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2026-03-13 bis 2026-03-15, Wallenhorst: "Nerdlich der Mitte XI"

  • #631
Hubert Bognermayr & Harald Zuschrader sind auf einer der Klangarts in Osnabrück in einer Kirche aufgetreten. Muss die Details mal im Archiv nachsehen. @Feinstrom weiss es evtl. aus dem Kopf. Bernd Enders sicher auch.

Die Werke waren ja quasi Fairlight und Quantec Demos.

Aus den Liner Notes:
Musik-, Klang-, Wort- und Partiturprogramme werden von Hubert Bognermayr und Harlad Zuschrader auf den Erdenklang-Musikcomputer.Systemen geschrieben. Die Aufnahmen wurden produziert und gemischt vom Dezember 1982 bis Juni 1983 im "Elektronischen Försterhaus, Studio für computerakustische Musik, Linz / Österreich". Spezielle computerakustische Raumeffekte werden von Raumsimualtionssystemen, München, produziert.

Deshalb haben wir sie gekauft.

Freunde fanden das eher seltsam. "Was sind das für Stimmen"?

War in den 90ern da bei Kraftwerk, das ist so ne Band aus dem schönen Düsseltal - die Professoren haben sich eher gewundert, war nicht mal wirklich "voll" - aber wir fanden es gut. Und der Moog ballerte noch, das hatte Kraft. Ja, hatten da kurz drüber geredet - sehr schönes Gespräch, beim nächsten Mal hoffentlich länger…

Draußen gab es so Klanginstallationen. Klangart.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #632
War in den 90ern da bei Kraftwerk, das ist so ne Band aus dem schönen Düsseltal - die Professoren haben sich eher gewundert, war nicht mal wirklich "voll" - aber wir fanden es gut.

Das war dann 1993

27. Mai 1993 Kraftwerk (Stadthalle, 21:00)

Es gibt die Tagungsbände online (rechts auf Lesen Sie dieses Buch jetzt online klicken) - 1991 - 1993 - 1995 und 1997 habe ich schon gefunden:
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: fanwander und Moogulator
  • #635
Online gefunden:

Samstag 25. Mai 1991
Dominikanerkirche, 22 Uhr
Blue Chip Orchestra

Vorher noch Klaus Doldinger’s Passport im Schlossgarten und am Sonntag dann Oskar Sala in der Stadthalle.
Das waren noch Zeiten.
Ich bin recht religiös erzogen worden, habe daher nach meiner Konfirmation Jugendarbeit gemacht und bin in diesem Zuge 1985 mit dem Zug nach Düsseldorf gefahren, allerdings nicht, um dort Iggy Pop und David Bowie zu treffen, sondern um am 21. Deutschen Evangelischen Kirchentag unter dem Motto "Die Erde ist des Herrn" teilzunehmen. Das Programmheft hatte Taschenbuchformat und enthielt zu meiner nicht in Worte zu fassenden Ekstase tatsächlich eine Aufführung der "Bergpredigt – Oratorium für Musikcomputer und Stimmen" (soviel Zeit muss sein), und zwar im Beisein von Harald Zuschrader himself.

Also nichts wie hin!

Mithilfe eines mickrigen Stadtplans war der Aufführungsort grad noch rechtzeitig gefunden: ein Klassenzimmer eines Gymnasiums. Das Ganze entpuppte sich als ein Ballett von Oberstufenschülerinnen, meiner Erinnerung nach war kein einziger Junge dabei, aber diesbezüglich mag ich mit meinen 16 Jahren auch eine etwas verzerrte Wahrnehmung gehabt haben. Steinern daneben stand Herr Zuschrader, der eine Tonbandmaschine bediente (oder war es ein Tape Deck? wie gesagt, meine Wahrnehmung war nicht verlässlich). Kein Fairlight, kein Quantec, nur Konserve. Zudem war Zuschrader auch nicht sonderlich scharf drauf, einem pickeligen Jüngling Fragen zu DER GERÄT zu beantworten.

Kurz: Es war ein R(h)einfall.
 
  • HaHa
M.i.a.u.: electric guillaume und fanwander
  • #636
Ich hätte mit 16 ein Ballett von Oberstufenschülerinnen als Anlass genommen, überallhin zu fahren, wenn ich's denn gedurft hätte...

Schöne Grüße
Bert
 
  • HaHa
  • Zustimmung
  • Gute Idee
M.i.a.u.: fanwander, electric guillaume und betadecay

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