Hm - sehr schöne Demonstration; trotzdem schreckt mich gleichzeitig der Zwang, ein Modularsystem polyphon einzusetzen, ab. Der Aufwand ist einfach zu groß. Ein polyphoner Synthesizer bringt dieselben Ergebnisse einfacher (und preiswerter) zustande.
Polyphonie nachzuahmen, sehe ich eher nicht als Aufgabe eines großen modularen Systems.
Mein Ziel ist es eher komplexe Klangwelten in Szene zu setzen, die einzeln monophon sind, aber gleichzeitig zu hören und zu steuern sind.
Allerdings habe ich das noch nicht geschafft, da eine Komposition erforderlich ist, eine „Multi-Monophone Idee”.
Die Kompositionen von Colin Benders sind für mich (unabhängig vom Genre) beispielhaft.
Polyphone Klänge werden nur spärlich eingesetzt zur Überleitung und als Zeitfüller für die Liveprogrammierung: z.B. ziwschen 13:00 und 14:00 min.
Sehr interessant ab 42min bis ca. 50min mit einer Klangkollage. Das ist nur mit großen Modularsystemen möglich, ... oder mit einer DAW mit mehreren Aufnahmen; auch nicht unübel, aber live ...