Lohnt sich heute noch ein Rompler und Sampler?

Taschenmusikant schrieb:
nihil schrieb:
Für live auf jeden Fall ein Gewinn wenn man rechnerfrei bleiben möchte und die Arbeitsweise ist einfach eine andere als am Rechner.
EMU hat für mich irgendwie nie funktioniert, vor allem haben mich die lauten Lüfter gestört, Z4 kommt ohne aus.
Rechnerfrei bleibt man eh nicht wegen dem Sequenzing.

Emu hat keine lauten Lüfter, sondern die verbauten Quantum-Platten sind echt Nervensägen. Durch moderne IBM-Platten ersetzt wird der Lärm erträglich. Am besten den Sampler unten ins Rack einbauen.

sequenzing geht auch mit ner mpc gut .. für live allemal..
mein emu IV hatte hinten einen lüfter für's netzteil und der war mal fies laut
 
Ich hab seit Atarizeiten keinen Rechner mehr im Livesetup.

Ja, die Lüftergeschichte ist ein Minus der EMUs. Naja, jeder Sampler hat irgendwo sein Arschloch.
Bei den AKAIs sinds die Filter, bei den YAMAHAS die Bedienung... ;-)
 
MFPhouse schrieb:
Taschenmusikant schrieb:
Was habt ihr mit euren Romplern und Samplern gemacht?

Behalten !


würde ich auch sagen - mein K1 II gibt immer noch ein gutes master keyboard ab - und machmal finde ich den speziellen charme von romlern ganz gut- das in einem software sampler nach zubauen ist mir dann echt zu blöd.
zumal, wie schon erwähnt der wieder verkaufswert nicht so gut ist .

also wenn nicht akuter geld oder platz mangel besteht - behalten ;-)
 
Ich hab mich bei den momentanen Spotpreisen erstmal mit samplern eingedeckt, soviel "klangcharakter" bei den verschiedenen Geraeten hatte ich garnicht erwartet. Alleine schon das Transponierungsverhalten ist sehr unterschiedlich. Ansonsten hindert einen auch niemand dran, einen Sampler als Oszillatorersatz im Modularkontext zu nutzen.

Mit den ganzen Megalibs mit GB an Daten kann ich eh nicht viel anfangen, 90% davon kann ich nicht gebrauchen. Das meiste klingt charakterlos-belanglos. Vieles wiederholt sich wieder und immerwieder, grade bei drumsounds.
Da sind mir schlanke gut aufgearbeite singlesample Instrumente meist lieber, und das macht so ein hardware sampler im vorbeigehen. Sample vorhoeren, laden (oder sampeln) und sofort polyphon spielbar mit allen moeglichen Parametern verwurstbar. Ich bin auch immer wieder beeindruck wie gut so ein Hardware Sampler im Mix klingt, irgendwie noch besser als solo.
Fuer den Preis ist das ein Witz. Ja und ich arbeite auch seit vielen Jahren mit software samplern. Die sind auch gut und klingen auch eigen, harmonieren zudem gut mit der Hardware.
 
future_former schrieb:
weswegen ich mir auf jeden fall noch einen klassischen "Roland"-ROMpler wie den XV-3080 kaufen wil
Warum nicht JV-2080, gefällt Dir der Klang vom XV-3080 mehr? Ich frage, weil ich mir vermutlich auch irgendwann etweder JV-1080 oder JV-2080 oder eben die neueren Modelle wie XV-3080 kaufen will. Bislang würde ich wohl eher die JV-1080 kaufen.
 
TonE schrieb:
future_former schrieb:
weswegen ich mir auf jeden fall noch einen klassischen "Roland"-ROMpler wie den XV-3080 kaufen wil
Warum nicht JV-2080, gefällt Dir der Klang vom XV-3080 mehr? Ich frage, weil ich mir vermutlich auch irgendwann etweder JV-1080 oder JV-2080 oder eben die neueren Modelle wie XV-3080 kaufen will. Bislang würde ich wohl eher die JV-1080 kaufen.

ich hatte mir vor 10 jahren mal den XV-3080 neu gekauft und dann 3 jahre später dummerweise gegen einen "nord rack 2" mit wertausgleich getauscht, weil ich mir vom clavia viel erhoffte, was er leider nicht einhalten konnte. der nord klingt mir einfach zu dünn, die filter machen schnell in den tiefen schlapp, ich hätte den roländer mal lieber behalten und programmieren sollten... :heul:

deshalb vermisse ich den XV-3080 sehr. wenn man einen sound gesucht hat ist man einfach durch die library durchgefahren und hat die wirklich sehr guten presets sofort am start gehabt. die werkssounds vom 3080 finde ich wirklich sahne, da ist für jeden geschmack und für jeden song immer das richtige dabei. die synthese-engine ist ziemlich flexibel und steht einem VA in nichts nach. 128 stimmen, sehr gute onboard-FX und die 6 einzelouts sind ebenfalls ein gutes argument für den XV-3080 als arbeitstier im studio. :idea:

das einzige, was dcem XV-3080 - wie jedem ROMpler - immer gefehlt hat sind knöppe zum dran schrauben. aber das kann man mit einer controllerbox ganz gut kompensieren.


future_former
 
XCenter schrieb:
Markus Horn schrieb:
Alle anderen Instrumente erfordern mehr Modulationsmöglichkeiten, als elektronische Rompler und Sampler für gewöhnlich bieten können.

Entschuldige bitte, dass ich das so deutlich sage, aber das ist schlicht Humbug. Die Emulatoren sind vollwertige Synthesizer, die statt Oszillatoren Samples in den Synthesestrang füttern. Die Emus nehmen es locker mit anderen Digitalsynths aus der Zeit auf, was Synthese- und Modulationsmöglichkeiten betrifft. Nicht von ungefähr hat der Hersteller eine Version mit zusätzlichen ROM-Samples als E-Synth auf den Markt gebracht. Die Modulationsmatrix kann Geräten wie der Oberheim Matrix-Serie die Stirn bieten. Von den morph-fähgen Z-Planefiltern ganz zu schweigen.


Da fällt mir ein:was ist aus heutiger Sicht eigentlich von sowas wie nem Vintage Keys zu halten?"Warm"sounding oder überflüssig?Und wie hiessen nochmal die EMU 1HE Geräte,die schon mit 4 Knöppen daher kamen?

edit:eek:k,ein Blick auf Vintagesynth zeigt das es nen ganzen Haufen 1HE EMU`s gab,die mit 4 Knöppen daherkamen.Etwas verwirrend da jetzt den"besten"rauszufiltern :)
 
Wenn du schon mehr Pro's als Con's für die Software hast und deine "Laster" hinter dich lassen
willst, dann würde ich die Sachen wohl anderen vermachen, die Spaß mit den Teilen haben.
Insofern du nicht den Preisverfall im Auge hast, hau' die Teile raus.
Klanglich sind die Emu's auch noch anders als rein Rechnersoftware, wenn man Purist ist.

Ich mag Hardware und arbeite damit auch lieber ;-)


Markus Horn schrieb:
Alle anderen Instrumente erfordern mehr Modulationsmöglichkeiten, als elektronische Rompler und Sampler für gewöhnlich bieten können.

Welche "mehr" Modulationsmöglichkeiten meinst du genau?


Grüße
 
Markus Horn schrieb:
Rompler und Sampler sind aus meiner Sicht einfach unmusikalisch ... Digital-Pianos seien hier ausdrücklich ausgenommen. Ein Flügel lässt sich durch Sampling-Technologie befriedigend emulieren, weil auch der "Controller" (also eine gewichtete Tastatur) dem Original entspricht. Alle anderen Instrumente erfordern mehr Modulationsmöglichkeiten, als elektronische Rompler und Sampler für gewöhnlich bieten können.

Interessant sind natürlich Kombintaionen aus Romplern und Synths - also Instrumente wie der Nord Stage.

Bin in allen Punkten gegenteiliger Ansicht.

Achja: Hab noch div. SCSI Kabelzeugs..
 
Crabman schrieb:
Da fällt mir ein:was ist aus heutiger Sicht eigentlich von sowas wie nem Vintage Keys zu halten?"Warm"sounding oder überflüssig?Und wie hiessen nochmal die EMU 1HE Geräte,die schon mit 4 Knöppen daher kamen?

hm, den vintage keys kenne ich nicht aus der praxis, denke aber, daß du da mit 'nem günstigen VA wie dem "microQ" oder einem "virus a/b" besser bedient bist. wobei, für max. 'nen fuffi wäre ein vintage keys ein fairer handel. :lol:

die 1HE-kisten mi den knöppen heissen "orbit", "mo'phat","planet earth" und "virtuoso 2000".

hier eine ganz gute infoquelle für alte hardware:

http://www.vintagesynth.com/


future_former
 
future_former schrieb:
hm, den vintage keys kenne ich nicht aus der praxis, denke aber, daß du da mit 'nem günstigen VA wie dem "microQ" oder einem "virus a/b" besser bedient bist. wobei, für max. 'nen fuffi wäre ein vintage keys ein fairer handel. :lol:

Wohl kaum, wenn du auf Stringklassiker und Mellotronzeugs stehst. Davon hat die VK nämlich auch einiges an Bord und da nützt dir ein günstiger VA rein garnix. Unterm Strich ändert das aber nix an der Richtigkeit deines Nachsatzes: für´n Fuffi ok. Analoge Synthsounds und mäßige Editiermöglichkeiten, dass ist schon recht anachronistisch.
 
7f_ff schrieb:
Wenn du schon mehr Pro's als Con's für die Software hast und deine "Laster" hinter dich lassen
willst, dann würde ich die Sachen wohl anderen vermachen, die Spaß mit den Teilen haben.
Insofern du nicht den Preisverfall im Auge hast, hau' die Teile raus.
Klanglich sind die Emu's auch noch anders als rein Rechnersoftware, wenn man Purist ist.

Ich mag Hardware und arbeite damit auch lieber ;-)


Markus Horn schrieb:
Alle anderen Instrumente erfordern mehr Modulationsmöglichkeiten, als elektronische Rompler und Sampler für gewöhnlich bieten können.

Welche "mehr" Modulationsmöglichkeiten meinst du genau?


Grüße
Ich glaube, er meint, dass die Samp-Rompler immer die gleiche statische Quelle nutzen, eben reduzierte komprimierte Samples.
Anders als bei Analogen oder Physical Modeling Synths ändert sich dort das Timbre des Oszillators nie.

Das ist es übrigens auch, was mich an Computer-Produktionen so aufregt.
Da wird ein einziges satisches Drumloop-Sample drei Minuten über die Länge das Songs abgespult und die Producer finden das auch noch cool.
Das ist fantasielos und widerspricht gesunden Hörgewohnheiten. Ein Schlagzeuger spielt ja auch nicht 3 Minuten mit dem selben Timbre.
 
Crabman schrieb:
Da fällt mir ein:was ist aus heutiger Sicht eigentlich von sowas wie nem Vintage Keys zu halten?"Warm"sounding oder überflüssig?Und wie hiessen nochmal die EMU 1HE Geräte,die schon mit 4 Knöppen daher kamen?

edit:eek:k,ein Blick auf Vintagesynth zeigt das es nen ganzen Haufen 1HE EMU`s gab,die mit 4 Knöppen daherkamen.Etwas verwirrend da jetzt den"besten"rauszufiltern :)
Ist eigentlich unnötig, solche Module zu kaufen, die große Sampler-Reihe hat die meisten Sounds und Modulationen der Module schon mit an Bord.
Zudem kann man EMU-Sampling-CD´s nachkaufen. Halte doch mal nach einem EMU E-Synth Ausschau, die haben ,soweit ich weiß, auch viele der Module schon im ROM implementiert.
 
Taschenmusikant schrieb:
Ist eigentlich unnötig, solche Module zu kaufen, die große Sampler-Reihe hat die meisten Sounds und Modulationen der Module schon mit an Bord.
Zudem kann man EMU-Sampling-CD´s nachkaufen. Halte doch mal nach einem EMU E-Synth Ausschau, die haben ,soweit ich weiß, auch viele der Module schon im ROM implementiert.
Stimmt nur bedingt, es gibt ja einige Features, die man nur in den Expandern nutzen kann, z. B. den Superbeat-Modus usw. Möchte auf die Kisten nicht verzichten, auch auf meine ollen Sampler nicht. Ein K-2500 ist immer noch ein richtiges Sahneteil, viele Werkssounds sind einzigartig gut. Kein anderer Frettless Bass singt so schön, wie der vom K25er...
 
Grüße[/quote]
Ich glaube, er meint, dass die Samp-Rompler immer die gleiche statische Quelle nutzen, eben reduzierte komprimierte Samples.
Anders als bei Analogen oder Physical Modeling Synths ändert sich dort das Timbre des Oszillators nie.

Das ist es übrigens auch, was mich an Computer-Produktionen so aufregt.
Da wird ein einziges satisches Drumloop-Sample drei Minuten über die Länge das Songs abgespult und die Producer finden das auch noch cool.
Das ist fantasielos und widerspricht gesunden Hörgewohnheiten. Ein Schlagzeuger spielt ja auch nicht 3 Minuten mit dem selben Timbre.[/quote]

Hallo!

Meinst Du mit Timbre des Oszillators, die feinen "Verstimmungen", bzw. das "Driften" der Oszillatoren?

Hmm, das kann man mit nem E-mu Sampler (und ich meine auch mit den "aktuellen" E-mu Romplern) zumindest etwas nachbilden, indem man in der Modultionsmatrix z.B. FinePitch per Random moduliert.
Auch kann man ja Startpunkte und Looppunkte, letzteres leider nur minimal, leicht modulieren. Somit bekommt man schon etwas Leben in die Bude.
So klingen die Wellenformen/Samples nicht ganz so statisch.

Viele machen sich einfach nur nicht die Mühe.

Das was Du mit dem Drumloop angesprochen hast, hat meine volle Zustimmung.

Gruß,
Chris
 
future_former schrieb:
das einzige, was dcem XV-3080 - wie jedem ROMpler - immer gefehlt hat sind knöppe zum dran schrauben. aber das kann man mit einer controllerbox ganz gut kompensieren.
Je nachdem vermutlich wie gut oder schlecht sie CC und vor allem öfters auch Sysex verwalten können. Die XV-3080 würde wohl nur Sysex akzeptieren um vollständigen Zugriff auf alle ihre Parameter zu haben?
 
also seit ich ein bass und ein pad sample auf meiner xbase 888 gehört habe, überlege ich mir, so nen richtig alten sampler zu holen. recht geringe bitrate und analoger vca oder ähnlich wäre nett.
die sounds haben so viel charme und eigenklang bekommen! total starr und tot und kühl :mrgreen:
gefällt mir sehr gut!
son softwareteil hört sich viel zu gut und deshalb zu realistisch für meine zwecke an.
kommt halt drauf an, was man will!

wenns realistsch sein soll, dann lieber sowas in der art: Vienna Symphonic Library
 
youkon schrieb:
also seit ich ein bass und ein pad sample auf meiner xbase 888 gehört habe, überlege ich mir, so nen richtig alten sampler zu holen. recht geringe bitrate und analoger vca oder ähnlich wäre nett.
die sounds haben so viel charme und eigenklang bekommen!

Dann schau dir ggf. die Sampler mit analogen VCF an...da gibts einige zur Auswahll.
Es gibt aber auch Gute, die trotz ihrer 16bit schon ziemlich super klingen (ich weiß
schon worauf du hinaus möchstest), ist ja auch immer viel Ästhetik und Philosophie mit bei ;-)


Grüße
 
rompler haben ihre daseins berechtigung.....

wenn ich schnell eien sound will dann habe ich in zuhand mus nicht suchen sndern finde den schnel. wenn man die kiste kennt

ich muss nicht lange programieren bis ich etwas habe was 100% past sondern habe was schnell zu hand was zu 80 bis90% past.



sampler ja haben sie


ich nutze meinen a3000 nicht um vertiges futter abzufeuern sondern um damit krativ eigende sachen zuverwursteln alleine mit den internen standert wellenformen bekommtmnan schone sounds hin wenn mans ie sichtet und ein 16 fach gesichteter sägezahn macht fett was her wenn man sowas braucht.


live nutze ich ihn um das zuspielen was sonst aus den pc kommt da ich live nie einen pc mit habe. ganz neben bei kann so einsampler auch ein fx gerätsein und immeriwder spass machen wenn man mit de neffen spielt.
 
Schöne Diskussion :)

Vom Sound, der Kreativität und Persönlichkeit sowie der schnellen Verfügbarkeit der Klänge - haben Hardware-Rompler und Sampler definitiv ihre Daseinsberechtigung. Mich zieht es auch immer wieder dahin zurück, weil ich durch "schönen" Einschränkungen einfach viel kreativer werde und viel "Eigenes" dabei rauskommt, als wenn ich irgendein PlugIn nehme und "etwas" am Preset rumschraube.

Ich hab überhaupt nichts gegen Presets, sondern nutze sie bei Romplern auch gerne, wenn sie in den Song passen - why auch not :) Aber diese riesigen Librarys mit der meist unübersichtlichen Soundfindung und die Überforderung durch die Masse, schrecken mich auch immer mehr ab. Lange Installationen, ständige Updates, Probleme mit anderen Treibern oder neuen Betriebssystemen, etc. - das alles sind Dinge, die einem vom eigentlichen kreativen Vorgang abhalten. Weiterhin sind Sample-Librarys in der heutigen Zeit so schrecklich bekannt und verbreitet, dass einem in jedem Werbeblock und in fast jeder TV- und CD-Produktion irgendwelche bekannten Sounds in den Gehörgang fliegen, die das somit Gezeigte dann sofort uninteressant und langweilig für mich machen.

Auch mir liegt von meinen drei ABSCESS-Alben das erste am meisten am Herzen - da gibt es zwar auch Preset-Streicher und andere Standard-Sounds, die ich nicht selbst gezwirbelt habe, aber Bässe, Pads und FX sind meist Eigenkreationen und oft mit dem EMU E64 durch den Wolf gedreht.

Das Einzige Probleme der Hardware sind Kabel und das Speichern und Archivieren von Sounds - wie hier ja schon öfters angemerkt wurde. Ein SD-Kartenleser für einen EMU-Sampler wäre ideal, aber die sind ja meist schweineteuer - zumindest bei SCSI4Sampler.com oder wie sie heissen. Von der Bedienung her ist mir ein EMU und das Schrauben an echten Reglern immer noch lieber als das Klicken in Kontakt - ist einfach so - vielleicht weils nicht aus der Büchse PC, sondern aus einem echten Musikinstrument kommt :)

Was das durchbrowsen von Sounds, die Archivierung, etc. angeht, liegen Software-Sampler natürlich vorn - aber der leichte Weg führt halt auch nicht immer zu den schönsten Ergebnissen. "Wer schön und individuell klingen will, muss leiden" - so ist das nunmal...auch heute noch.

Ich denke, aber dass jeder für sich selbst entscheiden muss, wie er arbeitet. Wer heute einsteigt und nur die Arbeit am PC gewohnt und froh ist sich damit ausdrücken zu können, dem wird ein Hardware-Synth/Sampler wohl nicht besonders fehlen. Allerdings wird die Haptik von Hardware immer einen Reiz auf ausüben, weil damit einfach mehr und andere Sinne angesprochen werden, die uns beflügeln.

Ich bin jedenfalls schon wieder am überlegen mir einen Hardware-Sampler anzuschaffen :)
 
studio-kiel schrieb:
Das Einzige Probleme der Hardware sind Kabel und das Speichern und Archivieren von Sounds - wie hier ja schon öfters angemerkt wurde. Ein SD-Kartenleser für einen EMU-Sampler wäre ideal, aber die sind ja meist schweineteuer - zumindest bei SCSI4Sampler.com oder wie sie heissen.

Ich bin jedenfalls schon wieder am überlegen mir einen Hardware-Sampler anzuschaffen :)
Kleiner Tip:
EOS 4.7 anschaffen und frische wav-Samples mit einem herkömmlichen 5€-Zip-Laufwerk in den Sampler schaufeln.
 
Taschenmusikant schrieb:
studio-kiel schrieb:
Das Einzige Probleme der Hardware sind Kabel und das Speichern und Archivieren von Sounds - wie hier ja schon öfters angemerkt wurde. Ein SD-Kartenleser für einen EMU-Sampler wäre ideal, aber die sind ja meist schweineteuer - zumindest bei SCSI4Sampler.com oder wie sie heissen.

Ich bin jedenfalls schon wieder am überlegen mir einen Hardware-Sampler anzuschaffen :)
Kleiner Tip:
EOS 4.7 anschaffen und frische wav-Samples mit einem herkömmlichen 5€-Zip-Laufwerk in den Sampler schaufeln.

Hatte ich (z.B. 6400 ULTRA)- aber Zips bedeuten auch wieder je 1 externes Laufwerk für Sampler und PC, wenn der PC kein SCSI hat :sad:
 
hatte bis jetzt 5 sampler einen s1000, s3200xl, mpc2000xl, a3000 und eps16+, und mit abstand den eigenständigsten klang wenn man es so nennen darf hatte der s1000 vor allem bemerkbar bei perkusiven material. der hatte einen mords punch im vergleich zur mpc oder gar dem a3000 zumindest mit den eigenen librarays. diese librarays habe ich heute noch in verwendung in NI kontakt der mit den angesprochenen librarys im vergleich zu tiny klingt. mein tip: wenn dann einen spass und ideengebersampler von ensoniq holen, bis heute ist mein eps16+ mit nur 2mb ram oft im einsatz und fürn butterbrot zu haben.
 
Die Frage "Lohnt sich heute noch ein Rompler und Sampler?" kann relativ problemlos übersetzt werden in: "Lohnt sich heute überhaupt noch ein Musikinstrument?". Pardon, wenn das etwas polemisch klingen sollte, aber die zur Zeit bestverkauften Synthesizer sind im Wesentlichen Rompler.

Die Frage des Lohnens kann natürlich preisabhängig gestellt werden. Also: Für 35 Euro bekommt man mit etwas Glück einen EMU ESI-32. Wenn man den einfach "nur" als Synthesizer benutzt und dafür vorwiegend einfache, kurze Wellenformen sowie kurze, niedrig aufgelöste Drumsamples verwendet, umd diese dann zu schichten, zu filtern, zu modulieren und dann musikalisch einzusetzen:

Wenn sich das nicht lohnt: Himmel, was lohnt sich denn dann?

Von der Notwendigkeit her betrachtet, "braucht kein Mensch einen Rompler oder Sampler". Es gibt einerseits einige sehr interessante musikalische Anwendungen, wo ein Rompler und/oder ein Sampler nicht mehr ausreichend ist - und generell lässt sich auch rein auf Softwarebasis viel erreichen. Einen Rob Papen Blue LE gibt es z.Zt. für 59,- Euro - und auch damit kann man sehr weit kommen. Cakewalk verschleudert gerade einen guten Softwaresynth für knapp 20 Dollar als Downloadversion - und dann gibt es noch einen guten Haufen brauchbarer Freeware-Synthesizer und Freeware-Sampler (z.B. Paax2).

Lohnt sich heute noch ein Rompler oder Sampler?

Auch kann man auf Musikelektronik ganz und gar verzichten und sicherlich mit einer schönen großen Triangel, ein paar mit Erbsen gefüllten Blechbüchsen, leidenschaftlich geklöppelten Plastiktonnen, ausrangierten Gitarren sowie einen besengeschlagenen stabilen Pappkarton sowie einem gut eingesungenen Gospelchor reichlich gute Musik machen - ohne dafür einen Rompler oder Sampler zu benötigen.

Man kann auch allein mit ein wenig Audiorecording (z.B. für 20 Euro ein Samplitude 2008) und einem MFB Micro light (polyphon geschichtet - sowie im Softwaresampler eingesetzt) enorm gute elektronsiche Musik machen - und garniert den Kram mit einem gebendeten, uralten Casio-Keyboard.

Nur mal als Beispiel. Woran genau soll man allgemeinverbindlich festmachen, ob sich etwas "lohnt"? Die Antwort hängt nämlich ganz enorm von der Kreativität des Musikers ab.

Hugh!
 
Man könnte das aber schon fragen bezüglich dessen was ein Computer mit "Workstation"-Software a la Omnisphere oder Absynth von mir aus zusammen mit einer DAW nach Wahl noch "bringt". Das ist für eine Bühne schon noch interessant zu unterscheiden, besonders wenn es GB-weise Orchestersounds etc. geben soll. Nicht weniger haben da umgesattelt. Sehr legitime Frage.

Ich bin in meiner Hardwaresampler SCSI Zeit kein Fan von ZIP,JAZ und so weiter Laufwerken geworden, eher MOD und HD, für die Bühne sowieso am besten HD, wenn es überhaupt sowas sein sollte. Viele heutige gute Rompler sind ja quasi "Sampler" zumindest abspielen können sie, gesampled wird ja eh meist mit dem Audiointerface.
 


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