Wann wird die alte Kiste langweilig?

Dieses Thema im Forum "Digital" wurde erstellt von Cyborg, 12. Mai 2012.

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Wieviel % der Möglichkeiten eines digitalen Synthesizers werden genutzt?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 22. Mai 2012
  1. 5%

    6 Stimme(n)
    25,0%
  2. 20%

    10 Stimme(n)
    41,7%
  3. 50%

    9 Stimme(n)
    37,5%
  4. 90%

    8 Stimme(n)
    33,3%
  5. 100%

    4 Stimme(n)
    16,7%
  6. weniger als 1%

    7 Stimme(n)
    29,2%
Eine Auswahl mehrerer Antworten ist erlaubt.
  1. Cyborg

    Cyborg bin angekommen

    Wie lange dauert es wohl bis der "alte" Synthesizer langweilig geworden ist und etwas Neues angestrebt wird.
    Wie gut wurde die "alte Kiste" entdeckt und wirklich auch genutzt? Wurde sie klanglich langweilig oder hat man sich nur satt gesehen?
    Fragen über Fragen. Ich versuche mal eine Umfrage zu starten
     
  2. ppg360

    ppg360 fummdich-fummdich-ratata

    Langweilig wird sie für mich dann, wenn ich trotz intensiven Bemühens bei der Programmierung keine Klangfarben mehr entwickeln kann, die sich deutlich von denen unterscheiden, die ich zuvor mit diesem Gerät erschaffen habe. Das ist dann für mich meist der Zeitpunkt, an dem ich mich frage, ob sich das Behalten noch lohnt.

    Ich finde es nicht wirklich spannend, wenn eine neue Produktion genauso klingt wie die vorhergehende(n) und man zu dem Schluß kommen muß, mir fiele nichts mehr ein.

    Stephen
     
  3. Moogulator

    Moogulator Admin

    Ist das die Schuld des Synthesizers? Also hier nutzen viele Minimoogs, sh101, obwohl deren Klangreichweite sicher begrenzt ist, manche spielen ein Leben lang Klavier und as ist nur ein Sound, fest eingebaut, wieso werfen die das nicht weg? Könnte bei digital auch sein? Und da geht idr ja schon mehr mit dem Klang. Dieser Ausreizfaktor könnte also eine Größe sein, die aus der Formel langeweile = x rausgenommen werden kann, sowas kommt von innen.

    Die Frage ist so zu verstehen, ob andere oder Die Gesamtheit der Menschen ("man") alle Winkel schon gesehen haben? Keine Ahnung. Hab mak alles angekreuzt. War Mehrfachwahl möglich.

    Langweilig ist identisch mit kenn ichschon oder mit keine Ahnung, wie das in mein Stück passt?
     
  4. psicolor

    psicolor Busfahrer und Bademeister

    Höchstens so lange bis man das Alte verstanden hat.

    Die Gedanken sind frei und es ist offensichtlich, dass jemand, der einmal ein Poti gedreht und Blut geleckt hat, sehr schnell klangliche Ideen entwickelt, zu deren Umsetzung er mangels Equimpent nicht in der Lage ist.
     
  5. Ermac

    Ermac Tach

    Ich sehe den Synthesizer als Werkzeug. Ich behalte ihn dann, wenn ich weiß, dass ich meine Ideen damit umsetzen kann. So lange ich das Gefühl habe, dass ich das mit diesem Synthesizer kann, behalte ich ihn. In der Praxis bedeutet das, dass ich hier mit drei Geräten intensiv arbeite, die alle meine klanglichen Vorstellungen umsetzen können. Der Workflow ist so, dass ich schnell von meiner Vorstellung im Kopf zum fertigen Klang komme. Wichtiger als der oberfette mega-sound ist mir, dass mir das Gerät nicht bei der Programmierung meiner Ideen im Weg steht. Aus diesem Grund liebe ich den Virus TI, den Moog, die Clavia Geräte. Ich glaube, dass ich meine Synths zu 100% ausnutze. Daraus folgt aber eben nicht, dass ich was Neues brauche, sondern dass ich weiter auf dieses Pferd setze! Warum soll ich mit einem neuen Teil wieder bei 0% anfangen? In Sachen Neuanschaffungen habe ich mich ziemlich zurückgehalten in den letzten Jahren und es nicht bereut. Ich kenne meine Tools und brauche Erstmalnix.
     
  6. Bernie

    Bernie Anfänger

    Ein oller Nordlead oder Virus wird mir nie langweilig werden.
     
  7. darsho

    darsho verkanntes Genie

    Gear wird nur langweilig wenn man zuwenig davon hat :)
    Je mehr man hat desto öfter kann man bei der nutzung variieren .g.
     
  8. Anonymous

    Anonymous Guest

    also jetzt abgesehen vom threadpoll, der fast noch ein anderes thema sein könnte....

    wann wird eine kiste langweilig? hmmm, wenn man immer nur diese benützt , sie nicht sehr viele möglichkeiten bietet und man sich auch nicht damit beschäftigt was noch alles dahinter kommen könnte.
    vielen leute wird auch eine 303 nicht langweilig.

    bei der einen oder anderen kiste wurde mir auch schon langweilig, im nachhinein, wenn ich gehört habe was andere damit angestellt haben, musste ich festellen unwissen meinerseits. aber man lernt das da noch viel viel mehr geht, als es auf den ersten blick den anschein hat. und vieles passiert nicht im synth, sondern schon vorher (noten) oder erst nachher. für synthnerds nicht immer ganz einfach zu verstehen...
     
  9. Moogulator

    Moogulator Admin

    Ja, genau so meinte ich das.
    Verstehen tu ich es aber nicht, weshalb die deutlich größeren Möglichkeiten Grund für einen Verkauf sein müssen, wenn man sie überhaupt beherrscht? Man kann doch gerade dann schnell und gezielt beginnen damit gezielt zu arbeiten. Oder bin ich da falsch?

    Synthesizer werden deutlich mehr verkauft und gekauft - mehr ausgetauscht als Klaviere oder Trompeten. Und ich würde nicht mal sagen, dass die die weniger austauschen die besseren Musiker sein müssen oder besser geübt sein werden oder die Sache mit dem Ausgleich über die Rotation und den Wechsel und damit ggf mehr Innovation oder Inspiration sich zu erhoffen. Das bleibt jedem unbenommen, aber…
     
  10. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich habs mal eingerahmt um nicht den Anschein zu erwecken,ich hätte das geschrieben. Könnt euch sicher denken warum :floet:
    Sie predigten Wasser und tranken Wein
     
  11. RetroSound

    RetroSound ●--~√V√V√V~--●

    wenn ein synth einen richtig anmacht, wird er niemals langweilig!
    und ich finde das sind gerade die geräte, die nicht viel können aber extrem toll klingen. ;-)

    den nord modular z.B. fand ich trotz gigantischer möglichkeiten zum schluss extrem langweilig. die kiste hat mich klanglich einfach nicht getoucht.
     
  12. Moogulator

    Moogulator Admin

    Vielleicht will Cyborg es ja auch umgekehrt wissen - WANN hat man einen Synthesizer wirklich verstanden? Naja, ich denke an einem Tag intensiver Nutzung oder notfalls einer Woche. Danach könnte er dann "weg" oder man verfestigt es mit Sounds und findet noch Eigenheiten heraus, manche sogar über Wochen und sogar Monate. Danach aber kommt irgendwann dieses "ich kenn das Ding einfach", und jeder Pianist ist froh, diesen Punkt zu erreichen, ab jetzt kann er sich um seine Musik kümmern - Und jeder Synthnerd kann heulen, denn jetzt müsste er einen neuen kaufen, wenn das der Job war, ihn zu verstehen.

    Aber verurteilen würde ich diese Haltungen nicht, sie sind halt so und jeder wird mit dem glücklich, was er mag. Viel Spaß mit ihrem neuen Gerät (oder dem alten Klump).
     
  13. Anonymous

    Anonymous Guest

    vergleiche moogpoti problem mit katzendarm hirnforschung
    vg

     
  14. Anonymous

    Anonymous Guest

     
  15. Moogulator

    Moogulator Admin

    Das ist so lang, wenn das nicht von dir ist, mach bitte einen LInk zur Quelle dran. Wäre lieb.

    Übrigens würde ich das hier geschilderte nicht als allgemeine Haltung sehen, ist auch wichtig und auch den Ersteller dafür nicht lynchen. Vielleicht gibt es auch einfach schon zu lange Synthesizer, um da noch eine "Besonderheit" gegenüber anderen Instrumenten zu sehen, außer dass man damit mehr machen kann in Sachen Sound. Obwohl man sich da auch streiten könnte (Dynamik und so - der Grund weshalb Sampler noch nicht Akustik abgeschafft haben u.a. ).
     
  16. Physical Evidence

    Physical Evidence er leuchtet fast

    An der Flyerdiskussion möchte ich mich nicht beteiligen, zum Thema "Langeweile" folgendes:
    Man kann jetzt einen Synthesizer nicht vollständig vom Rest seiner materiellen Besitztümer abkoppeln und ihm ein eigenes Betrachtungsuniversum zuordnen.
    ...wenn ich jeden Morgen auf mein Auto zugehe, das ich mittlerweile seit 6Jahren besitze, breche ich auch nicht mehr in Begeisterungsorgien aus---obwohl ich´s am Anfang total geil fand.
    Ich fahre aber trotzdem noch damit...
     
  17. Moogulator

    Moogulator Admin

    Die OT Sache habe ich mal nach FR verschoben.

    Ansonsten: Ich habe vielleicht etwas zu schnell hier den Fokus in die Richtung Kritik geschoben, da ich einfach auf so eine Frage keine Antwort geben kann. Ich hätte es aber vielleicht vor 10 Jahren getan. Es gibt nicht wenige Bands aus einer gewissen Epoche, bei denen die Hörer und die Band offenbar schon eine gewisse Innovation damit verbinden. Heute ist das einfach nur "ein Instrument wie andere auch". Und es gibt kaum noch Sachen, die total nie gehörte Sounds bringen, wenn sie es täten würde man sagen "och, Elektronik halt". Aber meist mehr auffallend ist dann doch die Idee dahinter. Hätte ich wohl nicht so sehr und so früh betonen sollen, denke aber es hätten andere auch getan, weil die Zeit einfach vorbei ist, wo das noch so ist. Deshalb fällt mir es zumindest schwer, diese Frage SO zu beantworten, aber gemeint ist sicher sowas wie Innovationsfaktor und ggf. auch Inspirationsfaktor. Hier gab es schon einige Threads dazu, wie Instrumente ansich inspirieren und das man diese mit diesem oder jenem Synth anders oder gar nicht machen würde, hingegen andere sehr förderlich seien.

    Das könnte vielleicht hier mitschwingen?
     
  18. micromoog

    micromoog bin angekommen

    Da bin ich aber mit einigen Passagen nicht einversatnden

     
  19. micromoog

    micromoog bin angekommen

    Ebenso hier nicht!

     
  20. ppg360

    ppg360 fummdich-fummdich-ratata

    Mini Moog und CS80.

    Im digitalen Sektor wird die Luft da schon dünner... PPG Wave? Prophet VS?

    Stephen
     
  21. Feldrauschen

    Feldrauschen bin angekommen

    für mich ist es weniger der synth an sich als eher das interface diesen zu bedienen,. wenn das gut ist plus schöner sound, wird das instrument nicht wirklich langweilig. so zb ms serie. korg ms10 so simpel aber ultra kombinierbar und schöner grundsound. dageht einiges.
    langweilig finde ich drucktastersynths aus den 90igern, mit digi rastersprüngen in den parametern..kein direkter zugriff, schrecklich, ab in die tonne.
     
  22. bloop

    bloop Tach

    Ich spiele in einer Band (Gtr, Bass, Drums, Keys) und bemühe mich mit meinen ca. 20 Tasteninstrumenten die so rumstehen eigentlich immer um viel Abwechslung und wiederhole mich soundmäßig nur sehr ungerne.
    Aber immer wieder kommt (ausgerechnet) vom Schlagzeuger, dann so Aussagen wie: "den Sound hast du doch schon bei Stück X benutzt", "Das Rhodes hattest du doch schon auf der vorletzten Platte", "schon wieder ein Chorsound" oder "Warum benutzt du deine Zwitscherkiste (er meint das Modularsystem) nicht live?".
    Dabei spielt doch gerade er das Instrument, das klanglich am wenigstens abwechslungsreich ist. Ich kontere dann mit Sätzen wie "Deine dumme Snare kling immer gleich", "Schon wieder deine kaputten Becken" und "Hast du keine andere Bassdrum?".

    Irgendwie wird vom Keyboarder immer erwartet, daß er sich und seine Sounds täglich neu erfindet und Drummer, Gitarristen und Bassisten tönen seit Anbeginn der Zeit ständig gleich. Auch investiert von denen keiner soviel Zeit und Geld in neues Equipment und neue Sounds ("Kauf dir wenigstens mal neue Felle"). Hauptsache ist bei der Probe/Aufnahme Bier zu trinken. :roll:

    Mir wird ein Gerät meist recht schnell langweilig, weil ich vor allem in der ersten Zeit nach Anschaffung dann ständig damit rumspiele. Dann ruht das Ding erstmal, wird dann aber immer wieder mal bei der Soundsuche für neue Stücke angeworfen und dann kann es auch noch nach Jahren trotzdem immer wieder überraschen. Selbst irgendeine Stringkiste oder Orgel, die nur 3 Sounds hat, wird dann in einem neuen Kontext plötzlich wieder interessant.
     
  23. Ludwig van Wirsch

    Ludwig van Wirsch bin angekommen

    Wann wird die alte Kiste langweilig?

    Wenn man anfängt zuviel zu denken. :opa:

    Mir ist aufgefallen - wenn ich mal einen Mittag nüchtern bin -
    macht mir das musizieren am Abend wieder Spaß.
     
  24. darsho

    darsho verkanntes Genie

    Gitarre macht Spaß. Ich übe derzeit fast jeden Tag. Hab endlich nen Wohnzimmer-Amp.
    Die Gitarre klingt zwar immer ähnlich, aber durch neue Spieltechniken kann man immer wieder was anderes damit machen. Langweilig wird das nie, ich hör immer erst auf, wenn die Finger zu sehr weh tun.
    Man kann eine Seite auf sehr viele Arten zum klingen bringen und anschlagen. Da gibt's echt ne Menge Spieltechniken.

    Das geht imo am Keyboard nicht ganz so gut. Man drückt halt ne Taste runter.
    Ich merk in letzter Zeit, dass ich meistens die immergleichen 3-Finger Akkorde, Arpeggios und Solos usw. spiele und ändere stattdessen die Klangfarben des Synthies, um Variationen zu erhalten.
    Keyboard ist zwar anfangs im Vergleich zur Gitarre popelig einfach (jeder Depp kann Keyboard spielen), aber vielleicht muss ich es mal nachträglich richtig von der Pike auf erlernen.
    Wär mal nen Projekt.
    Gerade weil ich es als Gitarrist damals so lächerlich einfach fand, Keyboard zu spielen, hab ich mir dann nie Mühe gegeben, es richtig zu lernen. Wär mal an der Zeit.
     
  25. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich besitze einen Hammer und eine Zange. Gestern habe ich einen Nagel in die Wand gehauen und ihn dann mit der Zange wieder rausgezogen. Hammer und Zange sind jetzt langweilig.
     
  26. Zotterl

    Zotterl Guest

    Farbige Nägel bringen Abwechslung...aber Achtung: nicht auf die Finger kloppen!
    [​IMG]
     
  27. serge

    serge ||

    Mit dieser Suche nach dem immer neuen Klang und dem Anschleppen von mehr Instrumenten befeuerst Du letztlich die Erwartungshaltung bei Deinen Bandkollegen, von der Du genervt zu sein scheinst.

    Kann natürlich sein, dass Dein Schlagzeuger ein ausgebuffter Komiker ist, der sich nur über Dich und Deine Keyboardburg lustig machen möchte.

    Wenn wir aber einmal annehmen, dass er es ernst meint, kann dies mindestens zwei Ursachen haben:
    (1) Deine Klänge wiederholen sich tatsächlich.
    (2) Deine Kollegen können nur eine begrenzte Anzahl Klänge unterscheiden.

    Zu (1):
    Wenn Deine Kollegen trotz zwanzig (hinter die Zahl möchte man ein Ausrufezeichen setzen) Keyboards klangliche Langeweile wittern, wird das Heil nur schwerlich in der Anschaffung der einundzwanzigsten Kiste liegen. Alternativ könntest Du Dich auf ein, zwei Instrumente konzentrieren und deren Klangstruktur so gut beherrschen lernen, dass Du bei einem erneuten Anwurf der Art "hatten wir schon mal" den Klang nach dem Wunsch Deiner Kollegen rasch im Proberaum veränderst. Auch könnte ein Verlagerung des Fokus von Instrumenten auf Effekte für klangliche Abwechselung sorgen, gleiches gilt für das Ausprobieren anderer Voicings und Spielweisen.

    Zu (2):
    Wenn Deine Kollegen einen Deiner Klänge nicht von dem anderen unterscheiden können, kann es schlicht daran liegen, dass ihr Vermögen, diese Unterschiede wahrzunehmen, nicht so gut ausgebildet ist wie bei Dir. Was Dir also als anderer Klang erscheint, klingt für Deine Kollegen (und möglicherweise auch Euer Publikum) gleich – von Dir scheinen möglicherweise "gröbere Pinselstriche" erwartet zu werden, also Dir vielleicht völlig überzeichnet & grotesk erscheinende Unterschiede bei der Klangprogrammierung.

    Wenn man sich als Keyboarder in diese Ecke drängen lässt oder darin wohlfühlt, ist das doch OK. Es spricht aber auch nichts dagegen, sich auf die Suche nach dem "eigenen Sound" zu begeben, anstatt den Klangerwartungen anderer zu folgen.

    Die Industrie hätte das aber gerne, schau Dir zum Beleg die Unzahl an Stompboxen für Gitarristen an, dazu die Zubehörindustrie, die dem effektmäßig aufgerüsteten Saitenkünstler dann wiederum Stompbox-Cases und -Befestigungslösungen anbietet, vermittels derer er seine zweistellige Anzahl an Bodentretern leichter aufbauen und transportieren kann. Und dann gibt es noch den Markt elektronischer Schlagzeuge…
     
  28. Musikalisch gesehen wird mir nie langweilig. Denn das wäre in etwa so, als ob einem Maler die Farbe langweilig werden würde. Aber eigentlich fällt ihm nichts ein.
     
  29. darsho

    darsho verkanntes Genie

    wollte nur mal sagen, dass ich sowohl den Beitrag von bloop wie auch den reply von serge hervorragend fand.

    @bloop: Frag Deinen Drummer mal nach der Schöpfungshöhe von Drumrhythmen .g.
     
  30. bloop

    bloop Tach

    OK, dazu muß du wissen, daß unser Schlagzeuger tatsächlich ein Komiker ist und einfach auch kein Ohr für andere Sounds als Drums hat.
    Diese Äußerungen kommen eigentlich auch nur auf den Proben auf, bei denen ich auschließlich 1-2 Keyboards verwende. Die "Keyboardburg" setzte ich nur bei Studioaufnahmen ein, wobei ich es krampfhaft vermeide mich klanglich zu wiederholen (was mich selber manchmal schon nervt).

    Die Erwartungshaltung meiner Kollegen ist mir eigentlich ziemlich egal und neues Zeug kaufe ich mir nur, weil ich es möchte und weil ich den neuen/anderen Klang haben will (warum auch immer, das hat unterschiedliche Gründe).

    Die Industrie verdient an meinen Mitmusikern auf jeden Fall nichts. Bei denen ist der Stand genau der wie vor 20 Jahren (wobei diverse Instrumente damals schon alt waren, was nicht negativ gemeint ist, da 70% meiner Gerätschaften auch 30-50 Jahre auf dem Buckel haben. Da verdient die Industrie auch nix mehr dran)
     

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