Eigene Musik schützen?!

Dieses Thema im Forum "Musik" wurde erstellt von Spacer, 11. September 2018.

Schlagworte:
  1. ollo

    ollo |||

    Das ist eine Idee, die schon lange durch Foren geistert, wenn es um das Thema Ideenschutz geht. Natürlich bringt das vor Gericht rein gar nichts.
    Man könnte das höchstens bei einem Notar hinterlegen lassen, dann hätte es eine gewisse Rechtssicherheit.

    Sobald man Musik erschaffen hat, hat man auch die Rechte daran. Das Problem ist, dass du beweisen musst, dass dein Track eher entstanden ist. Vielleicht bringt hochladen auf einen Server oder Cloud etwas, weil du da die Zeitstempel nicht so einfach manipulieren kannst, wie auf dem eigenen Rechner (denke ich). Oder eben Youtube oder Soundcloud, dann kannst du immerhin beweisen, wann du es dort hochgeladen hast.
     
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  2. Sessions2000

    Sessions2000 Ex-User

    Natürlich bringt das vor Gericht etwas. Es gibt deutsche Drehbuchautoren, die sich mit der Methode sogar in den USA Credits und bare Münze von Paramount Pictures erstritten haben.

    Ein versiegelter Brief, der von der Deutschen Post mit Datum abgestempelt ist, ist ein sehr glaubhafter Beleg für den Zeitpunkt einer Urherberschaft.

    Keine Ahnung, wie Du auf die Idee kommst, das würde "rein gar nichts" bringen. Die Aussage ist jedenfalls falsch und an den Haaren herbeigezogen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. September 2018
  3. Naja, ich mein wir ham jetzt hier 2 Meinungen bezüglich der Post Brief Methode.

    Da könnte die Person welche die Methode genannt hat doch einfach nen Fall nennen oder zumindest ein Artikel der sich damit beschäftigt, wäre so mein Vorschlag denn mit "das klappt " vs. "Ne is bullshit " kommen wir net weiter.
     
  4. Sessions2000

    Sessions2000 Ex-User

    https://www.aachener-zeitung.de/rat...m-urheberrecht-im-musikgeschaeft_aid-32356349

    "Eine gute Variante ist es, das eigene Werk in einem Briefumschlag an die eigene Adresse zu senden. Sofern der Umschlag noch verschlossen ist, kann somit die Entstehung des musikalischen Werkes nachvollzogen werden. Allerdings werden die Poststempel nicht immer als Beweis angesehen."

    Anerkannt wird das nur dann nicht immer, wenn man einfach nur einen Brief zuklebt und verschickt. Ein wie von mir beschrieben versiegelter Brief, bei dem das Siegel mit abgestempelt ist, wird immer reichen und kostet (fast) nichts.
     
  5. 007891

    007891 Create More Space

    Ich habe das immer so verstanden, dass man bei einem "geklauten" Part eine gewisse Kreativität einbringen muss, um das Resultat als seine Schöpfung deklarieren zu können - also eine Schöpfungshöhe erreichen muss, die "über" dem Ursprungwerk liegen muss. Bei allem Anderem gilt dann "Diebstahl von geistigem Eigentum". Hamburger mit anderer Sosse ist weiterhin ein Hamburger - ein anderes Design mit geänderten Zutaten ist was Neues.

    Bei Sachen, die nicht veröffentlicht werden, ist der Nachweis der Urheberschaft nur über Hinterlegen des Werkes in irgendeiner, nicht manipulierbaren Form möglich.
     
  6. micromoog

    micromoog Poggio delle Faine ist fein

    Im Zweifel via Notar, der weiß auch was gerichtlich "wasserdicht" ist und macht sprichwörtlich Brief und Siegel drauf. Kostet halt was...Stichwort Selbstbewusstsein... ;-)
     
  7. ollo

    ollo |||

    Ich kenne das eben aus anderen Musiker-Foren, wo es genau um das Thema ging und da hieß es immer gleich, sich da bloß nicht drauf verlassen oder auch ganz direkt, dass es regelrecht ein Mythos ist.

    Es gab mal eine Musiker-Seite zu dem Thema, wo sie einen Anwalt interviewt haben, leider finde ich das grade nicht mehr.
    Ansich finde ich die Idee ja auch gut und es ist bestimmt besser als gar nichts.
     
  8. Spacer

    Spacer ..

    Und genau den Punkt wollte ich mal geklärt habe: Es kann ja auch sein einer klaut schon bevor veröffentlicht wurde und der jenige könnte sogar versuchen den Spieß umzudrehen und den eigentlichen Urheber als den hinstellen der diese Produktion geklaut habe. Nicht das ich jetzt den nächsten Millionen Dollar Pop Charts Hit auf der Festplatte liegen hätte, ich wollte dieses Thema mal öffentlich diskutieren, da ich bestimmt nicht der einzisgste bin der sich über so was mal Gedanken gemacht hat. Mir ging es eigentlich nur darum, mal darüber geschrieben zu haben, bevor man evtl. betroffen sein könnte und auch mal darauf hinzuweisen, das ich Ideendiebstahl viel schlimmer finde als sich z.B. eine Datei herunterzuladen (was ja nicht das gleiche ist und obwohl ich mich mit dieser Meinung auch in einem Widerspruch irgendwo befinde). Ich bin halt der Meinung, das man sich mit dem Geld was die meisten zur Verfügung haben, sich Leute nicht mal das nötigste kaufen können. Ich z.B. brauche für meine beiden Computer z.B. eigentlich eine gute Backup Software wie z.B. True Image finde ich gut, kann ich mir aber momentan nicht leisten und kann deswegen nicht mal ein Image vom laufenden Windows 7 z.B. machen, was ja im Grunde eine Katastrophe ist, wenn mal etwas schief geht. Deswegen finde ich bei einem Minimal Setup was heutzutage bei der Masse an Technik benötigt wird, ist z.B. so was wie True Image (was ja eigentlich schon zum Standard eines jeden Windows Nutzer gehören sollte) mit z.B. 50 Euro viel zu teuer. Wenn man NUR 10 Programme im Jahr für 50 Euro kaufen muss, sind das schon 500 Euro für das nötigste an Software Produkten und manche kosten auch mehrere Hundert Euro. Ich benutze z.B. maximal gesehen bestimmt einiges mehr als nur 10 Software Produkte im Jahr) Wenn jeder Windows Nutzer auf der Welt True Image kaufen würde, wäre es wahrscheinlich möglich dieses Produkt für 5 Euro anzubieten. Ich mein wie viele Windows Nutzer gibt es insgesamt, da frage ich mich dann wieso so was nicht funktioniert?! Wollen die alle zuviel Geld damit verdienen oder kauft sich dieses Produkt kaum einer, weswegen so ws nicht günstiger angeboten werden kann? Ich mein 50 Euro für eine Anti Viren Software, wäre mir schon zuviel auch wenn die noch so gut sein möge? Warum ist es so: Es gibt Milliarden an Geräten Heutzutage und doch ist vieles irgendwie viel zu teuer wie ich finde. Wenn z.B. 200 Millionen Nutzer eine Antiviren Software kaufen für 5 Euro oder Dollar im Jahr, sind es eine Milliarde Euro oder Dollar im Jahr nur an Umsatz..Für ein Unternehmen welches ein Software Produkt verkauft wäre es viel Geld wie ich finde.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. September 2018
  9. Bernie

    Bernie Alien

    jo. Mein damaliger Rechtsanwalt und Notar hat Kundengelder veruntreut und sich ins Ausland abgesetzt.
    Sind auch keine Heiligen.
     
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  10. Bernie

    Bernie Alien

    ich bin der Meinung, das es nichts bringt, auch aus eigener Erfahrung heraus.
    Habe schon so einige Verfahren gehabt und teils auch verloren, obwohl die Rechtslage eigentlich ganz klar war.

    Okay, du bekommst vor Gericht recht zugesprochen.
    Dann wird jedoch in der Regel ein Vergleich vorgeschlagen, zu dem auch der Anwalt rät (läuft fast immer so).
    Die Richter wollen sich möglichst vor einem Urteil drücken weil sie mit dem Vergleich weniger Arbeit haben.
    Jeder zahlt seinen Anwalt + Gerichtskosten selber und du bekommst vom bösen Datendieb einen pauschalen Ausgleich von 50-150 Euro.
    Am Ende reicht das aber nicht zur eigenen Kostendeckung.

    Jetzt könnte man auf dem zweitem Weg ein zivilrechtliches Verfahren auf Schadensersatz anstreben.
    Hier muss aber der Geschädigte seinen entstandenen Schaden nachweisen und auch das wird floppen.

    Einem Hobbymusiker, der seine Musik meist eh kostenlos anbietet, dem ist kein nachweislicher finanzieller Schaden entstanden.
    Man müsste ja sicher beweisen können, das beispielsweise durch den Datendiebstahl sounsoviele CDs nicht verkauft werden konnten und dadurch ein Einkommensverlust in Höhe von "Betrag X" entstanden ist. Das kann Niemand.

    Wieder ein Vergleich und wieder Geld in den Sand gesetzt.
    Es bringt einfach nichts, in Deutschland auf irgendwas zu klagen.
    Recht haben und Recht bekommen sind hier zwei paar Schuhe.
     
  11. Spacer

    Spacer ..

    so ähnlich sehe ich diesen Punkt auch. In Deutschland werden diverse Verbrechen oder diverse Unfälle wo es um finanziellen und oder körperlichen Schaden geht, viel zu lasch bestraft. Es wird nur das nötigste an Schadensersatz geleistet. Das merkt man am krassesten an körperlichen Schäden: da wird dann pauschal eigentlich ein Witz an Schadensersatz gezahlt. Sag mal einem der nach einem arg fahrlässig verschuldetem Autounfall sein Leben lang im Rollstuhl sitzen muss er bekommt dafür vielleicht maximal 100000 Euro an Schmerzensgeld oder so was. So was kann den Schaden nicht ersetzen. Wenn so einer 10 Millionen bekäme wäre es nicht mal gerecht, aber er könnte sich z.B. vielleicht teure neueste Technik davon kaufen, womit er etwas irgendwie ein wenig ausgleichen könnte.
     
  12. PySeq

    PySeq ......

    Also, unter "das Nötigste" fallen Sachen wie Wohnung und Essen, aber nicht ein Windows-Computer.
    Schon gar nicht Schutzsoftware, weil man ggf. wertvolle Daten auf einem Computer hat. Einem nichtkommerziellen Hobbymusiker dürfte es relativ egal sein, ob jemand seine Musik klaut.
    Ein kommerziell arbeitender Profimusiker ist hingegen eine Art Unternehmer (wenn er selbständig arbeitet). Und da gibt es hierzulande eine Realität: Beim Selbständigmachen gibt es keine Chancengleichheit. Wenn ein Selbständiger es nicht packt, die (oft horrenden) Summen aufzubringen, die nötig sind, um sein Unternehmen aufrechtzuerhalten (und sei es durch Kredite), nun, dann geht er eben pleite. In diese Kosten der Selbständigkeit fallen auch ggf. Kosten für Schutzsoftware.
    Es ist auch etwas merkwürdig, daß Du einerseits auf Deine Rechte als Urheber pochst, aber andererseits den Urhebern von "True Image" nicht zugestehst, ihre Software zu dem Preis anzubieten, den sie für angemessen halten.
    In Punkto Software gibt es sogar noch die Freie Software-Bewegung, in der viele Programme kostenlos heruntergeladen werden können (z.B. Linux). Obwohl auch diese nicht zum Ziel hat, aus sozialen Gründen Leuten Software zugänglich zu machen, die sich kommerzielle Programme nicht leisten können. Das ist nicht ihr Ziel, das ist dabei nur ein Nebeneffekt.

    On-Topic: Beim Notar hinterlegen halte ich für eine gute Idee.
     
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  13. Spacer

    Spacer ..

    Internet ist ja mittlerweile schon fast so was wie ein Grundbedürfnis zur Teilnahme am normalen Leben und wird irgendwann bestimmt auch in diesen Rechnungen für z.B. Sozialleistungen auftauchen (müssen, wenn so was weiter fort besteht) (sollte man jedenfalls erwarten dürfen) und somit ist auch ein PC notwendig und so führt eins zum anderen, wie ich finde. Ich würde es als Zeitverschwendung betrachten einem Empfänger von z.B. Hartz4 zuzumuten seinen Rechner jedesmal neu installieren zu müssen, wenn nicht reparable Fehler in der Installation sind. Ich fand diese Berechnungen eigentlich schon immer fernab jeglicher Realität. Jeder Mensch will im Grunde mehr als nur eine Platz zum schlafen, essen und den Monat irgendwie überstehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. September 2018
  14. fanwander

    fanwander ||||||||||

    Es gibt einige Bücher zum Thema „Musik und Recht“ und darin wird die Briefmethode als in Deutschland „unerprobt“ beschrieben. Und das ist freundlich ausgedrückt.

    Die einfachste Methode ist die Werkmeldubg bei der GEMA. Klingt doof ist aber so.


    Zum Thema Schadensersatz @Bernie: Der ist beim Urheberrecht unerheblich. Man bekommt im Fall des positiven Urteils einfach die Tantiemen.
    Dazu sollte man halt bei einer Verwertungsgsellschaft sein oder bei einem Verlag.
     
  15. Bernie

    Bernie Alien

    Ja, so sehe ich das auch, aber wer Musik so hobbymäßig nebenher macht ist meist ja kein GEMA Mitglied.
    Eine Firma hatte mal ein Foto von meiner Homepage für eine Zeitungsannonce geklaut, welches ich mal so als Hobbyknipser gemacht habe.
    Bin damals auch zum Anwalt, der auf Urheberrecht spezialisiert war.
    Der hatte mir dringend von einer Klage abgeraten, da ich eine klar definierte Schadenshöhe nicht nachweisen kann. Im günstigsten Falle hätte ich maximal € 500 herausschlagen können, soviel kostet idR. die Nutzung eines Fotos bei der DPA.
    Die Gerichtskosten wären aber deutlich höher gewesen und wenn es zu einem Vergleich kommt legt man drauf.
    Da könnte man natürlich noch eine Instanz dranhängen, das könnte aber noch teurer werden, so ganz ohne Rechtsschutzversicherung.
     
  16. Sessions2000

    Sessions2000 Ex-User

    Die Briefmethode ist im Hobbybereich ganz sicher besser als nichts und kann Streitigkeiten unter Künstlern schon im Keim ersticken, damit nicht einer der Beteiligten mutwillig oder eingebildet plötzlich Urheberschaft oder Credits einfordert, die ihm gar nicht zustehen.

    Das kommt gerade im Hobbybereich oft vor. Da geht's gar nicht um Geld und Schadensersatz, sondern um Eitelkeiten. Der Gang zum Anwalt und Gerichtsverhandlungen sind doch auf dem Level höchst selten und wenn doch, steht man mit einem versiegelten Brief, der mit Datum abgestempelt wurde, garantiert besser da, als mit gar nichts und heruntergelassener Hose.

    Hobbymusikern zu raten, sie sollen ihre Kompositionen notariell hinterlegen lassen, ist doch abwegig; wer soll das bezahlen?

    Im Profibereich braucht man das nicht. Als Produzent reiche ich selbst meine Musik inklusive Credits bei der Plattenfirma ein und dort wird sie verlegt/ veröffentlicht und der GEMA gemeldet. Fertig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. September 2018
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  17. Plasmatron

    Plasmatron Musiker oder Laberbacke ?

    Wenn dein geistiges Eigentum aber zb darin besteht , 4 Tonfolgen auf dem Klavier zu wiederholen und einen einfachen Rythmus drunterzulegen , dann kann man sich auch die Arbeit mit dem Brief sparen. ;-)
     
  18. NickLimegrove

    NickLimegrove |̶|̶|̶|̶ ̶ |̶|̶|̶|̶ |||

    D̶e̶i̶n̶e̶ ̶B̶e̶s̶s̶e̶n̶h̶e̶i̶t̶ deine Einschätzung der statistischen Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand unbefugt und unbemerkt Zugang zu deinen Ideen verschafft, die du noch nie dem Rest der Welt präsentiert hast, ist... interessant. Gibt es da irgendwelche unguten Vorerfahrungen deinerseits?
     
  19. intercorni

    intercorni |||||

    Das mit dem sich selbst zuschicken habe ich mal gelesen wurde aber davon abgeraten , weil die Methode nicht sicher ist. Mag sein, dass es in den USA anders ist. Eine sichere Methode wäre es, die Songs bei einem Notaren zu hinterlegen. Es gibt aber auch Websites wo man seine Songs registrieren lassen kann. Beides kostet aber was.
     
  20. Rolo

    Rolo sinewavesurfer

    Wenn man auf Soundclud was hochläd ,dann sieht man doch genau vor wieviel Tagen, Monaten Jahren der Track hochgeladen wurde.
    Das würde ,wenn es zur großen Perry Mason Gerichtsverhandlung kämen würde doch reichen ...aber ohne Mist, wenn man Undergroundtracks entwickelt
    dann sollte man sich keine Gedanken machen ob einem etwas geklaut werden kann. Es wird mit deiner Idee sicher keiner einen Hit landen.
    Also einfach keinen Kopp drüber machen und coole Musik machen. Es gab Komponisten die haben ein Vermögen zum Schutz des Urheberechts an Rechtsverdreher
    und Patentamt gezahlt aber mit dem Stück selbst viel weniger verdient als wie sie zum Schutz reingebuttert haben.
    "Keine Paranoia schieben, sondern zum Mukke machen den Arsch hochkriegen "
    Mein Spruch! ;-)
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. September 2018
    Altered States und dbra gefällt das.
  21. Wollte dazu nur sagen, bei meinen ganz alten Sachen auf Soundcloud, steht nur noch vor wieviel Jahren das hochgeladen wurde, aber nicht jetzt welchen Monat oder gar Tag des betreffenden Jahres.
     
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  22. tichoid

    tichoid Maschinist

    Ich überlege gerade, eigentlich müsste es als Urheberrechtsnachweis genügen, wenn man die Projektdateien oder Arbeitsdateien vorweisen kann. Im Internet findet man ja selten hoch aufgelöste WAV-Dateien sondern eher MP3...
     
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  23. Ja, das würde ich auch denken. Also das wenn man den Track um den es dann ginge, man das entsprechende Arrangement im Rechner vorweisen kann, also alles schön auf einzelnen Spuren vorhanden ist, dann sollte das doch eigentlich ausreichend sein - denn genau das würde der andere ja nicht vorweisen können. Selbst wenn das alles mit Outboard gemacht wurde, also von jeder Kiste nur eine Audiospur im Arrangement auf dem Rechner existiert - auch die hätte der andere ja nicht vorzuweisen.
     
  24. Summa

    Summa hate is always foolish…and love, is always wise...

    Wenn einer die Idee nachbaut, vielleicht weil er die für Hit verdächtig hält, ist das auch alles vorhanden.
     
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  25. noir

    noir ( ͡° ͜ʖ ͡°)

    Also ich injiziere meiner Musik schon von klein auf einen Chip unter die Haut. Wenn sie mal weg kommen sollte dann kann ich sie damit auf ein paar Meter genau orten. Außerdem erzähl ich ihr immer wieder sie soll nicht bei Fremden ins Auto steigen. Ob es hilft weiß ich aber nicht, bisher ist sie aber noch genau da wo ich sie abgelegt habe.

    Oder meintest Du Kopieren?

    Also ernsthaft jetzt: Wenn Dein Lebensunterhalt davon abhängt dann lass Dich mal fachkundig von einem Rechtsanwalt Deines Vertrauens (ja, ja ich weiß schon...) beraten. Wenn nicht dann ist das zwar ärgerlich aber für Dich sehr wahrscheinlich aussichtslos. Du kannst noch so gute Beweise erbringen das Du der Urheber bist - was versprichst Du Dir vom Ausgang des Verfahrens? Eine Unterlassungserklärung ist durchaus drin und die Kosten für Rechtsbeistand und Verfahren kriegst Du vielleicht auch noch. Aber sonst? Dann musst Du erstmal beweisen das Dir ein Schaden entstanden ist um weitere Ansprüche geltend zu machen.
     
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  26. @Summa

    Klar, gegen nachbauen, oder Melodieklau hilft das nicht - davor ist man aber ja sowieso nicht geschützt und da muss dann eben doch der Richter entscheiden - wenns um viel Geld geht meine ich.

    Ich ging jetzt auch eher davon aus, dass ihm einer seinen Track z.B. von Soundcloud etc. klaut und als seinen ausgiebt. In dem Fall würde das Arrangement ja nur er besitzen und nicht der Dieb.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. September 2018
  27. Mir fällt da gerade etwas ein:

    Wie wäre es denn, wenn man z.B. einen Track auf Bandcamp mit der Option ihn auch käuflich zu erwerben anbietet und den dann einer klaut? Ich meine dann könnte man ja nicht mehr davon sprechen, dass kein finanzieller Schaden entstanden wäre - denn genau das wäre dann ja der Fall, also das ein finanzieller Schaden entstanden wäre.
     
  28. Summa

    Summa hate is always foolish…and love, is always wise...

    Da fällt mir folgendes Video dazu ein.
     
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  29. NickLimegrove

    NickLimegrove |̶|̶|̶|̶ ̶ |̶|̶|̶|̶ |||

    wenn wir jetzt plötzlich von "finanziellem Schaden" sprechen, oder das Timbaland-Beispiel bringen (wo die mutmaßliche Inspirationsquelle ja ein *veröffentlichtes* Stück war), dann sind wir aber schon nicht mehr innerhalb des Szenarios, um das es unserem Threadstarter ausdrücklich geht, nämlich:
    - nicht-professioneller Bereich
    - kein Geld im Spiel
    - und, vor allem, sind die Werke, um deren mögliche Entwendung es geht, noch nie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.

    All das sollte man im Blick behalten, wenn man hinsichtlich irgendwelcher Schutzmaßnahmen beraten will. Ich finde das zugegebenermaßen schwierig -- wie schützt man sich vor etwas, von dem man weiß, dass es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nie eintreten wird?
     
  30. @NickLimegrove

    Mir ging es darum, was Bernie gesagt hat, auf der 1 Seite. Da würde dann eben, wenn man eben auch sein Hobby-Zeug zum Kauf anbietet, doch ein Schaden entstehen, den man dann ja dem Richter glaubhaft machen kann, weil einem dadurch ja Einnamen entgehen. So wollte ich das verstanden wissen. Das ist eine Idee von mir, ob das funktioniert, darüber kann man ja reden.

     
    Zuletzt bearbeitet: 15. September 2018