Yusynth - ARP - wiring

Dieses Thema im Forum "Lötkunst" wurde erstellt von XeroX, 22. August 2008.

  1. XeroX

    XeroX -

    ich hab gerade extremste probleme mit dem verkabeln die arp-filters :?

    hier mal die vorlage :
    [​IMG]

    ich hab die potis so angeschlossen, als würde man sie von vorne sehen.
    doch hat sich erausgestellt, das die beiden "input-level-potis" schon mal falsch waren.
    komischerweise wird es beim aufdrehen des resonanz-potis lauter. sprich, es sollte richtig sein.
    das ganze irritiert mich etwas und jetzt hoffe ich mal auf eure hilfe ;-)
     
  2. Nein, diese Darstellung zeigt die Potis von hinten.
     
  3. Anonymous

    Anonymous Guest

    -> Resonanz aufdrehen wird normalerweise auch leiser.
     
  4. Nö.
    Das mag für das Ladder gelten. Für's MOTM440 auch.
    Es gibt aber genügend Filter, bei denen das umgekehrt ist. Polivoks, LPG, SSM2164 State Variable ...

    Punky40 hat das Arp, der müsste das sagen können.
    .
     
  5. XeroX

    XeroX -

    danke !

    hab es gerade umgelötet.
    leider kommt beim freq-poti keine veränderung.
    ich hoffe mal, das es nach dem trimming funktioniert.
    aber da stosse ich schon auf das nächste problem.

    wie schick ich in den V/Oct eingang 0V und 1V ?
    ich hab noch ein kleines labornetzgerät, aber der gedanke hört sich gefährlich an. :oops:
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    shit, das hab ich wohl bisher übersehen.



    OV ist nix, ganz einfach..........oder was solls sein ? ( Masse wird er ja wohl nicht meinen )
    1V ist ne Oktave, also mit dem Keyboard das zweite C spielen oder mit dem Sequenzer ne oktave am VCO patchen.

    Ich hab das Ding einfach mit dem Gitarrentuner kalibriert,
    und die Grundfrequenz nach den musikalischen BEdürfnissen.
    D.h. im filterbetrieb muss das Filter ganz schliessen.
    auf VCO Betrieb ausgelegt habe ich es aber einiges tiefer gestimmt.

    die Resonanz dünnt beim ARP nicht aus, zumindest nicht so dass es mir gross (unangenehm ) aufgefallen wäre.
     
  7. XeroX

    XeroX -

    wie meinst du das ?
    nix anschliessen, da werd ich wohl nicht viel messen können.
    ich schnalls nicht :?

    ich hab auch schon mal ein wenig an den trimmern geschraubt.
    aber leider verändert sich da nix.


    wer kann helfen :adore:
     
  8. JuBi

    JuBi aktiviert

    Hi, vielleicht kann ich dir helfen, also um 0V am cv Eingang zu bekommen schließt du einfach Tip-Kontakt mit Masse kurz dann liegten am Eingang 0V an, sonst hängt der ja in der Luft.
    Mach dein Labornetzteil auf und check nach ob da Kabel lose herumirren, dann mit einen Voltmeter am Ausgang 1V einstellen, 10 Minuten warten ob sich nichts verändert an der Spannung und dann sollte es so gehen.
    Um die 18,7 mV zu messen solltest du schon ein einigermaßenes Messgerät besitzen, dann von Basis Q6 gegen Masse die Spannungen mit den Trimmern einstellen.

    Viel Glück,
    JuBi
     
  9. XeroX

    XeroX -

    versteh ich das richtig, das ich an der 1V/O-buchse tip mit masse verbinde ?

    hab ich schon mal gemacht, aber wozu jetzt ?
    auf jeden fall schon mal danke für die tips ;-)
     
  10. JuBi

    JuBi aktiviert

    oh, das war ja der 1V/Octave Eingang nich der cv, ist aber das gleiche Prozedere. Ansonsten siehst du das richtig.

    du schrobst ja das du deinem Netzteil nicht traust, also musst du das Vertrauen wieder herstellen indem du das technisch mal durchcheckst, aber das hast du ja schon gemacht...
     
  11. XeroX

    XeroX -

    okidoki,

    ich wollte nur sicher gehen, das das alles richtig ist.
    dann werde ich es später mal ausprobieren.
    danke noch mal für die hilfe.
     
  12. Du sollst ja auch nicht die 0V messen, sondern laut Abgleichanleitung die 0V an der Basis von Q6.

    Und - ja, 0V IST Masse.

    Aber davon abgesehen, das ist schon eine komische Abgleichanleitung.
    Am Ende des ersten Abschnitts soll T1 so eingestellt werden, daß -187mV an der Basis von T6 gemessen werden.

    Im zweiten Abschnitt soll T1 dann wieder verstellt werden
    Zudem kommt, daß
    1. dieser Wert von 18.7mV recht klein ist und damit die Genauigkeit des Oktavabgleichs von dem Meßgerät abhängt.
    2. "Apply 1V to the V/Oct input" - diese 1V solten in einem Synthesizer nicht aus einem Laborgerät kommen, sondern - praxisgerechterweise - aus dem Synthesizer selber, d.h. vom Keyboard oder vom MIDI/CV - Interface, denn das sind die maßgeblichen Spannungsquellen.

    Vielleicht hilft Dir das folgende ein wenig weiter:

    Mit T1 wird ein Offset für den Cutoff eingestellt.

    Schau Dir den Schaltplan an (unten links).
    T1 hat haargenau die gleiche Funktion, wie das Cutoff-Poti selber, er ist sogar gleich angeschlossen.
    - CCW (counterclockwise - linker Anschlag des Potis) liegt jeweils an Masse,
    - CW (clockwise - rechter Potianschlag) liegt jeweils an +15V und
    - der Schleiferanschluß liegt jeweils über einen Widerstand (R33 und R34) am gemeinsammen Summenpunkt aller Steuerspannungsquellen (der Basis von Q6).
    Der einzige Unterschied liegt in der Größe dieser Widerstände, R33 ist größer, damit wird der Regelbereich des Cutoff-Potis etwas kleiner, als der des Trimmers T1.

    D.h. mit T1 wird letztlich nur der Bereich festgelegt, in dem das Cutoffpoti und die Summe der CV-Eingänge wirkt.

    Er sollte imho so eingestellt werden, daß das Filter (ohne jeglich angeschlossene CV-Quellen) bei etwa 8-9 Uhr - Stellung des Cutoffpotis geschlossen ist.
    Dann hat man nach unten noch einen Headroom, ansonsten (wenn das Filter gerade schließt wenn das Cutoffpoti auf Linksanschlag steht), kann es passieren, daß das Filter eben nicht mehr schließt, wenn z.B. ein externer Offset dazukommt - z.B. von einem angeschlossenen Keyboard.


    Mit T2 wird hingegen die Spreizung der V/Okt-Chartakteristik eingestellt.
    Diese Einstellung ist also dann wichtig, wenn das Filter in Eigenresonanz selber Töne erzeugt. Damit diese genau dem Oktavverlauf einer angeschlossenen Tastatur entsprechen, ist der Abgleich wesentlich kritischer, als der von T1.

    Dementsprechend sollte der Abgleich auch durchgeführt werden.


    Warum ich das so ausführlich schreibe?
    Damit Du verstehst, worum es eigentlich bei den beiden Trimmern geht.

    Anstatt sich auf den mV-Meßwert eines (u.U. ungenauen Meßgerätes) zu verlassen, denke ich daß es wesentlich sinnvoller ist, den Trimmer T2 nach Gehör einzustellen und vor allem mit einer Spannungsquelle, die auch die VCOs mit der Tonhöhenspannung versorgt.

    Das kann man machen, wie Punky40 beschrieben hat - mit einem Tuner, oder indem man einen VCO mitlaufen läßt, das Filter in Eigenresonanz bringt und diese beiden Töne auf (möglichst) Schwebungsnull bringt - und das über möglichst viele Oktaven.

    Wenn Dir eine genaue V/Okt-Spreizung nicht wichtig ist, dann ist der Abgleich auch nicht kritisch und dann kann die Abgleichanleitung von Yusynth auch ausreichen.


    Falls dein Cutoffpoti keine Wirkung zeigt, so kann es (neben den üblichen Fehlern wie Verdrahtung) auch daran liegen, daß der Trimmer T1 ganz aufgedreht ist. Da er einen größeren Regelbereich als das Cutoffpoti hat, kann es sein, daß dieses keine Wirkung mehr zeigt. Dreh den Trimmer T1 also erstmal ganz zurück (gegen Masse).
    .
     
  13. XeroX

    XeroX -

    das ist auch gut so, ;-) danke.

    ich hab gestern nacht noch einen "verkabelungsfehler" gefunden.
    jetzt wird es auch leiser beim aufdrehen des reso.-potis.
    nur leider tut sich beim cutoff-poti nix.
    ich hab alles noch mal nachgeprüft [also die anschlüsse].
    am T1 geschraubt, aber nix passiert.
    ist vielleicht doch ne nummer zu gross für mich.
    solange der nicht funzt, brauch ich auch nicht an einen abgleich zu denken.
    ich überprüfe jetzt noch mal alle lötstellen, könnt natürlich auch ein bauteil im ars.. sein.
    ich mach mich mal auf die suche :wegrenn:
     
  14. Anonymous

    Anonymous Guest

    hey, dann war das shcôn richtig wie ich das ding abgeglichen habe.
    wie im abgleich Thread gesagt:
    Man muss sich musikalisch und modulspezifisch orienttieren !
    D.h. heisst beim ARP Filter: Man wird T1 unterschiedlich justiert haben wollen wenn man den Filter hauptsächlich auf VCO Betrieb auslegt wie für filterbetreib.


    anonsten hab ich wohl mist zusammengeschrieben wegen den 0V.
    ( Der Begriff 0V irritert mich noch. )
    ich lege ja inzwischen viel eingänge selber mit dem schaltkontakt auf Masse damit die ruhe geben wenn nix gestöpselt ist.


    Hab das früher immer übersehen in den schaltungen :oops:
     
  15. Kein Grund rot zu werden. Ich kenne das nur von Oakley-Modulen.
     

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