universal audio macht immerhin ungefähr ein fünftel des umsatzes von behringer. aber baut natürlich insgesamt viel weniger geräte, weil sie keinen unterklasse schrott haben.
trotzdem erklärt das natürlich nicht den preisunterschied mit faktor 10.
das sind halt einfach komplett andere geräte als die originale. weswegen ich es eben für einen witz halte, das aussehen abzukupfern, so dass der käufer dann denkt es wäre eine art replikat oder clone. ist es nicht.
Die Wiederholung einer Aussage hat keinen Einfluss auf ihren Wahrheitsgehalt.
LA-2A sind denkbar einfache Schaltungen. Sofern man bei der Spannungsversorgung seine Hausaufgaben macht wird der Klang durch das optische Element, die Röhren und die Übertrager bestimmt. Bei den Röhren gibt es Verbesserungsbedarf (kann man aber wie gesagt tauschen), die Übertrager sind wirklich gelungen (entwickelt von Clark Teknik, ordentliche Fertigung ist da auch kein Hexenwerk) und die T4B wurde offensichtlich auch erfolgreich nachgebaut.
Gespart hat
Behringer natürlich an vielen Stellen, u.a. dadurch, dass kaum Markenbauteile (und schon gar keine teuren, esotherischen) eingekauft wurden und die Fertigung insgesamt auf "günstig" getrimmt ist. Bei
Universal Audio zahlt man neben einer ganz anderen Marge die Markenteile, Fertigung im Westen, dickeres Blech, bessere Schalter, mehr Handarbeit.
Der Klang kann aber, abgesehen vom schlechteren Störabstand beim KT-Gerät, tatsächlich vergleichbar gut sein. Natürlich geben die mechanischen Teile bei KT früher auf, das Schaltznetzteil ist ein typischer Kandidat für einen Ausfall usw. Aber dafür kostet das Ding auch ein Zehntel.
"Unterklasse-Schrott" ist es klanglich wie auch sonst definitiv nicht. Im Gegenteil, ich finde es ziemlich erstaunlich. Etwas ähnlich Gutes könnte ich erst für mehr als das Doppelte selber bauen - des Materialwerts wohlgemerkt, die Arbeitszeit wäre dabei nicht eingerechnet.