Was tun mit einem E-Mu Esi 32/2000/4000

M

Mitglied 11441

Guest
Moin !

Eigtl wartete ich lange auf das richtige Angebot eines E-Mu Ultras, hatte ja
mal einen e6400 Ultra mit viel Schnickschnack und kenne daher nur die
"Luxusvariante", die so oder so noch auf meiner Agenda steht oder was modernes,
mal sehen.

Nun, dachte ich mich, so schlimm kann die ESI Serie ja nicht sein, also kauft ich mir einen
ESI 4000, kein Turbo, aber mit SCSI CD Rom, und paar Sounds, Speicherupgrade bei Ebay habe ich
bereits geordert und Frage mich nun, wie man damit sampeln soll, ohne einen zuviel zu bekommen.
Ok, die Menüstruktur geht schlimmer, die ist ja recht simpel, aber dem Disply hätte man auch mehr
entlocken können, dagegen ist das EOS ja purer Luxus.

Also was mache ich mit dem Teil ? Welche Möglichkeiten habe ich ?

1) Klar, ich möchte auf die große Library zurückgreifen können. Hab ja ein paar CDs mitbekommen,
kann ich mir die irgendwie auf Platte hauen und von da aus laden ?

2) Ich hätte gerne intern eine Festplatte ( oder SCSI2SD?) und die Floppy durch einen HxC Floppy Emulator ersetzt

2.1) Oder noch besser am SCSI das CD Rom lassen und den Floppy Anschluss für Massenspeicher ?

3) Ich möchte nicht nur fertige Pakete abfeuern, sondern selbst sampeln.
Beim e6400er hatte ich mir die Samples in Cubase zurechtgeschnitten, den input des Emus auf "Arm?"
geschaltet und dann gemappt. Das war total easy und macht viel Spaß, auch das loopen und schneiden etc. Wie gehe ich da am besten am ESI ran ?

4) Hatte mich am e6400er schon interessiert. Wenn man alles von CD laden muss, ist ja klar, dass
man bei jeder Session den Sampler soweit laden muss, dass er zum jew. Titel passt.
Aber was ist wenn man mit einem festeingebauten Massenspeicher arbeitet ?
Gibt es ne Möglichkeit mit Programm Change oder noch besser nen Sysex String, den man in den Sequencer übertragen kann, dem Sampler in den jeweiligen Zustand für den jew. Track zu bringen ?

5) Wie gut dass ich morgen arbeiten muss und mir der Verkäufer das Handbuch in deutsch ausdruckte :D

Danke schonmal !
 

virtualant

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die ESI Reihe soll vom Klang sehr gut sein, ich selber habe nie einen besessen. Die ESI Reihe soll mit dem EIII, oder vielmehr dem EIIIXP verwandt sein, der EIIIXP war rein digital, aber soll auch einen tollen Klang haben. Demnach, wenn das stimmt, ist die ESI Reihe dem EIII ähnlicher als der E4 Reihe.

Ein HxC Floppy Emulator macht doch nur Sinn wenn Du wenig RAM hast, also die ganz alten Sampler die z.B. max. 2 MB RAM hatten. Dein ESI 4000 kann aber bis zu 128 MB RAM haben, was willst Du da mit nem Floppy Emulator?
 
@F-A-B: Ich hatte früher einen ESI-4000, diesen dann verkauft, vermisst und mir vor kurzem wieder einen gekauft. Da ich seitdem noch keine intensive Samplingsession gestartet habe, muss ich trotzdem aus dem Gedächtnis antworten. Nach meiner Einschätzung ist alles, was du machen willst, problemlos möglich und auch sinnvoll.

Armed Sampling geht ganz locker, Mapping auch, beim Schneiden und Loopen musst du halt nach Gehör arbeiten, da du ja kein Grafikdisplay am Gerät hast. Dennoch habe ich diese Prozesse allesamt als problemlos im Kopf.

Einen Floppyemulator finde ich zum Austausch von Samples z. B. aus deinem eigenen Vorrat im Rechner und auch als Massenspeicher völlig sinnvoll. Ich habe einen HxC-Emulator in meinen DSS-1 eingebaut und damit gute Erfahrungen gemacht. Das CD-Laufwerk bräuchtest du dann wohl auch nicht mehr, denn du könntest alles über SD-Karten importieren.

Nagle mich bitte nicht darauf fest, da ich wie gesagt aus dem Gedächtnis antworte, eh nie der große Samplingheld war und meine Expertise deshalb auf äußerst wackeligen Beinen steht, aber mir scheinen deine Pläne mit dem ESI durchaus aufzugehen. Und den Klang z. B. der Filter fand ich tatsächlich immer toll. Angenehmes Gerät!

Viel Spaß!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein HxC Floppy Emulator macht doch nur Sinn wenn Du wenig RAM hast, also die ganz alten Sampler die z.B. max. 2 MB RAM hatten. Dein ESI 4000 kann aber bis zu 128 MB RAM haben, was willst Du da mit nem Floppy Emulator?
Der Floppyemulator ersetzt oder ergänzt doch nicht den RAM-Speicher, sondern dient als Austauschmedium zum Rechner oder als Massenspeicher für die unterschiedlichen Projekte. Man will das Gerät ja auch mal ausschalten und nicht immer die ganze Samplingbiblithek im RAM haben. Oder habe ich die Frage falsch verstanden oder sonst irgendeinen Denkfehler drin?
 
P.S. Ich habe deine letzte Frage übersehen. Das was du da wünscht, geht mMn nicht. Der ESI spielt ja immer aus dem RAM, und dahin muss das Zeuch erst einmal geladen werden, egal von welchem Medium, CD, SD oder HD. Das geht wohl nicht per Fernsteuerung mit Sysex & Co. Glaube ich.

Je Länge ich darüber nachdenke, desto besser finde ich auch die HxC-Lösung. Mit SD-Karten hast du billigen und relativ zuverlässigen Massenspeicher für deine Projekte und ein Austauschmedium in einem. Will ich jetzt auch haben! ;-)
 

virtualant

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mein Gedanke ist: die Kiste hat 128 MB RAM, wenn Du das speichern willst hilft ein Floppy Emulator nicht viel. Bereits mit 5 MB Samples im RAM kannst Du die nicht speichern, evtl. auf virtuelle Floppys verteilen, aber ist doch nervig. Dateiaustausch mit Rechner ist doch das gleiche Problem, auf eine Floppy passt ja kaum was drauf.
 

virtualant

eigener Benutzertitel
funktioniert der Dateiaustausch mit dem Rechner überhaupt? Dafür müsste der ESI FAT unterstützen, so wie die E4 Ultra sampler, z.B. der E6400 Ultra mit EOS 4.7. Meines Wissens unterstützen die ESIs aber nicht FAT.
 
Ah, ja, das war mein Denkfehler. Das hatte ich schlichtweg nicht gerafft. Dein Einwand scheint mir absolut berechtigt. Ich ziehe meine Begeisterung über die HxC-Lösung zurück. ;-)
Und zu deinem FAT-Einwand fällt mir auch kein sinnvolles Gegenargument ein. Aber heißt das, dass man Sampledaten nur über CD oder meinetwegen ein ZIP-Laufwerk in den ESI bekommt? Das wäre ja blöde.
 
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Ron Dell

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Aber heißt das, dass man Sampledaten nur über CD oder meinetwegen ein ZIP-Laufwerk in den ESI bekommt? Das wäre ja blöde.
Ich habe keinen ESI, aber der ist doch abwärtskompatibel zur EIIIx-Serie. Insofern würde ich SCSI2SD installieren und dann die SD-Karten mit EMXP befüllen. Da lassen sich dann bequem alle CD's direkt auf die SD kopieren und auch andere Formate für den EIIIx konvertieren. Wenn ich mich recht erinnere geht da auch das AKAI Format. Aber so kriegt man auch die komplette EIII library und auch die Emax Library an den Start.
Wenn der ESI FAT unterstützt, würde das natürlich evtl. andere Möglichkeiten eröffnen.
 

virtualant

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nun, man kann vor allem sampeln ;-) mach ich ständig, obwohl ich E4 ultra sampler habe. Ich könnte Dateien per ZIP laufwerk tauschen, mach ich aber nur, wenn es fertige e4b Bänke sind die ich irgendwo runtergeladen habe, aber nie wenn ich einen Sound/ein Sample in den Sampler bringen will. Dann sample ich.
 

sushiluv

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nun, man kann vor allem sampeln ;-) mach ich ständig, obwohl ich E4 ultra sampler habe. Ich könnte Dateien per ZIP laufwerk tauschen, mach ich aber nur, wenn es fertige e4b Bänke sind die ich irgendwo runtergeladen habe, aber nie wenn ich einen Sound/ein Sample in den Sampler bringen will. Dann sample ich.
Warum verwendest du den ESI, wenn du noch einen E4 Ultra hast?
 

virtualant

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nee ich hab nur E4 ultra sampler, keinen ESI, und obwohl ich Dateien austauschen könnte, sample ich lieber, ganz old school per Audiokabel in die Kiste rein.
 

Ron Dell

Dir gefällt das.
Der Threadersteller möchte aber auch auf die Library zurückgreifen können.
Dass man mit einem Sampler selbst samplen kann ist ihm wahrscheinlich bekannt ;-)
 
M

Mitglied 11441

Guest
Ich hab ja zwei Möglichkeiten eine SD einzusetzen.
Im Floppyemulator HxC oder an dem einen SCSI Port per SCSI2SD.

Unterliegt die SD, trotz meinetwegen 128 GB, dennoch den Einschränkungen einer Floppy ? Zip Laufwerke haben ja auch mehr Fassungsvermögen.

Hat das Teil internnoch einen SCSC Anschluss ? Dann wäre es ja eh hinfällig mit dem HxD. Samples überttagen vom Rechner zum Esi mach ich per Audioweg, dazu sinx die SDs nicht gedacht.

Mir geht es ja nur darum genug Massenspeicher zu haben und nicht auf CD rom verzichten zu müssen.
 
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Ich habe mir einen EMU EOS5000 gekauft und diesen per SCSI2SD aufgerüstet, maximalen RAM usw. Der Datenaustausch zwischen Computer und Sampler geht damit wunderbar (man muss ein bisschen auf die Benamung der Samples achten weil der Emu keine wirklich langen Benamungen kann). Ich nutze den Emu live, weil ich mir keinen PC auf die Bühne stellen will. Dafür ist er super. Aber klar auch iM Studio ist es toll weil man weiß, welche Sounds
verfügbar sind.
 
M

Mitglied 11441

Guest
Vorteil der e4 Serie ist ja das Lesen von Fat32 ? Ab welcher Eos Version eigtl ?

Das ist mir beim ESI erstmal egal, mir gehts ja um die Sound CDs, so´n CD Rom Laufwerk ist ja auch ganz schön laut,
und später dem samplen eigener Sachen, von daher ist das übertragen erstmal nebensache.
Auch beim e6400 hatte ich diese Möglihckeit nie genutzt
 
Vergiss den Floppykram, SCSI2SD ist der geile shit.
Mit den ESIs(EIIIXP/XS) kann man so schnell samplen, mappen, loopen wie mit kaum einem anderen Sampler. Imho bist Du mit keinem schneller, es geht fast wie Stapelverarbeitung.
 

virtualant

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ich habe nie einen ESI gehabt aber die E4 sampler sind (auch) super schnell. ARM -> ab geht die Post, und dann kann man ja auswählen wie man mappen will, der Sampler nimmt dann z.B. nur die aufeinanderfolgenden weissen Tasten automatisch. Inkl. Autonormalize, Truncate, Autoloop.
 
M

Mitglied 11441

Guest
Vergiss den Floppykram, SCSI2SD ist der geile shit.
Mit den ESIs(EIIIXP/XS) kann man so schnell samplen, mappen, loopen wie mit kaum einem anderen Sampler. Imho bist Du mit keinem schneller, es geht fast wie Stapelverarbeitung.
Dann verliere ich aber den Anschluss fürs CD Rom ?

Ist es nicht egal an welchem Port die SD hängt ? Welche Einschränkungen hätte ich zu erwarten, ausser vlt dem Datendurchsatz
 
M

Mitglied 11441

Guest
Ich habe noch nicht reingeschaut.
Intern befindet sich ein weiterer SCSI Anschluss ?

Dann ist ja alles in Butter :)
 
M

Mitglied 11441

Guest
Hier gibt es zwar schon ein Thema, relativ aktuell sogar, wo scsi2sd diskutiert wird, aber ich lager hier mal mit ein.

wäre das hier die richtige platine ?

http://shop.codesrc.com/index.php?route=product/product&product_id=64

Wie läuft das dann ? Ist intern noch ein scsi Anschluss frei ? gibt ja auch modelle mit interner festplatte.

die platine unterstützt auch nur bis 32GB. ist ja nicht so viel, was dann insgesamt eher für den austausch der floppy sprechen würde. so kann ich die sd karten bei bedarf einfach wechseln und wäte flexibler .

Ist der ESI4000 in der Lage Festplatten, Floppys und SD Karten im richtigen Dateisystem zu formatieren ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann verliere ich aber den Anschluss fürs CD Rom ?

Ist es nicht egal an welchem Port die SD hängt ? Welche Einschränkungen hätte ich zu erwarten, ausser vlt dem Datendurchsatz
Ich hab mir damals(nachm Krieg) die Festplatte reingebaut obwohl das nicht vorgesehen war.
Floppy raus, Hd rein, Stromadapter ran und mit Schneid/Klemmstecker an das Scsi Kabel ran, fertig war die Laube.
 

Rupertt

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ich bin freund von externen SCSI Lösungen da ich 2 Sampler habe und so cardreader an beiden nutzen. Die Floppy lasse ich drin, fuer OS Updates und so.
32GB bei den Samplern ist ne Menge, viele koennen ja eh nur 2GB oder so Adressieren.
 
M

Mitglied 11441

Guest
Wäre auch ne Möglichkeit.

Gibt es da Kombilösungen mit CD rom, Festplatte und anschlussmöglichkeit für 2 Sampler ?

Kann ich mir da nicht einfach son externes Gehäuse zulegen und cd+hd reinkloppen und gut is ?
 


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