Einstieg in die Eurorackwelt

Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

Dorimar schrieb:
Ja die Signale sind alle unsymmetris

Ähem, "ZUR GESCHÄFTSORDNUNG" sagt man wohl in dem Fall. Es ging, wenn ich mich nicht irre um Patchcords für ein modulares System. Mit symmetrisch, asymmetrisch und anderen Überlegungen bist Du auf einer anderen Baustelle. Patchcords können ziemlich primitive "Strippen" sein sie müssen nicht mal abgeschirmt sein solange es um Signal- und Steuerspannungen in einem System geht. Warum schirmt man ab? Weil man vermeiden will, das irgendwas eingestreut wird das dann im "Nutzsignal" am Ende hörbar wird. Wenn man sich ein Mikrofon und dessen Anschlußwerte anschaut, ist eine gute Abschirmung absolut ratsam, bei den unkritischen SV/CV-Ein- und Ausgängen eines Modularsystems und bei den, im Vergleich zum Mikrofon hohen Spannungen, gehen mögliche Einstreuungen unter. (sie wären so schwach, dass man sie nicht hören kann)
Abgeschirmte Patchcords sind trotzdem sinnvoll weil der Schirm das Kabel stabilisiert und weil man die Dinger dann auch mal ausserhalb des Systems verwenden kann, als Patchcord im Studiobereich z.B.
Patchcords dürfen billig sein, nur funktionieren sollten sie, zuverlässig möglichst.
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

ich hab mir mal 100 kabel (90cm länge) für 27€ geschossen. waren stereokabel und ich habe einfach auf einer seite mit ner feile eine kerbe zwischen ring und masse geschliffen und ein lötpunkt reingesetzt. funktioniert super ! (hab die lötstellen überschliffen) war ca. 2h arbeit und wenn man zeit hat geht das auch ... kabel für 27cent ist schon ok. von denen ist bis jetzt nicht eins kaputtgegangen ...
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

kl~ak schrieb:
ich hab mir mal 100 kabel (90cm länge) für 27€ geschossen. waren stereokabel und ich habe einfach auf einer seite mit ner feile eine kerbe zwischen ring und masse geschliffen und ein lötpunkt reingesetzt. funktioniert super ! (hab die lötstellen überschliffen) war ca. 2h arbeit und wenn man zeit hat geht das auch ... kabel für 27cent ist schon ok. von denen ist bis jetzt nicht eins kaputtgegangen ...
Wassn für ne Kerbe? Und was wird danach aus dem Kabel? Ich kann nicht löten ^^ Das bedeutet also Stereokabel gehen nicht für z.b. SV/CV...aber am Audioausgang wieder okay, Stereo zu nehmen?
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

Ist doch ganz einfach, Mono Buchsen mit Mono Kabeln verbinden, Stereo Buchsen mit Stereo Kabeln. Mono und Stereo Buchsen verbinden kann zu Problemen führen, da man den rechten Kanal kurzschliesst. Hab mal gehört Ausgänge kann man kurzschliessen, bei einem Eingang kann das zu defekten führen, in wieweit das aber stimmt vermag ich nicht zu sagen.

Alle Aus- und Eingänge meines Systems sind Mono. Mag sein das es auch Stereomixer im Modularsystem gibt, aber ich kenn mich da nicht genug aus um darüber etwas sagen zu können, zumal die meisten meiner Geräte Stereo über 2 Monobuchsen ausgeben (ausser der Headphone Anschluss)
Also am besten nur Mono Kabel besorgen, vom Audio-out des Aystems in einen Monoeingang von deinem Mischpult, oder in den linken Kanal eines Stereoeingangs, fertig
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

Dorimar schrieb:
Ich denke eigendlich nicht das das ne andere Baustelle ist. Ich dachte man nennt Kabel die eine Ader für die Masse und eine für das Nutzsignal haben Unsymetrisch, gilt das im Modularen Bereich nicht?
http://www.delamar.de/faq/symmetrisch-vs-unsymmetrisch-kabel-eingaenge-ausgaenge-8321/
Ging ja nur darum øsic einen Ansatz zu geben.

Welche Kabel sind denn deine Wahl?

Du weißt, was Patchcords bei Synthesizern sind und kennst die Unterschiede/Funktion von Steuerspannungen bzw. Signalspannungen und Gate/Trigger?
NEIN, die Frage ob symmetrisch oder unsymmetrisch stellt sich nicht. Es gibt IMO weltweit keinen einzigen Synthesizer mit symmetrischen CV's oder SV's gibt.
Damit sind natürlich nicht die NF-Ausgänge an z.B. Stage-Synthesizern gemeint denn diese gehören eigentlich nicht mehr zum System. Deine symmetrische Kabel-Diskussion gehört in einen anderen Themenkreis.
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

Ihr bemüht euch wirklich, eine simple Antwort zu geben oder verständlich zu beschreiben. Gibt es da ein Wiki von? Ich will alles über Patchkabel und Multiples wissen und so das ein kleiner dicker 12 jähriger Junge es versteht, der ich zwar nicht bin aber für den ihr mich halten sollt. :roll:

Für die Anwendung in einem Eurorack System. Also ganz offensichtlich kann ich schon mal sagen dass ich recht hatte mit:

- Für sämtliche Steuersignale verwendet man MONO-Patchkabel, also Controlled Voltage und SV etc...Audio out nicht mehr, aber kann, vor allem wenn das Modul nur Mono/OUT hat, also je 1x Ausgänge für links und rechts. Das ist dann in jedem Fall so?! Ist es nur ein OUT dann wirds wohl Stereo sein. Dann wird der Monoton in Stereo verwandelt irgendwo? Ich hab davon im tieferen Sinne keine Ahnung!
##Frage dazu: Ab wann kommt der Ton, in Mono oder Stereo, aus welchem Modul, mit welchen Kabeln? Welche Konstellationen gibt es noch?

ToDo: http://www.aliens-project.de/walhalla_tech.html lesen. Vielleicht verstehe ich es dann, auch wenn grün in den Augen brennt. ;-)
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

øsic schrieb:
Also habe jetzt schon einiges gelesen und mit angeschaut. Habe irgendwie auch eine tiefe Faszination für diese Modularen Teile und Möglichkeiten. Finde es ja fast traurig das viele mit den Basis Doepferteilen anfangen bei so geilen Modulen wie Echphone und DPO von MakeNoise.
Ja dann, hau rein. Ich hoffe Du bist dann auch zufrieden und musst nicht erkennen das es doch nicht nur um maximale Möglichkeiten bei einem Modular System geht.

Ein Grossteil der Modular Musik hört sich für mich nach Modul Demos an, ich kann da keine Individualität erkennen.

Sollte es Dir jedoch nur ums experimentieren gehen, dann kannst Du meinen Kommentar natürlich getrost ignorieren.... :mrgreen:
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

danielrast schrieb:
øsic schrieb:
Also habe jetzt schon einiges gelesen und mit angeschaut. Habe irgendwie auch eine tiefe Faszination für diese Modularen Teile und Möglichkeiten. Finde es ja fast traurig das viele mit den Basis Doepferteilen anfangen bei so geilen Modulen wie Echphone und DPO von MakeNoise.
Ja dann, hau rein. Ich hoffe Du bist dann auch zufrieden und musst nicht erkennen das es doch nicht nur um maximale Möglichkeiten bei einem Modular System geht.

Ein Grossteil der Modular Musik hört sich für mich nach Modul Demos an, ich kann da keine Individualität erkennen.

Sollte es Dir jedoch nur ums experimentieren gehen, dann kannst Du meinen Kommentar natürlich getrost ignorieren.... :mrgreen:
Ja, ich denke ich bin schon experimentell orientiert, nicht Rock oder Pop oder das alles um ne Gitarre zu zerren. Dann lieber Rhythm, Cuts, Bells und alles wieder zurück ^^...Da ich ja nur von einigen Modulen gehört habe und noch nicht einen Finger an sowas angelegt habe, muss ich natürlich schon etwas vorsichtig sein. Ich habe keine Erfahrung.
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

øsic schrieb:
##Frage dazu: Ab wann kommt der Ton, in Mono oder Stereo, aus welchem Modul, mit welchen Kabeln? Welche Konstellationen gibt es noch?

Stereo bedeutet ja nur, dass es 2 unabhängige Kanäle gibt, links und rechts nämlich. Wenn Du mit einem modularen System stereophon spielen willst gibt es mehrere Möglichkeiten. (wie immer, deshalb sind modulsysteme ja so toll) Zum einen kannst Du z.B. 2 völlig autarke "Stimmen" patchen die dann nur noch die Steuerung vom Keyboard, Sequenzer oder so, gemeeinsam haben. Am Ende hast Du für jede "Stimme" einen eigenen Ausgang den Du dann am Mixer jeweils dem rechten oder linken Kanal zuordnen kannst. Natürlich kannst Du mit dem Panorama-Regler am Mixer die Kanäle beliebig verteilen, es muss ja nicht knallhart rechte ODER links sein. Eine andere Möglichkeit ist es wenn man entweder spezielle PAN-Module einsetzt oder 2 VCAs benutzt und diese unterschiedlich ansteuert. Auch dadurch ergeben sich 2 unterschiedliche Ausgangssignale die man stereophon weiternutzen kann. Es gibt noch viele andere Möglichkeiten, ein Kanal schon vor dem Filter abzweigen, den anderen erst noch weiter bearbeiten und dann zum anderen Mixereingang.. Vieeele Möglichkeiten. Nicht zuletzt gibt es Effektgeräte die aus monophonen Eingängen ein stereophones Signal zaubern (Delays, Phaser, Flanger, Chorus usw)
Vergesse einfach mal die Kabel, es gibt da keine Probleme im System, primitive Patchcords reichen aus (ich werde das jetzt nicht nochmal erklären). Erst NACH dem Synthesizer, z.B. beim Anschluß von Effektgeräten an einen Mixer oder die Verbindung Mixer-> Verstärker oder/und Mixer/Aufnahmeequipment muss man da auf abgeschirmte Leitungen achten. Über symmetrische Leitungen muss man sich nur Gedanken machen wenn man richtig große Anlagen mit vielen Kabelmetern hat oder wenn man z.B. Mikrofone benutzt. (bei einigen Typen geht auch die Stromversorgung für das Mikrfon durch das Anschlußkabel)
Wie wär's mal mit einem einfachen "Synthykurs", ganz unblutig und kostenlos? http://www.cyborgs.de/synthesizer/workshop/kursmenu.htm
Ein Schritt nach dem anderen - das ist IMO der beste Weg.
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

Jo @ Cyborg, danke mal, ja es gibt dann wohl in der Tat viele Möglichkeiten. Ich werde mal dein Stuff lesen. :supi:
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

øsic schrieb:
Jo @ Cyborg, danke mal, ja es gibt dann wohl in der Tat viele Möglichkeiten. Ich werde mal dein Stuff lesen. :supi:

Besser noch: wenn es um die Besonderheiten der einzelnen Module (Funktionsgruppen) geht, parallel dazu ausprobieren! Viel Spaß
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

Kann ich leider noch nicht...aber bald, ich lerne eh besser wenn ich es tue. Trotzdem hab ich noch so viele Fragen zu den Basics. Und eine Dr. Modular macht auch nur zweite Teile Doepfer-Kurs, wobei er nicht sonderlich gut erklären kann.
Dein Kurs hab ich gelesen, sehr interressant und lehrreich in jedem Fall, auch wenn ich denke das nicht zu sehr in die tiefe gegangen wird wie ich es erhoffte bzw. ich es dann nicht ganz verstanden hab. Hab jetzt kein Beispiel parat.
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

øsic schrieb:
... Finde es ja fast traurig das viele mit den Basis Doepferteilen anfangen bei so geilen Modulen wie Echphone und DPO von MakeNoise. ...
Verstehe ich nicht. Wenn man sich das Doepfer Basissystem 2 ansieht, sehe ich für einen Anfänger, 4 Spezialmodule mit denen er vorerst nichts anfangen kann. Grundkenntnisse vorausgesetzt.

2 x Standard-VCO A-110
1 x Ringmodulator A-114
1 x Audio-Divider A-115
1 x VC Waveform-Processor A-116
1 x Noise/Random A-118
1 x VCF1 A-120 (24dB Tiefpass 1)
1 x XP-VCF A-106-6 VCF2
1 x linearer VCA A-130
1 x logarithmischer VCA A-131
1 x linearer Mixer A-138a
1 x logarithmischer Mixer A-138b
2 x ADSR A-140
1 x LFO A-145
1 x Variable Waveform LFO A-146
1 x Dual-S&H A-148
1 x Trigger-Teiler A-160
1 x Trigger-Sequencer A-161
1 x Dual Slew Limiter A-170
1 x Multiple A-180.
1 x MIDI-Interface A-190-1

Alles andere ist für 95% der Sounds nützlich.
Basismodule ist das, was bei vielen Synths eingespart wird und sie auch billig macht Eine 2. 3. 4. Hüllkurve, LFO, VCO, Filter, VCA macht mehr Sinn für Anfänger als die meisten Spezialmodule oder High End Filter und Oszis.

Wer Modular wirklich günstig haben will, sollte sich die Demo Version vom Nord Modular G2 runterlden, kostet 0 €. Und für Anfänger nützlich um herauszufinden was man wofür brauchen könnte.
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

was ist eigentlich der punkt, wenn man ein doepfer basissystem empfiehlt ?
was ich, wie schon gepostet, für total fehl am platz halte.

gehts drum dass man 300€ oder so sparen kann ?
gehts drum dass man sich die mühe einer für sich geeigneten modulzusammenstellung sparen kann ?
gehts drum dass eben die basismodule im grunde genommen genau passen, sehr gut zusammengestellt sind ?
......aber dann müsste ich fragen: für was passen sie ?


ich behaupte man kanns drehen und wenden wie man will.
heute fährt man mit was anderem besser wenn man weiss was.
billiger ist möglich,
mehr klangvielfalt möglich,
besserer sound,
bessere ausbaubarkeit,
viel höhere funktionsdichte,
und auch eine kombination von einigen der punkte
IMHO


als ein beispiel um ne idee zu bekommen was ich im kopf habe,
mal ein mutable "tides" genau angucken.......
ich weiss, papierwerte sind eines. Nun, ich hab ein tides.....die funktionen sind auch in real gut umgesetzt.
Da ist dann die AD Hüllkurve auch noch ein VCO oder ein PLL um nen VCO zu doppeln,
einfach als beispiel

oder mal das neue expertsleepers dingsbums angucken, ( das kenn ich nicht vom selber patchen )
oder den shapeshifter, der wahrscheinlich fast allein schon mehr sound macht wie ne althergebrachte wand.......( ja, denke da durchaus auch an meine alte wand)

ich bin für mich selber schon vor 8 jahren zum schluss gekommen dass ein Doepfer basissystem auch im vergleich Doepfer vs. Doepfer eigentlich sehr unvorteilhaft zusammengestellt ist.
finde es von daher schon sehr erstaunlich was ich hier lese.......
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

øsic schrieb:
Kann ich leider noch nicht...aber bald, ich lerne eh besser wenn ich es tue. Trotzdem hab ich noch so viele Fragen zu den Basics. Und eine Dr. Modular macht auch nur zweite Teile Doepfer-Kurs, wobei er nicht sonderlich gut erklären kann.
Dein Kurs hab ich gelesen, sehr interressant und lehrreich in jedem Fall, auch wenn ich denke das nicht zu sehr in die tiefe gegangen wird wie ich es erhoffte bzw. ich es dann nicht ganz verstanden hab. Hab jetzt kein Beispiel parat.

Wir hatten mit Absicht die für Anwender meist nutzlosen Diskussionen z.B. über den "3db-Knick" in Filtern usw. nicht aufgegriffen. Wer Synthesizer bauen will, dem reicht der Kurs sicher nicht, er ist für diejenigen gedacht die die Funktion der Module verstehen wollen um nicht darauf beschränkt zu sein nach dem Zufallsprinzip an irgendwelchen Knöppen zu drehen. Diesen Kurs wollte mal, genau wegen der Einfachheit und der wenig aufgesetzten Sprache, Steinberg komplett übernehmen. Er wäre dann nur an die "Corporate Identity" angepasst worden. Kurz vor dem Starttermin (die rechtlichen Dinge waren bereits geklärt) hatten die dann aber doch auf solches Projekt verzichtet. (Als Trostpflaster bekam ich einige Software) ;-)
Was aus zeitlichen Gründen auch nicht in dem Kurs ausführlicher besprochen wird: MIDI, Digitaltechnik usw. Das war damals einfach noch zu neu und so beschränkten wir usn auf die subtraktive, analoge Synthese und die "klassischen" Module
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

siebenachtel schrieb:
was ist eigentlich der punkt, wenn man ein doepfer basissystem empfiehlt ?
was ich, wie schon gepostet, für total fehl am platz halte.

gehts drum dass man 300€ oder so sparen kann ?
gehts drum dass man sich die mühe einer für sich geeigneten modulzusammenstellung sparen kann ?
gehts drum dass eben die basismodule im grunde genommen genau passen, sehr gut zusammengestellt sind ?
......aber dann müsste ich fragen: für was passen sie ?


ich behaupte man kanns drehen und wenden wie man will.
heute fährt man mit was anderem besser wenn man weiss was.
billiger ist möglich,
mehr klangvielfalt möglich,
besserer sound,
bessere ausbaubarkeit,
viel höhere funktionsdichte,
und auch eine kombination von einigen der punkte
IMHO


als ein beispiel um ne idee zu bekommen was ich im kopf habe,
mal ein mutable "tides" genau angucken.......
ich weiss, papierwerte sind eines. Nun, ich hab ein tides.....die funktionen sind auch in real gut umgesetzt.
Da ist dann die AD Hüllkurve auch noch ein VCO oder ein PLL um nen VCO zu doppeln,
einfach als beispiel

oder mal das neue expertsleepers dingsbums angucken, ( das kenn ich nicht vom selber patchen )
oder den shapeshifter, der wahrscheinlich fast allein schon mehr sound macht wie ne althergebrachte wand.......( ja, denke da durchaus auch an meine alte wand)

ich bin für mich selber schon vor 8 jahren zum schluss gekommen dass ein Doepfer basissystem auch im vergleich Doepfer vs. Doepfer eigentlich sehr unvorteilhaft zusammengestellt ist.
finde es von daher schon sehr erstaunlich was ich hier lese.......

Ich glaube, dass ein Anfänger oft schlecht Bewerten kann, wofür er ein Modulares System braucht. Und scheinbar hast du vor mehr als 8 Jahren die gleiche Erfahrung gemacht.

Deshalb empfehle ich oft das G2 Demo, um kostenlos Grob herauszufinden, ob dies zu jemand passt und was man benötigen würde. Meist kommen von Anfängern die üblichen Anforderungen wie, Flexibilität, Verständnis der Materie, Soundforschung, usw ...

Oft ist es dann so, dass wenn man ein System hat, dass erst nach den ersten Erfahrungen, das Ziel, die Möglichkeiten oder Wünsche bewusst werden.

Denke aber, dass es im Grundsatz darum geht, bei den meisten Usern zumindest, mehr Funktionen als ein abgespeckter Standard Synth zu haben. Also nicht, nur eine ADSR oder nur ein LFO oder nur einen oder zwei V- oder DCO's und diese dann flexible zu kombinieren.

Das Tides z.B. kann:
Das Problem analoger Funktionsgeneratoren: ändert man im Cycle-Modus die Kurvencharakteristik, so ändert sich auch die Frequenz. Das nervt beim VCO-Einsatz. Das Tides von Mutable Instruments löst das Problem und wir erhalten eine digitale, spannungssteuerbare und loopbare AD/AD-Hüllkurve bzw. LFO mit flexibel einstellbaren Kurven beziehungsweise eine tolle Synthesizerstimme mit dynamischen Waveshaping-Möglichkeiten, je nach deiner Sichtweise.

Also wenn ich die Beschreibung nicht falsch verstehe, kann das Modul nicht alles gleichzeitig, oder? Bitte um Info, wenn doch.
Und da finde ich, für mich, solche Multifunktionsteile wie das Tides, als nicht flexible genug. Ist dann schon wieder wie ein fertiges Synthteil und entspricht nicht mehr dem Modularkonzept.

Aber es stimmt man kann viele Kombi Module verwenden oder einsetzten. Aber ob man das als Anfänger auch so beurteilen kann, ohne sich längere Zeit mit toter Materie (Beschreibungen und Videos) zu befassen, wage ich zu bezweifeln. Was bring dem Anfänger die Tides Beschreibung wenn er 7 Fremdwörter davon nicht versteht. Und nur weil dies so ist, heißt es aber noch lange nicht, dass derjenige sich nicht damit beschäftigen kann und dies erlernen darf. So nach dem Motto wenn man die Grundlagen nicht beherrscht sollte man es lassen.

Denke es ist für manche einfacher, ein z.B. LFO zu verstehen, wenn sie ein einzelnes Modul vor sich haben. Natürlich muss dies jetzt nicht von doepfer sein. Aber der hat hat viel auswahl zu teilweise moderaten Preisen. Ein Filter kostet dort nicht 300 € um eine Grundfunktion zu vermitteln.

Nachdem aber so ein Thread fasst Wöchentlich auftauch, wäre es vielleicht nützlich Anfänger Basissysteme von Erfahrenen Benutzten, nach gewissen Basisansprüchen zu erstellen und darauf zu verweisen.
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

binary tubes schrieb:
Ich glaube, dass ein Anfänger .........
gut, alle meine folgenden zitate aus binary tubes post
sorry, ist länger geworden ( man guckt ja kein TV mehr......) :lol:

Ich glaube, dass ein Anfänger oft schlecht Bewerten kann, wofür er ein Modulares System braucht. Und scheinbar hast du vor mehr als 8 Jahren die gleiche Erfahrung gemacht.
wie du jetzt da aus meiner viorangegangenen äusserung vonwegen "vor 8 jahren" zu dem schluss kommst ist mir schleierhaft.
.......ich hatte mich damals dafür entschieden dass ein Doepfer basis system ne dumme entscheidung wäre.
......und ich wusste ganz genau dass es so ist. Da war kein unsicherheitsfaktor bezüglich der entscheidung vorhanden ;-)

zum ersten teil: da gebe ich dir absolut recht. Ist genau das was ich auch seit jahren sage:
ein anfänger kann gar nicht wissen was er "wirklich" will......
ich weiss, scheint sich zu widersprechen, tut es aber nicht.
Das ein basissystem nicht die besten Doepfer module drin hat kann man absolut im vorfeld herausfinden,
und dass einige der module im grunde genommen gar nicht gebrauchtw erden auch, bzw. minderwertig sind.
gab schon vor 8 jahren leute die einem das sagen konnten.
....man musste nur etwas zwischen den zeilen lesen, da die leute die einem das sagen konnten ne industrie oder Doepder verbundenheit hatten.

D.h. die redeten nie das eine schlecht, naja, moogu war da schon halbwegs offen.... ;-) - ich kannte seinen style :lol: -
sondern man betonte mehr was denn eigentlich die perlen sind..........
ich habe mir dann auch haargenau die perlen ausgesucht von deopfer.
....war trotzdem enttäuscht.
eigentlich gabs schon damals bei den cracks die grundregel:
"soundmodule" kauft man nicht von doepfer.
gut, doepfer hatte dann nachgelegt bei den filtern. aber diese sind bis heute nicht im basissystem zu finden. Falsche Entscheidung !


Deshalb empfehle ich oft das G2 Demo, um kostenlos Grob herauszufinden, ob dies zu jemand passt und was man benötigen würde. Meist kommen von Anfängern die üblichen Anforderungen wie, Flexibilität, Verständnis der Materie, Soundforschung, usw ...
icxh stimme absolut zu dass es ne gute sache ist etwas erfahrung zu haben bevor man in hardware modular einsteigt.
ich hatte btw. ein paar jahre am NM1 gepatcht, dann auch noch 1 jahr oder so am G2 bevors bei mir nen hardware modular gab.......ich kenn das also

eurorack ist heute aber an nem punkt wo man vom G2-Demo nicht mehr auf die erfahrungen im eurorack rückschlüsse ziehen kann.
lediglich auf modular im allgemeinen.
zudem kommts drauf an welcvhe schiene man fährt im euro.
Setzt man auf digitales was heute sehr viele leute tun, bzw. auch sehr viele ältere eurohasen umgesattelt haben, ist das ganze patchen und arbeiten völliug anders wie in nem G2 z.bsp..
Setzt man auf analoges gepatchte kann ein G2 ne sehr gute basis sein.
Wobei ein G2 die VIEL anspruchsvollerer plattform ist, so nebenbei erwähnt,
und zudem klanglich eingeschränkt ist und bleibt, auch mit allen patchtricks, IMHO
( hat aber durchaus auch seine stärken)

Oft ist es dann so, dass wenn man ein System hat, dass erst nach den ersten Erfahrungen, das Ziel, die Möglichkeiten oder Wünsche bewusst werden.
Das ist absolut so.
ist unvermeidlich.
........die "ersten erfahrungen" reichen dazu in der regel nicht.
ein modularsystem wandelt sich mit dem grösser werden, und man selbst sich auch durch all die zeit des rumexperimentierens in dem sich die meisten leute etwas oder auch ganz verlieren.
Insofern ist modular starten immer ne art reise

Und da finde ich, für mich, solche Multifunktionsteile wie das Tides, als nicht flexible genug. Ist dann schon wieder wie ein fertiges Synthteil und entspricht nicht mehr dem Modularkonzept.
die aussage "nicht flexibel genug" kann ich absolut nicht nachvollziehen.
..........es ist ne AD, fertig ! .........UND bietet zusätzlich die flexibilität diese auch als VCO oder PLL einzusetzen.
Sag mir ne AD die auch so flexibel ist ?
( und ja, jeweils nur eines zur zeit, wobei Cycling AD und VCO dieselbe funktion sind,
man mit dem umschalten der timerange auch die wellenform justier-charakteristik umschaltet )
Dass einem ein solches konzept allenfalls nicht passt kann ich nachvollziehen.
ich mag auch keine funktionen/Module die mich zwingen in ein manual zu schauen.
musste gestern mehrfach manuals wälzen z.bsp.
.......dafür habe ich den modular sicher nicht !......trotzdem.....

Was bring dem Anfänger die Tides Beschreibung wenn er 7 Fremdwörter davon nicht versteht.
ich verstehe das argument. Ist absolut ein punkt !
Nur: leute die genug erfahrung haben und genug übersicht über den markt, ....aus der patchpraxis, können dir klipp und klare moduleinkaufslisten posten.....
Wenn also sojemand z.bep. ein tides empfiehlt, und jemand kauft es blind,
dann hat auch der Anfänger das innert eines abends durch.........
allenfalls mit ner nachfrage im forum.

"papierwerte" WIRKLICH zu checken setzt oft sehr viel erfahrung voraus.
kann aber ducrhaus sein dass man so ein modul auch als anfänger dennoch im nu drin hat.
ich hatte es bereits gepostet, JEDE software ist komplexer wie auch die komplexesten digitalen modularmodule. ( shapeshifter)
Bei software zicken die leute auch nicht so rum mit ihren tipps, und stellen den interessierten erstmal als lernunfähigen deppen hin, oder ? aber wieso macht man das hier so bezüglich modular ?
( jetzt nicht auf dein post bezogen)

Denke es ist für manche einfacher, ein z.B. LFO zu verstehen, wenn sie ein einzelnes Modul vor sich haben.
Das problem am modular ist es die interaktivität der module zu erlernen......
so oder so.
da spielts auch keine roille mehr ob man nen A145 oder ein tides hat.
In beiden fällen müsste man ein gefühl entwickeln für die timeranges z.bsp.
wobei einem ein Tides am ende des tages das ganze arbeiten WESENTLICH einfacher macht.

will mich hier nicht am tides festbeissen, aber es ist ein super beispiel für einiges.......
eben auch dafür das jetzt ein generationswechsel stattgefunden hat.
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

siebenachtel schrieb:
Nur: leute die genug erfahrung haben und genug übersicht über den markt, ....aus der patchpraxis, können dir klipp und klare moduleinkaufslisten posten.....
vielleicht sei an dieser stelle auch auf den thread von kl~ak verwiesen:
eurorack modularsynthesizer einsteiger startsetup+anwendung:
viewtopic.php?f=36&t=87442
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

Ich bin Anfänger bei den Modularen, und habe hier mal quergelesen

Warum ich mit Doepfer anfange?
Ich wollte probieren ob für mich Modular überhaupt passt, dabei erscheint mir das Preis/Leistung Verhältnis angemessen.
Die Module sind verfügbar. Sie wirken stabil und wertig verarbeitet, wenn ich teilweise in YT die wobbeligen Potis anderer
Hersteller sehe, wirds mir schlecht

Paar Beispiele: Mich interessiern noch Intellijel designs oder Make Noise

VCO:
Doepfer A-110 (129€)<> Intellijel designs Dixie 2 (220€) <>Make Noise STO, nur Sub(199€)

VCA:
Doepfer A-132-3 (100€) <>Intellijel designs uVCA II (155€)<> Make Noise Optomix (220€)

Ring:
Doepfer A-114(75€)<> Intellijel designs - uMod II (140€) <>Make Noise ModDemix(140€)

Ich kann die Unterschiede und den Mehrwert nicht beurteilen. Müsste kaufen um vergleichen zu können.
YT-Videos sind für mich selten aussagekräftig.
Die Intellijel designs nehmen weniger Platz weg, doch ich finde die Doepfer Module
schon putzig. Die IDs sind oft nicht verfügbar.
Die make Noise sind stylish aber für mich unübersichtlich.

Mit Modulen ala Tides will ich nicht anfangen, das erinnert mich zu stark an VA und es ist mir zu viel in einem Modul vereinigt.
Mein Wunsch wäre eine Rankingliste der Grundmodule, VCO, VCA, VCF, ENV

Was sind die Perlen bei Doepfer, was die Looser?

Grüße
und nen schönen Sonntag
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

binary tubes schrieb:
als ein beispiel um ne idee zu bekommen was ich im kopf habe,
mal ein mutable "tides" genau angucken....

Nichts gegen Deine Begeisterung für ein spezielles Produkt aber Du missionierst und berätst nicht wirklich.
Diese Mutable-Dinger sind zwar modular, sind aber etwas anderes als "klassische" Module und ob das besser ist oder schöner klingt, darüber kann man streiten.

Doepfer wird natürlich hierzulande als erstes genannt, ganz klar: Der Hersteller ist schnell erreichbar, es fallen zuzüglich zu den Modulpreisen keine großen Versandkosten an, es gibt keinen Aufwand wegen Zollerklärungen usw. Auch im Servicefall spielt das schon eine Rolle. Nicht zuletzt ist Döpfer, nennen wir es, wie es ist: billig. Mitunter leidet darunter die Qualität aber wenn es darum geht, dürfte es auch keinen Hype um die alte Korg- MS-Serie und so manch anderen "Vintage" Kasten geben.

Mein Rat wäre: Versuchen mit einem Modulbesitzer / nutzer irgendwo in erreichbarer Nähe Kontakt aufnehmen. Vielleicht hat man Glück und der Anfänger kann sich was zeigen lassen und sogar selbst ein paar Stunden "fummeln". Als ich mein erstes System zusammenstellte wusste ich schon ziemlich genau was ich wollte und worauf ich achten musste denn ich konnte mich am PPG System eines Kumpels versuchen.

Falls das nicht klappt und tatsächlich erst mal was gekauft werden muss, würde ich trotz persönlicher Abneigung gegen die fummeligen 3HE-Systeme ein kleines DöpferSystem bevorzugen. Der finanzielle Einsatz ist überschaubar und der Wiederverkaufswert wegen der Bekanntheit recht hoch. Zu Anfang muss es kein Supersystem sein und was der Anfänger wirklich brauchen wird, kann niemand vorraussagen.
Vielleicht gibt er nach 3 Monaten auf, kauft sich lieber ein Trike oder eine Fotoausrüstung, vielleicht wird er Schlagzeuger in einer Punk-Band oder was auch immer. Nicht zu "fett" einsteigen wenn man unsicher ist, versuche dich in seine Lage zu versetzen und stell Dir vor Du müsstest das bezahlen. Erfahrungen sammeln kann man gut mit einem D-System. Ich würde dazu raten, zuerst nur klassische Module zu verwenden, diese Module mit vielen Funktionen die oft nicht mal die Hersteller genau beschreiben können, verwirren nur. Mit ihnen kann man vielleicht rumspielen, aber der Lerneffekt was Modulare Synthese angeht ist doch sehr gering. (was man an den unzähligen, eher hilflos erscheinenden "Demos" sieht, die es bei Youtube gibt)
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

siebenachtel schrieb:
was ist eigentlich der punkt, wenn man ein doepfer basissystem empfiehlt ?
was ich, wie schon gepostet, für total fehl am platz halte.

gehts drum dass man 300€ oder so sparen kann ?
gehts drum dass man sich die mühe einer für sich geeigneten modulzusammenstellung sparen kann ?
gehts drum dass eben die basismodule im grunde genommen genau passen, sehr gut zusammengestellt sind ?
...
Es gibt einige gute Gründe, für Anfänger ein Doepfer Basissysem zu empfehlen.
Nur einige Beispiele dafür, die mir spontan gerade so einfallen:

1. Es entspricht von der Modulauswahl der klassischen Tradition, die Module gab es fast alle in dieser oder sehr ähnlicher Bauform vor 30 Jahren auch schon.

2. Durch diese reduzierten Möglichkeiten lernt man viel schneller das System zu bedienen. Man findet auf kreative Weise meist ganz andere Wege um an sein Ziel zu kommen und lernt so viele Tricks und Kniffe.

3. Die Module der Basissysteme von Doeepfer sind in deutscher Sprache sehr gut dokumentiert. Man kann unzähige Patchbeispiele und Lehrbeispiele finden. Das ist vile besser, als irgendein alleskönnendes ein Supermodul zu kaufen, das am Ende wegen der Komplexität doch kein Neubeginner richtig versteht.

4. Die Basiskoffer gibt es fertig zusammengestellt recht preiswert auf dem Gebrauchtmarkt. Stellt man nach ein paar Monaten fest, das die modulare Welt dann doch nichts für einen ist, kann man es ohne Verluste wieder verkaufen.

5. Man muss es ja nicht so lassen und kann nach und nach auch Module ersetzen oder das System erweitern. So kann man sein Grundwissen immer wieder erweitern.

6. A-100 Systeme sind kurzfristig verfügbar, man muss nicht ewig auf Module warten.

:opa:
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

jep, so ein doepfer top/flop thread wär nice. wo auch die user mit den wertvollen langjährigen erfahrungen und einem gewissen klanglichen anspruch mal ne meinung abgeben ala "wenn doepfer, dann ...".

wenn ich nur doepfer kaufen dürfte (rein hypothetisch), dann sähe meine case so aus:

http://www.modulargrid.net/e/racks/view/107453

modulargrid_107453.jpg



da ich aber nicht nur doepfer kaufen muss, und mittlerweile auch schon 2 jahre glücklich mit dem modular rumspiele, sieht mein case derzeit so aus:

http://www.modulargrid.net/e/racks/view/84222

modulargrid_84222.jpg


und das bietet mir bei gleichen ausgaben mehr klangliche qualität und trigger/cv-sequencing mäßig genau das was ich will. und das auf weniger raum.
einzig der osc-03 war ein experiment um platz zusparen und schauen ob er mir reicht. aber er wird wohl wieder gegen separate OSCs getauscht.

achso fazit:
ich hatte anfangs deutlich mehr doepfer module, aber auf:
a-156 quantizer, a-135 mixer, a-134 pan/fade, a-147 vc-lfo, a-112 sampler/delay, a-124 wasp, a-150 daul vc-switch, a-160 clockdivider, a-119 preamp/follower
will ich nicht verzichten.
der matrix-mixer würde auch dazugehören, ist aber so groß und wird gut durch die mixingfunktionen des maths ersetzt. für kleinere offset/attenuerter aufgaben tuts auch das schön schmal a-183.
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

Für Anfänger fehlt den Systemen hier vor allem eines: Blindplatten.
Das erschlägt einen so doch völlig.
Basissystem mit viel Luft ... und das erst mal etwas sacken lassen. Dann Module einzeln dazu.
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

nordcore schrieb:
Für Anfänger fehlt den Systemen hier vor allem eines: Blindplatten.
Das erschlägt einen so doch völlig.
Basissystem mit viel Luft ... und das erst mal etwas sacken lassen. Dann Module einzeln dazu.

Sehr wichtiger und IMO wichtiger Aspekt! Es muss ja nicht soooviel Platz geben wie mein angefangenes BME System. (Bild aus den frühen 80ern nach Renovierung und bevor wieder alle Instrumente rumstehen)
33_Planet%20Spandau.jpg


(zu sehen sind noch (von links nach rechts) Studer-Revox A700(mod) , Akai Cassettedeck, Studiomaster-Mixer 8/4, Roland Endstufe, Roland Stereo-Phaser, Roland SRE555, ein Flügel meiner beiden "Roland System 100"-Kisten, darüber 2 Tapco-Hallgeräte, der große BME Rahmen, BME Rattlesnake Drumsystem, Oberheim 4-Voice, Mini-Moog D, KM60 Mixer, Dimension D
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

Cyborg schrieb:
Nichts gegen Deine Begeisterung für ein spezielles Produkt aber Du missionierst und berätst nicht wirklich.
Nun ja, das mit der "begeisterung" ist dann die nächste unterstellung an meine adresse.
Tides war einfach ein beispiel. Gibt da grad sowas wie ne generationsablösung



Das mit dem Vorwurf des missionierens verstehe ich. würde dem aber wiedersprechen, ...irgendwie :lol:
aber nun gut, dann ist meine mission hier breitzutreten dass man heute mit den sehr modernen modulen eine sehr hohe funktionsdichte schon mit beschaulichem budget realisieren kann.
Den Vorwurf, oder feststellung, dass ich nicht berate kann ich auch nachvollziehen.
......war bisher tatsächlich nicht die idee.
ich will einfach auf obiges hinweisen,
und dass der gleiche "anfängerberatungsblödsinn" hier seit zig jahren läuft........schon seit der zeit kurz nachdem ich anfing ( erst dann gabs die modularecke hier)
.........völlig konservatives denken ! ( das ist mein punkt )

und @ cyborg: ich weiss noch wie du früher in jedem Doepfer thread rumgeposaunt hast.
schlechter reden konnte man das doepfer zuegs gar nicht als wie du das betrieben hast.
wundere mich also grad ein bisschen.....



Bernie schrieb:
Es gibt einige gute Gründe, für Anfänger ein Doepfer Basissysem zu empfehlen.
Nur einige Beispiele dafür, die mir spontan gerade so einfallen:
hey, Danke Bernie das du auf meine fRagen eingehst.
Die waren wirklich ernst gemeint.

Den punkt mit gebrauchtkauf hatte ich in meinem ersten post hier im thread schon erwähnt. IIRC
Meine argumentation gegen ein doepfer basis System ist natürlich vor allem in bezug zu Neukauf gemeint.
wobei nein, ich würds nicht mal als second hand empfehlen......wie soll mit sowas die freude an modular aufkommen ?
..........auch das war schon zu meiner eisntiegszeit so.
viel viele leute die mit doepfer basissystemen eingestiegen sind sind frustriert schnell wieder ausgestiegen...........fakt. haben wie hier alles vor jahren schon immer wieder durchgekaut

Verfügbarkeit vor Ort ist wirklich ein nicht zu unterschätzender faktor !
Der hatte mich damals dazu getrieben, nebst ein bisschen an dotcom Modulen,
in der hauptsache auf doepfer zu setzen anstatt wie ursprüglich geplant auf fracrac/Blacet.

nur damals war damals, es gab grad 6 eurohersteller order noch weniger.
Heute sinds an die hundert.
Und die sind in DE (mit gewissen engpässen was lieferbarkeit angeht) gut verfügbar über schneiders.






dislo schrieb:
jep, so ein doepfer top/flop thread wär nice. .
ist so, bezüglich Doepfer ist das nötig.
wobei: eigentlich bezüglich aller hersteller, IMHO

meine meinung ist das fast alle hersteller ziemlich am pfuschen sind !
insofern bin ich von fast gar nichts was euro angeht richtig fan, ...wenn ichs genauer betrachte, so im einzelnen :lol: ....im gesammtpaket ists dann wieder anders

man muss die module echt einzeln auf die gold waage legen.
halt meine meinung
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

mag sein, das ich da konservativer denke.
Ist aber meist besser, erst mal einen einfachen Rührkuchen zu backen, bevor man sich an eine komplizierte Torte heranwagt.
Ich stelle immer wieder fest, das viele User von Modularsystemen, garnicht alle Möglichkeiten von recht einfach gestrickten Modulen richtig ausnutzen können. Sie kennen die vielen Tricks und Kniffe einfach nicht und viele Möglicheiten werden gar nicht 100%ig ausgeschöpft.
Es ist halt viel einfacher, ein fertiges Delay aus der Dose (als Modul) zu verwenden, statt sich das mit konventionellen Modulen via Steuerspannung selber zu bauen. Manchmal muss man da auch etwas rechnen, bei Triolen usw.

Viele Leute haben da noch ziemliche Defizite, weil sie vor lauter Modulwechselwahn den ganzen Kram nicht richtig kennen und bedienen können. Man sollte sich erst mal langsam herantasten, Ziele setzen, beherrschen und nach und nach ausbauen.

Das finde ich persönlich eigentlich besser, zumindest verläuft die Lernkurve optimaler, weil man die ganzen Zusammenhänge besser versteht.
Aber vielleicht täusche ich mich da auch.
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

Cyborg schrieb:
binary tubes schrieb:
als ein beispiel um ne idee zu bekommen was ich im kopf habe,
mal ein mutable "tides" genau angucken....

@Cyborg
Kannst du mir mal zeigen, wo "ich" dies behauptet haben soll? Denke du verwechselst mich mit "siebenachtel". Wäre toll wenn du dies korrigierst.


Ein doepfer top/flop, wäre zumindest für Basissysteme hilfreich, damit man dies für Anfänger bereitstellen könnte.

Bernies 6 Punkte treffen es eigendlich ziemlich genau. Für einen Anfänger zumindest. Wenn man allerdings Soundmodule und Filter, Flops oder Looser
durch bessere, übersichtlichere und preislich adrquartere Modele ersetzten kann wären diese Infos nützlich.
Oder zumidest informieren warum teurer und welchen Vorteil man daraus hat.

Bei der G2 Demo geht ja hauptsächlich darum, herauszufinden ob man mit Modulsr etwas anfangen kann. Ist besser als 2000 Euro auszugeben und dann zu sagen, eigendlich ist es das nicht.

Sie ist sicher nicht 1:1 umsetzbar aber für Basic's reicht es allemal und schont den Geldbeutel.

Damit will ich nicht auf den Kauf eines G2's verweisen. Ist eigendlich total uninteressant für jemanden der Modular arbeiten möchte, da hier auch die Haptik fehlt.
 
Re: Modulare Systeme [ Anfänger Thread ]

binary tubes schrieb:
...
Denke es ist für manche einfacher, ein z.B. LFO zu verstehen, wenn sie ein einzelnes Modul vor sich haben. Natürlich muss dies jetzt nicht von doepfer sein. Aber der hat hat viel auswahl zu teilweise moderaten Preisen. Ein Filter kostet dort nicht 300 € um eine Grundfunktion zu vermitteln.

Nachdem aber so ein Thread fasst Wöchentlich auftauch, wäre es vielleicht nützlich Anfänger Basissysteme von Erfahrenen Benutzten, nach gewissen Basisansprüchen zu erstellen und darauf zu verweisen.

Ja sicher, sicher, guter Ansatz klingt auch vernünftig. Auch wenn man beachten muss das einige Menschen vermutlich sehr schnell verstehen um was es geht und wie etwas funktioniert, und sich selbstbewusst auch gleich etwas tiefer in die Materie wagt. So jemand bin ich denke ich, das theoretische kommt mir erst in den Sinn wenn ich es "erlebe" bzw "tue"...Also ich bin schon der haptische Typ. Natürlich orientiere ich mich als Beginner auch auf günstige Module, das klappt eigtl. ganz gut und da mein Case endlich fertig ist, brauch ich nur noch Kabel. Dann werde ich mir Bedienugsanleitungen/Manuals downloaden und dann richtig das Zeug verstehen lernen. Und du hast sehr recht dass man erst nach der Anwendung weiß was man eigtl. machen möchte, gerade wenn einem das ganze Ding nicht ganz geläufig ist, es ist ja immerhin modular und generell anpassbar.
 


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