Synth für Flächen? Was gibtsn da so??

Offengestanden: Jeder polyphone Synth kann gute Flächen.
Die entscheidenden Aspekte für gute Flächen sind:
* 50% passendes Voicing - da kann der Synth nix zu
* 10% EQ'ing - kann man im Mischer hinterher machen; aber im Synth ist es oft geschickter.
* 40% Effekt - Flächen leben nun mal von Effekten.

Durch einen Moog Parametric geschickt und mit 3/16tel Pingpong-Delay mit leichter Modulation, die Doppelungschorus zaubert, und einem samtigen laaaangen Hall drauf klingt auch eine Hohner Melodica wie Samt und Seide.
 
Vor einigen Jahren hatten wir schon mal 'nen Flächensynth Thread und nach 'ner Weile waren praktisch alle polyfonen Synths genannt...

Ein paar der bisher noch nicht genannten HW-Synths...

FS1R (weich bis digital)
Fantom XR (wenn man die richtigen Filtertypen kombiniert)
K5000 (für bestimmte Flächen)
Poly 800 (wenn der Sound nicht ausklingen muss)
DX7 (mit gutem Chorus)
 
fanwander schrieb:
Offengestanden: Jeder polyphone Synth kann gute Flächen.
Die entscheidenden Aspekte für gute Flächen sind:
* 50% passendes Voicing - da kann der Synth nix zu
* 10% EQ'ing - kann man im Mischer hinterher machen; aber im Synth ist es oft geschickter.
* 40% Effekt - Flächen leben nun mal von Effekten.

Durch einen Moog Parametric geschickt und mit 3/16tel Pingpong-Delay mit leichter Modulation, die Doppelungschorus zaubert, und einem samtigen laaaangen Hall drauf klingt auch eine Hohner Melodica wie Samt und Seide.

Demnach wäre ein guter Flächenleger der, der die 10% und 40% bestmöglich beinhaltet bzw von Haus aush schon gut einbindet.
Deshalb würde ich aktuell ja fast bei dem Streichfett bleiben, bei dem Budget. Ich fände den jedenfalls am interessantesten, wenn es NUR um Flächen geht.
 
clipnotic schrieb:
und besonders auch anstatt rundum manuell mit irgend einem alten Hardware Sampler herum zu hantieren
Naja, also für die Flächen jetzt würde der Unterschied nur darin bestehen, dass man sich halt auf die Startdiskette o.ä. ein paar Wellenformen manuell speichern müsste. Im Rompler sind Wellenformen im ROM. Man sollte sich aber, wie gesagt, Gedanken über die Effekte wie Reverb, Chorus, EQ usw. machen, und außerdem auf die Synthese-Ausstattung achten, u.A. eben Filter, falls man den Klang damit auch mitgestalten möchte. Ob Rompler, Sampler, Workstation oder was auch immer. Beim Sampler muss man sich halt erst ein paar Wellenformen/Spektren besorgen und sicherstellen, dass sie geladen werden können (passende Diskette, funktionierendes Laufwerk usw.). Ein Sampler bootet i.d.R. etwas länger, insb. wenn jedes Mal Samples ins RAM geladen werden müssen. Beim Sampler ist man viel flexibler bei Wellenformen. Und es gibt außerdem Geräte, die Rompler+Sampler kombinieren.
 
Soljanka schrieb:
Demnach wäre ein guter Flächenleger der, der die 10% und 40% bestmöglich beinhaltet bzw von Haus aush schon gut einbindet.
Das wollte ich damit sagen ;-)
Deswegen ist auch der früher gemachte Hinweis auf die Workstations im Prinzip so richtig.
 
Michael Burman schrieb:
Eine Workstation ergänzt einen multitimbralen Klangerzeuger mit eingebauten Effekten um einen Sequencer.
Schatzi, das wissen wir auch. :gay: Mir gehts drum, dass Workstations heutzutage üblicherweise satt mit Effekten ausgestattet sind, und dass sie sich daher eignen.
 
fanwander schrieb:
Mir gehts drum, dass Workstations heutzutage üblicherweise satt mit Effekten ausgestattet sind, und dass sie sich daher eignen.
Ja, aber das trifft eben nicht nur auf die Workstations zu, sondern eben auch auf Geräte ohne Sequencer wie z.B. Integra-7 usw. :P
 
Michael Burman schrieb:
Ja, aber das trifft eben nicht nur auf die Workstations zu, sondern eben auch auf Geräte ohne Sequencer wie z.B. Integra-7 usw. :P
Das hab ich doch garnihct gesagt. Irgendwie verstehe ich nicht über was wir uns hier kabbeln?
 
fanwander schrieb:
Das hab ich doch garnihct gesagt. Irgendwie verstehe ich nicht über was wir uns hier kabbeln?
x = Multitimbraler Klangerzeuger mit eingebauten Effekten
y = Sequencer
z = Workstation
z = x + y
x = z - y
x = Synth für Flächen :lol:
Klar kann man Flächen auch mit z = x + y machen. Hauptsächlich geht es hier aber um x. :mrgreen:
 
Rompler+Sampler kombinieren.
@ Mich Burman: Kannste ma ein paar beispiele nennen, damit das für mich klarer wird, danke.

MIr würde nur der Blofeld dazu einfallen!?
(und ansonsten nur riesige kisten die man nicht mitnehmen möchte für live - das sind dann allerdings sampler)
 
Jetzt mal ein großer Sprung von altem Gear auf neues.
Hier wurde viel Rolandsches Zeug genannt... wie siehts mit dem System 1 aus?? Abgesehen davon das es da kaum brauchbare Demos gibt und noch nix außer der SH101 bekannt ist der darauf kommen soll, wäre ja gut möglich das Roland die "Jx" und die "Juno" Reihe rausbringen.

Qas dann so nen Plugin da kostet muss man natürlich abwarten, und auch den Sound. Wäre aber letztlich vll ne Option, auf wenn die Klaviatur eher Flächen/Chord ungeeignet ist weil nur 2 oder 3 Oktaven.

Workstation sind mir trotz aller Features ein Grauen. Lieber nen Amtlicher Synth :mrgreen:
 
Ich stelle die Frage noch mal:

Was ist denn mit dem Streichfett, dass du im Auge hattest?
Was spricht dagegen?
 
Ahhhhh… hatte ich übersehen. Sorry.

the acid test schrieb:
Soljanka schrieb:
Was ist denn mit dem Streichfett, dass du im Auge hattest?
Was spricht dagegen?

Nichts. Noch nicht. Würde da gern abwarten bis da mal richtige Demosounds kommen bzw man ihn selbst testen kann. Das Format gefällt mir halt.

... vll gibts ja zwei synths für Flächen :floet:


Klar, warum nicht.
Ich habe hier theoretisch auch genügend Teppichgurken, aber auf das Teil bin ich ebendfalls gespannt und wenn das taugt schlägt das Sammlerherz ggf. zu.
 
Flächen kann die Microwave Serie gut, oder Blofeld..
Aber auch viele viele andere.
Zu viele…

Wieso die? Weil die FM können und Wavetablesynthese, welche für bewegliche Flächen gut sind.
Ebenso wären da die FM Synth von Yamaha zu nennen (alle) und viele viele mehr.

aber alles unter 850€.
 
the acid test schrieb:
wie siehts mit dem System 1 aus?
Wenn ich richtig orientiert bin, dann benutzt Roland seit dem JP8000 immer die gleiche VA-Maschine. Ob das jetzt SH-32 oder SH-201 oder Gaia heißt und es würde mich wundern, wenn das beim System 1 anders sein soll. Die Dinger klingen durch die Bank immer sehr ordentlich. Den Gaia zB fand ich eigentlich recht gut, nur haben mir da die Factory-Programme nicht gefallen, bzw mir waren sie zu effektheischerisch.
 
Oh, ich habe "analog" übersehen, damit ist das natürlich Bullshit alles.

Dann würde ich eher Matrix6 empfehlen.
Finde aber analog nicht primär perfekt für Flächen, wenn es nicht gerade ein Prophet12 oder etwas mit digitalen komplexeren Wellenformen oder FM oder ähnlichem ist..
Zumindest wenn es um sehr vielfältige und umfangreiche Klangsynthese geht, dabei sind Sachen wie Schnelle Hüllkurven etc. nicht von Belang. ESQ1 und SQ80 können da auch was haben, sind analog gefiltert, tolle Flächen möglich. Rompler gehen schon, aber die sind ja alle digital, dies wurde in "analog" gepostet, also will man sowas nicht, richtig?
 
Ich kann für Flächen auch den Blofeld empfehlen.
Probier den einfach mal aus.
Er kann sehr steril klingen, aber das ist eher ein kann als ein muss.
Zudem wird oft die Bedienung kritisiert. Das kann ich so nicht bestätigen.
Wenn man sich an die Matrix-Bedienung gewöhnt hat, ist man schnell am Ziel.
Das man die Änderungen dann direkt optisch durch das graphische Display nachvollziehen kann, kenne ich so von keinem anderem HW-Synth.
 
Moogulator schrieb:
Flächen kann die Microwave Serie gut, oder Blofeld..
Aber auch viele viele andere.
Zu viele…

Wieso die? Weil die FM können und Wavetablesynthese, welche für bewegliche Flächen gut sind.
Ebenso wären da die FM Synth von Yamaha zu nennen (alle) und viele viele mehr.

aber alles unter 850€.

Wo genau, außer im Preis, is den der Unterschied vom Microwave zum großen Bruder? Ich hab da gestern Abend kein Unterschied gefunden, außer das er eher so in Richtung MicroKorg geht mit den Style aufteilungen und der Bedienung.

Und ja, Analog ist kein Muss. Das Thema hatte für mich nur nirgends so richtig gepasst (Studio, Klangerstellng etc.) daher hab ich das mal in Analog gepostet ;-)
 
Synthetisch ist für "beides" - wer Analog vorwählt kriegt analoge Antworten ;-)
Ok, dann ab nach Synthetisch..

Microwave 2 und XT haben digitale Filter, aber dafür sehr viel mehr Typen und auch abgefahrene Sachen. Siehe dazu auch MicrowaveXT und Microwave1 - Mit dem 2/XT und XTK kannst du komplexere logische Operationen vornehmen, die LFOs und Hüllkurven sind wesentlich besser (schneller und schnappiger) und du kannst mehr machen bei den Wavetables (mehr Waves!)
und die Basisausstattung ist halt mehr Tables.

Beim Blofeld gibt es formell kein Edit mehr der Waves, dafür aber 128 statt 63 davon pro Table, mit PC kann man auch editieren über den im Link stehenden Editor.
Er hat noch OSC FM welche beliebig verbindbar ist, 2 Filter statt einem aber weniger Modelle.

Die Hüllkurven sind auch verschieden, die MWs hatten 1x 8fach Multisegment und sonst ADSR Typen - also sehr gut für Wavetables - während die 4 Envs im Blofeld 8parameter haben, aber keine level-rate-Multisegmente sind.

Und so weiter, schon einiges mehr noch an Details, beim alten MW ist es natürlich noch das analoge Filter ..
Den Vergleich habe ich aber hier drin schon gepostet. https://www.sequencer.de/waldorf/waldorf ... sizer.html rel. weit unten - die MWs im Vergleich.. und und und..
 
JX8P fällt mir noch ein.
Den PG 800 brauchst du nicht zwingend, du kannst auch nen Softwareditor benutzen...

lg
Michael
 


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