neuron thread II

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Na da hab ich wieder was gesagt... der Neuron ist absolut nix für meine Musik aber die Diskussion hatten wir auch schon dutzende Male...
Und KORE hab ich nicht mehr als Hintergrundbild, dafür wieder meine Freundin.
 
Außderdem dachte ich das ist ein Diskussionsforum, d.h. Sinn und Zweck ist die Diskussion und nicht das Unterbleiben derselben...

Oder? ;-)
--smb

@Phelios: Schade daß der Neuron nichts für Dich ist.
 
außerdem ist die meinung vom neuronaut hier sehr willkommen, imho!

ohne ihn würd's den neuron ja gar nicht geben.

@phelios:

ich weiß, das ist dir egal.

aber wart's ab:

irgendwan wird aus der thematik nochmal was richtig geiles und du fährst voll drauf ab.

dann können wir altklug sagen:
siehste wir hamm's immer gewußt! :opa:
 
jo, diskussion.. das ist schon durchaus akzeptabel.. ;-) *G*
so graaade noch..

der arme neuron musste sich hier und auch anderswo schon harten prüfungen stellen..

denke aber zum instant supermoviesoundbastel ist er schon ein thema..
die umstände bei der soft waren allerdings suboptimal.. denke, da wird man sehen, ob sich hartmann erholt oder ob die engine nicht nochmal anders eingesetzt werden kann.. vielleicht auch ein redesign der hardware (die controller etwas funktionaler und ergonomischer und ohne springen)..

aber vermutlich ist das erstmal noch kein thema..
 
mir würde schon reichen wenn es stick recording im neuron vs gäbe!
man müßte die hardware gar nicht neu designen!

und wenn dann bitte nicht wieder vom herrn hartmann! ;-)
 
neuronaut schrieb:
PDT schrieb:
ohne ihn würd's den neuron ja gar nicht geben.
Nicht unbedingt. Es wäre dann aber mit ziemlicher Sicherheit ein Wavetable-Synthi geworden...

--smb


vielleicht wärs ja ein konglomerat aus WT und samplebasiertem granular-WT-<a href="https://www.sequencer.de/specials/sequencer.html">Sequencer</a>uencing.. also bindung zwischen vsynth und mirowave.. wär ja was-- oder?
 
Hmm, keine Ahnung, weiß ich nicht was da dann rausgekommen wäre (ich wäre in diesem hypothetischen Fall ja nicht dabeigewesen). Ich kann nur sagen daß das wahrscheinlich nichts gewesen wäre das mich interessiert hätte. Aber ich bin ja auch nicht gerade der typische "repräsentative User" (falls es sowas gibt)... möglicherweise wäre das ja doch für den Einen oder Anderen interessant gewesen...? ;-)

--smb
 
Schwierige Frage. Das kommt ganz darauf an was ich umsetzen will/muß/soll. Für viele Dinge gibt es gute Lösungen, für einige nicht, dann entwickle ich eben was selber. Viele dieser Entwicklungen sind dann irgendwann kommerzielle Produkte geworden (längere Geschichten, will Euch nicht langweilen).

Leider hat das alles zur Folge gehabt, daß meine musikalischen Tätigkeiten mittlerweile gegen Null gehen und ich dafür kaum mehr zu was anderem komme als Software zu entwickeln. Nicht daß mir das weniger Spaß machen würde, aber bedauerlich ist es irgendwie ja schon.

--smb
 
tja, dein Schicksal ist recht symptomatisch für den Bereich..
Viele Entwickler lassen irgendwann die Musik etwas liegen.. Ich würd auch gern bisschen mehr Zeit haben dafür ;-)

aber mich würde interessieren, was dich reizt..

VA? ist das für dich ausgereizt? imo kann man alles mit allem kombinieren.. insofern auch VAs..

ein synthesizer ist immer reduziert.. daher auch hier nicht anders..

aber sagen wir so:
die Wavetables sind entstanden, weil man noch keine SAmples machen konnte und es damals der beste Kompromiss war, es ist aber auch herrlich reduziert.. das ist musikalisch oft kreativ einsetzbar.. so kann das auch bei granulier-zeitscheiben-verfahren abgehen.. das ist zzt ja "das thema"..

man fragt sich: gibt es noch weitere interessante verfahren..

imo sind bei den digitalen ja auch eher nicht die emulationen, sondern andere sachen interessant..

analysier-synthetisier-basiert..

wenn du was "für dich" machen würdest,..
was könnte das sein?..

ich mein ohne auftraggeber, der ein konzept vorgibt..
 
Moogulator schrieb:
tja, dein Schicksal ist recht symptomatisch für den Bereich..
Ja das ist sehr gut möglich.

Moogulator schrieb:
aber mich würde interessieren, was dich reizt..
Neue Wege. Innovationen beim Bearbeiten und Erzeugen von Klängen. Klangliches Neuland. Sowas in der Art. Ist mir schon klar daß Dir das als Aussage vielleicht nicht unbedingt hilft denn das sagen ja irgendwo alle. Versuche ich es anders: Mich interessiert, Strukturen und Algorithmen zu benutzen, die eigentlich nicht primär für musikalische Zwecke gedacht sind.

Für die Umsetzung der Rayverb-Technologie (Erkennen und Bearbeiten der Raumstrukturen aus gesampleter Impulsantwort) habe ich z.B. eine Technologie benutzt, die auch dazu verwendet wird Sonnenflecken auf der erdabgewandten Seite der Sonne durch Messungen der von Schichten unterschiedlicher Dichte reflektierten seismischen Wellen (sog. "p-Modes") darzustellen. Sowas finde ich spannend, weil man die Gelegenheit bekommt, über seinen "Tellerrand" hinauszusehen.

Moogulator schrieb:
VA? ist das für dich ausgereizt? imo kann man alles mit allem kombinieren.. insofern auch VAs..
"Virtual analog" ist ein Marketing-Begriff der technisch keinen Sinn ergibt. Man bildet einfach früher analog realisierte Strukturen digital nach, aber das ist in der Digitalen Signalverarbeitung gang und gäbe (gehört sozusagen zur "Grundausbildung") und es gibt keinen Grund dafür, das extra irgendwie herauszustellen (außer eben als Verkaufsargument). Digital bleibt digital und die Grenzen der diskreten Welt gelten genauso für "virtuell analoge" Synthesizer wie für alle anderen digitale Syntheseformen. Natürlich klingt es gleich "wärmer" wenn das Teil "analog" im Namen mitführt, das ist so in etwa wie mit der linearen Phase bei den EQs... ;-)

Ich finde aber daß z.B. subtraktive Synthese klanglich durchaus ihren Wert hat und ich benutze sie auch gerne, weil sie von der technischen Seite her sehr einleuchtend ist. Als Werkzeug ist sie aber - ! für mich persönlich ! - ebenso spannend wie ein Schraubenzieher: die Anwendung ist auf eine bestimmte Richtung beschränkt, leicht verständlich und für das was sie tut sehr gut zu gebrauchen. Wirkliches Überraschungspotential sehe ich aber keines, dazu ist sie glaube ich einfach zu gut verstanden.

Moogulator schrieb:
aber sagen wir so:
die Wavetables sind entstanden, weil man noch keine SAmples machen konnte und es damals der beste Kompromiss war, es ist aber auch herrlich reduziert.. das ist musikalisch oft kreativ einsetzbar.. so kann das auch bei granulier-zeitscheiben-verfahren abgehen.. das ist zzt ja "das thema"..
Mag sein, da kann ich nicht mitreden (soll heißen ich weiß nicht was gerade "hip" ist).

Für mich sind Wavetable-basierte Synthesemethoden von vorne herein "verstümmelt", einfach deshalb, weil sie prinzipbedingt nicht von monophonen Zyklen auf komplexes Material übertragen werden können. Das war auch lange Zeit das Crux mit welchem viele Time Stretching-Methoden die auf der Granular/WT-Synthese entlehnten Verfahren aufgebaut waren zu kämpfen hatten - sie funktionieren hervorragend für Signale mit einer einheitlichen Grundtonhöhe, aber nicht für polyphone Signale.

Natürlich kann man alles zur Verfremdung heranziehen (insofern muß dieses Manko in der Praxis ja kein Problem sein - manche Drum&Bass Produktionen haben ja absichtlich das Time Stretching vom Akai S1000 verwendet gerade weil es wegen dieser Einschränkung so schlecht klang), aber mir paßt sowas für meine Arbeit nicht. Ich will mir nicht von der Syntheseart vorschreiben lassen, welche Grundwellenformen ich damit verwenden kann und welche nicht (ein zugegebenermaßen sehr hochgesteckter Anspruch den man eigentlich nie wirklich erreicht).

Moogulator schrieb:
wenn du was "für dich" machen würdest,..
was könnte das sein? ich mein ohne auftraggeber, der ein konzept vorgibt..
So klar kann man das ohnehin schlecht trennen. Etwa die Hälfte der Dinge die ich mache tue ich aus eigener Initiative und nicht als Auftrag von jemand anderem. Auftragsentwicklungen sind gut für den Geldbeutel und für den Kopf meistens sehr erholsam, weil man sich sagen lassen kann was man wie zu tun hat. Dann kann man das ganz dumpf einfach so machen, wie es gefragt ist und anhand der Specs die man vorgelegt bekommt ohne sich groß was bei zu denken, z.B. ob das überhaupt Sinn macht was der von einem will. Das ist in der Musikproduktion ja auch nicht anders.

Eigeninitiative beinhaltet Zweifel (manchmal auch Verzweiflung), Idealismus, Überzeugung, Ideen, Kreativität und Risiko. Man kann Glück haben und jeder möchte das dann kaufen, oder Pech und keinen interessiert es. Hab ich beides schon erlebt. Trotzdem ist es das alles immer wert, denn man macht es letzten Endes für sich selber.

Deine Frage ist schwer zu beantworten, weil es vieles gibt das mich reizt und ich an einigem bereits arbeite (und deshalb nichts dazu sagen kann). Im Prinzip deckt es sich aber eigentlich mit dem was ich zu Deiner eingangs gestellten Frage gesagt habe.

--smb
 
jo, finde klingt rund und plausibel..
man könnte bei allem interesse und spannung an der ersten methode aber auch sich etwas verhaken in geschlossenen systemen.. im falle faltungshallt / rayverb find ich das aber sehr cool.. ist zwar hungrig, aber das ist der preis von interessanten berechnungen..

ich bin auch der ansicht, das lofi cool sein kann und musikalisch, jedoch ,wie im schwurbel thread schon deutlich untermauert: es muss quasi abschaltbar sein, das man eben auch ober hi-end haben KANN.. ich mag das hi-end zeug halt ;-)

die quaitäten der granularzerschneider ist imo auch noch steigerbar.. das mit dem stretching: jepp, auch ich habe schon viel die artefakte genutzt.. übrigens auch sehr gerne diesen stretch algo von dir/euch für den eps/asr.. das fand ich sehr cool und anderen weit vorraus..

aber hier kann man eben auch besser.. so gut es eben geht mit der gegebenen hardware..

vermutlich ist die sache mit der polyphpnie so zu lösen ,das man ein modell bauen muss und dasselbe ansich nochmal parallel laufen lassen.. das braucht sicher saft. .imo kommt man ganz gut aus, wenn man so 4-8 stimmen hat.. damit kann man arbeiten..

synthese und mode: nunja, das mit der mode ist nicht soo entscheidend, ich empfinde die meisten VAs sind nur aus werbegründen so.. es gibt sogar eine BREMSE durch diesen begriff.. novation haben ihre supernova reduziert und bauten dann das KS.. das ist imo etwas schade, denn da gehen die spannenden sachen drauf.. ein anderer punkt: keine mag so recht drüber reden.. aber die meisten sind einfach nur synthesizer in digital, nicht aber analog-simulationen.. viele haben das garnicht analysiert (was ich nicht so schlimm finde.. ich erwarte von digitalen eh nicht analoge dinge.. eher neue sachen ,die analog nicht gehen)..

ich finds schon gut, wenn es spannnde sachen gibt.. bei VAs auf OSC basis.. ist ja imgrunde beim neuron auch so.. der vsynth hat halt den granulierosc und der rest ist meist normal subtraktiv.. was die leute zum sampleverbot gebracht hat,weis ich dabei auch nicht ;-)

ich hoffe aber, das mehr aus dem offenen bereich kommt..
dabei aber die musik nicht vergessen wird.. aber auch vorallem nicht die klangwelten selber..

ich denke, die meisten warten immernoch auf den klangmessias, er wird nicht kommen.. weil wir das alles schon kennen ;-)
ein algo, der GANZ NEU klingt... das wird schwer.. schon wegen der hörgewohnheit.. so denk ich zumindest..

Tellerand ist gut.. da sollte es immer drübergehn.. ich mochte den Prosoniq-Ansatz immer recht gern.. ist sogar schuld an 2 Alben ;-)

ich denke aber, man muss hier aufpassen ,das es nicht mehr ein "cooler FX" ist , dann wäre da nämlich eine andere verpackung und darreichung wichtig.. der neuron hätte als plugin verformer evtl auch als hardwareplugin-teil durchaus auch was werden können. er wurde beworben wie eine neue klangwelt..
eine syntheseform, die gezielt andere dinge erzeugen können ,wären imo immernoch ein gutes prinzip..

weil man eben gezielt sounds bauen kann..

die kombi kann sehr cool sein..

also: nicht aufhören..
 
Moogulator schrieb:
ich bin auch der ansicht, das lofi cool sein kann und musikalisch, jedoch ,wie im schwurbel thread schon deutlich untermauert: es muss quasi abschaltbar sein, das man eben auch ober hi-end haben KANN.. ich mag das hi-end zeug halt ;-)
LoFi ist okay, wenn es optional ist. Bei vielen PlugIns ist alles LoFi, weil die Entwickler es nicht besser können. Dann finde ich das (außer in berechtigen kreativen Einzelfällen) nicht ok. Ich würde meine mühsam aufgenommenen Daten nur ungern mit irgendwas bearbeiten, das jemand planlos zusammengepfriemelt hat, nur weil er Google bedienen kann. Leider gibts das viel zu oft (auch bei sogenannten "professionellen" Applikationen).

Moogulator schrieb:
ein anderer punkt: keine mag so recht drüber reden.. aber die meisten sind einfach nur synthesizer in digital, nicht aber analog-simulationen.. viele haben das garnicht analysiert (was ich nicht so schlimm finde.. ich erwarte von digitalen eh nicht analoge dinge.. eher neue sachen ,die analog nicht gehen)..
Das mag sehr gut sein. Ich habe mir noch nicht die Mühe gemacht, mal mit den enstprechenden Tools so ein VA Teil unter die Lupe zu nehmen. Ich meine aber auch, daß "VA" hauptsächlich ein Begriff aus dem Marketing ist (s.o.), von daher spielt das (für mich) eine untergeordnete Rolle.

Moogulator schrieb:
ich finds schon gut, wenn es spannnde sachen gibt.. bei VAs auf OSC basis.. ist ja imgrunde beim neuron auch so..
Wie meinst Du das?

Moogulator schrieb:
ich denke, die meisten warten immernoch auf den klangmessias, er wird nicht kommen.. weil wir das alles schon kennen ;-)
ein algo, der GANZ NEU klingt... das wird schwer.. schon wegen der hörgewohnheit.. so denk ich zumindest..
Absolut. "Neue" Klänge zu schaffen ist immer schwer bis unmöglich (genauso wie "neue" Musik auch). Neue Zugriffe und Bearbeitungsmöglichkeiten sind schon eher umsetzbar.

Moogulator schrieb:
ich denke aber, man muss hier aufpassen ,das es nicht mehr ein "cooler FX" ist , dann wäre da nämlich eine andere verpackung und darreichung wichtig.. der neuron hätte als plugin verformer evtl auch als hardwareplugin-teil durchaus auch was werden können. er wurde beworben wie eine neue klangwelt..
Zum Marketing des Neuron brauche ich glaube ich nichts zu sagen. Ich schließe mich der Meinung vieler User an daß das alles wohl nicht ganz so optimal war. Ich hätte - wenn ich denn maßgeblich an der Vermarktung beteiligt gewesen wäre - sehr vieles anders gemacht. Aber das gehört eigentlich nicht hier her, da haben wir es schon im SurroundSFX-Forum öfters davon gehabt...

--smb
 
OSC basis erklär ich mal schnell: damit mein ich einfach so obertonerzeuger wie ringmod, sync, FM, Xmod, FeedbackOSC oder sogar VPM.. also div. Möglichkeiten (am besten auch gleichzeitig nutzbar) mit 2 bis X Oszillatoren als Basis irgendwas zu machen von FM bis ringmod.. das ist nicht exotisch, aber man kann damit gut umgehen.. aber man kann etwas neues "dazu" machen..
sehr untechnisch gesprochen..

denn das subtraktive kennt man und kann locker hinten dran hängen.. das stört ja keinen.. selbst bei irgendwelchen resonanten knotenpunkt- synthese sachen , kann man ja noch ein filter anhängen.. da diese bearbeitung eh anders klingt als sync oder fm etc..

teile übrigens deine ansicht was lofi angeht.. muss man halt selbst bestimmen können.

die sache mit den VAs meinte ich auch mehr so: da gibts imo zzt kaum wirklich VAs, die WIRKLICH analysierte analoge sind.. es gibt zwar zzt einige, und bei CW hat man durchaus geforscht an einem original.. aber ob ich zB das mit der component emulation glauben soll (korgs worte) ,also echte schaltungssimulation? das denk ich eher nicht..

mitm neuron quäl ich dich mal nicht weiter ;-) sieht so nach "ich bin satt" aus ;-) da gibts dann ja mehr "wenn..." sachen ,die muss man nicht durchgehen ;-)
 
Moogulator schrieb:
denn das subtraktive kennt man und kann locker hinten dran hängen.. das stört ja keinen.. selbst bei irgendwelchen resonanten knotenpunkt- synthese sachen , kann man ja noch ein filter anhängen.. da diese bearbeitung eh anders klingt als sync oder fm etc..
Ok, verstehe.

Moogulator schrieb:
aber ob ich zB das mit der component emulation glauben soll (korgs worte) ,also echte schaltungssimulation? das denk ich eher nicht..
Naja, warum nicht. Es gibt ja viele tolle Programme wie z.B. Spice und PSpice die ein solches Schaltungsdesign und auch die Simulation bieten, wenn man das möchte. Neu ist das ja nicht.

Das Resultat hängt natürlich davon ab, wie genau das umgesetzt ist - ich kann eine Leitung von Punkt A nach Punkt B zum Beispiel einfach durch die Rechenregel B = A digital darstellen ("=" als Zuweisung), oder tatsächlich die Eigenschaften eines Drahtes und dessen Verbindungen (Kapazität, Widerstand, Reflektioneigenschaften, Skin-Effekt bei der Ladungsübertragung) simulieren. Die Frage ist dabei immer, welche Effekte es wert sind, einbezogen zu werden und welche nicht. Aber am Ende hat man doch eben wieder ein digitales System mit allen seinen Beschränkungen (und nicht zu vergessen auch dessen Vorteilen - man bedenke z.B die Stimmstabilität!).

Moogulator schrieb:
mitm neuron quäl ich dich mal nicht weiter ;-) sieht so nach "ich bin satt" aus ;-) da gibts dann ja mehr "wenn..." sachen ,die muss man nicht durchgehen ;-)
"Satt" ist eine Definitionsfrage. Sagen wir mal neutral: ich habe in den letzten Jahren menschlich sehr viel gelernt.

Gequält fühle ich mich durch Deine Fragen nicht, ich denke eher, daß ich mir den Unbill der anderen hier zuziehe die die Neuron-Threads nicht mehr sehen können ;-)

--smb
 
Wird niemand gezwungen, etwas zu lesen was ihn nicht interessiert. ;-)
Ich find´s interessant, auch als "Nicht-Neuronaler"! ;-)
 
neuronaut schrieb:
Gequält fühle ich mich durch Deine Fragen nicht, ich denke eher, daß ich mir den Unbill der anderen hier zuziehe die die Neuron-Threads nicht mehr sehen können ;-)

--smb

Ich kann von Neuron Threads eigentlich nie genug bekommen. :D
 
neuronaut schrieb:
"Virtual analog" ist ein Marketing-Begriff der technisch keinen Sinn ergibt.
Danke für die Bestätigung!
Wir hatten vor Äonen mal eine elend lange Diskussion deswegen.
[war das noch im alten Forum?]

Es wäre höchste Zeit für einen Buzzword-Thread.
Vermutlich hätten einige Synths einen besseren Ruf, wenn man sie beim Namen nennen würde.
________
Für die Umsetzung der Rayverb-Technologie (Erkennen und Bearbeiten der Raumstrukturen aus gesampleter Impulsantwort) habe ich z.B. eine Technologie benutzt, die auch dazu verwendet wird Sonnenflecken auf der erdabgewandten Seite der Sonne durch Messungen der von Schichten unterschiedlicher Dichte reflektierten seismischen Wellen (sog. "p-Modes") darzustellen.
Inwiefern hast du die "Parameter" [bzw. Art der Parameter] übernehmen können? Bezog sich die z.B. die Dichte auf die reflektierenden Wände?

Ich stelle mir das spannend vor, wenn man nicht nur die Größe und die Form des Raumes und die Beschaffenheit der Wände simulieren könnte, sondern auch Löcher in der Wand, deren Größe, Tiefe, Form und Anzahl. Gegenstände, die im Raum rumstehen oder sich sogar fortbewegen. Variablen bezüglich des Luftdrucks...
 
oh, ich 2le nicht an den Vorteilen digitaler Systeme, nur denke ich: Das Prinzip scheint zumindest "anders unperfekt" zu sein ,wenn es denn so ist.. mein MS20 klingt faktisch nicht so wie Legacy, auch wenn ich Legacy viel abgewinnen kann, schade das es das nicht mehr gibt..

Es wäre da natürlich interessant gewesen den "MS20" kräftig zu erweitern oder gar modular zu machen, dafür ist er allerdings dyamisch und mehrsitmmig, was ja auch ein Gewinn ist.. sein Klang ist aber nicht nahe genug am MS20 , um selbigen wegzugeben.. das ist keine Schelte, nur erwartet das der User bei einer optisch so ähnlichen und sehr netten Kopie.. Richtig super wäre auch ein Standalone-Mini MS20 gewesen...

Zum Thema nur: Diese "modeling" GEschichte ist nett, auch ich kenn diese Schaltungssimulatoren (sicher nicht so gut wie du!!! da bin ich mir sicher!), aber irgendwie scheinen da auch einige Faktoren nicht mit drin zu sein.
(siehe Schwurbel Thread.. denn diese Dinge sind genau DAS ,wieso man eben so lange Threads machen kann ,ohne hinter das Geheimnis zu kommen..)

Ich sag mal: Es ist offenbar was nicht mit im Modell berücksichtigt oder/und ungenau genug, um nicht an das "Original" zu erinnern (egal, wie wichtig DAS überhaupt ist!!!)..

eigentlich wäre die Zeit für ein neues System vielleicht sogar besser verschwendet, man kanns natürlich nur falsch machen, weil irgendwelche dämlichen Kritiker wie ich natürlich alles bemeckern.. allerdings auch feiern.. Denn der Grundd für diese Sites hier ist ja die Faszination an der Sache und den Möglichkeiten und was machbar ist..

Daher mal die konkrete Frage: Ist diese Ungenauigkeit nicht genau der Streit zwischen diesen "Fraktionen"? Hin und wieder ist es der Grund für Kult, in anderen Fällen wieder andere anregende "Streits"..?

Perfekt wäre es zumindest, wenn man wirklich mit demselben Synthesizer sehr fette breite Klänge ohne beschränkung basteln könnte und dennoch sehr filigran, exakt und digital.. viele tendieren daher in die Hybrid-Ecke..
Alles geht damit aber auch nicht..

Bestimmte alte und gute Instrumente werden nie wieder gebaut, daher wird es sicher immer mal eine Frage danach geben (naja, wie wichtig das ist ist auch eine andere Frage)..
Aber wenn man ansich nur auf Ziel, Klang und Co aus ist, also nicht auf Sammeln oder Nostalgie.. selbst dann will man bestimmte Dinge ja dennoch haben und vermisst es evtl..

Es scheint immernoch sehr schwer zu sein, einen Moog, MS20 oder einen SH5 zu emulieren, zumindest das unesotetische Menschen sagen :DAS PACKT MICH GENAUSO WIE DAS ORIGINAL..

und diese vorteile mit in neue konzepte zu übernehmen..

ich spreche hier mal sehr untechnisch..
für ein paar nebendiskussionen verweise ich mal auf den "schwurbel" thread, denn da haben wir gesehen ,das man es wirklich nicht einfach hat schon dies zu erklären oder dingfest zu machen, es aber alle hören und den unterschied nicht leugnen können..

natürlich geht es nicht um emulation alter instrumente, das ist imo nicht so wichtig.. aber um klang, gesamtklang und breite schon..

das willl ich hier nicht ausdehnen.. aber:

obs nicht mal lösungen gibt, die so gut sind,das quasi alle körperteile damit zufrieden sind? (ohren vorallem) ;-)

ich bin das zB bei einem TG77, bei einem moog , aber weniger bei einigen VAs, bei anderen schon eher.. Zufrieden und sage einfach "WOW".. bei anderen Teilen kann ich nur sagen "ja, coole Features, klingt aber nicht".. egal was man einstellt.. auch mit viel ahnung und co..

Geschmack? oder technisch/algorithmische Qualität?

nur mal so in den Raum geschmissen..
da interessiert mich, was du als jemand der sich wirklich damit beschäftigt , dazu sagst..
wäre cool.. und auch wovon das letzlich eben abhängt..

imo ist es schonmal KEINE Wandlerfrage und auch nicht obs digital oder analog ist.. Komische Algorithmen oder unvollständige oder so (nicht im bösen sinne..) oder mathematische sind sicher auch drin..
 
Sorry, Mic, aber:

Ich würde jedenfalls den ersten Teil des Threads löschen - mir kommt das ganze sehr, sehr haarig vor... :?

Was der Threaderöffner behauptete, könnte u. U. den Tatbestand der üblen Nachrede erfüllen (nach §186 StGB strafbar) - dafür müsstest Du dann als Forumsverantwortlicher einstehen...
 
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