Traumstudios

Das ist doch aber gerade das geile an der heutigen Zeit. Früher musste man sich sein Zimmer mit Musikelektronik zukloppen mit all dem Kabelgedöns usw. um überhaupt professionelle Ergebnisse hinzubekommen. Heute reicht die Kreativität und ein 0815 Laptop.

Am Ende landet eh alles digital als WAV Datei. Ist doch schön dass man nicht mehr den Umweg über so ein Tonstudio gehen muss.

Mir persönlich ist das völlig egal ab ich meine Maus in die Hand nehme oder ein Poti drehe, da ich nur am Ergebnis interessiert bin.

Als wenn man mit externer Elektronik mehr Spaß hat. Ich bin froh den Krempel verkauft zu haben damals. Man war das alles umständlich und ich kam so oft aus dem Flow.

Aber einigen scheint ja dieses Rumgehopse von einem Gerät zum anderen zu gefallen.
 

micromoog

Rhabarber Barbara
Ist doch alles gut, dann hast du dein System für dich gefunden, andere mögen es halt anders.

Da MIR das Gesamtergebnis kommerziell nichts bringt, muss der Weg dorthin Spaß machen. Wenn ein Stück fertig ist, wars das auch schon, das höre ich mir dann nicht noch hundertmal an. Dann geht es mit was anderem weiter. Ist wie Lego bauen, Burg fertig, freuen, abreißen und Schiff bauen...fertig, freuen...
 

serge

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Mir persönlich ist das völlig egal ab ich meine Maus in die Hand nehme oder ein Poti drehe, da ich nur am Ergebnis interessiert bin.
Auch unter den Hardware-Nutzern finden sich Menschen, die nur am Ergebnis interessiert sind und eben deshalb Hardware brauchen, weil sie ITB nun mal nicht so gut können wie mit Hardware.

Aber das haben wir nun ja schon zu Genüge besprochen.
 

einseinsnull

ich weiß eh alles besser.
Was ich an diesem Studio krass finde:
ich finde das ist ein toller arbeitsraum, vor allem die abhöre ist toll und passt gut zum raum.

dass man da an der wand nicht so superbequem keyboard spielen kann ist klar, aber dieser raum sieht auch nicht so aus, als ob dort komponiert oder gejammt wird#.er sieht eher so aus, als ob dort z.b. die synths nur gesamplet oder software nach vorbildern gemodelt wird.

dieses museums-anordnung ("alles an der wand") ist typisch für sowas. :)
 

tom f

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Ja noch ein paar Synths an die Decke geklebt und hochkant an die Vorhangstange und dann vielleicht noch eine weitere 80.000 Watt Abhöre - dann - aber nur vielleicht - fände das Studio toll :harhar:
 

Sunwave

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Das Problem bei grossen Synthesizer-Studios sehe ich in der Akustik.

Mir ist beim Sounddesign wichtig, dass ich da auch höre was ich mache und auch schon wie sich das im Mix einfügt. Mehr oder weniger gleichzeitiger Zugang zu den EQs und FX ist mir auch wichtig. Wenn ein Synthsizer weit weg vom Zenrum/Sweetspot des Studios ist wird das mit dem hören schwierig bzw. teuer (Akustikmassnahmen) und das mit dem gleichzeitigigem bedienen der EQs und FX wird prakisch unmöglich.

Deswegen war ich immer eher ein Fan von kompakteren Studios bspw. auch mit Synths an der Wand, die man bei Gebrauch hervornimmt.

Ein gutes Beispiel für ein akustisch teures Riesenstudio...
Viel Spaß beim kucken :buegeln: mehr geht nicht :kiffa:

"Jupiter-6 - that is super overrated"
"Prophet VS - one of my favourite Instruments ever made"

Zustimmung!
 

micromoog

Rhabarber Barbara
Die Problematik mit einem ausladenden Gerätepark kenne ich auch. Meine bescheidene Kompromisslösung hierfür ist ein fahrbarer Einspielplatz mit Master KB, Computerbedienung und Monitor sowie dem Stereopaar Nahfeld Speakern, den kann ich beim Schrauben immer unmittelbar neben den aktuell zu bedienenden Synths parken und habe somit einen guten Klangeindruck.
Man könnte auch wortwörtlich sagen, der Berg kommt zum Prophet (VS). ;-)
 

tom f

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Die Problematik mit einem ausladenden Gerätepark kenne ich auch. Meine bescheidene Kompromisslösung hierfür ist ein fahrbarer Einspielplatz mit Master KB, Computerbedienung und Monitor sowie dem Stereopaar Nahfeld Speakern, den kann ich beim Schrauben immer unmittelbar neben den aktuell zu bedienenden Synths parken und habe somit einen guten Klangeindruck.
Man könnte auch wortwörtlich sagen, der Berg kommt zum Prophet (VS). ;-)
Das erinnert mich an so ein Setup wo man dann mal irgendwo eine Rolle auf einem Kieselstein verkantet, der Einspielplatzt umkippt, aller Kabel mitreisst, die Synths von den Stelagen fallen und in Folge dann der Blitz einschlägt :harhar:
 

micromoog

Rhabarber Barbara
Das Ganze hatte anfänglich genau die Kabelproblematik, nicht wegen Chaos, sondern eben weil kein Chaos.
Das Problem beim sauber parallel verlegten flexiblen Kabelbaum war, dass Audio, VGA, MIDI und Spannung sich trotz diversen Abschirmungen besonders im Audio- und Videosignal störten, d.h. ich musste die Kombi wieder entkoppeln. Audio und Midi kommen jetzt von oben. Netzspannung und VGA von unten. Funktioniert!

Das ärgerliche, der 1. Kabelbaum war so gewissenhaft und sauber gebunden, dass ich a) 2 Stunden mit der Herstellung verbrachte und b) 1 Stunde wieder zur Demontage benötigte ;-)

jaja, ich sehe wie sich die ITB User schon wieder krümmen vor lachen, aber ich wollte es so!
 
Zuletzt bearbeitet:

tom f

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Das Ganze hatte anfänglich genau die Kabelproblematik, nicht wegen Chaos, sondern eben weil kein Chaos.
Das Problem beim sauber parallel verlegten flexiblen Kabelbaum war, dass Audio, VGA, MIDI und Spannung sich trotz diversen Abschirmungen besonders im Audio- und Videosignal störten, d.h. ich musste die Kombi wieder entkoppeln. Audio und Midi kommen jetzt von oben. Netzspannung und VGA von unten. Funktioniert!

Das ärgerliche, der 1. Kabelbaum war so gewissenhaft und sauber gebunden, dass ich a) 2 Stunden mit der Herstellung verbrachte und b) 1 Stunde wieder zur Demontage benötigte ;-)

jaja, ich sehe wie sich die ITB User schon wieder krümmen vor lachen, aber ich wollte es so!
Also wenn ich die Stunden von Montagen und Demontagen all der Studiosetups - die dann immer die besten waren, und zwar für ein paar Wochen - zusamenrechnen würde würde mir wohl kurz übel werden.

Bei mir stehen - in Varianten - aber trotzdem schon seit Jahren etwa 80% der Geräte nur unangeschlossen auf Regalen. Jeder Versuch das so zu integrieren, dass alles Betriebsbereit wäre ist einerseits fehleranfällig und zweitens mir das Geld nicht wert für zusätzliche MIDI Interfaces, Audiointerfaces, und den ganzen nervigen Kabelkram.

Wobei mir die Kabel am meisten auf die Nerven gehen. Mindestesn 4 Kabel pro Gerät oder oft deutlich mehr ist ja dann in Summe ein Witz.
 

[Artinus]

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Ja, so sehr ich Hardware toll finde, die Sache mit den drölfzig Kabeln die überall rumliegen ist mega nervig. Insofern keine Ahnung, neuerdings finde ich bei den Traumstudios eigentlich nur ein Traum wie zur Hölle die den ganzen Kabelsalat bewältigt haben. Hier ist das schon mit meinem doch nicht so riesen Setup ein totaler Krampf und immer kurz davor das ich überleg wieder alles neu zu verkabeln...
 

noir

( ͡° ͜ʖ ͡°)
Ja, so sehr ich Hardware toll finde, die Sache mit den drölfzig Kabeln die überall rumliegen ist mega nervig. Insofern keine Ahnung, neuerdings finde ich bei den Traumstudios eigentlich nur ein Traum wie zur Hölle die den ganzen Kabelsalat bewältigt haben. Hier ist das schon mit meinem doch nicht so riesen Setup ein totaler Krampf und immer kurz davor das ich überleg wieder alles neu zu verkabeln...
Man muss die individuellen Kabel zu den Geräten möglichst kurz halten. Stageboxen sind da der Schlüssel. Idealerweise Digitale bei denen dann nur ADAT/SPDIF zum Interface/Mixer geht. Für MIDI ähnliches Prinzip.
 

[Artinus]

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Ist für audio ja bei mittleren setups schon fast Pflicht, bleibt aber immer noch MIDI und Strom. So oder so, viel Kabelgedöns. Ich würd bei den Traumstudios einfach gerne mal hinter die Kulissen blicken wollen, wie der genaue Signalfluss ist usw. Da kommt bei mir mein Beruf halt hoch (Fachkraft für Veranstaltungstechnik)
 
Hardware ist immer unschön vom Kabelkram her. Aber wie in einer DAW und mit Controllern muss man das einmal richtig einrichten und dann geht das bestimmt auch ganz gut. Hardware braucht viel Vorbereitung.
 

micromoog

Rhabarber Barbara
Hardware ist immer unschön vom Kabelkram her. Aber wie in einer DAW und mit Controllern muss man das einmal richtig einrichten und dann geht das bestimmt auch ganz gut. Hardware braucht viel Vorbereitung.
Bitte freundlichst hier im Thread keine HW/SW Diskussion zu führen.
Wie der Threadname schon sagt, geht es um Studios und nicht um reine DAW-Arbeitsplätze.
Gerne die HW/SW Diskussion anhand der gefühlt ca 4399 schon vorhandenen Threads dieses Themas weiterführenden.

Dankeschön!
 
Zuletzt bearbeitet:

micromoog

Rhabarber Barbara
Nö, überhaupt nicht. Ein User versucht aber hier jedes „konventionelle“ Studio mit der besagten HW/SW Diskussion in Frage zu stellen. Ist ja auch soweit ok, nur das hier ist eine Sammlung von diversen Bildern, die im Auge der Betrachter tolle Studios darstellen.

Wer es schön findet ein Einspielkeyboard mit diversen Generationen von Computermonitoren anzuschauen, why Not?
Mal ein bissl Plauderei zu dies oder jenem dazu, alles gut, aber bitte dann keine (schon hundertmal dagewesene) Grundsatzdiskussion
Darum bat ich auch meine begonnene Ergonmie Diskussion auszulagern.

Ist doch nur ein Porno Thread, wenn die Mehrheit es anders sieht, auch ok.
 

tom f

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So unrecht hat Grenzfrequenz doch nicht, denn ein professionelles Studio muss überhaupt keine Synthburgen oder Rackorgien liefern.

Ebenso interessant - wie real - sind Studios bei denen Akustik und Ergonomie professionell optimiert sind und bei denen statt in Synths das Geld in teuren Mikros, guten Aufnahmekabinen und dem dazupassenden Outboard und / oder anderen Instrumenten steckt.

In Wirklichkeit werden die synthlastigen Studios sogar eher die Ausnahmen sein, denn objektiv bieten die den geringsten Nutzen wenn man von rein synthlastiger Musik absieht wo man sich als Dienstleister oder Betreiber eben auch - unter anderem - mit dem reinen Posen profiliert, weil ja bekanntlich Songs besonders profitieren wenn das 0815 Pad genau von Klassiker XY kommt.

Ebenso kann man ja ganz unterschiedlicher Meinung zum Thema Konsolen sein: ich würde heute ein Studio mit reiner analogen Mischaustattung - und sei die noch so teuer - persönlich als unprofessioneller empfinden als ein Studio mit einer Digitalpult und top Wandlern / Software - weil es einfach deutlich zielstrebiger ist damit zu arbeiten.

Just saying - keine HW vs. SW Diskussion aus Prinzip, sondern einfach mal berücksichtigend was die Praxis denn so alles hergibt oder verlangt wenn es um Studios geht.

Vor 20 Jahren hätte mich ein Studio mit sehr vielen Synths auch noch als Traumstudio oder als besonders professionell beeindruckt - mittlerweile halte ich - FÜR MICH - das eher für einen Irrtum.
 

micromoog

Rhabarber Barbara
Alles gut, aber warum nicht in einem eigenen Thread?

Muss man jeden Thread denn nur um den „In Frage stellen“- Willens denn in Frage stellen?
 

Wellenstrom

Prophet of the Juno Wave
So unrecht hat Grenzfrequenz doch nicht, denn ein professionelles Studio muss überhaupt keine Synthburgen oder Rackorgien liefern.

Ebenso interessant - wie real - sind Studios bei denen Akustik und Ergonomie professionell optimiert sind und bei denen statt in Synths das Geld in teuren Mikros, guten Aufnahmekabinen und dem dazupassenden Outboard und / oder anderen Instrumenten steckt.

In Wirklichkeit werden die synthlastigen Studios sogar eher die Ausnahmen sein, denn objektiv bieten die den geringsten Nutzen wenn man von rein synthlastiger Musik absieht wo man sich als Dienstleister oder Betreiber eben auch - unter anderem - mit dem reinen Posen profiliert, weil ja bekanntlich Songs besonders profitieren wenn das 0815 Pad genau von Klassiker XY kommt.

Ebenso kann man ja ganz unterschiedlicher Meinung zum Thema Konsolen sein: ich würde heute ein Studio mit reiner analogen Mischaustattung - und sei die noch so teuer - persönlich als unprofessioneller empfinden als ein Studio mit einer Digitalpult und top Wandlern / Software - weil es einfach deutlich zielstrebiger ist damit zu arbeiten.

Just saying - keine HW vs. SW Diskussion aus Prinzip, sondern einfach mal berücksichtigend was die Praxis denn so alles hergibt oder verlangt wenn es um Studios geht.

Vor 20 Jahren hätte mich ein Studio mit sehr vielen Synths auch noch als Traumstudio oder als besonders professionell beeindruckt - mittlerweile halte ich - FÜR MICH - das eher für einen Irrtum.
Kann ich komplett beipflichten. Für mich hat sich das im Laufe der Jahre auch gewandelt. Für viele hier ein Sakrileg, aber genau diese Entwicklung hat dann irgendwann bei mir eingesetzt. Man kann es drehen und wenden, wie man will, aber wenn man Abstriche machen kann als Solomukker, der im Prinzip instrumental alles bedienen muss/will, dann kommt man zwangsläufig zum Schluss, dass der Synthesizer am ehesten durch SW zu ersetzen ist, wie auch andere Tasteninstrumente, Rhythmusklopper und FX. Da investiert man lieber in ein relativ gutes Masterkeyboard und gut ist. Auf eine Gitarre oder 'nen E-Bass hingegen kannst du nicht verzichten, da kacken alle virtuellen Spielereien einfach komplett ab. Es kommt halt drauf an, wo man seine Schwerpunkte setzt und setzen muss - Instrumente oder Outboardequipment. Nicht zu vergessen, die simple Frage nach den notwendigsten Ausgaben für das Studio und Fragen der Ergonomie und des vorhandenen Raumes.
 
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