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Eure persönliche Erfahrung mit Behringer

  • #91
Alles was ich von Behringer hatte war wirklcih alles i.o bis sehr gut. Aktuell ist bei einem neuen Multicom Kompressor das Gehäuse etwas verzogen. Aber für den Preis... Alles Top.
 
  • #92
Persönlich kann ich zumindest über die paar Behringer-Geräte, die aktuell bei mir stehen, absolut nichts Schlechtes sagen.
- Solina: Wirklich klasse und näher am Sound des Solina Mk.1 als mein Original-Solina Mk.4
- MS-5 und Kobol: Gefallen mir auch ausgesprochen gut vom Klang und von den Möglichkeiten her. Daher ist es mir auch völlig egal, ob die Synths nun 100%ig wie die Originale klingen...
- System 55 (stark erweitert): Seit dem Sommer im Dauereinsatz, wenn ich mal zum Musizieren komme - es klingt großartig macht sooo einen Spaß... :smile: Für mich der perfekte Einstieg in die Modularsynthesizer-Welt - den Sprung hätte ich ohne das System 55 mit Sicherheit nicht gewagt. Besonders hervorzuheben sind für mich die 921B-Oszillatoren, davon habe ich mittlerweile 9 Stück (richtig fetter Sound und sehr stimmstabil) und die Filter ("Moog"-Lowpassfilter 904A, "Roland"-Filter 121 und vor allem der "ARP" 1047-Multimodefilter - das Ding ist der Hammer!). Ok, natürlich sind das alles Nachbauten, aber das sind meine vier Doepfer-Filter auch (SEM, XPander, Wasp, Trautonium)... :twisted:

Gar nicht gelungen sind für mich dagegen der VC340 und der RD-78. Über den VC340 wurde an anderer Stelle ausführlich debattiert, das will ich nicht nochmal aufwärmen. Aber auch der RD-78 hat mich ziemlich enttäuscht. Ich hatte ihn wegen der (etwas ;-)) einfacheren Programmierung gegenüber dem Original eigentlich auf dem Wunschzettel, aber im Gegensatz zu den Synths hätte ich beim RD-78 schon Wert darauf gelegt, dass er wenigstens ansatzweise so klingt wie das Original. Ich hatte letztens die Gelegenheit, einen RD-78 mit meiner Original-CR-78 direkt zu vergleichen - natürlich war zu hören, wo die Behringers mit dem Sound hin wollten, aber über nett gemeinte Ansätze kommt der RD-78 m.E. nicht hinaus, für mich klingt er komplett anders und wesentlich schlechter als das Original.
 
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M.i.a.u.: VEB Synthesewerk und Oxygène
  • #93
Ich hatte letztens die Gelegenheit, einen RD-78 mit meiner Original-CR-78 direkt zu vergleichen - natürlich war zu hören, wo die Behringers mit dem Sound hin wollten, aber über nett gemeinte Ansätze kommt der RD-78 m.E. nicht hinaus, für mich klingt er komplett anders und wesentlich schlechter als das Original.
Erstaunlich, die Klangerzeugung der CR-78 besteht doch aus simpelsten Schaltungen. Bei der Streuung der Bauteile damals sollte eigentlich jede CR-78 ein wenig anders klingen als die andere. Dazu die Alterung der Kondensatoren bis heute, das könnte der Grund für den Unterschied sein. Oder Behringer hat die Schaltungen optimiert.
 
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M.i.a.u.: Oxygène
  • #94
- MS-5 und Kobol: Gefallen mir auch ausgesprochen gut vom Klang und von den Möglichkeiten her. Daher ist es mir auch völlig egal, ob die Synths nun 100%ig wie die Originale klingen...

Wahrscheinlich fehlt ein bisschen das Feingefühl für die vielen monophonen Analogen, die es mittlerweile von Behringer und den vielen anderen Herstellern gibt. Im Grunde wiederholt sich doch da viel. Den Kobol wurde hier schon öfter erwähnt und was zeichnet den denn aus bzw. was macht der anders, als z.B. ein 101(-Clone) oder der Neutron? Was zeichnet den MS-5 aus?
 
  • #95
Gerade was die analogen Mixer angeht ... Da habe ich wohl Glück gehabt ...

Ich auch. 4 Stück, einer der Xenyxe bald 20 Jahre alt, alle fein. Deepmind, Neutron, Crave-Trilogie sowieso. Solides Metall, keine klebenden Knöpfe - stehen meinem Korg- und Yamaha-Zeugs in nichts nach.
 
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M.i.a.u.: Oxygène
  • #96
Schlussfolgerung: Finger weg von Behringers analogen Mischpulten. Wirklich!
Ich habe mittlerweile zwei Xenyx QX2442 USB und bin mega zufrieden. Einen für Live, einen für Zuhause. Die Features sind in der Preisklasse der Hammer. Nun gut, übers Langzeitverhalten kann ich nach eineinhalb Jahren nix sagen, aber die Geräte machen schon einen soliden Eindruck.
 
  • #97
Erstaunlich, die Klangerzeugung der CR-78 besteht doch aus simpelsten Schaltungen. Bei der Streuung der Bauteile damals sollte eigentlich jede CR-78 ein wenig anders klingen als die andere. Dazu die Alterung der Kondensatoren bis heute, das könnte der Grund für den Unterschied sein. Oder Behringer hat die Schaltungen optimiert.
Du hast schon Recht, dass keine CR-78 genau so klingt wie die andere, das weiß ich aus eigener Erfahrung, ein Freund von mir hat auch eine CR-78 (mit TEISCO-Label) und die haben wir natürlich schon mal miteinander verglichen. Aber da sind die Unterschiede nur gering, während der RD-78 großenteils wirklich sehr anders klingt, nicht nur ein bißchen. Mit Bauteilalterung oder -toleranz ist dieser Unterschied auch nicht zu erklären - meine CR-78 klingt so, wie eine CR-78 halt klingt und das hat sich in den letzten 32 Jahren auch nicht geändert. Komischerweise hat Behringer einen "komplexen" Sound wie den "Metal Beat" recht ordentlich hinbekommen, während mir die Unterschiede mehr bei den einfachen Sounds wie Bassdrum, Snare und Hihat aufgefallen sind. Der RD-78 klingt auch insgesamt muffiger, so als ob man das berühmte Kissen vor den Lautsprechern hat.

Wahrscheinlich fehlt ein bisschen das Feingefühl für die vielen monophonen Analogen, die es mittlerweile von Behringer und den vielen anderen Herstellern gibt. Im Grunde wiederholt sich doch da viel. Den Kobol wurde hier schon öfter erwähnt und was zeichnet den denn aus bzw. was macht der anders, als z.B. ein 101(-Clone) oder der Neutron? Was zeichnet den MS-5 aus?
Na ja, irgendwie kochen die meisten monophonen Analogsynths nur mit Wasser, oder? ;-) Aber bei den aufgezählten Behringer-Synths, die ich kenne, ist es definitiv nicht so, dass einfach nur die gleichen Schaltungen in unterschiedliche Gehäuse gepackt wurden. Neutron und SH-101-Clone kenne ich nicht - vom SH-101 kenne/habe ich nur das Original und den kann man mit dem Kobol nicht wirklich vergleichen. Allein schon wegen der Anzahl der VCOs und der Patch- und Modulationsmöglichkeiten, da hat der Kobol mehr zu bieten. Und auch vom Klang her unterscheiden die beiden sich: Der SH-101 ist z.B. für mich der ultimative Sweetspot-Synth, während der Kobol wesentlich aggressiver klingen kann.

Der MS-5 ist nochmal was ganz anderes mit dem Multimodefilter, den schaltbaren Modulationswegen und vor allem dem zusätzlichen Bandpassfilter. Das ist schon ein ganz außergewöhnlicher Synth, der sehr anders klingt als jeder andere monophone Analoge, den ich kenne. Gefällt mir sehr gut, wie gesagt. Soundbeispiel zur Erläuterung, alle Sounds vom MS-5 (das Stück habe ich an meinem ersten Abend mit dem MS-5 aufgenommen, hatte ich damals auch im MS-5-Thread gepostet) :


Im Modularbereich ist es auch nicht so, dass Behringer die gleiche Schaltung mit unterschiedlichen Frontplatten verkauft... Die Filter klingen z.B. sehr unterschiedlich und selbst bei Modulen, die keinen Klang erzeugen, gibt es Unterschiede (z.B. beim "ARP2500"- und "Roland"-Sample & Hold-Modul oder bei den Hüllkurven).
 
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M.i.a.u.: Scenturio, VEB Synthesewerk, Die Iden des Maerz und eine weitere Person
  • #98
Ich habe den RX1602 V2 und hatte den Vorgänger (der irgendwann auf manchen Kanälen stärker gerauscht hat). 1 HE, so viele Kanäle für ein „Taschengeld“ und selbst wenn der nach 9 bis 10 Jahren schwächelt, Preis/Leistungssieger.

Pro-1 .. mich hat bei einem Desktop Synthesizer das geringe Gewicht gestört.

ARP 2600 - toller Synthesizer, kein Kritikpunkt.

BCR2000 - auch in großer Wurf, aber viel zu klobig.
 
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M.i.a.u.: Oxygène
  • #99
Meines Erachtens an Qualy die letzten Jahre zugelegt . Deepmind top, Ubx auch super , Preis Leistung erstaunlich Keine billig Poties oder Wackelheimer , alles recht solide.
 

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