele Leute haben sich genau solche synth gewünscht und behringer liefert einfach gut ab.
 
qwave
qwave
KnopfVerDreher
Wehe Behringer hätte sich so nen Fauxpas wie Dave Smith mit dem P5 geleistet....
Au weia, da wär was los.....
Behringer kann auch nicht zaubern. Und auch die haben Probleme. Siehe Behringer Odyssey Hochpass-Filter Schieberegler Geräusche.
Oder die mittlerweile behobenen Probleme mit dem Behringer Pro-1 Hüllkurven Attacks.
Nur regen sich Kunden von unter 1.000,- € Geräten relativ zur Anzahl der Erwerber weniger auf als 3.500,- + € Kunden von Sequential.

Und wir kennen sicherlich jeder irgendwelche Behringer Synthesizer Käufer, die einen solchen Fehler mangels Vergleich mit dem Original wie beim "Filtergate" von Sequential nie gemerkt hätte oder selber per A/B Vergleich das bemerken können.

Wenn Behringer einen B5 rausgebracht hätte, dann hätte es wohl nie so ein Wirbel wegen den fehlenden höheren Höhen gegeben. Schließlich auch mit diesem Problem klingt der neue P5 gut. Nur eben nicht genauso wie ein Rev 3.
 
K
karlk
Gesperrter User
"... ich meinte nur, dass behringer viel hate abbekommt, von Leuten, die irgendeine Art Ehre verletzt sehen. Verletzter stolz, was auch immer. ..."

Käse hoch drei. Das was ich bisher von Behringer gesehen habe kommt nicht mal annähernd in die anvisierte Liega.

Viele Hater **) von Behringer und seinen Produkten reagieren auf Behringer und seine Produkte, wie Präsident Erdogan auf Charlie Hebdo und seine Produkte.

**) Unter Hatern meine ich nicht fachkundige Kritiker, die zurecht auf technische Unzulänglichkeiten hinweisen und diese diskutieren, sondern vielmehr gut bezahlte Experten aus der Musikindustrie und Sammler, die mit fadenscheiniger Moral und Käse argumentieren.

PS: Was hat diese sächsische Ortschaft "Liega" mit Synthesizern zu tun?
 
K
karlk
Gesperrter User
Super, kritische Meinungen mit Hatern gleichsetzen und dann fehlt nur noch die Gleichsetzung mit Diktatoren zum Spaßhaben.
Im Rahmen solcher "kritischer Meinungen" wurde Herr Behringer in diesem Forum bereits mit Pädpphilen und seine Geschäftspraktiken mit Nationalismus gleichgesetzt. Storyplay, Sie sollten das selektive Lesen sein lassen...
 
RetroSound
RetroSound
*****
Wenn man einen richtigen Scheisstag hat, dann muss man nur mal kurz in einen Behringer Thread (egal in welchen) reinschauen und man hat auf der Stelle wieder total gute Laune. ??
So etwas kann man sich nicht ausdenken. ?
 
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Jörg
Jörg
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Im Rahmen solcher "kritischer Meinungen" wurde Herr Behringer in diesem Forum bereits mit Pädpphilen und seine Geschäftspraktiken mit Nationalismus gleichgesetzt. Storyplay, Sie sollten das selektive Lesen sein lassen...
Dann fang du doch schon mal damit an.
Als ob jeder der mal was gegen Behringer gesagt hat, so einen Schwachsinn von sich gegeben hätte. Es ist auch nicht jeder mit einer anderen Meinung gleich ein "Hater".
Aber doof sind halt immer die anderen, ne?
Ach, und so eine pseudo-sarkastische Reaktion auf einen Rechtschreibfehler lässt dich auch nicht gerade souverän wirken.
Peinlich. :?
 
bartleby
bartleby
lieber nicht.
Als ob jeder der mal was gegen Behringer gesagt hat, so einen Schwachsinn von sich gegeben hätte. Es ist auch nicht jeder mit einer anderen Meinung gleich ein "Hater".
das hat @karlk doch ueberhaupt nicht behauptet, im gegenteil:
Unter Hatern meine ich nicht fachkundige Kritiker, die zurecht auf technische Unzulänglichkeiten hinweisen und diese diskutieren, sondern vielmehr gut bezahlte Experten aus der Musikindustrie und Sammler, die mit fadenscheiniger Moral und Käse argumentieren.
diese unterscheidung ist wichtig und richtig.

(und ich halte es durchaus fuer zulaessig, unseren kollegen @intercorni den behringer-hatern zuzurechnen, weil seine einlassungen zu diesem thema - anders die zu vielen anderen themen - reflexhaft undifferenziert negativ und nicht immer durch die faktenlage gedeckt sind. scheint in diesem fall irgendwie was persoenliches zu sein)
 
Jörg
Jörg
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Ich bitte dich... Bezahlte Kritiker, moralische Fadenscheinigkeit, Käse, usw.
Warum sollte sich jemand der Behringer schon mal kritisch betrachtet, sich da auf eine Diskussion einlassen?
Dafür ist mir meine Zeit zu schade.
 
bartleby
bartleby
lieber nicht.
Ich bitte dich... Bezahlte Kritiker, moralische Fadenscheinigkeit, Käse, usw.
Warum sollte sich jemand der Behringer schon mal kritisch betrachtet, sich da auf eine Diskussion einlassen?
der „kaese“ kam doch von @intercorni - war ein zitat.
und die diskussion verlangt ja keiner, die laeuft hier eh immer nur im kreis. ?
ich meine ja nur, wir sollten einander nix in den mund legen, schon gar nicht das gegenteil des wenige beitraege vorher gesagten...
 
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KomaBot
KomaBot
|||||
Welchem Gerät?

Käse hoch drei. Das was ich bisher von Behringer gesehen habe kommt nicht mal annähernd in die anvisierte Liega.
Dafür hab Ich mit den 4 Nachbauten, die hier stehen, schon viel Spaß. Für nicht mal 1k€.
Hätte Ich statt dessen "die Originale" hier stehen hätte Ich wohl auch Spaß aber hören würde es trotzdem nur...Ich.

(ok, Ich gebe ja zu : Die Nachbarskinder dissen mich schon hart wegen meinen Billigsynths...)

Also, who cares?

P.S: Für meine regelmäßigen Charterfolge nehme Ich eh nur Software:beam:
 
Soljanka
Soljanka
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Meine Meinung zu Behringer:

Die grundlegende ursprüngliche Idee vom Uli, nämlich Gear, was sonst sackteuer ist, auch in erschwinglich herzustellen und Musikern damit einen Zugang zu ebendiesen zu verschaffen ist mehr als löblich.

Ich persönlich habe jedoch noch kein Behringer-Instrument oder Gear in der Hand gehabt, welches ich als Instrument auch geil finde.
Ganz unabhängig von der Funktionalität.
In Videos finde ich die Sachen immer einigermaßen gut. Sobald ich sowas mal im Laden vor mir habe und Knöpfe anfasse ist es schnell vorbei mit dem Habenwollengefühl.
Rational ist das nicht zu erklären. Es ist ein Gefühl der Wertigkeit, was ich bei den Teilen vermisse und was mir wichtig ist.
Ich habe aber vollstes Verständnis für Leute, denen das weniger wichtig ist, und für die es mehr entscheidend ist, was hinten rauskommt.

Edit / Ergänz:

Das bezieht sich vor allem auf die Nachbauten. Weil es da auch einen Vergleich gibt.
Und ja, so manches nachgebaute Original hatte vielleicht auch keine Wertigkeit oder besondere Qualität.

Am besten finde ich eigentlich Ulis eigenen Entwicklungen. (Crave / Deepmind)
Mehr davon würde Behringer für mich persönlich zu einer ernsthafteren Marke im Bereich Synthesizer machen.
ASM hat als jüngste Marke vorgemacht, dass es eigentlich sehr viel Verbesserungs- und Innovationspotenzial auf dem Markt gibt.

Aus rein geschäftlicher Sicht verstehe ich das Modell wie es Behringer fährt total.
 
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Meine Meinung zu Behringer:

Die grundlegende ursprüngliche Idee vom Uli, nämlich Gear, was sonst sackteuer ist, auch in erschwinglich herzustellen und Musikern damit einen Zugang zu ebendiesen zu verschaffen ist mehr als löblich.

Ich persönlich habe jedoch noch kein Behringer-Instrument oder Gear in der Hand gehabt, welches ich als Instrument auch geil finde.
Ganz unabhängig von der Funktionalität.
In Videos finde ich die Sachen immer einigermaßen gut. Sobald ich sowas mal im Laden vor mir habe und Knöpfe anfasse ist es schnell vorbei mit dem Habenwollengefühl.
Rational ist das nicht zu erklären. Es ist ein Gefühl der Wertigkeit, was ich bei den Teilen vermisse und was mir wichtig ist.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Genauso geht es mir leider auch. Und jetzt auch noch Two Voice. Ein wahrer Jammer.
Der polnische Schriftsteller Andrzej Stasiuk hat es mal so formuliert ( in etwa und sinngemäß): Wir sind wahrscheinlich die letzten, die noch wirkliche Qualität in den Händen gehabt haben. Irgendwann gibt es nur noch "Einmal nutzen und weg" Produkte.
Das ist eine bedauerliche Entwicklung.
 
bonanzabiker
bonanzabiker
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Ich habe nur den Model D von Behringer, habe aber viel bei Justmusic in Berlin angetestet. Den großen Unterschied zu teureren Produkten konnte ich nicht feststellen. Wie stellt sich dieser denn da?
Genau so gehts mir auch. Klar es gibt schon Geräte, die sich wertiger anfühlen, aber viele tun das auch nicht. Und Wegwerfgeräte sind die Behringer Sachen sicher nicht.
Und wenn bei nem Gerät die Hüllkurven oder sonstwas anders sind als bei dem Orginalgerät ist mir das auch herzlich egal solange der Klang mir gefällt und ich Spaß habe.

Hab nur für mich gemerkt, dass ich Geräte ohne Speicherplätze doof finde und auch sowieso nicht so viele Synths brauche, die ja am Ende doch ähnlich sind (nicht nur bezogen auf Behringer). Frage mich wer das alles was angekündigt wird noch kaufen soll. Ich jedenfalls glaube ich nicht. Früher wäre ich durchgedreht beim 2600 zb. Jetzt wo es die Möglichkeit gibt ist es mir schon egal.
 
S
storyplay
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Dem ist nichts hinzuzufügen. Genauso geht es mir leider auch. Und jetzt auch noch Two Voice. Ein wahrer Jammer.
Der polnische Schriftsteller Andrzej Stasiuk hat es mal so formuliert ( in etwa und sinngemäß): Wir sind wahrscheinlich die letzten, die noch wirkliche Qualität in den Händen gehabt haben. Irgendwann gibt es nur noch "Einmal nutzen und weg" Produkte.
Das ist eine bedauerliche Entwicklung.

Das wäre wirklich traurig.
Ich glaube, es wird immer Leute geben, die Qualität zu schätzen wissen, d.h. es wird immer nen Markt für hochwertige Produkte geben.
Also wohl auch den Anbieter dafür.
 
S
storyplay
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Mir der Qualität des original Pro One wird Beringer doch mindestens mithalten können.
Mich würde auch mal interessieren, woran man den Unterschied zu teureren Produkten merkt.
 
Jörg
Jörg
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Der Sound ist sehr sehr nahe am Original.
Was nun die Hardware-Anmutung angeht, finde ich den Behringer "ok" für den Preis, aber natürlich kein Vergleich zu einem original Mini.
Wäre ja auch komisch. ;-)
 
FixedFilter
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Der Sound ist sehr sehr nahe am Original.
Was nun die Hardware-Anmutung angeht, finde ich den Behringer "ok" für den Preis, aber natürlich kein Vergleich zu einem original Mini.
Wäre ja auch komisch. ;-)
Das kann ja auch nicht. Ich vergleiche das mit einem Tisch aus edlem Vollholz mit einem Tisch aus Pressholz z.B. von IKEA. Oder meinetwegen echtes Parkett gegen Laminat. Natürlich sind Unterschiede da, die man nicht nur visuell, sondern auch haptisch wahrnehmen kann. Aber den Unterschied zahlt man eben. Ob dieser Unterschied einem was wert ist oder nicht, muss jeder selber wissen. In manchen Situationen kann ein Tisch aus Vollholz aufgrund seines Gewichts sogar störend sein und essen kann man an beiden, gar keine Frage. Aber die Anmutung ist natürlich eine andere. Ob das Essen am Vollholztisch wirklich besser schmeckt... darüber kann man nun streiten und das ist eine sehr individuelle Sache. Unter Garantie gibt es auch bei denjenigen, die bei Synthis nur das Original für das einzig Wahre halten, andere Dinge, bei denen sie sich mit "günstigen Lösungen" zufrieden geben und niemals viel Geld für eine kostenspieligere Originalvariante ausgeben würden. Und unter Garantie gäbe es dann andere Leute, die das niemals nachvollziehen könnten und sich fragen, wie weit man sinken kann :weich:
 
K
karlk
Gesperrter User
... Bezahlte Kritiker...

... gut bezahlte Experten aus der Musikindustrie ...


Mit "gut bezahlte Experten aus der Musikindustrie", Jörg, ist nicht gemeint, daß hier von der Musikindustrie extra dafür eingestellte Trolle - gegen Bezahlung - gegen Behringer trollen, sondern daß es sich bei den Behringerhater, die unter die Gürtellinie gehen, in sehr vielen Fällen um Menschen handelt, die in der Musikindustrie beschäftigt sind - sei es als Softwareentwickler, Toningenieur, oder Techno-Musik-A/B/C-Promi-Sternchen.

Und um auf Ihre Frage zurückzukommen, Moogulator, ob ich mir sicher sei, ob die "Experten aus der Musikindustrie" gut bezahlt werden:
das ist höchst subjektiv. (F.März - der Moped-fahrende Hippie-Jurist aus Sauerland - hält z.B. sein Gehalt bei Blackrock auch nicht für überkandidelt). Ich glaube aber nicht, daß sich intercornis, 3phasen oder Jörge für das Gehalt einer Kassiererin oder eines Altenpflegers hergeben. Wenn ja - Respekt und willkommen im Club.

Vielleicht kann man meine Aussage besser im Zusammenhang einer anderen Aussage verstehen, die ich in einem anderen Tread getroffen habe.

Ich denke, daß es nur ein Nebeneffekt ist, daß Behringer auch die an Geldnot leidenden Konsumjunkies des Westens, die sich von Neflix nicht trennen können, mit ihren Geräten beliefert. Primär geht es eher darum, die immer wohlhabendere Mittelschicht der s.g. 2ten Welt / Schwellenländer (China, Indien, Südafrika, Rußland usw. - aber auch Bulgarien (EU) oder Ukraine) mit ähnlicher Technologie auszustatten, die derzeit nur ein Paar wohlhabenden Sammlern in Europa/USA zur verfügung steht.
Ein Ingenieur, Unternehmensberater oder ein Gesundheitsamtbeamter in DE klimpert nach seinem Feierabend an seiner Quantum-Moog-Sammlung, die er unterwegs in den Kofferraum geworfen hat, herum - in Rumänien kann sich ein Gymnasiallehrer manchmal nicht mal ein Moped leisten.

Und dann gibt es noch die deutsche Putzfrau - oder um aktuell zu bleiben: systemrelevante Kassiererin, Pflegerin oder Regalmanagerin , die trotz 40Std. Arbeitswoche ihrer Tochter keinen Moog Reissue zum bestandenen Abitur schenken kann. Aber Ein Model D von Behringer ist schon drin...

Was bei aller Diskussionswürdigkeit des Behringerthemas (oder ferner: des Billig-Kaufens) sauer aufstößt, ist die Tatsache, daß man denen, die "billig" einkaufen, unterstellt, sie seien entweder zu doof zu sparen oder würden die falschen Prioritäten haben (z.B. sie könnten nicht auf Netflix verzichten). Daß man sich trotz harter Arbeit (und fehlendem NetflixAbo) bestimmte Dinge nicht leisten kann, kommt diesen Küchenpsychologen nicht in den Sinn...

Man sollte bei Behringeranalysen nicht vergessen, daß sie nicht in erster Linie für die Satten sondern eher für die Unterernährten produziert. Klar, kann man jetzt sagen, die sollen in Albanien (oder die Tochter der Altenpflegerin) eben FreeSoftware Lösungen benutzen - aber das ist sowas wie: Wasser predigen, Wein saufen.

Grundsätzlich bleibt die Frage, warum diejenigen, die es eigentlich nicht nötig hätten, den anderen immer wieder aufs Neue die Moralkeule unter die Nase halten.

Wobei ein bekannter Sammler schon eine Antwort geliefert hat:
Wenn man einen richtigen Scheisstag hat, dann muss man nur mal kurz in einen Behringer Thread (egal in welchen) reinschauen und man hat auf der Stelle wieder total gute Laune. ??
So etwas kann man sich nicht ausdenken. ?

Nur: ist das hier ein Nerdforum oder eine Psychoseite für alltagsgeplagte Konsul-Weiher-Verschnitte?


Ach, und so eine pseudo-sarkastische Reaktion auf einen Rechtschreibfehler lässt dich auch nicht gerade souverän wirken.
Peinlich. :?
Hand aufs Herz Jörg: wenn diese Reaktion so peinlich ist, wie sind dann folgende Vergleiche: Behringer-Nationalsozialismus. U.Behringer-Pädo, Behringergeräte-kaufen-nur-Hartzies.
Weil damals haben Sie nicht geschrieben "peinlich".
 
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Sticki
Sticki
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Unabhängig von Behringer Produkten
Den großen Unterschied zu teureren Produkten konnte ich nicht feststellen. Wie stellt sich dieser denn da?
Unabhängig von Behringer ist es häufig so das bei Billigen Produkten nach geraumer Zeit überraschent irgendwas nicht mehr Funktioniert wie es sollte bis hin zu gar nicht mehr ohne das man selbst mutwillig zu beigetragen hatt.
Manchmal ziemlich Zeitnah nach dem Kauf schon und manchmal erst nach 1 oder 2 Jahren.
Wo man sich dann wundert und ratlos überlegt woran das liegen könnte.
Aber man kann auch glück haben und man hat ein Gerät erwischt was läuft und wo das nicht der Fall ist.
Das nur mal allgemein zu Billig Produkte aus Erfahrung heraus. ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
lambik
lambik
...
(F.März - der Moped-fahrende Hippie-Jurist aus Sauerland - ...

Nur: ist das hier ein Nerdforum oder eine Psychoseite für alltagsgeplagte Konsul-Weiher-Verschnitte...

Sind März und Weiher nicht auch Rechtschreibfehler oder soll das subtile Ironie sein, die mir entgeht?
 
K
karlk
Gesperrter User
... Ich vergleiche das mit einem Tisch aus edlem Vollholz mit einem Tisch aus Pressholz z.B. von IKEA. Oder meinetwegen echtes Parkett gegen Laminat. Natürlich sind Unterschiede da, die man nicht nur visuell, sondern auch haptisch wahrnehmen kann. Aber den Unterschied zahlt man eben. Ob dieser Unterschied einem was wert ist oder nicht, muss jeder selber wissen. In manchen Situationen kann ein Tisch aus Vollholz aufgrund seines Gewichts sogar störend sein und essen kann man an beiden, gar keine Frage. Aber die Anmutung ist natürlich eine andere. Ob das Essen am Vollholztisch wirklich besser schmeckt...

Das grundsätzliche Problem in der Behringer-Disskussion ist, dass bestimmte Menschen nicht nur meinen, daß man an einem Vollholztisch "isst" und an einem IKEA-Pressholtztisch nur "fressen" kann, sondern daß jegliche Argumentation dagegen als Affront gegen das vermeintliche Expertentum aufgefasst und mit unter-der-Gürtel-Linie-Argumenten belegt wird.

Und unter uns: wer wirklich meint, dass das Essen am Vollholz besser schmeckt ... da komme ich wirklich nicht mit und kann nicht weiter diskutieren. So gesehen gebe ich mich geschlagen.
 

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