Roland D-50 noch kaufen?

Scenturio

O̡̯̮̘̗̻͟͡i̸̼̘͞ṟ́͢u̻̯̤͘t͉̪̦͇̹̥n̛͚̯̯͙ͅͅe̛̟̠̞c҉҉̤͕̹̩
das Problem ist die Filtersättigung, die zerstört bei vielen Synths die Schwebung, weil sie zusätzliche Obertöne erzeugt, zu denen es kein verstimmtes Gegenstück gibt
Interessant, ist mir bewusst noch nicht aufgefallen. Werde mal darauf achten, aber ich vermute, dass das bei poyphonem Spiel stärker (negativ) auffällt als bei Mono, oder?
Polyphone Patches mache ich erst seit relativ kurzer Zeit (wieder); gute Flächen sind da auf jeden Fall ein Thema, wo noch Luft nach oben ist ...

Beim AN1x erreicht man sowas wie Sättigung erst durch den Filterfeedback Parameter und man kann zudem mit dem Hardness Parameter den Obertongehalt der Oszillatoren reduzieren
Das sind natürlich Vorteile, die digitale Synths leichter bieten können. Da sehe ich auch die Vorteile von VA - mir ist ein digitaler subtraktiver, der die Vorteile dieser Klangerzeugung nutzt, immer lieber als ein reiner Simulator der Analogwelt (obwohl es natürlich pragmatisch sein kann, dennoch einen zu nutzen. Gegen System 8, JD-XA oder diverse Softsynths habe ich ja nichts prinzipielles, ich sehe den Bedarf bei mir nur nicht).

MIDI gabs bei denen auch noch nicht und multitimbral waren die schon mal gar nicht ;-) Von daher reichte mir mit dem CZ-1 schon ein einziger Synth um komplette Tracks erstellen zu können.
Von der Existens der CZ (und VZ-) Serie habe ich erst nach meinem "Wiedereinstieg" erfahren. Ging irgendwie komplett an mir vorbei ...
Die Vorteile der damaligen Kisten waren ja nicht von der Hand zu weisen - in einem Alter, in dem man sich meist nicht mal eben 10 Geräte hinstellen konnte, war Multitimbralität + Midi quasi unschlagbar. 👍

(heutzutage sieht das wieder anders aus; zum einen sind genug Synths da, zum anderen gibt es dank DAWs einen alternativen Workflow.)

Mit der alten Nova bin ich beim antesten [...], eigentlich ganz gut klar gekommen.
Ich will nicht sagen, dass die schlecht war; sie gehörte aber zu den Geräten, von denen ich mich schon nach relativ kurzer Zeit wieder getrennt habe. In den 90ern habe ich von (Super)nova & co geträumt; ab '97 hatte ich einen Virus A, mit dem ich auch sehr gerne gearbeitet habe - zu der Zeit ging es ja wieder los mit den Knöpfen, und die Ansprüche waren andere. Habe eine ganze Zeit nur mit dem Virus und dem Alesis QS6 gearbeitet (der von einem Resonanzfilter enorm profitiert hätte ^^).

Die Nova habe ich mir kurz nach dem Wiedereinstieg Ende 2018 zugelegt - irgendwie waren es mir aber zu viele Taster im Vergleich mit zu wenigen Potis (und durch die Mehrfachbelegung wären Encoder besser gewesen).
Den Sound fand ich auch irgendwie zu harsch - den persönlichen Sweetspot habe ich damit nicht wirklich gefunden.

Im Vergleich dazu hatte ich etwas später mit dem Sledge viel mehr Spaß, obwohl der grundsätzlich einfacher aufgebaut ist. Hat mir aber gut geholfen, mich nach fast 20 Jahren Pause wieder schnell in der subtraktiven Synthese einzuarbeiten.

Die mitgelieferten INIT Sounds sind häufig unfassbar nervig eingestellt, von daher kann ich manchmal sogar die Abneigung vor INIT Sounds sogar ein wenig verstehen
Kann man da viel falsch machen? Von einem Init-Sound erwarte ich idr. einen Oszillator mit Sawtooth, Filter komplett offen und alle Envelopes nur maximaler Sustainpegel.
Da dreht man doch eigentlich sofort bestimmte Sachen so hin, wie man es haben will, bevor überhaupt eine Taste gedrückt wird, oder?

aber man kann sich ja für unterschiedliche Soundgattungen unterschiedliche INIT Sounds erstellen.
Oder so. Ein paar Kategorien, vielleicht mit Vorbelegungen der Mod-Matrix, können sicher sinnvoll sein, um Zeit zu sparen.

Ich les' mir das hier immer durch, was die Leute für Demo Sounds mögen und nerve mit meinen Fragen, um zu verstehen was sie gerade an dem Sound so gut finden
Die Geschmäcker gehen eben stark auseinander, und zusätzlich ist es natürlich eine Generationsfrage. Wer mit Hiphop und Dancefloor aufwächst, entwickelt wohl andere Vorlieben als die Jarre/Tangerine Dream-Fraktion. ;-)
In meiner Generation kam dann noch the Prodigy, Daft Punk, Orbital usw. dazu.

Ich kann auch verstehen, warum viele Italo Disco Sounds immer wieder gut ankommen - sie klingen in ihrer Einfachheit oft gefällig und haben für bestimmte Altersklassen halt diesen nostalgischen Touch.
Aber die Variantenvielfalt ist halt entsprechend begrenzt ...

Den ganzen "echten" subtraktiven Kram mit PWM, Sync etc. hab' ich mir erst so ab 2000 angeeignet
Ist sicher interessant, sich von der FM/PM/PD-Seite dem ganzen zu nähern. Da hat man vermutlich schon durch die höhere Abstraktion einen technischen Vorsprung gegenüber den typischen Cutoff-Drehern.

Mal sehen vielleicht komme ich ja doch noch dazu ein FM Tutorial für Anfänger zu machen
Ich fänd's prima und wäre sicher ein dankbarer Abnehmer. 👍

[..] Kann ich nicht wirklich nachvollziehen, eigentlich ist so ein Reface DX der bessere Einstieg, schon wegen des Feedbacks pro Operator.
Kann auch sein, dass ich ihn mir irgendwann wieder hole (und dann vielleicht mit dem Programmer von Dtronics). Zu dem Zeitpunkt war es auch ein Platzproblem (obwohl die Teile ja nicht besonders groß sind).
Beim DAFM-Synth hat mich aber gerade das Zusammenbasteln gereizt; war ein nettes Projekt, um zur Coronazeit ein wenig Löten zu üben.

Viele schaffen es nicht Parameter die sich nicht brauchen einfach neutral einzustellen und suchen sich dann doch eher Synths bei denen sich die Anzahl der Funktionen leicht überblicken lässt.
Von mir aus kann man solche Parameter auch erst mal verstecken, und nur optional zugänglich machen. Wenn man bei Hüllkurven sowieso digital unterwegs ist, kostet das auch nicht wirklich was, übers Menü noch ein paar Werte mehr einstellbar zu machen.

Auch das LFOs immer noch zu selten in den (hohen) Audiobereich gehen, finde ich unverständlich. Das wird zwar langsam besser, aber wenn es nach mir geht, könnte die Trennung zwischen Oszillator und LFO sowieso aufgehoben werden - man stellt halt den Frequenzbereich ein und routet sich die OSCs wahlweise auf den Output oder auf andere Ziele. Minimoog & co bringen das ja im Ansatz, aber nicht konsequent.

Auch Bei einem analogen 4-OSC-Synth wäre dann so einiges an FM-Sounds drin.

ich selbst steig auch schon nicht mehr so richtig durch.
jo, wie haben uns hier doch stark vom Ursprungsthema entfernt; vielleicht wäre eine Aufsplittung nicht verkehrt. :dunno:
... meinetwegen als "Synthese-Kaffeekränzchen" ;-)
(.. das meiste dürfte auch gesagt sein; auf das FM-Tutorial würde ich mich aber freuen)

Bei der Ultranova direkt am Gerät ist lediglich die Modulationsmatrix mit ihren 20 Slots wenig übersitlich, weil pro Display-Seite nur ein Slot angezeigt wird
Das ist zwar nicht unbedingt unüblich, aber wenn man sich wirklich jedes Mal durchsteppen muss, ist das schon etwas nervig.
Das finde ich beim Rev2 sehr gut gelöst: Mit einem Encoder zum Durchfahren, und extra Potis für Quelle+Ziel geht das schon sehr schnell von der Hand. Oder so wie beim Deepmind, da hat man zumindest alles im Blick.
 

Michael Burman

⌘⌘⌘⌘⌘
Das ist zwar nicht unbedingt unüblich, aber wenn man sich wirklich jedes Mal durchsteppen muss, ist das schon etwas nervig.
Naja, man muss es nicht, sondern kann, wenn man wissen möchte, wie die Slots belegt sind. ;-) Bzw. wenn man es tut, dann geht es per Durchsteppen der 20 Slots mit Tastern.

und extra Potis für Quelle+Ziel geht das schon sehr schnell von der Hand.
Die Ultranova hat hier 8 Encoder mit Taster-Funktion über dem Display. D.h., alle bis zu 8 Parameter im Display können direkt bearbeitet werden. Zum Umschalten der Display-Seiten werden Taster benutzt (nicht die in Encodern – die sind für Parameter). So auch für 20 Slots der Modulationsmatrix.

Oder so wie beim Deepmind, da hat man zumindest alles im Blick.
Alle Modulations-Slots auf einer Display-Seite? :agent: Na wie auch immer, je größer das Display, um so mehr passt natürlich drauf.
Das Bedienkonzept von Solaris scheint z.B. der Ultranova ähnlich zu sein, mit dem Unterschied, dass es dort mehrere Displays und mehr Encoder und Taster gibt. Aber alle Modulations-Slots gleichzeitig wird er wohl auch nicht anzeigen können. :agent:
 

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
jo, wie haben uns hier doch stark vom Ursprungsthema entfernt; vielleicht wäre eine Aufsplittung nicht verkehrt. :dunno:
... meinetwegen als "Synthese-Kaffeekränzchen" ;-)
(.. das meiste dürfte auch gesagt sein; auf das FM-Tutorial würde ich mich aber freuen)
Ja - so bleibt dann auch mehr Zeit für meine Todo-Liste, werd' das Ganze hier jetzt ein wenig abkürzen.

Interessant, ist mir bewusst noch nicht aufgefallen. Werde mal darauf achten, aber ich vermute, dass das bei poyphonem Spiel stärker (negativ) auffällt als bei Mono, oder?
Polyphone Patches mache ich erst seit relativ kurzer Zeit (wieder); gute Flächen sind da auf jeden Fall ein Thema, wo noch Luft nach oben ist ...
Ich nutze fast nur polyfone Sounds, aber eigentlich hat mich das nur bei Pads gestört, alles andere funktionierte in gewünschter Qualität. Das sind halt Sachen die man über Filter erst mal verstehen muss, wenn man eher aus der digitalen Welt kommt. Das wird dann auch ein Stück weit die Qualität der flächigen Sounds des D50 ausmachen, dass die Filter nicht sättigen, weil es ja eigentlich gar keine "echten" Filter und pro Part vorhanden sind ;-) Puhhhh! - On Topic Kurve gekriegt :wegrenn:

Ist sicher interessant, sich von der FM/PM/PD-Seite dem ganzen zu nähern. Da hat man vermutlich schon durch die höhere Abstraktion einen technischen Vorsprung gegenüber den typischen Cutoff-Drehern.
So Sachen wie Waveshaping durch Filtersättigung sind erst mal nicht ganz so offensichtlich, das stimmt schon. Aber ich denke das bekommt man einfach irgendwann raus, wenn man sich lange genug mit etwas intensiv beschäftigt. Mit jedem Synth den man meistert lernt man was neues dazu.

Auch Bei einem analogen 4-OSC-Synth wäre dann so einiges an FM-Sounds drin.
Ist haarig, wegen des DC-Offset der Wellenformen, selbst bei liniarer FM muss man so einiges machen um die Tonhöhe halten zu können, wenn man mit was anderem als punktsymmetrischen Wellenformen arbeitet. Ist dann eher für FX-Sounds oder zum andrecken zu gebrauchen.
Beim G2 hab' hab' ich den Gleichspannunganteil recht gut in den Griff bekommen, weil die DX-Emulation eher weichgewaschen klingt musste ich mir da was eigenes basteln.
Bin gespannt wie das beim Alesis micron klingt, den wollte ich vor einiger Zeit mal mit 'nem Editor angehen, der bietet sowas wie Algorithmen zur FM-Verschaltung von 3 Oszillatoren.

Von der Existens der CZ (und VZ-) Serie habe ich erst nach meinem "Wiedereinstieg" erfahren. Ging irgendwie komplett an mir vorbei ...
Die Vorteile der damaligen Kisten waren ja nicht von der Hand zu weisen - in einem Alter, in dem man sich meist nicht mal eben 10 Geräte hinstellen konnte, war Multitimbralität + Midi quasi unschlagbar. 👍

(heutzutage sieht das wieder anders aus; zum einen sind genug Synths da, zum anderen gibt es dank DAWs einen alternativen Workflow.)
An meinem Workflow hat sich seit 1986 (mit dem ersten eigenen Synth) nicht all zu viel verändert, ich bastel Sounds mit 'nem Synth und mache dann Musik damit, nicht ausschließlich aber hauptsächlich mit diesem einen Synth. Multitimbral ist da schon irgendwie von Vorteil, obwohl ich mittlerweile genug Klangerzeuger hab' um alles monotimbral machen zu können. Aber wenn man ein klein wenig auf Sound fixiert ist, muss es eben dann genau dieser Sound mit diesen Möglichkeiten den Sound zu verbiegen, aus diesem Klangerzeuger sein.

Kann auch sein, dass ich ihn mir irgendwann wieder hole (und dann vielleicht mit dem Programmer von Dtronics). Zu dem Zeitpunkt war es auch ein Platzproblem (obwohl die Teile ja nicht besonders groß sind).
Beim DAFM-Synth hat mich aber gerade das Zusammenbasteln gereizt; war ein nettes Projekt, um zur Coronazeit ein wenig Löten zu üben.
Hab' aus meinen Fehlern der letzten Jahre - was die Anschaffung von Klangerzeugern betrifft - gelernt und div. Mindestanforderung (auch) an FM-Synths, damit ich nicht all zu schnell meinen Spass an den Teilen verliere und die Dinger hier nur rumliegen ;-)
Der trashige Sound der Megadrive FM-Chips hat sicher seinen Reiz, ist mir dann aber doch zu speziell, ich bekomme bei Bedarf auch so schon Sounds aus meinen FM-Synths, die trashig genug klingen, ganz gezielt.
 

Scenturio

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Die Ultranova hat hier 8 Encoder mit Taster-Funktion über dem Display. D.h., alle bis zu 8 Parameter im Display können direkt bearbeitet werden. Zum Umschalten der Display-Seiten werden Taster benutzt (nicht die in Encodern – die sind für Parameter). So auch für 20 Slots der Modulationsmatrix.
Das klingt dann schon wieder etwas anders. :)

Alle Modulations-Slots auf einer Display-Seite? :agent: Na wie auch immer, je größer das Display, um so mehr passt natürlich drauf.
Zum Ansehen ist das recht übersichtlich:

[Quelle 1] [----|||] [Ziel 1]
[Quelle 2] [-|||---] [Ziel 1]


usw.

Durchsteppen muss man sich allerdings auch (up/down/left/right) und dann per Encoder oder Slider Wert auswählen.

Für einzelne schnelle Zuweisungen ist das Konzept von Rev2 oder Argon8 viel eleganter, aber beim DM hat man zumindest den sofortigen Überblick.

Das wird dann auch ein Stück weit die Qualität der flächigen Sounds des D50 ausmachen, dass die Filter nicht sättigen
Da würde ich nicht widersprechen wollen. Die meisten Sounds vom D50 sind mit vollanalogen sehr schwer im Detail nachbildbar (und zu gewissem Teil auch umgekehrt).
Der Sound hat generell eine ganz andere Ästhetik.

ich denke das bekommt man einfach irgendwann raus, wenn man sich lange genug mit etwas intensiv beschäftigt.
Im besten Fall ja. :)
.. aber ich vermute mal, dass es mehr Leute gibt, die mit FM angefangen haben, und sich später in Subtraktiv einfuchsen, als es Leute gibt, die subtraktiv anfangen, und sich später in FM einarbeiten.
(nur so'n Bauchgefühl)

Ist haarig, wegen des DC-Offset der Wellenformen
Das müsste sich doch zumindest bei digitalen Oszillatoren herausrechnen lassen, oder?
Mit symmetrischen Wellenformen lässt sich aber auch eine Menge nettes anstellen ...

Multitimbral ist da schon irgendwie von Vorteil, obwohl ich mittlerweile genug Klangerzeuger hab' um alles monotimbral machen zu können.
Wenn man nicht für jeden Midikanal eigene Outputs hat, reicht das zwar idr. zur Ideenfindung bzw. Komposition, aber die Aufnahme sollte natürlich einzeln erfolgen.
Wer einen Synths mit genügend Einzelouts und ein Audiointerface mit entsprechend vielen Eingängen (plus genug Rechenpower, um mehrspurig ggf. mit Soft-FX im Monitorweg zu recorden), ist hier natürlich klar im Vorteil.

Aber wenn man ein klein wenig auf Sound fixiert ist, muss es eben dann genau dieser Sound mit diesen Möglichkeiten den Sound zu verbiegen, aus diesem Klangerzeuger sein.
Das sehe ich ja ähnlich, aber meistens stellt es sich sowieso heraus, dass ich die 5 benötigten Sounds auch von 5 verschiedenen Synths nehmen möchte - ich steh' da auf Vielfalt im Grundklang.
Kommt natürlich trotzdem immer mal vor, dass ich nochmal ne zweite Spur von einem schon genutzten Synth aufnehmen möchte, aber da ist die Chance, dass es sich bei dem um ein monotimbrales Gerät handelt, bei meinem Setup auch ziemlich groß ...

Natürlich ist keine Herangehensweise schlechter oder besser; sowohl die Verhältnisse im (Heim)Studio als auch die persönlichen Präferenzen erlauben da ein breites Spektrum.

Hab' aus meinen Fehlern der letzten Jahre - was die Anschaffung von Klangerzeugern betrifft - gelernt [...], damit ich nicht all zu schnell meinen Spass an den Teilen verliere und die Dinger hier nur rumliegen
Ich bin da relativ schmerzfrei, soweit es mittelpreisiges Equipment betrifft. Oft habe ich mich lange gesträubt, ein bestimmtes Gerät auszuprobieren, weil ich irgendwelche Vorurteile hatte. Später dann doch mal angeschafft, und vielleicht bereut, da nicht schon eher zugeschlagen zu haben.
Trotz wachsender Erfahrung kommt es immer mal wieder vor, dass ein Gerät sich in der Praxis nicht so gut im Setup integriert (oder mit dem Charakter des Benutzers harmoniert) - dann trenne ich mich relativ schnell wieder davon.

Beim Kauf eines gebrauchten Reface DX und anschließendem Verkauf muss man keinen Verlust machen. Den Waldorf Rocket habe ich inzwischen das zweite mal (insgesamt bin ich damit sogar günstiger gekommen, als beim ersten Kauf).

Es gibt auch Geräte, die ich eine Zeitlang gerne benutzt habe, aber irgendwann den Reiz soweit verloren hatten, dass ich sie lieber für etwas anderes eingetauscht habe. Das war z.B. beim Sub Phatty, Telemark II, Blofeld oder Arp Odyssey Module der Fall. Trotzdem bin ich froh, dass ich diese Geräte nutzen und in Tracks einsetzen konnte.

In der Preisklasse von Summmit, OB-6 oder Quantum würde ich natürlich auch eine vorherige Testmöglichkeit im Laden oder bei Bekannten vorziehen. Aber da hat wohl jeder seine eigene Schmerzgrenze. ;-)

Der trashige Sound der Megadrive FM-Chips hat sicher seinen Reiz, ist mir dann aber doch zu speziell, ich bekomme bei Bedarf auch so schon Sounds aus meinen FM-Synths, die trashig genug klingen, ganz gezielt.
Wie gesagt: So etwas wie die kleinen PSS-Keyboards mit "Synthesizer-Funktion" in Form von Reglern würde ich mir als Einsteiger für einen 4OP-Chip wünschen. Die Parameter können dann gerne sinnvoll ausgewählte Makros sein (für dich wäre das natürlich Pillepalle, das ist mir klar ;-) )

Die Chance, dass der Reface DX hier mal wieder Einzug hält, ist auf jeden Fall größer als 60% - wobei der Controller dazu schon eine nette Erweiterung wäre.
 

Summa

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Da würde ich nicht widersprechen wollen. Die meisten Sounds vom D50 sind mit vollanalogen sehr schwer im Detail nachbildbar (und zu gewissem Teil auch umgekehrt).
Der Sound hat generell eine ganz andere Ästhetik.
Ist mit ein Grund warum ich mir 'nen gebrauchten D550 geholt hab', aber auch als Referenz, um bei Bedarf bestimmte D50 "Klassiker" nachbauen zu können. Sicher auch um zu testen was man mit 'nem D50 in den 80ern so alles hätte anstellen können, wenn man nicht nur die Presets verwendet :wegrenn:
Aber afair gibts da auch ein sehr beliebtes freies Soundset im Netz, kann nur leider das Video dazu auf die Schnelle nicht finden.

Das hier dürfte aber auch schon recht gut zum Thread und ins Forum passen ;-)

Roland D-50: The Definitive Sound Design Synthesis Demo


Purchase My Roland D50 Sound Bank 1 +Famous Synth Patches


Das müsste sich doch zumindest bei digitalen Oszillatoren herausrechnen lassen, oder?
Mit symmetrischen Wellenformen lässt sich aber auch eine Menge nettes anstellen ...
Ja, dann wird Phasenmodulation daraus, viele Grüße vom DX7 ;-) An sich ist beides sinnvoll, gibt Sachen die funktionieren nur mit FM andere nur mit Phasenmodulation.
Geht auch bei Analogen, afair (lang ist's her, ob ich das noch zusammen bekomme) mit HP-Filter oder Kondensatoren um den Gleichspannungsanteil zu entfernen. Gab' im Forum mal 'ne Diskussion zu dem Thema - kann den Thread auf die Schnelle nicht finden - da kann man das bei Bedarf genauer nachlesen. Könnte ich auch irgendwo in 'ner Stoffsammlung zu 'nem FM-Synthese Buch haben.

Das sehe ich ja ähnlich, aber meistens stellt es sich sowieso heraus, dass ich die 5 benötigten Sounds auch von 5 verschiedenen Synths nehmen möchte - ich steh' da auf Vielfalt im Grundklang.
Dafür hat man meist mehr Arbeit die Sounds unterschiedlicher Geräte aneinander anzupassen, wenn alles aus einem Gerät stammt kommen die Sounds fast schon automatisch gut miteinander klar ;-)

Ich bin da relativ schmerzfrei, soweit es mittelpreisiges Equipment betrifft.
Die Dinger stehen/liegen hier noch rum, um mich immer und immer wieder an meine Fehler zu erinnern ;-) Wobei ich zu ein paar davon auch Tests geschrieben hab' und es von daher zumindest kein großer finanzieller Verlust gewesen ist.

Trotz wachsender Erfahrung kommt es immer mal wieder vor, dass ein Gerät sich in der Praxis nicht so gut im Setup integriert (oder mit dem Charakter des Benutzers harmoniert) - dann trenne ich mich relativ schnell wieder davon.
Was nicht passt wird passend gemacht ;-) Wenn die Möglichkeiten stimmen und auch entsprechend klingen - und damit meine ich nicht den Grundsound/Charakter - bekomme ich die Sounds auch im Mix unter. Aber da bei mir meist vieles aus einem Gerät stammt, hält sich der Aufwand bei mir meist in Grenzen :-p
Aber hier geht generell nix raus, es könnte sogar irgendwann passieren dass ich so 'ne "Gurke" nochmal in die Hand nehme um zu sehen was ich mit meinem aktuellen Kenntnisstand für Sounds aus dem Teil kitzeln kann. Aber aktuell hab' ich hier noch so ein paar interessantere Synths stehen, die meine Beachtung eher verdient hätten ;-) und durch Krankenhausaufenthalte etc. einfach zu kurz gekommen sind.

In der Preisklasse von Summmit, OB-6 oder Quantum würde ich natürlich auch eine vorherige Testmöglichkeit im Laden oder bei Bekannten vorziehen. Aber da hat wohl jeder seine eigene Schmerzgrenze.
Sounds für den Iridium zu machen, mit ausreichend Zeit um das Ding zu erforschen, stell ich mir spannend vor ;-) Bei beiden Anderen wär' das aus meiner Sicht dann doch mehr Arbeit und nicht ganz so viel Spaß ;-)

Wie gesagt: So etwas wie die kleinen PSS-Keyboards mit "Synthesizer-Funktion" in Form von Reglern würde ich mir als Einsteiger für einen 4OP-Chip wünschen. Die Parameter können dann gerne sinnvoll ausgewählte Makros sein (für dich wäre das natürlich Pillepalle, das ist mir klar ;-) )

Die Chance, dass der Reface DX hier mal wieder Einzug hält, ist auf jeden Fall größer als 60% - wobei der Controller dazu schon eine nette Erweiterung wäre.
Je nachdem wie das Wetter wird, stehen die Chancen dieses Jahr recht gut dass ich mich mit dem Reface DX in den Garten setze ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:

Scenturio

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Das hier dürfte aber auch schon recht gut zum Thread und ins Forum passen
Die Sounds im ersten Video sind nice, aber ich kann nicht immer zwischen D50-Klang und den benutzten Effekten differenzieren.

Die Beispiele im zweiten Video finde ich aber richtig klasse - gerade weil man die Originaltitel teilweise sehr gut kennt, kann man Ähnlichkeit aber auch Unterschiede beim D50-Nachbau gut erkennen.
Der D50 ist schon eine sehr mächtige Kiste; wenn die Bedienung nicht (auf den ersten Blick und für Anfänger) nicht so unintuitiv wäre, wären die Presets sicher nicht so exzessiv eingesetzt worden ...

(dabei nutze ich wie gesagt auch die Presets bzw. fertige Sounds von Drittlieferanten ganz gerne mal, aber bei der Engine hätte ich schon Lust, öfter selbst dran zu schrauben - wenn nur das Interface zugänglicher wäre)

wenn alles aus einem Gerät stammt kommen die Sounds fast schon automatisch gut miteinander klar
Bei den Presets dürfte das auch von der Qualität der Zusammenstellung abhängen - bei eigenen Patches hätte ich jetzt vermutet, dass gerade bei einem Gerät die Gefahr besteht, zu ähnliche Frequenzbereiche abzudecken.

Allerdings hat die Praxis mir auch gezeigt, dass man mit einer multitimbralen Maschine auch ohne EQing usw. nette Arrangements machen kann - aber die Kontraste bleiben schon irgendwie etwas beschränkt.

Aber hier geht generell nix raus, es könnte sogar irgendwann passieren dass ich so 'ne "Gurke" nochmal in die Hand nehme um zu sehen was ich mit meinem aktuellen Kenntnisstand für Sounds aus dem Teil kitzeln kann.
Wenn ich das Geld (und den Platz) hätte, meine Sammlung stetig zu vergrößern, würde ich das auch so halten. :cool: In der Praxis muss ich aber schon auswählen - mein Sammler- und Entdeckertrieb ist jedenfalls zu stark, um lange bei einem unveränderlichen Setup zu bleiben ... :wegrenn:

Die "Gurke" wird dann halt bei Bedarf wirderbeschafft (wenn der Markt es hergibt). Geräte, die ich für den Preis eher nicht (in gutem Zustand) wiederbekomme, haben aber einen festen Dauerplatz (das gilt z.B. für D50, DW8000 und CZ-1)

Sounds für den Iridium zu machen, mit ausreichend Zeit um das Ding zu erforschen, stell ich mir spannend vor ;-) Bei beiden Anderen wär' das aus meiner Sicht dann doch mehr Arbeit und nicht ganz so viel Spaß
Kann ich mir vorstellen - mich würde beim Iridium vermutlich die Komplexität und die für eine richtige Einarbeitung nötige Zeit erst mal abschrecken. ;-)
Beim OB-6 stimme ich zu - den kauft man wegen dem Grundsound und weniger wegen der Flexibilität (ich warte da lieber auf den UB-XA, der dürfte zumindest entsprechend preiswert sein ...). Der Summit ist für mich allerdings so ziemlich die ideale Maschine: Jede Menge Knöpfe, Analoge Filter, Wavetables und umfangreiche Modulationsmöglichkeiten. Da habe ich auch nicht den Anspruch, alle Klangwelten aus einer Maschine holen zu müssen.

Je nachdem wie das Wetter wird, stehen die Chancen dieses Jahr recht gut dass ich mich mit dem Reface DX in den Garten setze
👍 Die Teile haben ja sogar einen Lautsprecher - und die Tastatur ist für eine Mini gar nicht übel.

Ich habe mir aus einem ähnlichen Grund den Reface CS bestellt - der ist zwar sehr simpel aufgebaut, aber durch die Oszillatortypen verspreche ich mir durchaus ein wenig Abwechslung (wenn nicht, wird er vielleicht wieder gegen den DX eingetauscht).
 

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Die Sounds im ersten Video sind nice, aber ich kann nicht immer zwischen D50-Klang und den benutzten Effekten differenzieren.
Sind im ersten Video wohl alles onboard FX des D50, seinen Aussagen nach zu schließen ist er ein Soundbastler nach meinen Geschmack ;-) Speziell was seine Meinung über die mitgelieferten Presets des Synths betrifft :floet:

**UPDATE: **ATTENTION** BreadAndButter Sounds has an online editor and librarian for the D-50 and.... IT's AWESOME. Even better than the one I used to make these sounds. All you need to do is go to Roland and download the D-05 driver, install it, hook up a USB MIDI cable, go to www.breadandbuttersounds.com using Chrome or Opera and holy shit; you are able to control EVERY parameter from the editor in the browser!!! Go there. Praise them. Had to be done... couldn't stand having this sonic wonder be represented by the plethora of mostly atrocious demos on YouTube. So... here's an hour of cosmic euphoria from the stellar D-50. To be ABSOLUTELY CLEAR - this is ONE patch at a time. NO OVERDUBS/MULTI-TRACKS WHATSOEVER. This is all from the STOCK PCM ROM. I did not "burn" a special ROM or whatever, nor am I aware that's a possibility - if it is, I'd sure like to know about it!!! This is the potential lurking within the D50. The factory presets and "signature" sounds that shame the real truth of the D50 are completely repulsive in my opinion.... seriously, fuck Fantasia.... and Native Dance?!?!? Yikes. 99.9999% of the transient waves in the D50's ROM are absolutely useless, and not one is used in my patches. The otherworldly sound of the D50 come from the aspects I have never been able to come remotely close in replicating; they are 1) the manner in which the pitch envelopes warp and sonically tear the PCM waves.... the artifacts and Nyquist frequencies that appear like audio phantasms from a terrifying heaven. 2) The experimental synthesis concept that wouldn't appear again for years after the D-50, and it revolutionized everything to this day - the first time Virtual Analog was implemented in a poly synth. The D-50 generates square and saw waves. These get combined, layered, etc. with the PCM waves in the partials of the patch. Thats's it... just 2 waveforms compose the oscillator section of the VA part. And very primitively. But the metaphysical witchcraft of the D50's "pulse width modulation" is magic; I don't mean that allegorically - I'm convinced there's like eye-of-newt or some shit in this thing. 3) The filters... come on... alien technology for sure. Nothing is as weird and awesome as those. I personally feel that there is NOTHING about the D-50 that sounds remotely "analog." And that's another excellent attribute of it, because it sounds all its own and still is huge, spacious and completely warm. The distortion in the signal path is the perfect level of saturation. Things just blend and smear absolutely right. 4)The EFFECTS. Not at all because they sound anywhere near what they claim to be, or are excellent in accuracy, because they are not. It's because they are essentially spatial, wave and frequency modifiers that wouldn't be seen in synth context until many years down the road as "imaging, spatial exciters, air, metalizer, etc." The reverbs are not typical of what you would expect from something called 'reverb.' They are the space in which dark matter lays.... so get a Roland Boutique D-50 the minute that are available, and Roland - you can forward royalties to my PayPal account. Thanks.
...aber im 2ten Video wurde wohl ein Valhalla Vintage Verb Plugin genutzt.

Die "Gurke" wird dann halt bei Bedarf wirderbeschafft (wenn der Markt es hergibt). Geräte, die ich für den Preis eher nicht (in gutem Zustand) wiederbekomme, haben aber einen festen Dauerplatz (das gilt z.B. für D50, DW8000 und CZ-1)
Die Klangerzeuger die mir (aktuell) wichtig sind hab' ich doppelt ;-) - auch wegen der Multitimbralität, obwohl ich wahrscheinlich auch komplett mit Software Musik machen könnte, sobald ich mich wieder in 'ne DAW eingearbeitet hab' 😐


Ich habe mir aus einem ähnlichen Grund den Reface CS bestellt - der ist zwar sehr simpel aufgebaut, aber durch die Oszillatortypen verspreche ich mir durchaus ein wenig Abwechslung (wenn nicht, wird er vielleicht wieder gegen den DX eingetauscht).
Per App müsste man die Sounds sogar laden/speicher können, der CS hat ja keine eigenen Speicherplätze (Siehe Videos). Diese Oszillatormodell Sache gibts ja bei div. Synths, unter anderem auch beim microKorg (einer meiner Gurken) und dem Nord Lead A1. Man hat nur so lange das Gefühl dass alles da ist, bis man Funktionen kombinieren will (oder für 'nen Sound kombinieren müsste), die sich nicht zusammen nutzen lassen. Von daher eher nicht so meins...


How To Use Soundmondo With Reface


Yamaha Reface CS Synthesizer Demo by Sweetwater
 
Ich brauch mal eure Hilfe bei der Programmierung des Patches.
Wie kann man es erreichen, dass eingehende Noten um 2 oder 3 Oktaven nach oben verschoben werden? Ich kann zwar unter Tone/Detune 2 Oktaven nach oben gehen, aber dann hat die Tastenbelegung des Patches nicht mehr hin und es kommt zu Sprüngen, wenn man durch die Klaviatur geht. Maximal kann um eine Oktave (Wert=12) nach oben verschoben werden, ohne die Keybelegung zu ändern.

Hintergrund: Wenn ich etwas mit dem Masterkeyboard live einspielen möchte, soll zu dem tiefen Ton des Flächenpatches (XV) ein hoher Klang des D-50 erklingen und nicht die in der gleichen Oktave. Mich interessieren also nur die obersten beiden Oktaven des Patches. Es geht um das Standard-Patch 'Synthetic-Electric' auf Bank2/8

Oder geht das besser über das Masterkeyboard umzusetzen? -> A-500Pro. Vielleicht mit unterschiedlichen Kanälen bei Dual-Belegung? Im JV-90 hab ich übrigens die Einstellung der Umkehrung der Tonhöhenanstiege über die Klaviatur. So könnte man invertiert spielen. Beim D-50 hab ich eine solche Invert-Funktion (Pitch-Key-Follow) nicht gefunden.


PS: Heute beim SimCity 2000 spielen war wieder der 'Soundtrack' zu hören ;-) Mit dem neuesten Patch ist auch wieder Spielspass unter Win10 möglich.
 

Scenturio

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ich würde das auch wohl eher über Midi machen: DAW oder über die Layer/Split-Funktion beim Masterkeyboard (habe das PCR-800, aber beim A-500 Pro müsste man die Oktave der Parts auch getrennt einstellen können.
Was am D50 direkt geht, kann ich leider ad hoc nicht sagen; dafür müsste ich am Gerät selbst nachsehen. Direkt ist mir da keine Keyboard-Transpost-Funktion bekannt (Transpose ist ja etwas anderes als Detune).
 

Summa

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Ich kann zwar unter Tone/Detune 2 Oktaven nach oben gehen, aber dann hat die Tastenbelegung des Patches nicht mehr hin und es kommt zu Sprüngen
Das ist bei alten digital Synths nicht ungewöhnlich, probiers mal in den Partial Parametern WG-Pitch - zumindest nennt sich der Parameter im V-Synth XT so, musst du dann natürlich für alle Partiale (und unter Umständen auch den Filterparamter, bei Keyfollow) entsprechend einstellen.
 
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Scenturio

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Sind im ersten Video wohl alles onboard FX des D50, seinen Aussagen nach zu schließen ist er ein Soundbastler nach meinen Geschmack ;-)
Nicht schlecht. ;-) Ist halt vieles sehr flächig, und es fällt mir da nicht so leicht, die einzelnen Sounds auseinanderzuhalten (es sei denn, es wäre wirklich nur ein Patch zur Zeit zu hören, dann wäre das wirklich ziemlich großes Kino ^^).

...aber im 2ten Video wurde wohl ein Valhalla Vintage Verb Plugin genutzt.
Hier gibt halt der Wiedererkennungseffekt den Ausschlag.
Ist natürlich auch eine Frage der jeweiligen Präferenzen: Mein Fokus bei der Klangästhetik liegt zu einem nicht unerheblichen Teil auf "analogen", gut spielbaren Vintagesounds. Daher hat mich das zweite Video spontan mehr angesprochen.

Die Klangerzeuger die mir (aktuell) wichtig sind hab' ich doppelt ;-) - auch wegen der Multitimbralität, [..]
Ohne DAW ist das natürlich nicht so einfach (wenn ich einige Geräte noch doppelt haben wollte, müsste ich noch einen Extrakeller bauen ...).

[..] obwohl ich wahrscheinlich auch komplett mit Software Musik machen könnte, sobald ich mich wieder in 'ne DAW eingearbeitet hab' 😐
Eine DAW ist für mich noch kein Grund, ausschließlich mit Software Musik zu machen. Die DAW ist für mich immer noch "nur" eine Kombination aus Midi-Sequencer, Mehrspurrecorder (mit dem Extra, dass sich Regions einfach duplizieren, verschieben usw. lassen) und FX-Rack.
Die Klangerzeuger mag ich lieber physisch, gerne analog und mit zugänglicher Haptik. (Auch wenn ich früher gerne mal mit Rebirth 338 rumgespielt habe).

Das ist aber zum Teil auch ein Luxus, den ich mir aus Passion leiste: Hätte ich Ende der 90er die Möglichkeit gehabt, gut klingende Softsynths für erschwingliches Geld in der DAW einzusetzen, wäre ich vermutlich sehr froh gewesen. Damals gab es zuerst halt nur Cubase auf dem Atari ST und vielleicht einen 4-Spur Kasettenrecorder. Später dann Emagic Logic (mit einer Hardware, die zwischen 8 und 10 Audiospuren geschafft hat - aber mit Echtzeit-Softsynths war da noch nicht viel).
Da jetzt aber vieles, von dem ich "damals" nur geträumt habe, finanziell erreichbar ist (vom D50, K2000, ... bis zu kostengünstigen Analogen von Behringer), gönne ich mir gerne diesen Luxus.
(Mit IT-Job ist man zudem immer froh, in der Freizeit nicht alles am Rechner machen zu müssen - Sequencerkram mit der DAW finde ich da gerade noch erträglich; da überwiegen die Vorteile die Nachteile für mich).

Per App müsste man die Sounds sogar laden/speicher können, der CS hat ja keine eigenen Speicherplätze (Siehe Videos).
Cool 👍 Soundmondo kannte ich noch gar nicht.
.. aber einen richtig grafischen Editor für den Reface DX hat die Seite/App nicht, oder? (konnte jedenfalls auf die Schnelle nichts ergooglen)

Man hat nur so lange das Gefühl dass alles da ist, bis man Funktionen kombinieren will (oder für 'nen Sound kombinieren müsste), die sich nicht zusammen nutzen lassen. Von daher eher nicht so meins...
Klar. Mich "stört" ja schon, dass ich z.B. beim Summit nicht jeden Oszillator als FM-Quelle für den Filter einsetzen kann, sondern an das gebunden ist, was der Hersteller vorgesehen hat. ;-)

So etwas wie den Reface CS würde ich auch nicht als einzige Maschine (bzw. als einzigen subtraktiven (V)A) einsetzen - als kleine Ergänzung, für schnelle Skizzen oder auf der Gartenliege finde ich ihn aber gar nicht schlecht. .. Oder auch als Einstieg für jemand, der zum ersten Mal in subtraktive Synthese mit Hardware reinschnuppern möchte.
 

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Nicht schlecht. ;-) Ist halt vieles sehr flächig, und es fällt mir da nicht so leicht, die einzelnen Sounds auseinanderzuhalten (es sei denn, es wäre wirklich nur ein Patch zur Zeit zu hören, dann wäre das wirklich ziemlich großes Kino ^^).
Zumindest behauptet er das in der Beschreibung dazu ;-)

Cool 👍 Soundmondo kannte ich noch gar nicht.
.. aber einen richtig grafischen Editor für den Reface DX hat die Seite/App nicht, oder? (konnte jedenfalls auf die Schnelle nichts ergooglen)
Ich hab' bisher nur den CTRLR-Editor probiert, Soundmondo selbst noch nicht ausgetestet, obwohl das mit dem Chrome Browser funktioniert, hab' halt eher wenig Interesse an Fremdsounds.

Hier gibt halt der Wiedererkennungseffekt den Ausschlag.
Ist natürlich auch eine Frage der jeweiligen Präferenzen: Mein Fokus bei der Klangästhetik liegt zu einem nicht unerheblichen Teil auf "analogen", gut spielbaren Vintagesounds. Daher hat mich das zweite Video spontan mehr angesprochen.
Dafür machst du selbst aber Sounds (was den D10 Sounds Thread betrifft) die ich eher im Chipsounds Bereich einordnen würde. Beim Sounddesign versuche ich 'nen möglichst weiten Bereich abzudecken, möglichst alles bei dem ich das Gefühl hab' dass es gerade aktuell oder beliebt ist. So lange ich selbst nicht die dazu passende Musik machen muss ;-)
Ansonsten - für meine eigene Sachen - bin ich eher auf der Suche nach "neuen" Sounds, z.B. welche die sich ähnlich flexibel wie reale Instrumente steuern und verbiegen lassen. Überraschung und Gänsehaut statt Wiedererkennung ;-)

Klar. Mich "stört" ja schon, dass ich z.B. beim Summit nicht jeden Oszillator als FM-Quelle für den Filter einsetzen kann, sondern an das gebunden ist, was der Hersteller vorgesehen hat. ;-)
Der kann FilterFM? Lass mich raten, es ist der selbe Oszillator der auch für Oszillator FM der Modulator ist ;-)

So etwas wie den Reface CS würde ich auch nicht als einzige Maschine (bzw. als einzigen subtraktiven (V)A) einsetzen - als kleine Ergänzung, für schnelle Skizzen oder auf der Gartenliege finde ich ihn aber gar nicht schlecht. ..
Kann ich mir gut vorstellen, nur eben nicht für mich ;-)
 
Im zweiten Video gefallen mir das Patch ab 14:35, 27:50 und 59:08 sehr gut.
Vor allem die reduzierten feinen Orgel oder Piano-Klänge des D-50 gefallen mir bisher am besten. Diese so richtig künstlich elektrisch klingen zu lassen ist glaube ich eine der Charakteristika des D-50.
 
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Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Welches Video meinst du?

Hier noch zwei Videos ;-)

ROLAND D-05 ULTIMATE PATCHES | VOLUMES 1-4 (2019)



Roland D-50 / 32 Original Retro Synth Patches for Synth-pop/Synthwave/Italo Disco
 

Scenturio

O̡̯̮̘̗̻͟͡i̸̼̘͞ṟ́͢u̻̯̤͘t͉̪̦͇̹̥n̛͚̯̯͙ͅͅe̛̟̠̞c҉҉̤͕̹̩
Dafür machst du selbst aber Sounds (was den D10 Sounds Thread betrifft) die ich eher im Chipsounds Bereich einordnen würde.
Naja - das sind zwei Sounds, die ich Anfang/Mitte der 90er EDIT: Ende der 80er auf meinem damals ersten Synth (wenn man den HT3000 nicht mitzählt) gemacht habe.
Das ergibt keinen repräsentativen Querschnitt der Patches, die ich jetzt bzw. generell mache. ;-)

Beim Sounddesign versuche ich 'nen möglichst weiten Bereich abzudecken, möglichst alles bei dem ich das Gefühl hab' dass es gerade aktuell oder beliebt ist. So lange ich selbst nicht die dazu passende Musik machen muss
Da ich das nicht beruflich mache, muss ich natürlich nicht nach Aktualität oder Massengeschmack gehen, aber prinzipiell decke ich soundmäßig auch ein ziemlich breites Spektrum ab, würde ich sagen.
Da ist dann "natürlich" auch vieles dabei, dass es in den 70ern/80ern in der elektronischen Musik gab - allerdings baue ich keine Sounds absichtlich nach.

Ansonsten - für meine eigene Sachen - bin ich eher auf der Suche nach "neuen" Sounds, z.B. welche die sich ähnlich flexibel wie reale Instrumente steuern und verbiegen lassen.
auf die Expressitivät lege ich auch viel Wert - aber nicht jeder Sound braucht gleich viele Eingriffsmöglichkeiten. Wenn ich zu einem ausdruckstarken Lead oder Pad einfach einen Oktavbass brauche, dann ist der halt (bis auf die Osc-Drift) statisch, und das genügt. ;-)

Ich gebe aber zu, dass die Ansprüche an eine Produktion andere sind als an ein (kommerzielles) Soundset: Bei letzterem will man ja möglichst viel von den Möglichkeiten des Synths zeigen, und sich vom Einheitsbrei abheben. Kaum jemand wird einfach die ersten 20 Presets eines Synths für einen Track kombinieren. ^^

Der kann FilterFM? Lass mich raten, es ist der selbe Oszillator der auch für Oszillator FM der Modulator ist
Nö, für Filtermod ist Osc3 zuständig.
FM untereinander geht jeweils regelbar für Osc1->Osc2, Osc2->Osc3 und Osc3->Osc1.

(persönlich hätte ich die Oscs natürlich auch gerne als einzelne Quellen in der Modmatrix gehabt - das fand ich schon beim Rev2 schade, dass man dort nur den kompletten Audio-Out als Quelle auswählen kann.)
 
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