Behringer UB-Xa - Der "Uliheim"

kybernaut_01
kybernaut_01
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Spekulationen zugunsten UB:
Evtl. arbeitet er noch seiner „Werksnorm“ bzw. einem durchgängigem internen und externen Baukastensystem.

Sieht man ja schon an den Desktop-Clones.

Wenn er das mal fertig hat Sprudeln die unterschiedlichen Kisten wohl wie das Unkraut aus dem Boden.
Das wurde ja meines Wissens bereits kommuniziert… Quasi eine Platform / Blueprint für zukünftige Polyphone.
 
intercorni
intercorni
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Was ich spannend finde: Damals (tm) konnte eine einzelne Person, oder auch ein kleines Team einen komplexen analogen/hybriden Poly in quasi no time aus dem Boden stampfen, Beispiele mögen sein Prophet 5, Oberheim Xa oder auch PPG Wave. Heute bekommt es ein grosser Konzern mit quasi allen Leckereien modernster Technik ausgestattet und auch personell/finanziell/organisatorisch komplett anders aufgestellt es nicht so recht hin, diese nachzubauen.
Wolfgang Palm startete als One-Man-Show mit dem Bau der Analog-Synthesizer und erst Jahre später mit einem Team mit dem Wave. Damals ließen sich Leiterplatten nur sehr aufwändig produzieren und
PPG hatte darum eine eigene Verlötstraßer angeschafft, sodass sie selbständig Platinen bestücken und verlöten konnten, ohne auf Zulieferer angewiesen zu sein. Die Technik hatte damals seinen Preis!
 
tulle
tulle
Dilletant
Damals ließen sich Leiterplatten nur sehr aufwändig produzieren und
PPG hatte darum eine eigene Verlötstraßer angeschafft, sodass sie selbständig Platinen bestücken und verlöten konnten, ohne auf Zulieferer angewiesen zu sein. Die Technik hatte damals seinen Preis!
Eine zu hohe Fertigungstiefe bricht dir als Kleinkrauter das Genick. Das hat Palm damals lernen dürfen.
 
FixedFilter
FixedFilter
Bye bye
... und nicht vergessen, dass wir aus der ex-ante-Sicht urteilen. Es kann auch einfach so gewesen sein, dass damals 100 Leute/Miniteams an Geräten gebastelt haben, von denen 97 gescheitert sind und nur der Tom, Dave und Wolfgang Glück hatten...
Natürlich gab neben den heutigen Firmen früher auch noch andere Hersteller, die entweder etabliert waren, aber über Kopf gegangen sind (ARP z.B.) oder deren Synthis sich aus verschiedenen Gründen nie wirklich durchsetzen konnten und die Firmen daher eingegangen sind oder sich von Synthis verabschiedet haben. Da gibt es mehrere von, Gleeman z.B. oder auch Seiko. Bob Moog hatte Ende der 1960er Jahre auch Glück, dass sich ein Entwicklerteam hinter seinem Rücken an die Entwicklung vom Minimoog gemacht hatte, er selber wollte das ursprünglich nicht.

Das passiert und ist in allen möglichen Märkten so.
 
Die Iden des Maerz
Die Iden des Maerz
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Vielleicht dauert es auch etwas länger, da sie aus der Entwicklung des Deepmind gelernt haben und es nun besser ( z.B. mit wiederverwendbaren Komponenten für andere Polysynth Klone) machen wollen und sich dabei etwas verrant haben.
Wäre in der Technik ja nichts ungewöhnliches:

Gruß
...der DeepMind war damals ein Entwicklungsgeschenk der damaligen Entwickler an UB.
Der Deepmind stellt keinen „Baukasten“ für zukünftige Polysynth zur Verfügung.
Die zukünftigen Polys mit Tastatur werden aber auf einem „Baukasten“ basieren.
 
T.O.M.
T.O.M.
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Von mir aus kann es mit de Ub/xa gerne noch dauern, die Hauptsache das Ergebnis wird gut. Bis dahin kann man sich und Dave Smith mit dem OB6 eine Freude machen.
 
moogli
moogli
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Neben diesem Zeitgewinn durch fehlende Abstimmungsprozesse haben die erwähnten drei Herren sicherlich auch dadurch Zeit gewonnen, dass sie sich selbst schamlos ausgebeutet haben. Oder glaubt jemand, dass Dave Smith während der Entwicklung des Prophet-5 nur von Montag bis Freitag und täglich nur acht Stunden gearbeitet hat, oder den gesetzlich vorgeschriebenen Urlaub genommen hat?
Dazu noch ergänzend: Bei so einer Aktion dürfte auch seitens der Mitarbeiter/Mitstreiter ein ganz anderes Commitment am Start gewesen sein, als man das heute erwarten kann. Die waren schließlich bei einer kleinen Revolution beteiligt und haben an der Zukunft gearbeitet.
 
Die Iden des Maerz
Die Iden des Maerz
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Von mir aus kann es mit de Ub/xa gerne noch dauern, die Hauptsache das Ergebnis wird gut. Bis dahin kann man sich und Dave Smith mit dem OB6 eine Freude machen.
...der „Hauptfehler“ ist imho schon festgeschrieben da es ja nur ein LowPassfilter geben wird.
Ist mir völlig schleierhaft warum man nicht auch bei Behringer das SEMfilter integriert.

Immerhin ist das ja ein großer Teil der ganzen Freude beim OB6.
 
akula81
akula81
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...der „Hauptfehler“ ist imho schon festgeschrieben da es ja nur ein LowPassfilter geben wird.
Ist mir völlig schleierhaft warum man nicht auch bei Behringer das SEMfilter integriert.

Immerhin ist das ja ein großer Teil der ganzen Freude beim OB6.
Das ist kein Fehler in dem Sinne... das 12/24 db-Lowpassfilter is halt Teil des Charakters des OB-Xa; wäre das SEM-Filter integriert wäre es mehr oder weniger ein OB-X und ein solcher Nachbau wurde nicht angekündigt... :cool:
 
ppg360
ppg360
fummdich-fummdich-ratata
[...] Ist mir völlig schleierhaft warum man nicht auch bei Behringer das SEMfilter integriert. [...]

Weil im Hause Behringer gerne über das Offensichtliche hinweggesehen wird und man sich dort stattdessen auf Nabelschau konzentriert (siehe 2600).

Irgendwann ist auch dort der letzte Fussel rausgeklaubt worden.

Stephen
 
 


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