Pro One dünnt extrem aus.. 6-8dB weniger

Syme0n

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habe folgendes Problem mit dem Pro One
bei Cutoff und Resonance 0 ist alles okay .. wenn ich beide in Mittelposition 5 bringe dünnt der Sound ertrem aus und wird um ca 6-8dB leiser
Envelope Amount in jeglicher stellung ändert nichts daran
ist was kaputt?

Bei Resonance 0 bleibt alles gleich wenn ich am Cutoff drehe
Bei Cutoff 0 und res 10 ist das Signal auch laut.. bei Cutoff 0 und Reso 5 dünnts aus
 

mysputnik

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Ist bei mir auch so! Denke aber auch immer da ist was kaputt. Würde mich auch sehr interessiert. Dass der Sound mit hoher Resonance aber dermaßen leiser wird, ist schon erstaunlich.


We walk by faith, not by sight!
 

Syme0n

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okay dachte das stimmt was nicht..
einer der Gründe ist auch weil ich immer versuche Sounds nach Pro One Sheets nachzubauen.. zB Yazoo Bass leads zB
aber auch mit gleichen sheet einstellungen auch nichtmal in die Nähe dieser Sounds komme..
 

Syme0n

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RetroSound schrieb:
normaaaaaaaaaal

Der Pro-One hat so viel Power, da gibst du einfach mehr Gas. :mrgreen:
Hast du eigentlich nen Tip wie ich deine Pro One EBM/ DAF Sounds aus deinen Youtube Videos programieren könnte?
Saw oder Square? 1 Osc?

 

serenadi

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Hi!

Viele Filter dünnen bei hoher Resonance aus, ein Ladder oder Ota Filter genauso wie auch das Curtis CEM 3320, das im ProOne steckt.
Das kann man kompensieren, wie es Jürgen Haible bei seinem SSM Clone gezeigt hat, das ist aber immer mit ein paar Bauteilen Aufwand verbunden.
Im Gegensatz zum 3320 gibt es auch das CEM 3328 Filter, das bietet einen Kompensationseingang für den Lautstärkedrop. Es ist z.B. im Crumar Bit99 verbaut. Aber natürlich nicht kompatible und damit Austauschbar mit dem 3320.
Muss man mit leben.

Gruß,
Bernd
 

Seq.Note

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serenadi schrieb:
Hi!

Viele Filter dünnen bei hoher Resonance aus, ein Ladder oder Ota Filter genauso wie auch das Curtis CEM 3320, das im ProOne steckt.
Das kann man kompensieren, wie es Jürgen Haible bei seinem SSM Clone gezeigt hat, das ist aber immer mit ein paar Bauteilen Aufwand verbunden.
Im Gegensatz zum 3320 gibt es auch das CEM 3328 Filter, das bietet einen Kompensationseingang für den Lautstärkedrop. Es ist z.B. im Crumar Bit99 verbaut. Aber natürlich nicht kompatible und damit Austauschbar mit dem 3320.
Muss man mit leben.

Gruß,
Bernd
lecker Filter der Cem 3328, dafür lass ich jeden Cem 3320 links liegen. :adore:
 

swissdoc

back on duty
Beim 3328 kann man das Verhalten sogar über die Dimensionierung eines Widerstandes von "normal" also 12 dB Bassverlust bis 0 dB einstellen.
Beim Bit99 werden die Pin 4 und 6 der 3328 jeweils auf Masse gezogen, das entspricht dann einem ganz normalen Verhalten mit 12 dB Bassverlust.
Wenn das Datasheet und der Schaltplan denn recht haben.
 

Seq.Note

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swissdoc schrieb:
Beim 3328 kann man das Verhalten sogar über die Dimensionierung eines Widerstandes von "normal" also 12 dB Bassverlust bis 0 dB einstellen.
Beim Bit99 werden die Pin 4 und 6 der 3328 jeweils auf Masse gezogen, das entspricht dann einem ganz normalen Verhalten mit 12 dB Bassverlust.
Wenn das Datasheet und der Schaltplan denn recht haben.
Stimmt. da geht auch noch mehr, wer aber übertrieben hoch.
das Filter war schon immer das was ich an Analog Lo-Pass wollte von denen die ich kenne.
 
Syme0n schrieb:
RetroSound schrieb:
normaaaaaaaaaal

Der Pro-One hat so viel Power, da gibst du einfach mehr Gas. :mrgreen:
Hast du eigentlich nen Tip wie ich deine Pro One EBM/ DAF Sounds aus deinen Youtube Videos programieren könnte?
Saw oder Square? 1 Osc?
Damit sollte Don`t Go klappen. :supi:

Der DAF Sound ist nur Variation davon. Einfach probieren!

Für knallige Bässe immer Square nehmen.


 

ppg360

fummdich-fummdich-ratata
Syme0n schrieb:
okay dachte das stimmt was nicht..
einer der Gründe ist auch weil ich immer versuche Sounds nach Pro One Sheets nachzubauen.. zB Yazoo Bass leads zB
aber auch mit gleichen sheet einstellungen auch nichtmal in die Nähe dieser Sounds komme..
Das ist bei analogen Geräten nun einmal so.

Wer solche Hilfsmittel wie Sound Sheets braucht und nicht von selbst auf solche Sounds kommt, sollte sich vielleicht lieber eine Presethupe hinstellen.

Stephen
 

ppg360

fummdich-fummdich-ratata
RetroSound schrieb:
Ach komm Stephen , jeder hat mal klein angefangen. Irgendwann hat man den Dreh selbst raus. :supi:
Ich habe auch mal klein angefangen -- hätte ich mich an die Mini Moog Sound Sheets gehalten, hätte ich nie den Trick mit der Filter- und VCO-FM herausgefunden. Dann würde ich heute noch klingen wie Der kleine Maulwurf geht spazieren. Oder Richard Weckmann.

Stephen
 

Syme0n

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ppg360 schrieb:
Syme0n schrieb:
okay dachte das stimmt was nicht..
einer der Gründe ist auch weil ich immer versuche Sounds nach Pro One Sheets nachzubauen.. zB Yazoo Bass leads zB
aber auch mit gleichen sheet einstellungen auch nichtmal in die Nähe dieser Sounds komme..
Das ist bei analogen Geräten nun einmal so.

Wer solche Hilfsmittel wie Sound Sheets braucht und nicht von selbst auf solche Sounds kommt, sollte sich vielleicht lieber eine Presethupe hinstellen.

Stephen
Ich mache das aus reiner Neugier.. nicht weil ich den Sound benutzen will
und Presethupen habe ich auch genug
 

ppg360

fummdich-fummdich-ratata
Selbst nachbauen: Traue Deinen Ohren und nutze die Fehlgriffe als Gelegenheit, mehr über das Thema zu lernen.

Stephen
 

Syme0n

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eurer Logik nach also sollte man theoretisch einen Ferrari oder generell ein Auto selbst bauen können ..

oder wenn man nicht wie ein Michael Schumacher fahren kann sollte man es gleich lassen und mit dem Bus fahrn
 

micromoog

Rhabarber Barbara
Ok, 1:0 für euch, Syme0n hat es besser auf den Punkt gebracht :mrgreen:

Die Aussage für mich zusammengefasst: Man muss als Synthexperte bzw. mit dem autodidaktischen Analogsynthgen auf die Welt kommen, sonst sollte man es bleiben lassen.

Dann oute ich mich als Synth-Nulli, weil ich habe 1982 als zwölfjähriger auch die mitgelieferten Beispielsheets an meinem CS-15 zum Grundverständnis nachgebaut.
Die "Trumpet" klang zwar nicht wie eine Selbige, jedoch wusste ich danach z.B. sofort wie ADSR funktioniert. Hätte man auch ohne Sheet herausfinden können...und ein Presetspeicher wäre auch willkommen gewesen.

Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich unwissender mittlerweile satte 34 Jahre diesen Synth einem "gebürtig Würdigem" blockiert habe :mrgreen:
 
Ich schließe mich Rudi an.
Auch ich habe schon nach patch sheets Sounds nachgebaut, abgeändert und angepasst. Sogar ganz böse Presets benutzt oder angepasst.
Was ist daran schlimm?
Auch fragen mich ständig Leute, wie haste den oder den Sound gemacht. Warum soll man das nicht zeigen?
Man muss doch das Rad nicht jedesmal neu erfinden.

Als ich mit dem Geraffel angefangen habe, war ich über jeden Tip Alter Hasen dankbar und habe alles aufgesogen was greifbar war. Das Internet gab es damals noch nicht. Also habe ich z.B. die Patch Listen aus der Keyboards nachprogrammiert. So lernt man auch.
 

micromoog

Rhabarber Barbara
So ist es, Marko!

FM in Form eines DX9 lernte ich auch erst durch Trial und Error kennen, wie man aber von "kranken Destroy und Distorten Sounds" zu was "angenehm klingendem" kommt, wusste ich erst nach intensiver Analyse der Werkspresets ;-)
 

Syme0n

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ich war schon kurz davor ihn wieder zu verkaufen.. mein dritter mittlerweile..
hab mich wieder bischen mit dem Pro One beschäftigt und er bleibt erstmal wieder...
möchte auch wieder nen Monopoly haben..
 

Shunt

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Wenn es schon dein dritter ist, sollte dir das Filter Verhalten doch bekannt sein. Oder hatten deine ersten beiden das nicht?
 

micromoog

Rhabarber Barbara
Das mit dem unbekannten Filterverhalten liegt doch nur daran, dass für uns "Setting Sheets Nachdreher" zu wenig Sheets mit hoher Resonanz im Netz kursieren :mrgreen: ...woher sollen wir es denn dann wissen ;-)
 


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