16.-18.3.2018 - Hollage - Nerdlich der Mitte IV: Schrauben, bis der Arzt kommt

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R-Gänzend: Den Moog Modular mit den späten VCOs kann man sehr gut mit dem Minimoog vergleichen, es sind nämlich schon weitgehend die klassischen VCOs und LPF verbaut und die lassen sich durchaus anspielen, habe das gemacht mit dem Re-Issue im SynMag - (da ist er auf dem Cover) - die Referenz war ein solches Teil - und Minimoog Original wurde ebenfalls verglichen mit dem, und ich würde sagen - die sind sich verdammt nahe - so nahe wie Kalibrierung und Drift das so erlauben - könnte man sie mindestens vergleichbar nennen, mit der Fehlerrate im Vergleich sogar identisch mit Vorbehalt.

Deshalb ist der ReIssue Minimoog schon einfach ein Minimoog, nur mit leiserem Noise und leicht weniger schnellen Hüllkurven.

Ob die Hüllkurven wirklich langsamer sind ? Kann das nicht auch an der Tastatur des neuen liegen, ich denke die alte Tastatur hatte Ihre Tücken aber die war wohl wesentlich schneller als eine Fatar sowohl mechanich als auch elektrisch.
 
nein, Tastatur ist Ansteuerung, das hat auf keinen Fall damit zu tun. Sollten wir aber eher extern besprechen. Ich habe einfach gehört, verglichen und das ist offenbar etwas, was mit alt vs neu zu tun haben muss - SÄMTLICHE Clones, Wiederauflagen haben weniger knackige Hüllkurven - egal ob MS29 Mini, Minimoog oder andere und zwar schon in einem total okayem Rahmen, aber für mich merklich weil das für MICH wichtig ist, es gibt vielerlei Musik, wo das keinerlei Rolle spielt.

Es ging mir jetzt um die objektive Art und Verlauf der Hüllkurven, sei es das Filter oder die Lautstärke - also mit der gleichen Einstellung. Freilich kann man die bei den Modular VCAs einstellen - das ist aber klar, dass man nur einstellt, wie das Vergleichsobjekt es auch anbietet.

Tastaturen haben auf diese Eigenschaft keinerlei Einfluss.
 
Hier mal ein Zwischenruf als Idee für 2019: Wie wär's mal mit "Synthesizer unpluged" !
Mehr Synthesizer als Kabel also, wenn man will.
Da dürften vielleicht auch die 0,80 x 0,80 m Standfläche ein entscheidendes Argument sein .... möglichst viele zur Darbietung zu bewegen.

Dies würde auch so ein bisschen den unausgesprochenen Drang dämpfen, eine Leistungsschau zu betreiben.
 
Ich dachte immer, das C64-Sampling-Modul, welches es für das SoundLab gab, sei von Dieter Doepfer entwickelt worden.
Das war auch so. Das ist letztlich eine Variante vom Doepfer SSS.

Wofür die Abkürzung "SSS" steht, weiß ich nicht, vielleicht "Sound Sampler System"? Hier jedenfalls – mit dessen freundlicher Genehmigung – Dieter Döpfers Antwort auf meine Frage zum Thema:

"Das DSM war nichts weiter als die Sound-Sampler-Einheit aus unserem VMS (Voice Modular System), die von Böhm an die mechanischen Vorgaben des Soundlabs angepasst wurde.

Das VMS gab es vor dem Soundlab. Ich hatte damals den Vertrieb der Curtis-ICs für Europa erhalten und gleich ein System mit den damals verfügbaren ICs entwickelt (VMS). Das Soundlab hat aber einen ganz anderen Weg verfolgt als das VMS. Das VMS war Voice-orientiert (d.h. jede Einheit mit einer Leiterplatte im damaligen "Euroformat" 160x100 mm beinhaltete eine komplette analoge oder digitale Synthesizerstimme und konnte monophon oder polyphon betrieben werden). Das Soundlab basierte zwar auf den gleichen Curtis-ICs wie unser VMS, war aber ein monophones Modulsystem in der Art des Formant.

Zu den verkauften Stückzahlen kann ich leider nichts sagen. Wenn ich mich recht erinnere, waren es beim DSM ein paar hundert (ich glaube
es waren um die 200-300, das ist aber nur geschätzt).
"
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: oli
Einen „offiziellen“ Vergleich gab es auch nicht. Ich habe kurz in Serge’s M15 reingehört und er in meins. Das Ergebnis vorweg: Wir sind wohl beide hoch zufrieden mit unserer jeweiligen Wahl.
Richtig.

Mein persönlicher Eindruck:

Das Moog System sieht durch die glänzenden Buchsen etwas edler aus. Dafür ziert die schöne Plakette den Deckel des CotK Systems.

Klanglich gab es im Charakter keine großen Unterschiede. Gefühlt würde ich dem Moog einen weicheren Charakter bescheinigen. Beeindruckt war ich von der fixed filter bank vom Moog. Der Vergleich hinkt allerdings etwas, weil ich eine fixed filter bank mit OpAmps im System habe und der Moog beherbergt halt die „mit Spulen“. (es gibt auch eine mit Spulen von CotK) Auch hier ist das wohl eine sehr subjektive Präferenz.

Ansonsten sind die CP Einheit unterschiedlich.
Das deckt sich mit meinen Eindrücken.

Drei weitere Dinge waren noch erwähnenswert:
1) Mit dem Moog Model 15 kann man klassische Hard-Sync-Sounds erzeugen, mit dem CotK Model 15 geht das nicht.
2) Die "klassischen" Fonts des Moog Model 15 gefallen mir – trotz des typographischen Durcheinanders! – besser als der einheitliche neue Font des CotK Model 15.
3) Die Frontplatten des Moog Model 15 (schwarz eloxiert, geätzte Beschriftungen) fühlt sich für mich nicht nur deutlich besser an als der Siebdruck des CotK Model 15 (ist aber nur für Maschinenstreichler bzw. Objektophile wie mich relevant), sondern ist auch deutlich unempfindlicher als der Siebdruck des CotK Model 15.

So ein „Vergleich" sagt ja auch nicht viel aus. Hier hätten wir wirklich 'mal die Koffer neben einander stellen und jedes Modul vergleichen müssen. Habe wir aber nicht gemacht, weil wir beide ja mit unseren System zufrieden sind und wohl eher aus Neugierde in das jeweilig andere reingehört haben.

Es sei übrigens erwähnt, dass sich zumindest mir gegenüber keiner der anderen Teilnehmer sonderlich für einen "shoot out" zu interessieren schien. Es kam zwar ab und an die Frage, welches denn nun besser sei, worauf ich die von "klangzaun" und mir oben festgestellten Unterschiede herunterbetete und sagte, das muss jeder selbst entscheiden, aber niemand wollte es mit eigenen Ohren hören oder gar Modul für Modul vergleichen.

Dass dieser öffentliche Shoot-Out also schlichtweg nicht wichtig war, sondern man sich einfach nur an den Instrumenten der anderen erfreut hat (z.B. der Wasp-Nachbau! geil!) und ansonsten vor allem miteinander gesprochen hat und Musik gemacht hat, das fand ich sehr angenehm, zeigt es doch, dass die Prioritäten richtig liegen.

Letztendlich bleibt es eine Frage des persönlichen Geschmacks. Argumentativ lassen sich beide System „verteidigen“. ;-)

Und jetzt Du, Serge. ;-)

Gerne: Das Moog Model 15 kostet fast dreimal soviel wie ein CotK Model 15. Ob und wie sich dieser Aufpreis rechtfertigen lässt, darüber kann man endlos streiten. Für mich hat sich dies Fragen jedoch nie gestellt: Ich habe geraume Zeit mit dem CotK Model 15 geliebäugelt, aber das hörte schlichtweg in dem Moment auf, als ich das erste Mal auf einer Messe an dem Moog Model 15 stand. Es macht mich aus ganz offenbar nicht weiter objektivierbaren Gründen einfach ungleich mehr an, und ob das nun von irgendjemand anderem nachvollziehbar ist, oder ob ich damit einfältig in irgendwelche Marketing-Fallen getappt bin, ist mir ehrlich gesagt schlichtweg schnuppe.

Letztlich sind beide Systeme überteuerte Spielzeuge für Nerds, wenn man sie mit dem Model 15 iPad-App vergleicht.
Ist das nicht herrlich verrückt?
 
Letztlich sind beide Systeme überteuerte Spielzeuge für Nerds, wenn man sie mit dem Model 15 iPad-App vergleicht.
Ist das nicht herrlich verrückt?
Dem muss ich energischst widersprechen, und zwar angesichts der beeindruckenden und völlig unterschiedlichen Performances, die Klangzaun und du auf ihren Fuffzehnern hingelegt haben.
Na klar hättet ihr auch jeweils eine Model-15-App hernehmen können und damit viel Geld und Schlepperei sparen können - aber hätte euch die App auch zu dieser Musik inspiriert? Hättet ihr dasselbe Stück auch mit der App gemacht?
Das sind Musikinstrumente für Leute, die es ernst meinen mit ihrer Musik (und der Umkehrschluss wäre unfair und falsch).
Und auch die App würde ich nie als Spielzeug bezeichnen, weil sie mit Sicherheit auch in der Lage ist, Musiker zu inspirieren - aber eben nicht euch.
Aber auch das ist bloß meine persönliche Sicht der Dinge und für andere vermutlich völlig irrelevant.

Schöne Grüße,
Bert
 
Es waren reichlich Pickup mit Chili am Start - hat sich bloß kaum einer rangetraut...

Es sind aber auch nicht wenige "drauf reingefallen", insbesondere da diese in der Küche mit der Vorderseite nach unten lagen :)

Ich selbst habe meine Prioritäten das ganzw Wochenende aufs Quasseln gelegt (und bereue nichts!)

Dito hier. Wollte mal die ganzen Leute, die man nur vom Schreiben hier kennt, in persona kennenlernen. Bin seit ca. 1994 in diversen Netzen (angefangen vom MausNet) unterwegs und schon von Anfang an immer gerne zu entsprechenden Treffen oder lokalen Stammtischen gefahren.
 
Tja, auf das Pickup bin ich schon Freitag reingefallen, obwohl sie mit der Front nach oben lagen. Meine Synapsen haben nur "Keks" und "Schokolade" gemeldet. Da ich aber scharf mag, war ich nur leicht irritiert. ;-)

Für mich war es ja das erste Nerdlich und Treffen dieser Art überhaupt und ich war positiv überrascht, dass es zu keiner Zeit zum Gear-Schwanz-Vergleich kam, sondern der Austausch miteinander und aufrichtiges Interesse im Vordergrund standen.
 
Letztlich sind beide Systeme überteuerte Spielzeuge für Nerds, wenn man sie mit dem Model 15 iPad-App vergleicht.
Ist das nicht herrlich verrückt?
Dem muss ich energischst widersprechen, und zwar angesichts der beeindruckenden und völlig unterschiedlichen Performances, die Klangzaun und du auf ihren Fuffzehnern hingelegt haben.
Na klar hättet ihr auch jeweils eine Model-15-App hernehmen können und damit viel Geld und Schlepperei sparen können - aber hätte euch die App auch zu dieser Musik inspiriert? Hättet ihr dasselbe Stück auch mit der App gemacht?
Das sind Musikinstrumente für Leute, die es ernst meinen mit ihrer Musik (und der Umkehrschluss wäre unfair und falsch).
Und auch die App würde ich nie als Spielzeug bezeichnen, weil sie mit Sicherheit auch in der Lage ist, Musiker zu inspirieren - aber eben nicht euch.
Aber auch das ist bloß meine persönliche Sicht der Dinge und für andere vermutlich völlig irrelevant.

Schöne Grüße,
Bert
Hatte die App mit und wollte oder hätte sie gespielt, wäre es zu einem Jam gekommen, kann man also auch noch nachholen, es ist nichts für immer verloren.

Ich würde aus vielen Gründen live solche Sachen auch eher nicht mitbringen, bin ja da immer eher Befürworter des Profanen wie Transport und praktisch soll es ja sein. Das die Sache immer eher entspannt abläuft kann ich zumindest auch fürs Modular Meeting sagen, Workshops oder so will bisher keiner wirklich machen und das ist nicht schlecht sondern eher so - man interessiert sich, nutzt die Zeit sich einfach auszutauschen über alles und idR sind die Themen vielfältig, jedenfalls mir gegenüber würde ich das sagen können.

Spielzeug ist der Name, den schon vorher Leute über elektronische Instrumente verloren haben und wie sehr sie damit Recht hatten, kann man heute vielfältig sehen - muhahaha.
Aber - es gibt einen Unterschied zur App - klanglich. Das ist gut was damit geht, aber der EMS ist auch noch verschieden vom Original - da sogar eben auch deutlicher als eben der Vergleich zweiter Clone, Nachbauten etc.

Aber nur soviel dazu als Nachgeplänkel unbedeutender Art.
Wie so oft wird nämlich vergessen, was man damit macht, wie man das macht und wieso und wo die Motivation liegt, und genau deshalb ist es auch für mich immer schwer, wenn einer eine Liste von Instrumenten auf macht und fragt - wer ist der beste oder welchen empfehlen sie mir heute? Weil - dazu sollte ich den Menschen und dessen Musik und Hintergrund wissen. Das geht dann einfacher und womöglich ist die Lösung gar nicht auf der Liste. Alles schon vorgekommen oder aber - der Fragende hat das alles bereits oder aber ist in einer Phase des Aufbruchs und will einfach viel kennen lernen oder so, nur damit keiner meint, es handele sich um eine Art von Kritik an bestimmten Leuten oder solchen die dies oder jenes tun. Ist alles egal, viel oder wenig und so - ..
Wenn sich das gut anfühlt und das raus kommt, was man hofft zu erreichen oder sogar besser, dann kann das eine gute Wahl sein.
 
Für mich war es ja das erste Nerdlich und Treffen dieser Art überhaupt und ich war positiv überrascht, dass es zu keiner Zeit zum Gear-Schwanz-Vergleich kam, sondern der Austausch miteinander und aufrichtiges Interesse im Vordergrund standen.

Das habe ich exakt genau so empfunden. Und deshalb möchte ich auch gerne nächstes Jahr wieder dabei sein.

Und hier ist übrigens mein Video:

 
......
Das deckt sich mit meinen Eindrücken.

Drei weitere Dinge waren noch erwähnenswert:
1) Mit dem Moog Model 15 kann man klassische Hard-Sync-Sounds erzeugen, mit dem CotK Model 15 geht das nicht.
2) Die "klassischen" Fonts des Moog Model 15 gefallen mir – trotz des typographischen Durcheinanders! – besser als der einheitliche neue Font des CotK Model 15.
3) Die Frontplatten des Moog Model 15 (schwarz eloxiert, geätzte Beschriftungen) fühlt sich für mich nicht nur deutlich besser an als der Siebdruck des CotK Model 15 (ist aber nur für Maschinenstreichler bzw. Objektophile wie mich relevant), sondern ist auch deutlich unempfindlicher als der Siebdruck des CotK Model 15.......

Es gibt noch einen vierten Punkt, der auch Dir bekannst sein dürfte: Die Oszillatoren des Moog Model 15 haben nur AC- und DC-Modulationseingänge, so dass die Oszillatoren nicht einzeln mit 1 V/Okt gesteuert werden können, auch wesentlich weitreichendere FM-Effekte sind damit möglich. Mit dem COTK Model 15 geht das.
 
Danke für die Ergänzung, das habe ich tatsächlich übersehen, geschweige denn ausprobiert!
 
Was ich beim Vergleich unserer Model 15's (englischer Plural? egal!) auch nicht getestet habe: Ob die Ausgangspegel der Oszillatoren und Hüllkurven beim CotK ebenso schwächlich sind wie beim Moog. Zwei Beispiele:

1) Der Moog 921 kann für "klassische" Sync-Sounds hart synchronsiert werden ("Clamping"), dafür bietet er einen Voltage- und einen Switch-Trigger-Eingang. Allerdings sind die Ausgangspegel der anderen 921B-Oszillatoren zu gering, als dass sie über den Voltage-Trigger-Eingang den Sync auslösen könnten. Abhilfe lässt sich auf zwei Arten schaffen: Entweder speist man den synchronisierenden 921B-Oszillator über ein Multiple in zwei Kanäle des Mischers und leitet den Mischerausgang in den Voltage-Trigger-Eingang des 921, oder man konvertiert über ein Voltage-Trigger-auf-Switch-Trigger-Kabel den Ausgang eines 921B in ein S-Trig-Signal für den Clamp-Eingang des 921.

2) Das Tiefpassfilter 904A hat drei Steuerspannungseingänge. Soll die Hüllkurve die Filtereckfrequenz über deren gesamten Bereich steuern, genügt es nicht, die Hüllkurve mit Vollpegel in einen der drei Steuerspannungseingänge zu leiten, man muss sie auch noch über einen Abschwächer in einen zweiten Steuerspannungseingang leiten.

Das alles ist zwar unbequem, aber auch hier gilt einmal mehr:
Wo ein Patchkabel ist, ist auch ein Weg.
 
Hier ist mein Beitrag:


Vielleicht kann Nordcore mal die Audio Tracks zusammenstellen und posten wenn die Teilnehmer einverstanden sind...


Auch wenn diese Art des Stiles generell nicht ganz meine bevorzugte Richtung ist, gefällt mir der Sound der Pads, und der Rhythmus/das Schlagzeug kommt groovy rüber.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Was ich beim Vergleich unserer Model 15's ....

Punkt 1 ist eh nicht relevant für einen Vergleich, der "klassische" Sync geht nicht beim COTK C921 (was mich persönlich nicht stört, für solche Sachen habe ich andere Synthesizer).
Punkt 2 ist interessant und ich werde das bei nächster Gelegenheit ausprobieren, danke für den Hinweis.
 
Gerne: Das Moog Model 15 kostet fast dreimal soviel wie ein CotK Model 15. Ob und wie sich dieser Aufpreis rechtfertigen lässt, darüber kann man endlos streiten. Für mich hat sich dies Fragen jedoch nie gestellt: Ich habe geraume Zeit mit dem CotK Model 15 geliebäugelt, aber das hörte schlichtweg in dem Moment auf, als ich das erste Mal auf einer Messe an dem Moog Model 15 stand. Es macht mich aus ganz offenbar nicht weiter objektivierbaren Gründen einfach ungleich mehr an, und ob das nun von irgendjemand anderem nachvollziehbar ist, oder ob ich damit einfältig in irgendwelche Marketing-Fallen getappt bin, ist mir ehrlich gesagt schlichtweg schnuppe.

Letztlich sind beide Systeme überteuerte Spielzeuge für Nerds, wenn man sie mit dem Model 15 iPad-App vergleicht.
Ist das nicht herrlich verrückt?

Auf deutsch: es macht Dich glücklich und dir ist egal warum. Und darauf kommt es ja letztlich an in der begrenzten Zeit die wir hier haben.

Serge hat verstanden worum es geht.
 
Was ich beim Vergleich unserer Model 15's ....

Punkt 1 ist eh nicht relevant für einen Vergleich, der "klassische" Sync geht nicht beim COTK C921 (was mich persönlich nicht stört, für solche Sachen habe ich andere Synthesizer).
Punkt 2 ist interessant und ich werde das bei nächster Gelegenheit ausprobieren, danke für den Hinweis.

Punkt 2 hat mir keine Ruhe gelassen und ja, es ist auch beim COTK Model 15 so, dass erst die zusätzliche zweite Einspeisung der Hüllkurvenspannung zur vollumfänglichen Nutzung des Frequenzbereichs führt. Das hatte ich völlig verdrängt, aber nach einigen kurzen Einstellungen werde ich mir das jetzt merken, es bringt doch neue Aspekte zur Geltung. Ist das beim Model D eigentlich auch so oder hat Onkel Bob sich da was einfallen lassen? Das kann ich mangels Hardware nicht mehr ausprobieren.
 
Vielleicht kann Nordcore mal die Audio Tracks zusammenstellen und posten wenn die Teilnehmer einverstanden sind...
Ist in Arbeit ... gestern Track 2/2 von "bösem" Clipping gesäubert ... damit ist die meiste/schlimmste Arbeit getan.
(Da muss ich auch noch mal herum rum probieren was da wie schief geht. Das ist doch echt bekloppt, dass das Signal einfach *umklappt* wenn es Übersteuert, dass muss sauber am Rand platt gedrückt werden. )
 
Es gab Apfelsaft, keine Mate - wenn ich mich nicht irre. Wie ich dazu komme Rate zu tippen weiss ich ehrlichgesagt nicht. Autokorrektur?
Hab die Synth-Sachen zum Böhm und Moog Shootout übrigens nicht ausgelagert, weil die definitiv zum Treffen gehören und ja - es wäre vermutlich gut das zu tun, um jeden Aspekt suchen zu können - aber wer nicht da war war nicht da und so..
 
Mal etwas anderes:
Es wurde der Vorschlag gemacht, die Tracks der Performances für alle Teilnehmer und deren Freunde auf CD zu pressen.
Ganz grobe Berechnung: 200er Auflage auf 20 Leute verteilt wären 10 Doppel-CDs bzw. ca. 35 Euro für jeden.
Wer eine CD kaufen möchte, haut einen der Performenden im Forum an.

Das geht natürlich nur dann, wenn:
- alle Performenden damit einverstanden sind und ihren Teil bezahlen,
- Nordcore oder jemand anders die Arbeit übernimmt, alle Dateien in ein CD-kompatibles Format zu bringen,
- jemand ein Cover entwerfen kann und mag und
- jemand die Abwicklung übernimmt.

Mein Vorschlag wäre, dass diejenigen, die die Arbeit machen, ihren Teil der CDs so kriegen und die Kosten auf die anderen umgelegt werden - das ist aber nur eine Idee der Gerechtigkeit halber.
Kurze Bitte an Nordcore und die Performer um ein Statement, ob das so oder ähnlich OK ist oder nicht, dann können wir weiter überlegen.
Danke!

Schöne Grüße,
Bert
 
Punkt 1 ist eh nicht relevant für einen Vergleich, der "klassische" Sync geht nicht beim COTK C921 (was mich persönlich nicht stört, für solche Sachen habe ich andere Synthesizer).
Das verstehe ich nicht, denn nach der Logik wäre doch auch der von Dir ins Feld geführte Unterschied bzgl. der verschiedenen Modulationseingänge bei den 921B-Oszillatoren für einen Vergleich nicht relevant.
 
Punkt 1 ist eh nicht relevant für einen Vergleich, der "klassische" Sync geht nicht beim COTK C921 (was mich persönlich nicht stört, für solche Sachen habe ich andere Synthesizer).
Das verstehe ich nicht, denn nach der Logik wäre doch auch der von Dir ins Feld geführte Unterschied bzgl. der verschiedenen Modulationseingänge bei den 921B-Oszillatoren für einen Vergleich nicht relevant.

????
Ich meinte damit, dass ich Deine Versuchsreihe bei mir gar nicht ausprobieren muss, weil die Technik des C921 es nicht hergibt ;-)
So wie Du nicht ausprobieren wirst, ob sich Deine Oszillatoren nicht doch einzeln exponentiell steuern lassen.
Für einen Vergleich ist es schon relevant, da hier Unterschiede aufgezeigt werden, die mal dem einen, mal dem anderen Instrument zum Vorteil gereichen.
Ist jetzt deutlich geworden, was ich mit "nicht relevant" ausdrücken wollte?
 
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